Den Schülerinnen und Schülern sollen in einer Unterrichtsstunde die wesentlichen Kriterien für ein professionelles Telefonat vermittelt werden. Es soll verdeutlicht werden, dass es dabei nicht nur auf den Inhalt (knapp gefasst, sachlich-richtig und objektiv), sondern auch auf die angemessene Sprache (Tonfall, Artikulation, Hochdeutsch) ankommt und dass das Gelingen eines geschäftlichen Telefonats zum Unternehmensansehen und -erfolg beiträgt.
Das Unterrichtskonzept ist handlungsorientiert aufgebaut.
Inhaltsverzeichnis
- Aspekte der Lerngruppe und Besonderheiten der Lernumgebung
- Statistische Angaben
- Ist-Zustand der Kompetenzentwicklung
- Didaktische Entscheidungen und ihre Begründungen
- Curriculare Vorgaben
- Einordnung in den unterrichtlichen Kontext
- Schwerpunkte aus didaktischer Sicht
- Methodisch-mediale Entscheidungen und ihre Begründungen
- Ziele des Unterrichts
- Kompetenzerweiterung
- Konkretisierung der Stundenziele
- Verlaufsplan
- Anlagen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtsstunde soll die Rechtsanwaltsfachangestellten in der Unterstufe mit den grundlegenden Prinzipien des professionellen Telefonierens im Berufsalltag vertraut machen. Der Fokus liegt auf dem Verständnis, wie ein erfolgreiches Telefonat in einer Kanzlei geführt werden kann, um einen positiven Eindruck bei Mandanten zu hinterlassen und den Ruf der Praxis zu stärken.
- Bedeutung von Telefonaten für die Kommunikation mit Mandanten
- Entwicklung von Gesprächsregeln für berufliche Telefonate
- Erkennung und Korrektur von Kommunikationsfehlern in Telefonaten
- Vertiefung der Kenntnisse über die Besonderheiten der indirekten Kommunikation am Telefon
- Praktische Anwendung der erlernten Regeln in einem simulierten Telefongespräch
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil des Unterrichtsentwurfs beschreibt die Lerngruppe und die Lernumgebung. Hier werden statistische Angaben zur Klasse und ihre Kompetenzentwicklung in Bezug auf das Thema "Telefonieren im Berufsalltag" beleuchtet. Der zweite Teil konzentriert sich auf die didaktischen Entscheidungen, die getroffen wurden. Diese beinhalten die Einordnung des Themas in den Lehrplan, die curricularen Vorgaben und die didaktischen Schwerpunkte. Der dritte Teil befasst sich mit methodisch-medialen Entscheidungen, die zur Vermittlung des Themas eingesetzt werden. Die Ziele des Unterrichts werden im vierten Teil erläutert, wobei sowohl die Kompetenzerweiterung als auch die konkreten Stundenziele definiert werden.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Unterrichtsstunde sind professionelles Telefonieren, Kommunikation im Berufsalltag, Gesprächsregeln, Mandantenkommunikation, Rechtsanwaltsfachangestellte, indirekte Kommunikation, und szenische Darstellung.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die wichtigsten Kriterien für ein professionelles Telefonat in einer Kanzlei?
Ein professionelles Telefonat sollte inhaltlich sachlich-richtig und objektiv sein sowie sprachlich durch einen angemessenen Tonfall, klare Artikulation und Hochdeutsch überzeugen.
Warum ist das Telefonverhalten für Rechtsanwaltsfachangestellte so wichtig?
Das Gelingen eines geschäftlichen Telefonats trägt maßgeblich zum Ansehen der Kanzlei bei und ist entscheidend für den Erfolg der Mandantenkommunikation.
Welche Lernziele verfolgt das Unterrichtskonzept?
Schüler sollen Gesprächsregeln entwickeln, Kommunikationsfehler erkennen und korrigieren sowie die Besonderheiten der indirekten Kommunikation am Telefon praktisch anwenden können.
Was bedeutet „handlungsorientiert“ in diesem Unterrichtsentwurf?
Handlungsorientierung bedeutet, dass die Schüler durch praxisnahe Übungen wie simulierte Telefongespräche und szenische Darstellungen aktiv lernen, berufliche Situationen zu meistern.
Welche Besonderheiten hat die indirekte Kommunikation am Telefon?
Da visuelle Signale fehlen, kommt es verstärkt auf die Stimme, die Pausensetzung und die Präzision der Sprache an, um Missverständnisse zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2013, Professionelles Telefonieren in einer Anwaltskanzlei (Deutsch im Berufskolleg für Rechtsanwaltsfachangestellte), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323139