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Die Verjüngung indigener Shola-Baum- und Straucharten unter exotischen Kiefernplantagen in den Palanibergen, Südindien

Titre: Die Verjüngung indigener Shola-Baum- und Straucharten unter exotischen Kiefernplantagen in den Palanibergen, Südindien

Mémoire (de fin d'études) , 2011 , 109 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Birgit Einhellinger (Auteur)

Foresterie (Sylviculture) / Sciences Forestière
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit war es, die natürliche Verjüngung indigener Shola-Baum- und Straucharten unter exotischen Kiefernplantagen in den Palanibergen (Südindien) bezüglich Artenzusammensetzung, Zustand und Verjüngungsdichte durch stichprobenartige Vegetationsaufnahmen zu dokumentieren und durch vergleichende Analyse verschiedener Standortfaktoren bestmöglich zu erklären. Dazu wurden Gelände- und Bestandesdaten in 9 Kiefernplantagen erhoben und jeweils auf 5,5% der Gesamtfläche je Plantage Shola- Verjüngung und Bodenvegetation anhand von Vegetationsaufnahmen (5m x 5m) untersucht. Anschließend wurde anhand von Regressions- und Korrelationsanalysen untersucht, welche Faktoren nachweislich einen Einfluss auf Artenzusammensetzung und Dichte der Verjüngung hatten. Es sollte außerdem geklärt werden, welche Rolle wildlebende Herbivoren wie der indische Bison für die Verjüngung spielte, wie sich die Konkurrenzsituation für die Verjüngung derzeit darstellte und welchen Einfluss die begleitende Bodenvegetation auf die Verjüngung hatte. Es sollten Prognosen möglich werden, ob in Zukunft eine erfolgreiche Besiedelung der Plantagenflächen durch Sholaspezies auch ohne künstliche Pflanzung zu erwarten ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 ÖKOZONEN UND WALDBIOME INDIENS

1.2 EXOTEN IN DEN PALANIBERGEN

1.2.1 Zur Akazie (Acacia)

1.2.2 Zur Kiefer (Pinus)

1.2.3 Zum Eukalyptus (Eucalyptus)

1.2.4 weitere Exoten

1.2.5 Forstwirtschaftliche Nutzung der Plantagen heute

1.3 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

1.4 DAS UNTERSUCHUNGSGEBIET

1.4.1 Geographische Lage

1.4.2 Klimatische Verhältnisse

1.4.3 Geologie und Böden

1.4.4 Vegetationszone und p.n.V.

2. Material und Methoden

2.1 PLANUNG DER AUßENAUFNAHMEN

2.1.1 Auswahlkriterien zur Festlegung der Plantagen

2.1.2 Anzahl, Größe und Verteilung der Aufnahmeflächen

2.1.3.Flächendesign

2.2 DURCHFÜHRUNG DER AUßENAUFNAHMEN

2.2.1 Aufsuchen der Plantagen

2.2.2 Erfassung allgemeiner Parameter auf Plantagenebene

2.2.3 Erfassung von Standortparametern auf Ebene der Aufnahmefläche

2.2.4 Aufnahme des Altbestandes

2.2.5 Aufnahme der Sholaverjüngung

2.2.6 Aufnahme der Bodenvegetation

2.3 STATISTISCHE AUSWERTUNG DER DATEN

2.3.1 Aufbau der Untersuchungen

2.3.2 Der Variationskoeffizient

2.3.3 Die Varianzanalyse

2.3.4 Varianz-Mittelwert-Index (Klumpungsindex)

2.3.5 Die (lineare) Regressionsanalyse

2.3.6 Die Rangkorrelationsanalyse nach SPEARMAN

3. Ergebnisse

3.1 DIE ALTBESTÄNDE

3.1.1 Baumartenzusammensetzung und Aufbau

3.1.2 Stammzahl, Vorrat und Grundfläche

3.1.3 Totholz, Schäden und anthropogener Einfluss

3.1.4 Überschirmungsgrad und Kronenschluss

3.1.5 Verjüngung der Arten des Altbestandes

3.1.6 Humusform

3.2 DIE BODENVEGETATION

3.2.1 Artenzusammensetzung

3.2.2 Dominante Arten

3.2.3 Konkurrenzsituation und Deckungsgrad

3.3 DIE VERJÜNGUNG

3.3.1 Artenzusammensetzung

3.3.2 Dichte

3.3.3 Entfernung zur nächsten Shola als potentielle Samenquelle

3.3.4 Verbiss und Herbivoren

3.3.5 sonstige Schäden

3.3.6 Höhen und Wurzelhalsdurchmesser

3.3.7 Sonderstandorte

3.3.8 Höhenlage, Geländeneigung und Exposition

3.3.9Verteilung

4. Diskussion

4.1 KRITISCHE WÜRDIGUNG DES AUFNAHMEVERFAHRENS

4.1.1 Die Auswahl der Plantagen

4.1.2 Das Bestandesalter der Plantagen

4.1.3 Die Größe der Aufnahmeflächen

4.1.4 Einschätzung der Konkurrenzsituation

4.1.5 Bewertung der Verbiss- Situation

4.1.6 Shola als potentielle Samenquelle

4.2 UNBEACHTETE FAKTOREN

4.2.1 Feuer als Einflussfaktor

4.2.2 Die Streuauflage als Einflußfaktor

4.3FUNKTION DER PLANTAGEN

4.4 MÖGLICHE MAßNAHMEN

5. Zusammenfassung

6. Erklärung verwendeter Begriffe

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die natürliche Verjüngung indigener Shola-Pflanzenarten unter exotischen Kiefernplantagen in den südindischen Palanibergen. Das primäre Ziel ist es, den Zustand der Verjüngung zu dokumentieren, die ökologischen Einflussfaktoren (wie Konkurrenz, Lichtverhältnisse und Verbiss durch Herbivoren) zu analysieren und Prognosen für eine langfristige Wiederbesiedlung der Plantagenflächen durch die ursprüngliche Vegetation zu erstellen.

  • Analyse der Artenzusammensetzung und Vitalität der Shola-Verjüngung
  • Untersuchung des Einflusses von Altbeständen und Bodenvegetation
  • Bewertung der Auswirkungen von Herbivoren (insbesondere des Indischen Bisons)
  • Evaluation des Potenzials von Plantagen als Schutzschirm für heimische Spezies
  • Ableitung waldbaulicher Empfehlungen zur Renaturierung

Auszug aus dem Buch

1.2 Exoten in den Palanibergen

Mit der Gründung britischer Siedlungen im frühen 19. Jhd. begann die Übernutzung der Sholas, wie die ursprünglichen, montanen Wälder der Palaniberge lokal genannt werden, durch die ständig wachsende Bevölkerung. 1841 wurden erstmals Maßnahmen zum Schutz der Sholas ergriffen und Versuche unternommen, den Holzeinschlag staatlich zu regeln. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch schon viele Sholas verschwunden, während zur selben Zeit der Anbau sogenannter „Exoten“ in Monokulturen auf seinem Höhepunkt war (vgl. T. N. FOREST DEPARTMENT, 2007).

Nun wird die Bedeutung des Begriffs „exotisch“ meist mit „fremdländisch“, „ausgefallen“, „unbekannt“ oder „unüblich“ angegeben, oft verbunden mit einem gewissen positiven Reiz. Für Biologen hingegen ist dieses Wort häufig negativ belegt und bezeichnet eine ursprünglich aus einem fernen Land stammende Tier- oder Pflanzenart, die Fauna oder Flora eines Landes verfälscht, mit ihr konkurriert oder heimische Arten aggressiv verdrängt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die theoretischen Grundlagen der Ökozonen und die historische sowie ökologische Ausgangslage der Exoten-Plantagen in den Palanibergen.

2. Material und Methoden: Erläutert das methodische Vorgehen zur Datenerhebung in den Kiefernplantagen, einschließlich der Aufnahme von Verjüngung, Bodenvegetation und Altbestand sowie der statistischen Auswertung.

3. Ergebnisse: Präsentiert die erhobenen Daten zu den Altbeständen, der Bodenvegetation und der Shola-Verjüngung, unterteilt in Konkurrenz, Verbiss-Situation und Standortfaktoren.

4. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Methodik, den beobachteten Faktoren wie Feuer und Streuauflage sowie der zukünftigen Funktion der Plantagen und möglichen waldbaulichen Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Shola, Palaniberge, Kiefernplantage, Pinus patula, Artenverjüngung, Bodenvegetation, Artenvielfalt, Herbivoren, Indischer Bison, Bos gaurus, Standortfaktoren, Biodiversität, Renaturierung, ökologische Sukzession, invasives Potenzial

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie sich einheimische Baum- und Straucharten (Shola-Arten) unter den Bedingungen exotischer Kiefernplantagen in den südindischen Palanibergen natürlich verjüngen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die natürliche Verjüngungsdynamik, den Einfluss von anthropogenen Plantagenstrukturen, die Konkurrenz durch invasive Arten sowie die Auswirkungen von Wildverbiss auf die ökologische Wiederherstellung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme der Shola-Verjüngung sowie die Analyse der Faktoren, die deren Überleben und Wachstum beeinflussen, um Prognosen zur ökologischen Zukunft der Flächen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine stichprobenartige Bestandsaufnahme in neun Kiefernplantagen durchgeführt, deren Daten mittels statistischer Verfahren wie Regressions- und Korrelationsanalysen (nach Spearman) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Altbestände, der Bodenvegetation und der Verjüngungssituation sowie eine kritische Diskussion dieser Ergebnisse unter Einbeziehung abiotischer und biotischer Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Shola, Kiefernplantagen, Artenverjüngung, Biodiversität, Indischer Bison, Standortfaktoren und Renaturierung.

Welche Rolle spielt der Indische Bison?

Der Bison übt einen erheblichen Fraßdruck aus; die Arbeit belegt, dass über 50 % der Shola-Verjüngung Verbissschäden aufweisen, was die Dichte und Vitalität der Pflanzen maßgeblich reduziert.

Wie ist die Zukunft der Plantagen zu bewerten?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein Erfolg der Shola-Ansiedlung ohne waldbauliche Maßnahmen (wie Lichtung der Bestände) und ohne Schutz vor Verbiss aufgrund hoher Mortalitätsraten unwahrscheinlich ist.

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Résumé des informations

Titre
Die Verjüngung indigener Shola-Baum- und Straucharten unter exotischen Kiefernplantagen in den Palanibergen, Südindien
Université
University of Applied Sciences Weihenstephan
Cours
Forstwirtschaft
Note
2,0
Auteur
Birgit Einhellinger (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
109
N° de catalogue
V323195
ISBN (ebook)
9783668241497
ISBN (Livre)
9783668241503
Langue
allemand
mots-clé
Verjüngung Natürliche Verjüngung Südindien Kiefern Plantagen Westghats Bestandsaufnahmen Shola Indian Gaur Indischer Bison
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Birgit Einhellinger (Auteur), 2011, Die Verjüngung indigener Shola-Baum- und Straucharten unter exotischen Kiefernplantagen in den Palanibergen, Südindien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323195
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Extrait de  109  pages
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