Die Wirksamkeit ätherische Öle bei MRSA. Zusammenfassung wissenschaftlicher Studien


Hausarbeit, 2016

11 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung/Problemstellung

2 Forschungsfrage

3 Methodik in der Datenerhebung

4 Zusammenfassung der Inhalte

5 Ergebnisse

Schluss

Literaturverzeichnis

Vorliegender Text ist eine Hausarbeit in Nachpräsenz zur Lehrveranstaltung Public Health. Es wird eine Forschungsfrage formuliert, dazu in wissenschaftlichen Datenbanken Artikel gesucht und die Ergebnisse zusammengefasst.

1 Einführung/Problemstellung

Übertragbare Krankheiten resultieren aus einer Interaktion zwischen Krankheitserreger, Übertragungsprozess, Wirt und Umgebung. Ziel der Epidemiologie ist die Aufklärung, wie es durch Infektionen zu übertragbaren Krankheiten kommt, damit Gegenmaßnahmen entwickelt, umgesetzt und evaluiert werden können. Faktoren der Infektionskette müssen bekannt sein, um wirksame Interventionen durchführen zu können. Wissen alleine reicht nicht aus. Die Pathogenität des Erregers weist auf die Fähigkeit hin, eine Krankheit auszulösen. Sie wird durch das Verhältnis zwischen der Anzahl der klinisch erkrankten und der Anzahl der exponierten Personen bestimmt. Die Virulenz ist ein Maß für den Krankheitsschweregrad. Die Infektionsquelle ist die Person oder der Gegenstand, von der oder dem der Erreger auf den Wirt übertragen wird. Es ist wichtig die Infektionsquelle und das Erregerreservoir zu kennen, um wirksame Kontrollmaßnahmen ergreifen zu können. Die Übertragung oder Ausbreitung infektiöser Erreger können direkt zum Beispiel durch Berührung, oder indirekt über die Luft, kontaminierte Gegenstände erfolgen.[1]

Obwohl Ärzte/Ärztinnen und Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal in Hygiene ausgebildet sind, sind multiresistente Keime ein großes Problem in Krankenhäusern. Die Aufgabe der Beschäftigten im Gesundheitswesen ist, durch hygienisches Arbeiten, die Ausbreitung zu verhindern.

Prävention, das heißt vorzubeugen, ist der wichtigste Ansatz. Es wird auf der Pathogenese aufgebaut und betrachtet wie Krankheiten entstehen.[2]

Laut Gastmeier/Geffes treten pro Jahr gemäß Schätzung ca. 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen in Deutschland auf. Die meisten sind Wundinfektionen nach Operationen (ca. 225.000), Harnwegsinfektionen (ca. 155.000) und untere Atemwegsinfektionen (ca. 80.000), wovon Lungenentzündungen am häufigsten sind. Staphylococcus aureus ist einer der häufigsten Erreger von Krankenhausinfektionen. Ca. 11 % (ca. 55.000) der Krankenhausinfektionen sind durch diesen Erreger verursacht. Ein Teil dieser Staphylococcus aureus-Erreger sind Methicillin (Oxacillin)-resistent und werden dann als MRSA bezeichnet. Pro Jahr treten in Deutschland ca. 14.000 Krankenhausinfektionen mit MRSA auf.[3]

Public Health beschäftigt sich mit dem Management von kollektiven Gesundheitsproblemen. Es geht um die Population, um eine Gruppe von Menschen und nicht um das Individuum.[4]

Das Robert Koch Institut zeigt, dass epidemische MRSA durch molekulare Typisierung erkannt und von sporadisch auftretenden Stämmen abgegrenzt werden können. MRSA sind Verursacher schwerer nosokomialer Infektionen wie Bakteriämie/Sepsis, Beatmungspneumonien und Wundinfektionen. Verlässliche Methoden zur Detektion von MRSA und ihrer Typisierung sind wichtige Voraussetzungen um Untersuchungen über Auftreten und Verbreitung von MRSA durchzuführen. Sie bilden auch Grundlage für lokale klinisch-mikrobiologische Primärdiagnostik und Aufklärung von Infektionsketten.[5]

Assadian berichtet, dass die Letalität systemischer Infektionen hoch ist. Nosokomiale Infektionen treten als Folge diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen auf, wodurch es zur Verlängerung der Krankenhausaufenthalte kommt. Für eine Primärprävention sind Kenntnisse der zugrundeliegenden Risikofaktoren, sowie Möglichkeiten der Sanierung eines S. aureus-Trägertums entscheidend. Der mikrobiologische Nachweis von S. aureus ist durch Abstrich einfach durchführbar. Innerhalb 24 bis 72 Stunden liegt das Ergebnis vor. Molekularbiologische Methoden können Ergebnisse nach zwei bis drei Stunden liefern und erlauben den Nachweis bestimmter genotypischer Resistenzgene. Ein Populations-basiertes Screening erfolgt zur Beurteilung einer Kolonisation mit MRSA und wird bei Aufnahme von Patienten, wenn Risikofaktoren vorliegen für eine MRSA-Kolonisation, bei Aufnahme in Risikobereichen, oder zur Abklärung von möglichen Streuquellen im Rahmen von Ausbruchsuntersuchungen, durchgeführt. Ob ein universelles Screening aller Patienten erfolgen soll, hängt von der epidemiologischen Situation und der üblicherweise vorherrschenden MRSA Prävalenz in der Population ab. Die rasche Identifikation eventuell unerkannter MRSA-Träger soll durch Einleitung von Isolier- und Sanierungsmaßnahmen dem Betroffenen, aber auch dem Schutz der nicht-kolonisierten Patienten dienen. Die epidemiologische Übertragungskette auf andere Personen wird unterbrochen, was primärpräventiv zum Infektionsschutz der Gesellschaft beiträgt.[6]

In dieser Hausarbeit wird der Frage nachgegangen, ob ätherische Öle in der Behandlung von MRSA eine Wirksamkeit aufweisen.

2 Forschungsfrage

Das PICO-Schema wird für die Formulierung der Forschungsfrage verwendet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1 : PICO-Schema[7]

Die Forschungsfrage lautet: Kann Teebaumöl MRSA-Infektionen im Krankenhaus reduzieren?

3 Methodik in der Datenerhebung

Pubmed (24.1.2016)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mit Pubmed wurde eine relevante Studie von Blackwood/Thompson/McMullan et al gefunden, wo Teebaumöl bei MRSA-Infektion eingesetzt wurde, diese wird zusammengefasst.

Pubmed Suche vom 29.1.2016:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Pubmed Suche vom 28.2.2016:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Von dieser Suche werden ein Abstract von Falci et al, und eine Studie von Edmondson et al, über Teebaumöl-Anwendung in MRSA positiven Wunden für eine Zusammenfassung auswählt.

Die Studien/Abstracts die später zusammengefasst werden, erscheinen aktuell und nachvollziehbar in der Beschreibung und im Ergebnis.

CINHAL

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mit Cinhal wurde ein relevantes Abstract gefunden.

OVID

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mit Ovid wurde kein Artikel gefunden.

[...]


[1] vgl. Bonita/Beaglehole/Kjellström, 2013, S. 189 ff.

[2] vgl. Grillich, 2015, S. 20

[3] vgl. Gastmeier/Geffers, 2006

[4] vgl. Schwarz et al, 2003 zit. n. Grillich, S. 5

[5] vgl. Seedat/Marcus/Kiehl, 2007

[6] vgl. Assadian, 2015, S. 8-11

[7] vgl. Kleibel/Mayer, 2011, S. 30

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Die Wirksamkeit ätherische Öle bei MRSA. Zusammenfassung wissenschaftlicher Studien
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung
Veranstaltung
Public Health
Note
1
Autor
Jahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V323310
ISBN (eBook)
9783668230477
ISBN (Buch)
9783668230484
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
MRSA, Public Health, ätherische Öle, Pflegewissenschaft
Arbeit zitieren
Monika Cirlea (Autor), 2016, Die Wirksamkeit ätherische Öle bei MRSA. Zusammenfassung wissenschaftlicher Studien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323310

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