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Goethes Musikverständnis. Veranschaulicht anhand zweier Gedichtvertonungen

Título: Goethes Musikverständnis. Veranschaulicht anhand zweier Gedichtvertonungen

Trabajo , 2015 , 29 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Janina Franke (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Kaum ein Dichter wurde im deutschsprachigen Raum so oft vertont, wie Johann Wolfgang von Goethe. Goethe pflegte zeitlebens engen Kontakt zu mehreren Musikern, am prägendsten war wohl seine Beziehung zu Komponist, Musikpädagoge und Altersfreund Carl Friedrich Zelter. Sein ganzes Leben lang beschäftigte sich der Dichter viel und intensiv mit der Musik, wobei die Verbindung von Wort und Ton für ihn im Vordergrund stand; für die symphonische Musik war er nicht dauerhaft zu gewinnen.

Die Kunst der Musik spielte eine so große Rolle, dass Goethe neben seiner berühmten Farbenlehre auch eine Tonlehre ausarbeitete. Durch seine intensive Beschäftigung mit dem Metier entwickelte Goethe ein eigenes Musikverständnis, wie seine Lyrik zu vertonen sei. Dieses Musikverständnis und seine Umsetzung in mehreren Vertonungen unterschiedlicher Komponisten ist Gegenstand dieser Hausarbeit. Hierzu werden verschiedene Vertonungen des 'Veilchens' und des 'Heidenrösleins' untersucht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ein musikalischer Lebenslauf Goethes

3. Eine besondere Gattung: Das Lied

4. Goethes Musikverständnis

5. Goethes Komponisten

5.1 Johann Friedrich Reichardt

5.2 Wolfgang Amadeus Mozart

5.3 Franz Schubert

6. Goethe-Vertonungen im Vergleich

6.1 Das Heidenröslein

6.2 Das Veilchen

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Musikverständnis von Johann Wolfgang von Goethe und dessen praktische Anwendung auf seine Lyrik durch verschiedene Komponisten. Ziel ist es, Goethes theoretische Auffassung von der Verbindung zwischen Wort und Ton zu analysieren und zu ergründen, wie ausgewählte Komponisten in ihren Vertonungen im Sinne des Dichters agierten oder eigenständige künstlerische Wege beschritten.

  • Goethes musikalischer Lebenslauf und persönliche Prägung
  • Entwicklung und Bedeutung der Liedgattung im 18. Jahrhundert
  • Analyse von Goethes Musiktheorie (u.a. nach Helmut Schanze)
  • Vergleichende Untersuchung der Vertonungen von Heidenröslein und Das Veilchen
  • Die Rolle der Komponisten Reichardt, Mozart und Schubert im Verhältnis zum Dichter

Auszug aus dem Buch

4. Goethes Musikverständnis

Im Laufe seines Lebens entwickelt Goethe ein sehr spezielles Verständnis von Musik. Seine Vorstellungen sind mitnichten nur oberflächlich und an seinem persönlichen Geschmack orientiert, sondern durchaus theoretisch begründet. Im Folgenden soll Goethes Musikverständnis präsentiert werden. Dabei wird die Theorie von Helmut Schanze mit besonderer Ausführlichkeit beschrieben, da sie den aktuellen Forschungsstand gut widerspiegelt und auch am meisten mit den Erkenntnissen aus der danach folgenden Liedanalyse übereinstimmt.

Schanze begründet seine Theorie anhand Goethes Bewertung von Brentanos und Arnims Des Knaben Wunderhorn: „Am besten jedoch läge dieser Band auf dem Klavier des Liebhabers oder Meisters der Tonkunst, um den darin enthaltenen Liedern entweder mit bekannten, hergebrachten Melodien ganz ihr Recht widerfahren zu lassen oder ihnen schickliche Weisen anzuschmiegen, oder, wenn Gott wollte, neue bedeutende Melodien durch sie hervorzulocken.“

Goethe geht von einer der Dichtung vorausgehenden Musik aus, die den Dichter zu seiner Poesie inspiriert und die von dem Tonsetzer verlangt, eine - der Urmelodie verwandte - Melodie zu komponieren. Schanze sieht in den Worten Goethes eine Theorie zu drei Kompositionsverfahren und formuliert diese als Goethes musikalische Kunstlehre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung der Musik in Goethes Leben und Werk dar und formuliert das Ziel der Arbeit, sein Musikverständnis und dessen Umsetzung in Vertonungen zu analysieren.

2. Ein musikalischer Lebenslauf Goethes: Das Kapitel zeichnet Goethes musikalische Prägung von Kindheit an über seine Zeit in Leipzig und Straßburg bis hin zu seinen Kontakten zu zeitgenössischen Musikern und Komponisten nach.

3. Eine besondere Gattung: Das Lied: Hier wird der historische Wandel der Liedgattung im 18. Jahrhundert beschrieben, von der bürgerlichen Literatenpoesie bis hin zur Berliner Liederschule.

4. Goethes Musikverständnis: Dieses Kapitel erläutert Goethes theoretische Kunstlehre, unterteilt in drei Kompositionsstile, sowie seine Tonlehre und das Ideal des Liedes.

5. Goethes Komponisten: Das Kapitel porträtiert Johann Friedrich Reichardt, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert und beleuchtet ihre jeweiligen Beziehungen zum Dichter.

6. Goethe-Vertonungen im Vergleich: Anhand der Gedichte Das Heidenröslein und Das Veilchen werden die unterschiedlichen musikalischen Interpretationsansätze der Komponisten analysiert.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Bedeutung der Musik für Goethes poetisches Schaffen und die anhaltende Wechselwirkung zwischen Lyrik und Vertonung.

Schlüsselwörter

Goethe, Musikverständnis, Liedgattung, Vertonung, Johann Friedrich Reichardt, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Heidenröslein, Das Veilchen, Urmelodie, Kompositionsstil, Lyrik, Volkslied, Musikästhetik, Kunstlied

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Auseinandersetzung Johann Wolfgang von Goethes mit der Musik und untersucht, wie verschiedene Komponisten seine Lyrik vertont haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen Goethes musikalisches Verständnis, die historische Entwicklung der Liedgattung im 18. Jahrhundert sowie der praktische Vergleich von Vertonungen durch namhafte Komponisten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, Goethes eigene Musiktheorie darzulegen und kritisch zu prüfen, inwieweit die jeweiligen Komponisten diese ästhetischen Vorstellungen umgesetzt oder durch ihre eigene Interpretation Neues geschaffen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Fundierung durch literatur- und musikwissenschaftliche Literatur mit einer vergleichenden Analyse spezifischer musikalischer Vertonungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Goethes Musikverständnis, die Vorstellung der drei Komponisten Reichardt, Mozart und Schubert sowie die detaillierte vergleichende Analyse der Vertonungen von zwei ausgewählten Gedichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Goethe, Musikverständnis, Liedgattung, Vertonung, Urmelodie sowie die genannten Komponisten Reichardt, Mozart und Schubert.

Warum wird im Kontext von Schuberts Vertonungen oft von einer kritischen Distanz Goethes gesprochen?

Die Arbeit analysiert, dass Goethe Schubert trotz dessen hoher Qualität kaum erwähnte, was vermutlich auf persönliche Umstände des Dichters und missglückte Kommunikationswege bei den Liedsendungen zurückzuführen ist.

Wie unterscheidet sich Mozarts Ansatz bei der Vertonung des „Veilchens“ von dem anderer Komponisten?

Mozart nutzt im Gegensatz zum eher strophisch orientierten, einfachen Liedcharakter anderer Komponisten das „Durchkomponieren“, wodurch er die dramatischen und arienhaften Züge des Textes stärker betont.

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Detalles

Título
Goethes Musikverständnis. Veranschaulicht anhand zweier Gedichtvertonungen
Universidad
University of Heidelberg  (Germanistisches Institut)
Curso
Goethe - Lektüren
Calificación
2,0
Autor
Janina Franke (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
29
No. de catálogo
V324126
ISBN (Ebook)
9783668232860
ISBN (Libro)
9783668232877
Idioma
Alemán
Etiqueta
Goethe Musik Schubert Mozart Zelter Lyrik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janina Franke (Autor), 2015, Goethes Musikverständnis. Veranschaulicht anhand zweier Gedichtvertonungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324126
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