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"Ex Machina" (2015). Philosophische Betrachtungen über das (Selbst-) Bewusstsein im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine

Título: "Ex Machina" (2015). Philosophische Betrachtungen über das (Selbst-) Bewusstsein im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine

Trabajo Escrito , 2016 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Ann-Kristin Mehnert (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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In dieser Arbeit soll unterscht werden, wie der Film "Ex Machina" mit der Problematik des Bewusstseins umgeht und auf welche philosophischen Ideen er hierbei zurückgreift. Da es sich bei „Ex Machina“ um einen sehr reichhaltigen Film mit diversen philosophischen Anspielungen handelt, soll sich im Verlauf der Arbeit insbesondere auf die beiden Philosophen Ludwig Wittgenstein und Helmuth Plessner konzentriert werden. Dabei gilt es zu analysieren, inwieweit diese philosophische Ebene dazu im Stande ist zu klären, ob der Roboter Ava ein Bewusstsein aufweist oder nicht.

Nach einer kurzen Inhaltsangabe erfolgt eine etymologische Auseinandersetzung sowohl in Bezug auf den Titel des Films als auch mit den Figuren. Da sich hier bereits ein biblischer Bezug erkennen lässt, soll nicht nur auf die Etymologie, sondern darüber hinaus auf den biblischen Verweis näher eingegangen und auf den Gesamtkontext des Films bezogen werden.

In Bezug auf Ludwig Wittgenstein, schließt sich der Bezug zu seinen philosophischen Untersuchungen an, der insbesondere seine Sprachspiele und seine damit verbundenen Über-legungen hinsichtlich des Bewusstseins zum Gegenstand hat. Daran anknüpfend folgt Helmuth Plessners philosophische Anthropologie. Hierbei liegt der Fokus zum einen auf Plessners Verständnis von den anthropologischen Sinnen und zum anderen auf seiner Begriffsprägung der exzentrischen Positionalität. Da sich hier der Verweis auf René Descartes anbietet, wird Plessners philosophische Anthropologie an entsprechenden Stellen mit Descartes in Beziehung gesetzt und dahingehend vertieft. Die sich aus den philosophischen Auseinandersetzungen ergebenden Erkenntnisse werden zudem stets mit dem Film in Verbindung gebracht und entsprechend erläutert.

Die vorangegangenen Ausarbeitungen münden anschließend in einer Zusammenführung der Ergebnisse, bei der „Ex Machina“ und die damit zusammenhängenden philosophischen Auseinandersetzungen hinsichtlich des Bewusstseins noch einmal kritisch vor dem Hintergrund der im Film dargestellten Dichotomie zwischen Mensch und Maschine betrachtet werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problem- und Fragestellung

1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Theoretische Grundlage

2.1. Inhaltsangabe Ex Machina

2.2. Göttliche und biblische Bezüge

3. Philosophische Ansatzpunkte

3.1. Ludwig Wittgenstein – Philosophische Untersuchungen

3.2. Helmuth Plessner – Philosophische Anthropologie

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Spielfilm „Ex Machina“ hinsichtlich seiner philosophischen Auseinandersetzung mit dem menschlichen und künstlichen Bewusstsein. Ziel ist es dabei nicht, eine präzise Definition von Künstlicher Intelligenz zu liefern, sondern herauszuarbeiten, wie der Film durch den Rückgriff auf philosophische Theorien die Dichotomie zwischen Mensch und Maschine sowie die Bedingungen für das Zuschreiben von Bewusstsein reflektiert.

  • Kritische Analyse des Turing-Tests im Kontext von Bewusstsein
  • Etymologische und biblische Deutung der zentralen Filmfiguren und des Titels
  • Anwendung von Ludwig Wittgensteins Sprachspieltheorie auf die Mensch-Maschine-Interaktion
  • Untersuchung von Helmuth Plessners philosophischer Anthropologie im Hinblick auf die exzentrische Positionalität und Distanziertheit
  • Reflexion über die Grenzziehung zwischen menschlicher Identität und technologischer Simulation

Auszug aus dem Buch

3.1. Ludwig Wittgenstein – Philosophische Untersuchungen

„Ex Machina“ hat sowohl offenkundige als auch versteckte Anspielungen auf Ludwig Wittgenstein, der sich mit Logik, Sprache und dem Bewusstsein auseinandersetzte, also mit den aus heutiger Sicht wichtigsten Komponenten künstlicher Intelligenz.

Bereits der Firmenname „Blue Book“ ist eine explizite Referenz auf das „Blaue Buch“ von Wittgenstein. In Nathans Räumlichkeiten ist zudem ein Bild des österreichischen Malers Gustav Klimt zu sehen, welches Wittgensteins Schwester Margarethe Stonborough-Wittgenstein portraitiert.

Darüber hinaus wurde „Ex Machina“ in Norwegen gedreht und damit in dem Land, in dem Wittgenstein selbst 1913 Zuflucht vor der Gesellschaft suchte und an seinem System der Logik arbeitete. Er erwarb dort ein Holzhaus in dem Ort Skjolden und damit im selben Teil des Landes, wo auch der Film gedreht wurde.

Besonders Wittgensteins Hauptwerk der „Philosophischen Untersuchungen“ ist hierbei interessant, in welchem er sich vor allem mit der Philosophie der normalen Sprache auseinandersetzte. Seine hier populär gewordenen „Sprachspiele“ kommen bis heute eine besondere Bedeutung zu, da sie „als einer der Auslöser des linguictic turns“ anzusehen sind. Gerade auf die Philosophie und Linguistik hatte diese paradigmatische linguistische Wende weitreichende Auswirkungen. Insbesondere Wittgensteins Sprachspiele und seine damit zusammenhängenden Überlegungen zum Bewusstsein kommen in „Ex Machina“ zum Tragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Künstliche Intelligenz anhand des Films „Ex Machina“ ein und legt die Problematik der Bewusstseinsdefinition sowie die Forschungsfrage dar.

2. Theoretische Grundlage: Dieses Kapitel liefert eine Inhaltsangabe des Films sowie eine Analyse der darin enthaltenen etymologischen und biblischen Verweise.

3. Philosophische Ansatzpunkte: Hier erfolgt eine theoretische Untersuchung durch die Anwendung von Wittgensteins Sprachspieltheorie und Plessners philosophischer Anthropologie auf die im Film dargestellten Situationen.

4. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Grenzen technologischer Fortschritte im Kontext menschlicher Identität und Bewusstsein.

Schlüsselwörter

Ex Machina, Künstliche Intelligenz, Bewusstsein, Turing-Test, Ludwig Wittgenstein, Sprachspiele, Helmuth Plessner, Philosophische Anthropologie, Exzentrische Positionalität, René Descartes, Leib-Seele-Problem, Mensch-Maschine-Dichotomie, Philosophie, Filmwissenschaft, Ontologischer Dualismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert philosophische Fragestellungen, die durch den Spielfilm „Ex Machina“ aufgeworfen werden, insbesondere die Problematik der Definition und Erkennbarkeit von Bewusstsein bei künstlichen Intelligenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung behandelt?

Die zentralen Themenfelder sind die Schnittstelle zwischen Technologie und Philosophie, die Bedeutung von Sprache für das Bewusstsein sowie anthropologische Fragestellungen zur Natur des Menschen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse, wie der Film mit der Problematik des Bewusstseins umgeht und ob die angewandten philosophischen Konzepte ausreichen, um dem Roboter Ava ein echtes Bewusstsein zuzuschreiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird eine film- und philosophiegeschichtliche Analyse durchgeführt, wobei insbesondere die Theorien von Ludwig Wittgenstein und Helmuth Plessner auf die Filmhandlung übertragen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die Handlung des Films kontextualisiert, gefolgt von einer tiefgehenden philosophischen Analyse, die biblische Motive, Wittgensteins Sprachspiele und Plessners philosophische Anthropologie integriert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Bewusstsein, Sprachspiele, exzentrische Positionalität, Mensch-Maschine-Dichotomie und Philosophie charakterisiert.

Inwieweit spielt der Turing-Test eine Rolle für die Argumentation des Autors?

Der Turing-Test dient als struktureller Rahmen für das Experiment innerhalb des Films, wobei der Autor kritisch hinterfragt, ob das Bestehen dieses Tests tatsächlich ein Bewusstsein beweist oder lediglich eine gelungene Simulation darstellt.

Wie trägt der Bezug zu Descartes zum Verständnis der Filmfiguren bei?

Der Bezug zu Descartes verdeutlicht den ontologischen Dualismus zwischen Körper und Geist, der besonders bei der Figur Nathan durch die Trennung von intellektueller Forscherleistung und körperlicher Schwäche sichtbar wird.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
"Ex Machina" (2015). Philosophische Betrachtungen über das (Selbst-) Bewusstsein im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine
Universidad
Leuphana Universität Lüneburg
Curso
Philosophie und Film
Calificación
1,7
Autor
Ann-Kristin Mehnert (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
14
No. de catálogo
V322981
ISBN (Ebook)
9783668221307
ISBN (Libro)
9783668221314
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ex Machina Philosophie Film Selbstbewusstsein Künstliche Intelligenz KI Mensch Maschine Descartes Plessner Wittgenstein Blaues Buch Sprachspiele
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ann-Kristin Mehnert (Autor), 2016, "Ex Machina" (2015). Philosophische Betrachtungen über das (Selbst-) Bewusstsein im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322981
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Extracto de  14  Páginas
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