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Der Zusammenhang zwischen elterlichem Bildungsstand und Einkommen und kindlichem Übergewicht

Ein Vergleich empirischer Studien

Título: Der Zusammenhang zwischen elterlichem Bildungsstand und Einkommen und kindlichem Übergewicht

Tesis (Bachelor) , 2014 , 61 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Pauline Kasimir (Autor)

Sociología - Metodología y métodos
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In dieser Forschungsarbeit soll der mögliche Zusammenhang von elterlichem Einkommen und Bildungsstand auf das Risiko des kindlichen Übergewichts untersucht werden. Der Forschungsschwerpunkt liegt bei Kindern im Grundschulalter, da sich das Gesundheitsverhalten in diesem Alter am stärksten an dem der Eltern orientiert. Durch die Auswahl an Lebensmitteln, die im Haushalt zur Verfügung stehen, und die Zubereitungsweise ist das Ernährungsverhalten der Kinder dem ihrer Eltern angepasst.

Die elterlichen Vorgaben zu Ernährung, körperlicher Aktivität sowie zum Medienkonsum sind prägend und einflussreich für den späteren gesundheitlichen Lebensstil der Kinder. Mit der biologischen Geschlechtsreife und einem wachsenden sozialen Netzwerk werden erlernte Verhaltensweisen und Rollenvorbilder aktualisiert und neue eigene Einstellungen ausgebildet. Somit lösen sich die Jugendlichen von den Einstellungen ihrer Eltern ab und entwickeln eine eigene Identität. Das soziale Umfeld bietet hier die Möglichkeit, gesundheitsschädigende Verhaltensweisen zu kompensieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Bei der Auswahl der vier Studien wurde darauf geachtet, dass die möglichen Zusammenhänge zwischen elterlicher Bildung und Bildungsabschluss auf die sportliche Aktivität und das Ernährungsverhalten der Kinder untersucht wurden.

Ziel dieser Arbeit ist es, Zusammenhänge zwischen Übergewicht und Adipositas bei Kindern bis zu einem Alter von10 Jahren und den direkten Einflussfaktoren herauszuarbeiten. Zu den direkten Einflussfaktoren gehören das Ernährungsverhalten und die sportliche Aktivität der Kinder. Es soll eine mögliche Korrelation zwischen dem Einkommen der Eltern und dem Ernährungsverhalten von Grundschulkindern untersucht werden sowie der Effekt, den das Einkommens auf die körperliche Aktivität der Kinder hat. Weiterhin soll untersucht werden, ob ein Zusammenhang zwischen elterlicher Bildung und dem Ernährungsverhalten bzw. der körperlichen Aktivität der Kinder besteht. Es wird vermutet, dass die sozioökonomischen Faktoren der Eltern einen indirekten Einfluss auf das kindliche Übergewicht und die Adipositas haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Anthropometrie

2.2 Sozioökonomischer Status

3. Erklärungsansätze des kindlichen Übergewichts

3.1 Sozioökonomische und strukturelle Faktoren

3.2 Psychosoziale Faktoren

3.3 Erklärungsansätze von Bourdieu

3.4 Weitere Erklärungsmodelle

4. Hypothesendarstellung

5. Studiendarstellung

5.1 Kinder- und Jugendgesundheitssurvey

5.1.1 Operationalisierung

5.2 Australian Children's Nutrition and Physical Activity Survey

5.2.1 Operationalisierung

5.3 IDEFICS

5.3.1 Operationalisierung

5.4 Health Survey for England

5.4.1 Operationalisierung

6. Studienvergleich

6.1 Erste Forschungshypothese

6.2 Zweite Forschungshypothese

6.3 Dritte Forschungshypothese

6.4 Vierte Forschungshypothese

7. Diskussion

8. Schlussbetrachtung/ Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status (SES) der Eltern – primär definiert durch Bildung und Einkommen – und dem Risiko für Übergewicht und Adipositas bei Kindern im Grundschulalter. Das zentrale Forschungsziel ist die Identifikation von indirekten Einflussfaktoren, insbesondere Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität, die diesen Zusammenhang vermitteln.

  • Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Folgen im Kindesalter
  • Einfluss elterlicher Bildung auf Ernährungs- und Bewegungsmuster
  • Bedeutung des Haushaltseinkommens für den Zugang zu gesunder Ernährung und Sport
  • Theoretische Modelle zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheit (Bourdieu, Steinkamp, Elkeles & Mielck)
  • Vergleichende Analyse internationaler empirischer Studien (KiGGS, IDEFICS, HSE, ACNAPAS)

Auszug aus dem Buch

3.3 Erklärungsansätze von Bourdieu

Soziale Ungleichheit muss nicht unmittelbar zu gesundheitlicher Ungleichheit führen, vielmehr müssen vermittelnde Glieder, die zu einem gesundheitsschädigenden Verhalten verleiten, untersucht werden. Pierre Bourdieus Habitustheorie bietet eine Erklärung für gesundheitliche Ungleichheit (Klocke 2004).

Bourdieu (1983, 1985) beschreibt den Habitus als routiniertes Alltagsverhalten, das wiederum Lebensstile beeinflusst. Nach Bourdieu wird der Habitus durch eine soziale Position eines Menschen innerhalb der Sozialstruktur geprägt. Der Habitus beeinflusst nicht nur die Handlungs-, Wahrnehmungs- und Denkverhalten der Akteure, sondern auch das ganze soziale Zusammenleben der Menschen. Somit formt sich der Habitus durch die Stellung der Person und seiner sozialen Klasse in der Gesellschaft. Ebenso durch das Verinnerlichen der durch die Gesellschaft vermittelten kulturellen und materiellen Bedingungen des Lebens, den sogenannten Ressourcen. Somit gelten Lebensstile als expressive Form des Habitus (Abel u. Frohlich 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problematik von Übergewicht bei Kindern als Ausdruck sozialer Ungleichheit und Definition des Forschungsziels.

2. Begriffsbestimmungen: Definition der zentralen Konzepte Adipositas, anthropometrische Messmethoden (BMI) und sozioökonomischer Status (SES).

3. Erklärungsansätze des kindlichen Übergewichts: Theoretische Herleitung durch sozioökonomische, strukturelle und psychosoziale Faktoren sowie Bourdieus Kapital- und Habitustheorie.

4. Hypothesendarstellung: Formulierung der Haupthypothese sowie der vier spezifischen Unterhypothesen bezüglich des Einflusses von elterlicher Bildung und Einkommen.

5. Studiendarstellung: Vorstellung der vier empirischen Studien KiGGS, ACNAPAS, IDEFICS und Health Survey for England inklusive ihrer Operationalisierungsmethoden.

6. Studienvergleich: Empirische Analyse und Gegenüberstellung der Ergebnisse zur Überprüfung der aufgestellten Forschungshypothesen.

7. Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse und der methodischen Vergleichbarkeit der herangezogenen Studien.

8. Schlussbetrachtung/ Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für zukünftige Präventionsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Kindliches Übergewicht, Sozioökonomischer Status, Elterliche Bildung, Haushaltseinkommen, Ernährungsverhalten, Körperliche Aktivität, Gesundheitsverhalten, Public Health, Habitus, Bourdieu, KiGGS, IDEFICS, Adipositasprävention, Lebensstil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit analysiert, wie soziale Ungleichheit – insbesondere der Bildungsstand und das Einkommen der Eltern – das Risiko für Übergewicht und Adipositas bei Kindern im Grundschulalter beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen dem sozialen Status der Familie, dem damit verbundenen Ernährungsverhalten der Kinder und deren körperlicher Aktivität.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, die Mechanismen zu identifizieren, durch die elterliche Bildung und Einkommen indirekt auf das Körpergewicht von Kindern einwirken, und diese anhand internationaler Studien zu vergleichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin führt eine vergleichende Sekundäranalyse durch, bei der sie Daten aus vier großen, internationalen gesundheitsepidemiologischen Studien (u.a. KiGGS und IDEFICS) systematisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Ansätze zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheit (wie die von Bourdieu) erörtert, Hypothesen abgeleitet und diese durch den Vergleich der genannten Studien systematisch überprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, kindliches Übergewicht, sozioökonomischer Status, Ernährung, körperliche Aktivität und Gesundheitslebensstile beschreiben.

Welche Rolle spielt der "Habitus" nach Bourdieu in dieser Arbeit?

Der Habitus dient als zentrales theoretisches Konzept, um zu erklären, wie soziale Herkunft durch verinnerlichte Normen und Lebensstile das Gesundheitsverhalten von Kindern langfristig prägt.

Gibt es Unterschiede in den Ergebnissen der betrachteten Länder?

Ja, die Arbeit stellt fest, dass es kulturelle Unterschiede gibt; beispielsweise zeigen südeuropäische Länder teils andere Muster beim Zusammenhang zwischen Bildung und Ernährungsverhalten als nordeuropäische Länder.

Warum ist das Einkommen der Eltern für Kinder entscheidend?

Das Einkommen fungiert als Barriere oder Ermöglicher, da es den Zugang zu einer gesunden Lebensmittelwahl und zu organisierten Sportangeboten maßgeblich bestimmt.

Final del extracto de 61 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Zusammenhang zwischen elterlichem Bildungsstand und Einkommen und kindlichem Übergewicht
Subtítulo
Ein Vergleich empirischer Studien
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Universität)
Curso
Kolloquium Methoden
Calificación
2,5
Autor
Pauline Kasimir (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
61
No. de catálogo
V323968
ISBN (Ebook)
9783668228955
ISBN (Libro)
9783668228962
Idioma
Alemán
Etiqueta
Adipositas Kinder Vergleich Studien Empirie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pauline Kasimir (Autor), 2014, Der Zusammenhang zwischen elterlichem Bildungsstand und Einkommen und kindlichem Übergewicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323968
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