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Was.Wir.Wissen. Eine Untersuchung von Stuckrad-Barres neuem Lexikon als Beitrag zum Diskurs über die Kommunikation von Wissen

Título: Was.Wir.Wissen. Eine Untersuchung von Stuckrad-Barres neuem Lexikon als Beitrag zum Diskurs über die Kommunikation von Wissen

Trabajo Escrito , 2016 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Niklas Kunstleben (Autor)

Medios / Comunicación: Teorías, modelos, definiciones
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Die Arbeit untersucht Stuckrad-Barres "Was.Wir.Wissen" hinsichtlich seines Beitrags zum Diskurs über die Kommunikation von Wissen. Dabei wird der Begriff 'Wissen' näher untersucht und Probleme beim Wissenstransfer herausgestellt – im Fokus der Untersuchung steht die These, dass 'Wissen' zunehmend ein sozial konstruiertes Phänomen darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wissen

2.1 Wissen in der Linguistik

2.2 Implizites und explizites Wissen

2.3 Wissenstypen als Vermittlungsmöglichkeit

2.4 Wissen als Konsensprodukt

2.5 Wissensproduktion

2.6 Fazit des Definitionsversuches von Wissen

3 Schemakonzeption der Wissensorganisation

4 Wissenskommunikation

5 Was.Wir.Wissen – ein Beitrag zur Transferwissenschaft?

5.1 Was ist Goethes „Faust“?

5.1.1 Objektiv und explizit

5.1.2 Objektiv und implizit

5.1.3 Subjektiv und explizit

5.1.4 Subjektiv und implizit

5.2 Resümee der Untersuchung

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kommunikationsbarrieren von Wissen in der modernen Gesellschaft am Beispiel des Buches "Was.Wir.Wissen" von Benjamin von Stuckrad-Barre. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob ein solches Werk, trotz mangelnder wissenschaftlicher Validität, einen wertvollen Beitrag zum Diskurs über moderne Wissensvermittlung und Transferwissenschaft leisten kann.

  • Grundlagen der Wissensdefinition in der Linguistik
  • Neurobiologische und soziale Aspekte der Wissensproduktion
  • Die Schematheorie der Wissensorganisation
  • Herausforderungen und Barrieren der Wissenskommunikation
  • Analyse des Werks "Was.Wir.Wissen" als Beitrag zur Transferwissenschaft

Auszug aus dem Buch

5.1.2 Objektiv und implizit

„Als Stoff im Schulfach Deutsch nicht ungewöhnlich“, „Eine der tiefgehendsten Vorlagen für einen Schauspieler, um Menschliches einsehbar zu machen“, „Von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken“, „Immer noch das meistgespielte Theaterstück in Deutschland“, „Was die Charakterologen Extraversion nennen“, „Eine Repräsentativfigur der Menschheit im Kräftespiel der heraufkommenden Moderne“, „In dem Sinn kein historisches Stück; es spielt an verschiedenen <>“, „Am Ende und , „Genau genommen ein impotenter Kleinkrimineller“, „Mit wenigen Worten erzählt“, „In Deutschland ungefähr so berühmt wie in Irland das Buch <>, eine poetisch verschleierte Sozialkritik“, „Unfähig, sie zu retten“, „Jetzt am Theater Lübeck zu sehen“, „Es wird im türkischen Sprichwort vom Teufel zur Eile gemahnt“, „Das Thema, das Ana Matt in ihren Bildern umsetzt“, „Für Steiner und May ein Werk, das sie ihr Leben lang beschäftigt“, „A) ein Roman, b) eine Novelle, c) ein Drama, d) ein lyrisches Gedicht“ (ebd.: 95).

Diese Kategorie ist mit 17 Beiträgen die prominenteste. Hier werden Informationen konnotationsfrei kommuniziert, die bereits den tradierten Sachverhalt – dass Faust ein Drama von Goethe ist – implizieren und darüber hinaus Bedeutungshorizonte erläutern. Dabei lassen sich hier Antworten mit Laien- und Expertenpublikum unterscheiden, etwa zwischen „Immer noch das meistgespielte Theaterstück in Deutschland“ und „In dem Sinn kein historisches Stück; es spielt an verschiedenen <>“. Zudem sind die Wissensinhalte unterschiedlichen Kontexten zuzuordnen, etwa dem Kontext Schule oder Literaturwissenschaft. Somit enthalten die Antworten auch Informationen, die für eine variierende Anzahl von Personen von Interesse sind und haben zumeist nicht den Anspruch, eine allgemeine Definition zu liefern, sondern sehr spezielle Informationen in den Vordergrund zu stellen und das Wissen zu diesem Begriff bewusst zu modellieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung etabliert die Fragestellung, inwieweit das Werk "Was.Wir.Wissen" einen Beitrag zur Wissenskommunikation leistet, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Wissen: Dieses Kapitel definiert den Wissensbegriff aus linguistischer Sicht und beleuchtet verschiedene Wissenstypen, die Wissensproduktion sowie Wissen als soziales Konsensprodukt.

3 Schemakonzeption der Wissensorganisation: Hier wird die kognitive Schematheorie vorgestellt, die erklärt, wie das Gehirn Wissen durch Rückgriff auf bestehende Strukturen organisiert und interpretiert.

4 Wissenskommunikation: Das Kapitel analysiert die Herausforderungen der Wissensvermittlung in der modernen Wissensgesellschaft, insbesondere die Barrieren bei der Übertragung von Expertenwissen an Laien.

5 Was.Wir.Wissen – ein Beitrag zur Transferwissenschaft?: Die Fallstudie untersucht, wie Benjamin von Stuckrad-Barre Wissen präsentiert, und nutzt die Frage „Was ist Goethes Faust?“ als Beispiel für seinen post-modernen Ansatz.

6 Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst zusammen, dass das untersuchte Buch zwar wissenschaftlich limitiert ist, aber als wertvoller Metakommentar über Wissenskonstruktion und gesellschaftliche Diskurse fungieren kann.

Schlüsselwörter

Wissen, Wissenskommunikation, Transferwissenschaft, Schematheorie, Wissensproduktion, Konsensprodukt, Benjamin von Stuckrad-Barre, Goethes Faust, Kognitive Linguistik, Wissensgesellschaft, Information, Wissensvermittlung, Sozialer Diskurs, Wissensmanagement, Implizites Wissen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Problematik der Wissenskommunikation in der heutigen Gesellschaft anhand des Buches „Was.Wir.Wissen“ von Benjamin von Stuckrad-Barre.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Definition von Wissen, die kognitive Schematheorie, die Herausforderungen des Wissenstransfers und die soziokulturelle Konstitution von Wissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu prüfen, ob ein populärwissenschaftliches Werk wie „Was.Wir.Wissen“ trotz fehlender wissenschaftlicher Validität als Beitrag zur Transferwissenschaft dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine linguistische und kommunikationswissenschaftliche Analyse, gestützt auf Theorien zur Wissensorganisation und -kommunikation, um die Struktur von Wissensinhalten im untersuchten Buch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Wissensbegriffs, die kognitive Schematheorie sowie eine detaillierte Analyse der Art und Weise, wie das Buch „Was.Wir.Wissen“ Sachverhalte definiert und kommuniziert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wissenskommunikation, Transferwissenschaft, Wissensgesellschaft, Schematheorie, soziale Konstruktion von Wissen und Bedeutungskontext.

Wie geht die Autorin mit dem Begriff "Wissen" um?

Sie betrachtet Wissen nicht als absolute Wahrheit, sondern als soziales Konstrukt und "Konsensprodukt", das stark vom jeweiligen Kontext und Hintergrund der Kommunikationspartner abhängt.

Welche Rolle spielt "Goethes Faust" in der Analyse?

Das Beispiel „Was ist Goethes Faust?“ dient als Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie unterschiedlich Wissen in dem Buch „Was.Wir.Wissen“ (objektiv/subjektiv sowie explizit/implizit) präsentiert und kontextualisiert wird.

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Detalles

Título
Was.Wir.Wissen. Eine Untersuchung von Stuckrad-Barres neuem Lexikon als Beitrag zum Diskurs über die Kommunikation von Wissen
Universidad
RWTH Aachen University  (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft)
Curso
Fach- und Wissenskommunikation
Calificación
1,0
Autor
Niklas Kunstleben (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
18
No. de catálogo
V323637
ISBN (Ebook)
9783668227873
ISBN (Libro)
9783668227880
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wissen Wissenstransfer Stuckrad-Barre Transferwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niklas Kunstleben (Autor), 2016, Was.Wir.Wissen. Eine Untersuchung von Stuckrad-Barres neuem Lexikon als Beitrag zum Diskurs über die Kommunikation von Wissen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323637
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