Gegenstand dieser Untersuchung ist es, die mittelständischen Aktiengesellschaften des verarbeitenden Gewerbes zu analysieren, wobei speziell auf die Automobil-, Chemie- und Kunststoffbranche eingegangen werden soll. Dabei wird den Fragen nachgegangen: „Wer sind die größten Mittelständler in Deutschland?“ und „Was ist ihr Erfolgsgeheimnis?“ Denn wenn es Mittelständler in dieser Größenordnung gibt, dann müssen diese auch erfolgreich sein. Die hier vorliegende Untersuchung ist wie folgt aufgebaut: Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, die für ein grundlegendes Verständnis der Untersuchung notwendig sind. Der nächste Teil bildet die Ergebnisse ab, die auf Grundlage der Geschäftsberichte ermittelt wurden. Danach folgt die branchenspezifische Interpretation der Ergebnisse, die auf dem deskriptive n Teil der Untersuchung basiert. Der abschließende Teil beinhaltet die Schlussfolgerung und das Fazit der gesamten Untersuchung. An dieser Stelle sei angemerkt, dass auf Grund der Komplexität der Verflechtungen und des umfangreichen auszuwertenden Datenmaterials diese Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Sie soll lediglich als Versuch gesehen werden, eine grobe Tendenz im Untersuchungsbereich wiederzugeben. Denn gerade der Interpretationsteil besitzt einen starken spekulativen Charakter. Danksagungen Hier an dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen und uns bei AWH-Consult bedanken, die uns hilfreich mit ihren technischen Ressourcen unterstützt haben. Ebenso möchten wir uns bei Mario und Anja bedanken, die diese Arbeit Korrektur gelesen haben.
Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung
1. Teil: Theoretische Grundlagen
1.2. Definition für den Mittelstand
1.3. Die tragende Säule der Wirtschaft
1.4. Die AG als Ideallösung
1.5. Das Verarbeitende Gewerbe
1.6. Die Branchen im Überblick
1.6.1. Automobilbranche
1.6.2. Chemie und Kunststoffbranche
2. Teil: Darstellung der Untersuchungsergebnisse
2.1. Abgrenzung des Untersuchungsbereiches
2.2. Deskriptive Ergebnisse der Untersuchung
2.2.1. Automobilbranche
2.2.2. Chemiebranche
2.2.3. Kunststoffbranche
2.3. Zusammenfassung der deskriptiven Ergebnisse
3. Teil: Interpretation der Ergebnisse
3.1. Wie sieht es in der Schlüsselbranche aus
3.2. Die Pharmazie als Lösung
3.3. Die Vielseitigkeit des Kunststoffes
3.4. Zusammenfassung: „Das Geheimnis des Erfolges“
4. Teil: Schlussfolgerung bzw. Fazit de r Untersuchung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit analysiert mittelständische Aktiengesellschaften im verarbeitenden Gewerbe, insbesondere in der Automobil-, Chemie- und Kunststoffbranche. Ziel ist es, die größten Vertreter dieser Gruppe in Deutschland zu identifizieren und ihr jeweiliges Erfolgsgeheimnis zu ergründen.
- Analyse mittelständischer Aktiengesellschaften in Deutschland
- Vergleichende Untersuchung der Automobil-, Chemie- und Kunststoffbranche
- Identifikation von Strategien zur Behauptung gegenüber Großunternehmen
- Untersuchung der Bedeutung von Nischenstrategien für den Unternehmenserfolg
- Evaluierung von Kennzahlen aus Unternehmens-Geschäftsberichten
Auszug aus dem Buch
1.4. Die AG als Ideallösung
Nie zuvor hat sich das wirtschaftliche Umfeld so schnell verändert, auf Grund der Deregulierung der Märkte, zunehmender Globalisierung, immer schnelleren Veränderungen in den Märkten und Industrien sowie neuer finanzieller Anforderungen durch Basel II.
Die Art und Weise, wie mittelständische Unternehmen diese Herausforderungen meistern, wird die Zukunft der deutschen Wirtschaft maßgeblich beeinflussen.
Um der Komplexität der Außenwelt begegnen zu können, bleibt dem Mittelstand nur eine Konsequenz, es müssen Veränderungen im Unternehmen stattfinden.
Mit Hilfe neuer Strukturen und Strategien könnten Mittelständler der zunehmenden Komplexität der Außenwelt begegnen.
Daher versuchen gegenwärtig immer mehr Unternehmen von den Banken, hinsichtlich der Kreditvergabe unabhängig zu werden. Ein einfacher Ausweg ist dabei der Gang an die Börse.
Die Basis hierfür bildet zu allererst die Umwandlung der bestehenden GmbH, Personengesellschaft oder Einzelfirma in eine sogenannte „Kleine AG“. Denn nur Aktiengesellschaften können an den Börsen gehandelt werden. Sei es im Amtlichen Handel, im Geregelten Markt, am Neuen Markt, im Freiverkehr, im Telefonverkehr, über spezialisierte Makler oder Private Placements.
Zusammenfassung der Kapitel
0. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die Forschungsfragen zu den größten Mittelständlern und ihrem Erfolgsgeheimnis und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
1. Teil: Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen für den Mittelstand erarbeitet, die Bedeutung des Mittelstands als Säule der Wirtschaft hervorgehoben und die Rolle der Aktiengesellschaft als Strategieoption vorgestellt.
2. Teil: Darstellung der Untersuchungsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse basierend auf den Geschäftsberichten der analysierten Unternehmen, gegliedert nach Automobil-, Chemie- und Kunststoffbranche.
3. Teil: Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die Daten branchenspezifisch interpretiert, um den Kern der Erfolgsstrategien, wie z.B. die Nischenstrategie, offenzulegen.
4. Teil: Schlussfolgerung bzw. Fazit de r Untersuchung: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert die methodischen Grenzen der Arbeit sowie den eingeschränkten Untersuchungsrahmen.
Schlüsselwörter
Mittelstand, Aktiengesellschaft, Verarbeitendes Gewerbe, Automobilbranche, Chemiebranche, Kunststoffbranche, Nischenstrategie, Unternehmensführung, Geschäftsbericht, Kapitalmarkt, Börsengang, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft, Marktposition, Erfolgsfaktoren
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit untersucht mittelständische Aktiengesellschaften im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland, um zu verstehen, wie diese trotz ihrer Größe erfolgreich agieren können.
Welche Branchen stehen im Fokus der Untersuchung?
Die Untersuchung konzentriert sich explizit auf die Automobilbranche, die Chemiebranche sowie die Kunststoffbranche.
Was ist das zentrale Forschungsziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, die größten Mittelständler in den genannten Branchen zu identifizieren und das Geheimnis ihres unternehmerischen Erfolgs zu entschlüsseln.
Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Geschäftsberichten der ausgewählten Aktiengesellschaften, wobei die Unternehmen nach quantitativen und qualitativen Kriterien des Mittelstands differenziert wurden.
Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die deskriptive Darstellung der Kennzahlen aus Geschäftsberichten sowie eine interpretative Analyse der branchenspezifischen Strategien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mittelstand, Nischenstrategie, Wettbewerbsfähigkeit und Aktiengesellschaft definiert.
Warum wird die "Kleine AG" als ideale Lösung für Mittelständler betrachtet?
Die "Kleine AG" wird als Lösung gesehen, um durch den Börsengang die Abhängigkeit von Banken bei der Kreditvergabe zu verringern und eine notwendige Kapitalbasis für strategische Veränderungen zu schaffen.
Welche Rolle spielt die Nischenstrategie für den Unternehmenserfolg?
Die Nischenstrategie ist der wesentliche Erfolgsfaktor der meisten untersuchten Mittelständler, da sie durch extreme Produktspezialisierung in spezifischen Segmenten direkte Konkurrenz durch Großunternehmen vermeidet.
- Quote paper
- Robert Kaschke (Author), Sandy Stolzenberger (Author), 2004, Die Größten Mittelständler im verarbeitenden Gewerbe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32823