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Untersuchungen zur externen Sprachgeschichte und gegenwärtigen Situation des Spanischen und Englischen in Gibraltar

Title: Untersuchungen zur externen Sprachgeschichte und gegenwärtigen Situation des Spanischen und Englischen in Gibraltar

Diploma Thesis , 2004 , 116 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Britta Fillinger (Author)

Interpreting / Translating
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Summary Excerpt Details

[...] Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der
Geschichte Gibraltars von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dabei soll
ebenfalls kurz auf die Problematik bei der Lösung des Konflikts um
Gibraltar, der nun seit 300 Jahren zwischen Spanien und England
besteht, eingegangen werden (Kapitel 2 und 3 dieser Arbeit). Dies
bildet die Grundlage für das Verständnis sowohl der
Zusammensetzung der Bevölkerung als auch letztendlich der
sprachlichen Situation, die im darauffolgenden Kapitel behandelt
werden soll (Kapitel 4.1). Daraufhin wird der Ursprung des Begriffs
Yanito/ Llanito, der eine Bezeichnung sowohl für die Bewohner
Gibraltars als auch ihre „Mischsprache“ aus Spanisch und Englisch
darstellt, in seiner Bedeutung und Orthographie geklärt. Es folgt
zunächst ein Kapitel, indem einige allgemeine Termini zum Thema
Sprachkontakt (der Begriff Sprachkontakt selbst, Zweisprachigkeit,
Code-Switching etc.) erklärt werden, bevor konkret auf die sprachliche
Situation in Gibraltar eingegangen wird. Hier wird zunächst jeweils
die Rolle des Englischen und des Spanischen im Alltagsleben
dargestellt (Kapitel 4.4.1 und 4.4.2), bevor konkret auf das Yanito selbst eingegangen wird (Kapitel 5). Dieses wird, nachdem sein Status
innerhalb der gibraltarischen Gesellschaft geklärt worden ist,
bezüglich des Vokabulars und unter dem Aspekt des Code-Switching
untersucht. Anhand der konkreten Analyse zweier in Yanito verfasster
Texte (es handelt sich hier um Dialogtexte der Kolumne Calentita aus
der gibraltarischen Wochenzeitung Panorama) soll schließlich
untersucht werden, inwiefern eine Systematik bei der Anwendung des
Code-Switching im Yanito erkennbar ist. Kapitel 5 der vorliegenden
Arbeit versucht zu ermitteln, wie das Yanito „funktioniert“, d. h. ob
ein eigenes Vokabular erkennbar ist, ob der für diese Varietät typische
Sprachwechsel zwischen dem Spanischen und dem Englischen nach
einer gewissen Systematik und vor allem regelmäßig erfolgt und
welche die Auslöser für die Code-Switches sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte Gibraltars

2.1 Frühgeschichte – von der Antike bis zur Eroberung durch die Mauren

2.2 Die Zeit der Maurenherrschaft (711-1462)

2.3 Gibraltar unter spanischer Herrschaft (1462-1702)

2.4 Spanien verliert Gibraltar (1702-1713)

2.5 Der Vertrag von Utrecht und seine Problematik

2.6 Gibraltar unter britischer Herrschaft

3. Die politische Situation im heutigen Gibraltar

3.1 Innenpolitik

3.2 Die Beziehung Gibraltar – Großbritannien – Spanien heute

3.3 Die Problematik bei der Konfliktlösung

4. Die sprachliche Situation in Gibraltar

4.1 Zusammensetzung und Ursprung der Bevölkerung Gibraltars

4.2 Bezeichnungen für die Bewohner Gibraltars / Der Ursprung des Begriffs Yanito

4.3 Versuch einer Definition von Sprachkontakt und Zweisprachigkeit allgemein und deren sprachliche Auswirkungen

4.4 Sprachkontakt in Gibraltar

4.4.1 Die Rolle des Englischen in Gibraltar

4.4.2 Die Rolle des Spanischen in Gibraltar

5. Das Yanito als Ergebnis des Sprachkontaktes

5.1 Entstehung und Status des Yanito

5.2 Wie „funktioniert“ Yanito? – Yanito im Gebrauch

5.2.1 Besonderheiten des Vokabulars

5.2.2 Yanito und Code-Switching

5.5 Besonderheiten in der Aussprache des Yanito

5.6 Analyse des mündlichen Gebrauchs des Yanito anhand der Kolumne „Calentita“

6. Schlusswort

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung Gibraltars und deren direkten Einfluss auf die gegenwärtige sprachliche Situation, insbesondere im Hinblick auf die Entstehung und den Gebrauch der Mischsprache Yanito unter den Bedingungen des Sprachkontakts zwischen Englisch und Spanisch.

  • Historische und politische Genese der Souveränitätskonflikte um Gibraltar
  • Soziolinguistische Analyse der Bevölkerung und Identitätsbildung
  • Untersuchung des Phänomens "Yanito" als Ergebnis von Sprachkontakt und Code-Switching
  • Analyse des alltäglichen Sprachverhaltens und der Sprachwahlentscheidungen

Auszug aus dem Buch

1. "Los bomb hoax, el Shoemaker y los buses...

Caramba, no gana una pa sustos.

You are telling me, Cloti dear, it's one bomb hoax after another.

Muje, it's not fair, tanto cachonfinger, this is a serious matter.

After what we saw in Madrid, hay que tener los ojos abiertos all day long.

El ICC parece ser a centre of attraction, se pierde un bag y se arma un sipisape.

Como que a la gente in there le han dicho que if something happens that they gather in Casemates.

Ahi no te dan ni un vaso de agua free, my dear.

I don't mean los bares, faltara mas, what I mean is that they were told to gather in the square y cosas de esa.

Y estoy que no duermo, y no es para meno. Segun un tal Bishop, who is not the bishop, los safety plans don't go far enough.

El sabra. Lo que yo se es que esta la cosa caliente and it must be all stations go.

Y el Shoemaker is to be the next presidente not to get our Gibraltar, my dear.

Este parece mas simpatico que el As-nar, pero when it comes to our Gibraltar, a esta gente se le revuelven los chicharos.

La Miss Palace ya no entra en pala, and soon tendran a otro who will want to get our Rock against our wishes.

Mind you, el PSOE dice que they want talks under the Brussels Disagreement, conque la cosa no anda bien.

We shall see, todo lo que hace falta is that we end up at the talks porque nos den un triangular table.

Bueno, por ahora el Shoemaker tendra other more pressing problems,

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Forschungsfeld und die linguistische Relevanz Gibraltars als Sprachkontaktsituation.

2. Die Geschichte Gibraltars: Historischer Überblick von der Frühgeschichte bis zur britischen Herrschaft unter Berücksichtigung des Utrechter Vertrags.

3. Die politische Situation im heutigen Gibraltar: Darstellung der aktuellen politischen Struktur, der Beziehungen zu Großbritannien und Spanien sowie der Konfliktlösungsproblematik.

4. Die sprachliche Situation in Gibraltar: Analyse der demographischen Zusammensetzung und des Sprachkontakts zwischen Englisch und Spanisch.

5. Das Yanito als Ergebnis des Sprachkontaktes: Detaillierte Untersuchung der Varietät Yanito hinsichtlich Vokabular, Code-Switching, Aussprache und Analyse authentischer Dialogtexte.

6. Schlusswort: Zusammenfassende Synthese der historischen, politischen und soziolinguistischen Erkenntnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

Gibraltar, Yanito, Sprachkontakt, Code-Switching, Spanisch, Englisch, Zweisprachigkeit, Identität, Soziolinguistik, Vertrag von Utrecht, Sprachgeschichte, Sprachwahl, Sprachvarietät, Kolonialisierung, Calentita.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die externe Sprachgeschichte Gibraltars und analysiert, wie die historische und politische Entwicklung des Gebiets zur heutigen sprachlichen Situation sowie zur Entstehung der Mischvarietät Yanito geführt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Geschichte Gibraltars seit der maurischen Zeit, die politischen Auswirkungen des Utrechter Vertrags, die demographische Entwicklung sowie die soziolinguistische Dynamik von Sprachkontakt und Bilingualität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Entstehung des Yanito als Ausdruck einer eigenen kulturellen und sprachlichen Identität der Gibraltarer zu verstehen und linguistisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden historische Quellen und politische Dokumente analysiert sowie eine soziolinguistische Untersuchung vorgenommen, die durch die Analyse von authentischen Dialogtexten der Kolumne „Calentita“ ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Chronologie des Konflikts, der politischen Innenstruktur Gibraltars, der Rolle von Englisch und Spanisch im Alltag und der linguistischen Funktionsweise des Yanito.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Gibraltar, Yanito, Sprachkontakt, Code-Switching, Bilingualität und Identitätsfindung charakterisieren.

Wie unterscheidet sich Yanito von anderen Mischsprachen?

Im Gegensatz zu Pidginsprachen basiert Yanito nicht auf einem simplen System, sondern ist eine komplexe Varietät, die die Grammatik und das Vokabular beider Ausgangssprachen nutzt und sozialpsychologisch tief in der Identität der Bewohner verwurzelt ist.

Warum wird das Code-Switching in der Arbeit als so komplex beschrieben?

Es wird als komplex eingestuft, da es nicht auf sprachlichen Defiziten beruht, sondern eine bewusste, kontextabhängige und teils willkürliche Strategie der Sprecher ist, die hohe Kompetenz in beiden Sprachen voraussetzt.

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Details

Title
Untersuchungen zur externen Sprachgeschichte und gegenwärtigen Situation des Spanischen und Englischen in Gibraltar
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Fachbereich für angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften)
Grade
1,3
Author
Britta Fillinger (Author)
Publication Year
2004
Pages
116
Catalog Number
V32622
ISBN (eBook)
9783638332965
Language
German
Tags
Untersuchungen Sprachgeschichte Situation Spanischen Englischen Gibraltar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Britta Fillinger (Author), 2004, Untersuchungen zur externen Sprachgeschichte und gegenwärtigen Situation des Spanischen und Englischen in Gibraltar, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32622
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