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Depressionen. Formen, Ursachen, Therapieansätze

Titre: Depressionen. Formen, Ursachen, Therapieansätze

Dossier / Travail , 2014 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Alicia Radermacher (Auteur)

Médecine - Neurologie, Psychiatrie, Toxicomanie
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Was verbirgt sich hinter einer Depression, ab wann wird überhaupt von einer Depression als klinisch anerkannter und behandlungsbedürftiger Störung gesprochen und was sind normale Stimmungsvarianten des menschlichen Lebens? Denn Empfindungen wie Schmerz, Hass, Trauer, Verzweiflung oder Ausweglosigkeit hat jeder schon einmal erlebt und sie gehören genauso zum Leben wie Glück oder Freude.

In dieser Arbeit gehe ich zunächst auf Allgemeinheiten über die Störung Depression ein, wie die Herkunft und Bedeutung des Begriffes und gebe einen kurzen Einblick in den geschichtlichen Hintergrund dieser seit langer Zeit bekannten Störung. Daraufhin werden die unterschiedlichen Verlaufsformen erläutert, die eine affektive Störung nehmen kann und zu denen auch die Depression gehört.

Anschließend wird erklärt, wie diese Störung durch die zwei bedeutsamsten Klassifikationssysteme diagnostiziert werden kann. Dann wird ein Blick auf die verschiedenen Ursachen für die Entstehung einer Depression geschaut, die vielseitig und individuell sind. So wie die Ursachen, sind auch die Therapien individuell und nicht in jedem Fall ebenso wirkungsvoll. Zum Schluss wird aufgewiesen, worauf man besonders als Sozialarbeiterin in der Arbeit mit depressiven Menschen achten sollte und welche sozialarbeiterischen Hilfen das Sozialgesetzbuch für Menschen mit psychischen Störungen leistet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines

2.1. Definition

2.2. Zahlen und Fakten

2.3. Geschichte

3. Verlaufsformen

4. Diagnostik

4.1. ICD

4.2. DSM

5. Entstehung

5.1. Biologische Faktoren

5.2. Psychosoziale Faktoren

5.3. Vulnerabilitäts-Stress Modell

6. Therapieansätze

6.1. Pharmakotherapie

6.2. Psychotherapie

6.3. Alternative Therapieformen

7. Interventionen der Sozialen Arbeit

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Thematik der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich der vielschichtigen Thematik der Depression als häufigster psychischer Störung weltweit. Das primäre Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für das Krankheitsbild zu schaffen, indem medizinische Grundlagen, Entstehungsmodelle und Therapieoptionen erläutert sowie der spezifische Interventionsbedarf der Sozialen Arbeit aufgezeigt wird.

  • Definition, epidemiologische Fakten und geschichtliche Einordnung der Depression
  • Klinische Diagnostik mittels Klassifikationssystemen wie ICD und DSM
  • Multifaktorielle Entstehungsursachen und das bio-psycho-soziale Vulnerabilitäts-Stress-Modell
  • Medikamentöse, psychotherapeutische und alternative Behandlungsansätze
  • Aufgaben und Möglichkeiten der Sozialen Arbeit in der Prävention und Wiedereingliederung

Auszug aus dem Buch

5.3. Vulnerabilitäts-Stress Modell

Es lässt sich festhalten, dass all die oben genannten Faktoren in einem komplexen Wechselspiel zueinander stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Ein multimodales Entstehungsmodell, welches in der Lage ist, all diese möglichen Ursachen in den Blick zu fassen, ist das Vulnerabilitäts-Stress Modell.

Dieses Modell wurde ursprünglich 1977 von Zubin/Sringfür die Aufklärung der Entstehung schizophrener Störungen entwickelt, ist jedoch auf viele psychische Störungsbilder anwendbar. Das Modell geht davon aus, dass jeder Mensch in unterschiedlichem Ausmaß eine Vulnerabilität, also Anfälligkeit für eine Depression durch bio-psycho-soziale Risikofaktoren mitbringt.

Zu dieser vorhandenen Vulnerabilität treten im Laufe des Lebens immer wieder unerwartete Stressoren, also Belastungen auf, wie beispielsweise den Verlust eines geliebten Menschen, des Arbeitsplatzes oder das Auftreten einer Krankheit, die diese Vulnerabilität noch zusätzlich erhöhen. Durch dieses Zusammentreffen von Vulnerabilität und den zusätzlichen Stressoren, entsteht jedoch zunächst einmal nur eine höhere Anfälligkeit für eine Depression und nicht automatisch die Depression selber. Diesem Stress können nämlich sogenannte Copingstrategien oder Bewältigungsstrategien, die ebenfalls jeder Mensch in einer gewissen Ausprägung mitbringt, entgegenwirken. Diese Copingstrategien können beispielsweise individuelle Ressourcen, ein stützendes soziales Umfeld oder eine starke Persönlichkeitsstruktur sein, die unsere Vulnerabilität wieder verringern können.

So kann erklärt werden, wie Menschen mit schweren Schicksalen nicht an einer Depression leiden. Menschen mit hoher Vulnerabilität leiden also schon bei geringerem Stress an Depressionen als Menschen, die eine niedrige Vulnerabilität mitbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Themenwahl durch Erfahrungen aus ihrem Praxissemester in einer psychiatrischen Klinik und skizziert den inhaltlichen Aufbau der Hausarbeit.

2. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert den Begriff Depression, beleuchtet statistische Daten zur Verbreitung und gibt einen historischen Abriss der Betrachtung melancholischer Störungen.

3. Verlaufsformen: Es werden die verschiedenen Ausprägungen, wie depressive Episoden, rezidivierende Depressionen und Dysthymia, sowie die Abgrenzung zur bipolaren Störung erläutert.

4. Diagnostik: Hier werden die internationalen Klassifikationssysteme ICD und DSM vorgestellt, um die methodische Erfassung und Einstufung depressiver Erkrankungen zu verdeutlichen.

5. Entstehung: Das Kapitel betrachtet die multifaktoriellen Ursachen – biologische sowie psychosoziale Faktoren – und stellt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell als zentralen Erklärungsansatz vor.

6. Therapieansätze: Es erfolgt eine detaillierte Übersicht über pharmakologische Behandlungen, verschiedene psychotherapeutische Verfahren sowie alternative Therapieformen.

7. Interventionen der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle der Sozialarbeit bei der sozialen Unterstützung, Psychoedukation und der gesetzlich verankerten Wiedereingliederung.

8. Schlussbetrachtung: Die Autorin fasst ihre Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung sowie den hohen Stellenwert sozialarbeiterischer Unterstützung.

Schlüsselwörter

Depression, Psychische Störung, Diagnostik, ICD-10, DSM, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Pharmakotherapie, Psychotherapie, Soziale Arbeit, Prävention, Wiedereingliederung, Symptomatik, Suizidalität, Copingstrategien, Krankheitsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Depression als klinisches Störungsbild, von der Definition und Diagnostik über die Ursachenforschung bis hin zu den verschiedenen Therapieansätzen und der Rolle der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst die medizinische Klassifikation, biologische und psychosoziale Entstehungsfaktoren sowie therapeutische und sozialarbeiterische Handlungsfelder bei depressiven Erkrankungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Krankheitsbild der Depression umfassend zu beschreiben und aufzuzeigen, wie Betroffene durch medizinische, therapeutische und sozialarbeiterische Maßnahmen unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung theoretischer Grundlagen, ergänzt durch Reflexionen aus der praktischen Tätigkeit in einer psychiatrischen Einrichtung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Diagnostik (ICD/DSM), Ätiologie (Entstehung), therapeutische Interventionen (Pharmakotherapie, Psychotherapie, alternative Ansätze) und die spezifische Bedeutung der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Depression, Diagnostik, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Therapie, soziale Wiedereingliederung und psychosoziale Faktoren.

Warum spielt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell eine so wichtige Rolle?

Das Modell ist zentral, da es das komplexe Wechselspiel zwischen individueller Anfälligkeit und äußeren Belastungsfaktoren erklärt und somit verdeutlicht, warum Menschen unterschiedlich auf Stressoren reagieren.

Welche Herausforderungen identifiziert die Autorin für die Soziale Arbeit?

Die Autorin weist darauf hin, dass trotz gesetzlicher Hilfsangebote häufig ein Mangel an Stellen und Mitteln besteht, um die notwendige Prävention und Wiedereingliederung effektiv zu gestalten.

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Résumé des informations

Titre
Depressionen. Formen, Ursachen, Therapieansätze
Université
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Note
1,7
Auteur
Alicia Radermacher (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
23
N° de catalogue
V322941
ISBN (ebook)
9783668227811
ISBN (Livre)
9783668227828
Langue
allemand
mots-clé
Depressionen Psychische Störung Soziale Arbeit Therapie Ursachen Formen Behandlungsansätze ICD DSM Vulnerabilität Diagnostik Psychotherapie Pharmakotherapie Alternative Therapie Interventionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alicia Radermacher (Auteur), 2014, Depressionen. Formen, Ursachen, Therapieansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322941
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Extrait de  23  pages
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