Der Gewinn neuer Zeitungsabonnementen ist ein operatives Ziel (Teilziel) des Marketing im Zeitungsverlag. Maßnahmen zur Erreichung des Ziels werden anhand der vier Aktionsinstrumente nach Mc Carthy dargestellt. Diese sind auch als die 4 Ps bekannt: Product, Promotion, Price, Place. Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit jedem der vier Aktionsinstrumente und nennt praktische Beispiele.
Der Fokus liegt dabei speziell auf die Gewinnung junger Zeitungsabonnementen.
Inhaltsverzeichnis
1. MOBILFUNKNETZE
2. MOBILFUNKSTANDARDS
2.1. GSM
2.2. GPRS
2.3. UMTS
3. MOBILE DATENDIENSTE
3.1. SMS
3.1.1. Funktionsweise
3.1.1. Entwicklungsgeschichte
3.2. EMS
3.3. MMS
3.4. MOBILES INTERNET
3.4.1. WAP
3.4.2. I-mode
3.5. MULTIMEDIAPORTALE
4. MOBILFUNKNETZBETREIBER
4.1. TARIFMODELLE DER MOBILFUNKBETREIBER
4.2. UMSÄTZE DER MOBILFUNKBETREIBER
5. ENDGERÄTEHERSTELLER
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung mobiler Datendienste im deutschen Mobilfunkmarkt, wobei der Fokus insbesondere auf dem Wachstum des Short Message Service (SMS) als umsatzträchtigstem Dienst liegt.
- Historische Entwicklung der Mobilfunknetze in Deutschland
- Vergleichende Analyse technischer Mobilfunkstandards (GSM, GPRS, UMTS)
- Funktionsweise und Erfolgsfaktoren mobiler Datendienste
- Marktstruktur und Strategien der Netzbetreiber und Service-Provider
Auszug aus dem Buch
3.1.1. Funktionsweise
Ohne ins technische Detail zu gehen, soll zum besseren Verständnis nachfolgend die Funktionsweise der SMS beschrieben werden. Die Ausführungen sollen nützliche Hintergrundinformationen und Zusammenhänge liefern.
Die SMS wird in Punkt-zu-Punkt-Dienst (SMS/PP) und Cell-Broadcast-Dienst (SMS-CB) unterschieden. Der Punkt zu Punkt Dienst ermöglicht dem SMS Nutzer, entweder Nachrichten von einem entsprechend konfigurierten GSM Telefon zu senden oder zu empfangen. Alle abgehenden Nachrichten werden als Mobile Originated (MO) und alle ankommenden als Mobile Terminated (MT) bezeichnet. Angekommene Nachrichten werden auf dem Display angezeigt und können entweder auf der SIM-Karte des Mobilteilnehmers gespeichert oder gelöscht werden. Soll eine SMS gesendet werden gibt der Nutzer bei Verwendung des lateinischen Alphabets eine Nachricht von bis zu 160 Zeichen ein und sendet diese an die Nummer des gewünschten Empfängers. Bei längeren Nachrichten werden mehrere SMS miteinander verkettet, die dann je angefangene SMS alle einzeln abgerechnet werden. Eine SMS ist aus zwei Teilen aufgebaut: den Daten, die die zu übermittelnden Informationen enthalten und der Kopfzeile, die mit einem Nachrichtenübermittlungsprotokoll verlinkt ist und Informationen zur Senderadresse, Codierungstyp und Nachrichtengültigkeit enthält.
Nach dem Versenden der SMS gelangt diese jedoch nicht direkt vom Sender zum Empfänger, sondern nutzt ein Verteilsystem, das so genannte SMS Service-Center (SMSC). Alle Netzanbieter betreiben solche SMSCs, die einen Durchsatz von bis zu mehreren tausend SMS pro Sekunde haben. Daneben gibt es aber auch alternative Firmen, die eigene SMSCs betreiben und ihre Dienste für private und/oder geschäftliche Zwecke zur Verfügung stellen. Das SMSC leitet die Nachricht an das durch seine SIM Karte identifizierte Zielhandy weiter. Ist der Empfänger der SMS nicht erreichbar, z. B. weil er sein Mobiltelefon ausgeschaltet hat, wird die Nachricht zwischengespeichert und erst weitergeleitet, wenn sich das Empfängerhandy in das Netz eingebucht hat.
Zusammenfassung der Kapitel
1. MOBILFUNKNETZE: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der analogen und digitalen Mobilfunknetze in Deutschland sowie deren Marktdurchdringung.
2. MOBILFUNKSTANDARDS: Hier werden die technologischen Grundlagen von GSM, GPRS und UMTS erläutert und deren jeweilige Bedeutung für die Datenübertragung dargestellt.
3. MOBILE DATENDIENSTE: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Datendienste, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem SMS-Dienst, dessen Funktionsweise und den Erfolgsfaktoren liegt.
4. MOBILFUNKNETZBETREIBER: Hier werden die Marktstruktur, die Tarifmodelle und die wirtschaftliche Umsatzsituation der Netzbetreiber und Service-Provider untersucht.
5. ENDGERÄTEHERSTELLER: Dieses Kapitel beschreibt die Marktsituation der Handyhersteller und deren Abhängigkeit von den Anforderungen der Netzbetreiber.
Schlüsselwörter
Mobilfunk, Datendienste, SMS, GSM, UMTS, GPRS, Netzbetreiber, Tarifmodelle, Marktanteile, Handymarkt, Mobile Internet, WAP, Endgeräte, Umsatzentwicklung, Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung, die technologischen Hintergründe und die wirtschaftliche Bedeutung von mobilen Datendiensten innerhalb des deutschen Mobilfunkmarktes.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die Evolution der Mobilfunkgenerationen, die technische Funktionsweise von Nachrichtendiensten wie SMS und MMS sowie die Marktdynamik zwischen Netzbetreibern, Service-Providern und Geräteherstellern.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, das enorme Wachstum mobiler Datendienste zu erklären und zu analysieren, warum sich insbesondere die SMS als erfolgreichster Datendienst etabliert hat.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Marktdaten, statistischen Auswertungen zur Marktentwicklung sowie der Erläuterung technischer Standards anhand von Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Mobilfunknetze, die technische Erläuterung der Standards, die Analyse spezifischer Datendienste und eine detaillierte Betrachtung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei Netzbetreibern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mobilfunk, Datendienste, SMS, Netzbetreiber, Marktanteile und technologische Standards wie GSM und UMTS.
Warum spielt die 160-Zeichen-Begrenzung bei SMS eine so wichtige Rolle?
Die Begrenzung hat laut Arbeit zu einer speziellen „Schreibkultur“ und Wortökonomie geführt, die die SMS-Nutzung durch Einfachheit und Schnelligkeit besonders attraktiv für Nutzer gemacht hat.
Welche Rolle spielen subventionierte Handys für den Markterfolg?
Subventionen durch Netzbetreiber senkten die Einstiegshürden für Kunden erheblich, was zu einer schnellen Verbreitung mobiler Endgeräte und damit zu einer größeren Basis für die Nutzung von Datendiensten führte.
- Quote paper
- Yvonne Trappe (Author), 2004, Die wirtschaftliche Bedeutung mobiler Datendienste im Mobilfunkmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32728