Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung


Hausarbeit, 1999

35 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Begriffsarbeit
2.1. Die Theorie Sozialer Systeme
2.2. Der Begriff der Selbstreferenz als zentrales Thema in Luhmann`s Systemtheorie
2.3. Ein Strukturierungsversuch: Selbstreferentialität – Selbstreferenz

3. Unterhaltung als Medienangebot
3.1. Unterhaltungsboom im Fernsehen durch die Einführung des dualen Rundfunksystems
3.2. Die Fernsehunterhaltung

4. Selbstreferenz im Medium
4.1. Formen und Varianten von Selbstreferenz im Programm
4.1.1. Die Selbstinszenierung
4.1.2. Die Selbstthematisierung
4.1.3. Die Selbstverweisung
4.1.4. Die massenmediale Selbstbezüglichkeit
4.1.5. Eine Zwischenbilanz
4.2. Selbstreferenz im Fernsehen - ein kurzer historischer Abriss

5. Klassisch - Selbstreferentielle Fernsehunterhaltung
5.1. Reproduktion des eigenen Fernsehprogramms in selbstreferetiellen Sendungen
5.2. Werbung für das kommende Programm - Selbstverweisung in der Unterhaltung

6. Ironischer Selbstbezug des Fernsehens in Parodien

7. Fazit und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Selbstbezuges

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit „Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung“ beschäftigt sich mit der zunehmenden Selbstbezüglichkeit im Fernsehen im Allgemeinen und der Unterhaltung im Besonderen. Diese Tatsache ist ein mehr als auffälliges Phänomen. Die Medien werden zum Sachverhalt eines anderen oder des eigenen Mediums. Zu diesem Zeitpunkt möchten wir bereits anmerken, dass wir uns in dieser Hausarbeit auf das Fernsehen, als ein Subsystem der Massenmedien beschränken. Um den zu behandelnden Bereich gleich zu Beginn einzugrenzen gilt unser Hauptinteresse hierbei nicht etwa Bereichen wie Nachrichten/Berichten oder Sport, sondern dem Bereich der Unterhaltung. Da das Genre der Fernsehunterhaltung ein ebenso breit gefächerten wie ungenauen Begriff darstellt, möchten wir hier eine weitere Eingrenzung vornehmen. Wir klammern an dieser Stelle Bereiche wie Spielfilme oder Sportberichterstattungen, zu Gunsten einer Konzentration auf die Fernsehshow in all ihren Facetten, aus.

Wir erachten es zu Beginn unserer Arbeit als sinnvoll und unbedingt notwendig, Licht, das heißt Klarheit und Ordnung in den weit verzweigten „Begriffsdschungel" des Selbstbezuges zu bringen, um so eine solide Plattform zum weiteren Arbeiten und Verstehen zu schaffen. Aus diesem Grund wird sich der erste Gliederungspunkt verstärkt mit systemtheoretischem Denken und der Begriffsklärung beschäftigen. Begriffe und Schlagwörter wie Selbstreferenz, Selbstthematisierung, Selbstverweis und Selbstspiegelung tauchen in diesem Zusammenhang immer wieder auf, und haben (zumindest uns) anfangs mehr Verwirrung als Erkenntnis gebracht. Trotz oder gerade durch die Vielfalt der Begrifflichkeiten hat man oft das Gefühl, dass sie sich inhaltlich überschneiden oder Ähnliches ausdrücken. Hier möchten wir ansetzen: Der Versuch die Mannigfaltigkeit der Begriffe zu ordnen, zu definieren und in Kontext zu setzen, soll eine Aufgabe dieser Hausarbeit sein.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns anschließend mit dem Phänomen der Unterhaltung im Fernsehen. Es soll gezeigt werden, dass mediale Selbstbezüglichkeit vor allem in der Fernsehunterhaltung einen beachtlichen Stellenwert erreicht hat. Es wird versucht ein grundlegendes Verständnis über Entwicklung. Formen und Definition von Unterhaltung bzw. von Unterhaltungsprogrammen zu vermitteln. In diesem Bereich der Arbeit wird ebenfalls der Einfluss des dualen Rundfunksystems auf den Unterhaltungsboom und die offensichtliche Zunahme von Selbstreferenz im deutschen Fernsehen herausgestellt.

Im Anschluss daran soll ein ausführlicher und grundlegender Überblick über Formen und Funktionen selbstreferentieller Handlungen im Fernsehprogramm vermittelt werden. Hier wird sozusagen der theoretische Faden des Anfangs aufgenommen, weitergeleitet, präzisiert und die beschriebenen Erscheinungsformen mit Beispielen aus der „Fernsehpraxis“ unterlegt.

Nachdem im vorherigen Abschnitt die Theorie die Oberhand hatte, halten wir uns am Zweig der Beispiele fest und versuchen in den inhaltlichen Bereich des Selbstbezuges einzutauchen. Hier werden anhand von Beispielen aus dem deutschen Fernsehalltag Vorgehensweisen, versteckte Verweise, Strukturen der Programmplanung und die Wirkung der Selbstverweise auf den Rezipienten anschaulich dargestellt. Ebenso wichtig wie die Funktionsweisen des Selbstbezuges sind die im Weiteren zu erläuternden Zweckmäßigkeiten und Ziele der Fernsehsender.

Der parodistische Umgang der Fernsehsender und -sendungen mit sich selbst, als neueste Form oder gar Sonderform der Selbstreferentialität in der Unterhaltung, wird im letzten Kapitel unserer Hausarbeit thematisiert. Hier werden erneut Funktionsweisen und Inhalte illustriert. Dies ist notwendig, da bei der Parodie andere Maßstäbe und Ziele im Vordergrund stehen. Auch hier entgegnet uns wieder eine Vielzahl von Erscheinungsformen, die anhand von Beispielen erklärt und von den Anderen Erscheinungsformen abgegrenzt werden.

Letztlich hoffen wir, quasi als übergeordnetes Ziel, in dieser Arbeit Fragen, die wir uns stellten, befriedigend zu beantworten. Also z.B.: Über welche Formen vollzieht sich Selbstthematisierung im Fernsehen? Kann man das Genre der Fernsehunterhaltung als Musterbühne für Selbstthematisierungsleistungen begreifen? Gibt es Unterschiede zwischen Selbstthematisierung und Selbstreferenz? Aus welchem Grund arbeiten die Sendeanstalten bewusst mit der Erscheinungsform „Selbstreferenz“. Welche Ziele verfolgt die Selbstreferenz? Wie sehr werden wir von diesem Phänomen beeinflusst oder sind wir sogar schon von ihm vereinnahmt worden? Im Verlauf der Hausarbeit versuchen wir natürlich auch neu auftretende Fragestellungen aufzugreifen und deren Beantwortung im Themenkontext einzubauen.

2. Begriffsarbeit

2.1. Die Theorie Sozialer Systeme

Um die in der Einleitung genannten Aufgaben zu erfüllen und die beschriebenen Probleme zu bewältigen, ist es aus unserer Sicht vorteilhaft sich mit der Theorie Sozialer Systeme auseinanderzusetzen. Dies soll und kann keine detailgetreue Darbietung des Wissenstandes systemtheoretischer Überlegungen sein, sondern sollte eher als „Kurzausflug" verstanden werden, der für die weiteren Überlegungen und Darstellungen notwendiges Grundwissen liefert. Einführend ist zu erwähnen, dass das Denken in Systemen aus den Formal- und Naturwissenschaften stammt. In systemtheoretischen Denkansetzen wird versucht, das ältere Kausalitätsdenken zu überwinden und eine nicht-mechanische Analyse der Realität zu vollziehen. Eine Frage, die sich nun sofort aufdrängt: Was ist ein soziales System?

Zunächst einmal kann man ein System als eine Menge von miteinander in Wechselwirkung stehender Elemente betrachten. Es ist weiter festzuhalten, dass ein System aus der Menge seiner Teilelemente zusammengesetzt ist. Darüber hinaus besitzt jedes System jeweils eine nicht dazugehörige, komplexere Umwelt, mit der sie gleichwohl in Beziehung steht. Ein System kann nur dann Fortbestehen, wenn es in der Lage ist, die aus der Wechselbeziehung System-Umwelt (daraus folgt Systeme als umweltoffen zu begreifen) resultierenden Probleme zu lösen. Aus dieser Leitunterscheidung (von System und Umwelt) heraus hat Niklas Luhmann seine gesamte Theorie sozialer Systeme entfaltet. Um den Bogen zu oben genannter Frage zu schließen, soll nun dargestellt werden, was Luhmann unter einem sozialen System versteht. Nach Luhmann kann man immer dann von einem sozialen System sprechen, „ ...wenn Handlungen mehrerer Personen sinnhaft aufeinander bezogen werden können und dadurch in ihrem Zusammenhang begrenzbar sind von einer nichtdazugehörigen Umwelt." (Luhmann,1975:9)

Abschließend soll kurz dargestellt werden, welche drei Formen sozialer Systeme Luhmann grundsätzlich unterscheidet. Zum einen spricht er von Interaktionssystemen, in denen „ Anwesende sich wechselseitig wahrnehmen" (Ebd.:10).

Dies sind relativ simple soziale Systeme, die über face-to-face Kontakt funktionieren, wie zum Beispiel das Gespräch mit dem Nachbarn oder die Begegnung am Bankschalter. Zum anderen nennt Luhmann die Organisationssysteme, die sich über ihre Mitgliedschaft definieren und sich durch klar geordnete Interaktionsprozesse auszeichnen. Hier sind als Beispiele die Bundeswehr oder der Arbeitsplatz zu nennen.

Als dritte Ausprägung gibt er die Gesellschaft, als „ das umfassende Sozialsystem aller kommunikativ füreinander erreichbaren Handlungen " an (Ebd.: 11).

Gesellschaft sollte in diesem Zusammenhang mehr als die Summe der Interaktion- und Organisationssysteme darstellen. Als Begründung wird angegeben, dass es in einem Gesellschaftssystem eine Vielzahl von Handlungen gibt, die nicht von Interaktions- bzw. Organisationssystemen hervorgebracht werden.

2.2. Der Begriff der Selbstreferenz als zentrales Thema in Luhmann`s Systemtheorie

In vielen Bereichen der Wissenschaft sorgten die seit 1970 von den chilenischen Neurobiologen und Philosophen H.R. Maturana und F.J. Varela veröffentlichten Arbeiten zur Theorie lebender Systeme für großes Interesse und nachhaltigen Gesprächsstoff. Mit dieser Theorie versuchen die Autoren, die Organisation lebender Systeme in Bezug auf ihren ganzheitlichen Charakter zu verstehen. Hier führt Maturana die Begriffsschöpfung Autopoiesis ein, die sich aus den griechischen Wörtern autos (selbst) und poiein (machen) zusammensetzt und soviel meint wie, Selbsterzeugung oder Selbstproduktion. Der Begriff der Autopoieses beschreibt also die eigendynamische Operationsweise eines Systems, das auf seine Fortsetzung, den andauernden Aufbau und die Erhaltung der eigenen Struktur richtet. Autopoietische Systeme weisen demnach eine Struktur auf mit der sich gleichsam ihre autopoietische Organisation ausdrückt. Maturana versteht lebende Systeme als abgegrenzte Einheiten, die mit Hilfe ihrer eigenen Komponenten, ständig die Komponenten produzieren aus denen sie bestehen. Sie erzeugen und erhalten sich also selbst (vgl. Frieske 1998:28). Kurz gesagt: Sie sind selbstreferentiell!

In Anknüpfung an das biologische Konzept der Autopoiesis transferiert Luhmann dieses Organisationsprinzip in die Systemtheorie. Er führt den Begriff der Selbstreferenz (wie in der Überschrift bereits erwähnt) als zentrales Thema in seine Systemtheorie ein. Luhmann versteht soziale Systeme nun als selbstreferentiell-geschlossene, autopoietische Systeme. Für ihn bezeichnet der Begriff der Selbstreferenz „ () die Einheit , die ein Element, ein Prozess, ein System für sich selbst ist" (Luhmann 1988:58).

Weiter heißt es: „ Ein System kann man als selbstreferentiell bezeichnen, wenn es die Elemente, aus denen es besteht, als Funktionseinheiten selbst konstituiert" (Ebd.: 59).

Somit wird also der Aspekt der Selbstreferentialität als charakteristisches Merkmal sozialer Systeme hervorgehoben. Hier möchten wir noch einmal hervorheben und festhalten, dass sich Selbstreferentialität „ursprünglich" nicht auf mediale Inhalte bezieht, sondern eigentlich die Reproduktion eines Systems aus seinen eigenen Elementen beschreibt. Nun unterscheidet Luhmann drei Bezeichnungen systemischer Selbstreferenzen, die hier nur genannt werden sollen:

- Basale Selbstreferenz (Mindestform von Selbstreferenz)
- Reflexivität
- Reflexion.

Gunther Teubner meint dazu: „ Nur im Fall der Reflexion bezieht sich ein `Etwas´ im strengen Sinne auf sich selbst" (Teubner 1987: 96)

Teubner schlägt an dieser Stelle eine klarere, vor allem in Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem Subsystem Fernsehen deutlich praktikablere Einteilung vor, die uns auf Grund des zu Beginn beschriebenen Vorhabens, nämlich der Entwirrung des „Begriffsdschungels", entgegen kommt. Mit dieser Einteilung, die im nachfolgenden Gliederungspunkt näher erläutert wird, möchten wir im weiteren Verlauf arbeiten.

2.3. Ein Strukturierungsversuch: Selbstreferentialität – Selbstreferenz

An dieser Stelle möchten wir nun wie angekündigt auf die Strukturierungversuche des Selbstbezüglichkeitsfeldes Teubners eingehen, der eine generelle, bisher noch nicht vollständig geglückte Systematisierung des Begriffskneuels vollzieht. Für ihn würde ein Begriffsvorschlag darauf hinauslaufen, „ Selbstreferenz als den allgemeinen Begriff zu fassen. Er umfaßt jegliche Zirkularität oder Rekursivität, in der eine Einheit in Beziehung zu sich selbst gerät. Er ist soweit definiert, dass Phänomene wie Kreiskausalität, feed-back ebenso wie sinnhafte Rückverweisung, Selbstbeobachtung Selbstreproduktion, aber auch zirkuläre logische Verhältnisse wie Tautologien, Widersprüche, infinite Regresse nur Sonderfälle von Selbstreferenz darstellen" (Teubner 1987: 98).

Teubner führt also das Phänomen der Selbstreferenz als allgemeinen Begriff des Selbstbezüglichkeitsfeldes. Er beschränkt aber dabei den Wirkungsbereich der Selbstreferenz nicht nur auf die Elemente, sondern erweitert ihn zusätzlich (und im Gegensatz zu Luhmann) auf Strukturen, Prozesse, Grenzen, Umwelten, Funktionen oder auf das System selbst. Für Teubner folgt daraus nun ein Schritt, der es uns ermöglicht damit zu beginnen, das Begriffskneuel zu entwirren. Denn er trennt und definiert zwei selbstbezügliche Formen, die voneinander abhängen, aber nicht miteinander gleichzusetzen sind (vgl. Frieske 1998: 46).

Gunther Teubner unterscheidet

(1) Selbstreferentialität allgemeinster Ordnung, also die selbstbezügliche Operationsweise von sozialen Systemen (vgl. 1.1. und 1.2.) und
(2) die Selbstreferenz als allgemeiner Oberbegriff für selbstbezügliche Handlungen im System.

Zur deutlichen Unterscheidung ein Zitat: „Selbstreferentialität ist als konstitutiver Antrieb im Prozeß der Massenkommunikation also permanent gegeben, aber erst das bewußte Unterstützen durch selbstreferentielle Handlungen (Selbstinszenierung, Selbstthematisierung und Selbstverweis in Form von imitierten Ereignissen, selbstbezüglichen Beiträgen, Trailern und ähnlichem) ist offene, direkte Selbstreferenz." (Gehrke/Hohlfeld 1996: 315).

Die Selbstreferentialität allgemeinster Ordnung meint demzufolge, die in Punkt 1.1. hinreichend beschriebene selbstbezügliche, zirkulär geschlossene Operationsweise eines sozialen Systems, wie zum Beispiel das der Massenmedien. Man könnte auch sagen, dass die Selbstreferentialität allg. Ordnung die höchste und gleichzeitig allgemeinere Ebene darstellt. Selbstreferenz dagegen steht für alle möglichen gezielten selbstbezüglichen Handlungen, wie Selbstthematisierung und Selbstverweisung, die im System ablaufen. Im System der Massenmedien und speziell im Subsystem Fernsehen, sind dies z.B. das Einsetzen von Trailern oder Ähnlichem. Im weiteren Vorgehen werden wir es demnach primär mit der Selbstreferenz zu tun haben.

Damit ist unserer Meinung nach der (system-)theoretische Aspekt ausreichend bearbeitet. Ziel war es, über systemtheoretische Erkenntnisse den Begriff der Selbstreferentialität zu definieren, um diesen dann für ein Begehen des Praxisfeldes Fernsehen brauchbar zu machen.

3. Unterhaltung als Medienangebot

3.1. Unterhaltungsboom im Fernsehen durch die Einführung des dualen Rundfunksystems

Wie schon zu Ende des letzten Punktes angeklungen, möchten wir den (mühsamen) Pfad der Theorie nach und nach verlassen, um uns Schritt für Schritt dem von uns noch „unbeackerten" Feld der Praxis zuzuwenden. Da sich unsere Arbeit mit der Selbstthematisierung im Bereich der Unterhaltung beschäftigt, liegt es nahe, sich mit dem Begriff der Unterhaltung, ihren Merkmalen und Formen auseinanderzusetzen. Dies soll an dieser Stelle versucht werden.

Das Phänomen der Unterhaltung im Fernsehen ist sicherlich kein grundsätzlich neues, denn seit Beginn der Programmausstrahlung bietet das Fernsehen den Rezipienten „unterhaltende“ Sendeformen an. In den letzten Jahren aber ist eine Expansion eben dieser Unterhaltungsprogramme erkennbar. Als Ausgangspunkt dieser Entwicklung ist die Einführung des dualen Rundfunksystems in der Bundesrepublik Deutschland Mitte der 80-er Jahre und die damit verbundene Kommerzialisierung des Fernsehens zu sehen. In den Vereinigten Staaten von Amerika begann diese Debatte bereits nach dem Zweiten Weltkrieg, als mit stärker werdender Verbreitung des Mediums Fernsehen politischer und wirtschaftlicher Regelungsbedarf bestand. Es stand aber letztlich außer Frage, dass eine kommerzielle Struktur des Fernsehens gewählt werden würde, liegt doch laut Wolfgang Hoffmann-Riem in der“()Philosophie des amerikanischen (...) Rundfunkes (...) ein fast ungebrochener Glaube in die Sicherung publizistischer Bedarfsbefriedigung durch ökonomische Konkurrenz" (Hoffmann-Riem 1980: 365).

[...]

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Grundlagen der medialen Kommunikation und der Medienwirkung)
Veranstaltung
Selbstthematisierung der Medien
Note
1,7
Autor
Jahr
1999
Seiten
35
Katalognummer
V32273
ISBN (eBook)
9783638330367
Dateigröße
570 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstthematisierung, Medien, Unterhaltung
Arbeit zitieren
Jan Böttger (Autor), 1999, Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32273

Kommentare

  • Gast am 2.2.2005

    Toller Ansatz.

    Habe die Arbeit zwar nicht ganz gelesen (sondern nur den kostenlosen Teil), doch finde ich es äußerst innovativ die Selbstthematisierung der Medien zu untersuchen. Gutes wissenschaftliches Forschungsgebiet!

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Titel: Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung



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