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Freundschaft und Bildung. Interethnische Freundschaften bei Jugendlichen

Titre: Freundschaft und Bildung. Interethnische Freundschaften bei Jugendlichen

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Janina Franke (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Die Hausarbeit beleuchtet interethnische Freundschaften im schulischen Kontext. Der aktuelle Forschungsstand wird vorgestellt und mehrere Studien beleuchtet.

Vorliegende Arbeit untersucht einen speziellen Teil der Bildungsforschung: sie widmet sich den interethnischen Freundschaften. Es werden Konzepte interethnischer Freundschaft, anhand dreier unterschiedlicher Studien vorgestellt. Besonderer Fokus liegt hierbei auf der Studie Jörg Nichts an zwei Schulen mit binational-bilingualen Projekten in Görlitz und Pirna. Es gilt der Frage nachzugehen, in wie weit interethnische Freundschaft zu den Zielen der Interkulturellen bzw. Migrationspädagogik beiträgt und somit ein bewusster Beitrag zur erfolgreichen Integration und Weltoffenheit geleistet wird.

In der heutigen Welt sind Globalisierung, Mehrsprachigkeit und das Verschwinden nationaler Grenzen keine Neuheit mehr. Längst sind Themen wie Integration, Toleranz und Kulturkompetenzen in der Schule und im Bildungssystem angekommen. Seit den sechziger Jahren wird der sogenannten Ausländerpädagogik Aufmerksamkeit geschenkt, diese wird seither ständig weiterentwickelt. So finden immer neue Konzepte Anwendung: Interkulturelle Pädagogik, Antidiskriminierungspädagogik oder Migrationspädagogik. Alle wollen Grenzen abbauen, Integration fördern und eine bestmögliche Bildung für alle Schüler ermöglichen.

Gerade im Angesicht jüngster Ereignisse, wie der sogenannten Flüchtlingskrise, welche eine Vielzahl unbegleiteter Jugendliche nach Deutschland gebracht hat, ist die Thematik hochaktuell. Wie können sie erfolgreich in einer fremden Kultur leben und in das Bildungssystem integriert werden?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Studie: Entstehung, Gestalt und Auswirkungen interethnischer Freundschaften im Jugendalter

3. Individuationsprozesse und interethnische Freundschaften

4. Schulklassen als soziale Netzwerke

5. Fazit

6. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Dynamik interethnischer sowie binationaler Freundschaften unter Jugendlichen im schulischen Kontext und analysiert, inwiefern diese zur Integration und interkulturellen Kompetenzbildung beitragen.

  • Analyse interethnischer Freundschaften im Jugendalter
  • Einfluss von Peer-Beziehungen auf Individuationsprozesse
  • Untersuchung transnationaler, binational-bilingualer Schulprojekte
  • Netzwerkanalytische Betrachtung von sozialen Strukturen in Schulklassen
  • Zusammenhang zwischen Schulstruktur und interkulturellem Spracherwerb

Auszug aus dem Buch

4. Schulklassen als soziale Netzwerke

Vielfalt ist nicht nur Phänomen, sondern Merkmal der modernen Schule. Diese Tatsache ist zwei Entwicklungsprozessen geschuldet: Die Migration und Einwanderung in eine Mehrheitsgesellschaft und die Auflösung der europäischen Binnengrenzen. Globalisierung verschiebt in den Köpfen Grenzen und nationalstaatliche Grenzziehungen verlieren an Bedeutung In der Schule kommt diese Vielfalt als eine der ersten Institutionen an, was dazu führt, dass Menschen unterschiedlicher kultureller und ethnischer Herkunft zusammen lernen. Hier ergeben sich besondere Herausforderungen an Lehrende, Schüler, aber auch an die Politiker, die für Reformen zuständig sind. Die Schule reagiert jedoch nicht nur auf gesellschaftspolitische Veränderungen, sie „gestaltet sie zugleich mit“.

Die Studie von Jörg Nicht geht auf transnationale Schulprojekte ein. Es werden zwei Projekte untersucht, ein deutsch-polnisches Schulprojekt an dem Augustum-Annen-Gymnasium in Görlitz und ein deutsch-tschechisches Projekt an dem Friedrich-Schiller Gymnasium in Pirna. Bei den beiden Projekten wird besonderen Wert auf die Entwicklung von Sprachkompetenzen gelegt, um die europäische Einigung zu fördern. Daneben steht die Entwicklung langfristiger sozialer Beziehungen zwischen den deutschen und polnischen/tschechischen Schülern. Es sollen bewusst Grenzen überschritten werden, die der traditionelle Nationalstaat und die Nationalsprache setzen. Hierbei gewinnt sowohl das bilinguale Lernen, und sich in sozialer Hinsicht zu öffnen an immer größerer Bedeutung. Jedoch gehören solche Projekte immer noch zu der Ausnahme, obwohl die moderne Schullandschaft schon lange Wert auf Integration und Weltoffenheit legt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von interethnischen Freundschaften im Kontext aktueller Bildungsforschung und globaler gesellschaftlicher Veränderungen.

2. Studie: Entstehung, Gestalt und Auswirkungen interethnischer Freundschaften im Jugendalter: Dieses Kapitel stellt eine Untersuchung an Hauptschulen vor, die Bedingungen und Auswirkungen interethnischer Freundschaftsbeziehungen bei Jugendlichen analysiert.

3. Individuationsprozesse und interethnische Freundschaften: Hier wird der Zusammenhang zwischen Freundschaften zu deutschen Peers und den Autonomiebestrebungen von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund diskutiert.

4. Schulklassen als soziale Netzwerke: Das Kapitel befasst sich mit netzwerkanalytischen Untersuchungen zu Peer-Beziehungen in spezifischen binational-bilingualen Schulprojekten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und weist auf Forschungslücken sowie Potentiale für zukünftige schulische Anwendungen hin.

6. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Studien.

Schlüsselwörter

Interethnische Freundschaften, Bildungsforschung, Adoleszenz, Individuation, Migrationshintergrund, Soziale Netzwerke, Schulprojekte, Binationale Begegnungen, Peer-Beziehungen, Interkulturelle Pädagogik, Sprachkompetenz, Soziale Integration, Akkulturation, Netzwerkstabilität, Ethnische Segregation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von interethnischen und binationalen Freundschaftsbeziehungen bei Jugendlichen und deren Einfluss auf Integrationsprozesse im schulischen Umfeld.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entstehung von Freundschaften über kulturelle Grenzen hinweg, dem Einfluss dieser Beziehungen auf die persönliche Entwicklung (Individuation) und der Struktur von sozialen Netzwerken in Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, durch die Analyse ausgewählter Studien zu verstehen, wie interethnische Kontakte zu den Zielen der Interkulturellen Pädagogik beitragen und welche Bedingungen Freundschaften in schulischen Settings begünstigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener Studien, die mittels Fragebögen, netzwerkanalytischer Methoden und Gruppendiskussionen durchgeführt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Freundschaftsbedingungen an Hauptschulen, die Analyse von Autonomieprozessen bei Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund sowie die detaillierte Betrachtung binational-bilingualer Schulprojekte in Görlitz und Pirna.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interethnische Freundschaften, Peer-Beziehungen, Individuationsprozesse, binationale Schulprojekte und soziale Netzwerkanalyse.

Welche Rolle spielt die Sprachbarriere in den untersuchten Projekten?

Die Sprachbarriere wird als eine der größten Hürden für den Aufbau interkultureller Freundschaften identifiziert, da die Kommunikation in einer Fremdsprache kognitiv anstrengender ist als in der Muttersprache.

Welche Bedeutung hat das Geschlecht in den untersuchten Freundschaftsnetzwerken?

Die Studien zeigen auf, dass das Geschlecht die Bildung von Freundschaften beeinflusst, wobei insbesondere bei deutschen Schülerinnen in den untersuchten Projekten eine geringere Neigung zu binationalen Kontakten festgestellt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Freundschaft und Bildung. Interethnische Freundschaften bei Jugendlichen
Université
University of Heidelberg  (Institut für Bildungswissenschaften)
Cours
Freundschaft und Bildung
Note
2,0
Auteur
Janina Franke (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
24
N° de catalogue
V324088
ISBN (ebook)
9783668233225
ISBN (Livre)
9783668233232
Langue
allemand
mots-clé
Freundschaft Bildung Interethnisch Jugendliche Schule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Janina Franke (Auteur), 2015, Freundschaft und Bildung. Interethnische Freundschaften bei Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324088
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Extrait de  24  pages
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