Harry Potter - Betrachtung eines literarischen Phänomens und Analysen zu den erfahrungsdokumentierten Dimensionen zur pädagogischen Relevanz dieses Bestsellers


Examensarbeit, 2003
227 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Gliederung

A. Einleitung

B. Hauptteil
1. Teil 1
1.1. Harry Potter – Das literarische Phänomen
A. Die Autorin J.K. Rowling
B. Publikationsgeschichte der ersten vier Harry Potter-Bücher
C. Pottermania: Eine Leserschaft zwischen Euphorie und Hysterie
1.2. Harry Potter – Gründe für den Erfolg
A. Die Vermarktungsmaschinerie
a. Die Presse
b. Das Internet
c. Der Film
d. Von der Actionfigur bis zum Zauberkostüm
B. Das kultursoziologische Phänomen
C. Das kulturpsychologische Phänomen
1.3. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (Band 1)
A. Der Inhalt
B. Die wichtigsten Charaktere
a. Harry Potter
b. Ronald Weasley
c. Hermine Granger
d. Draco Malfoy
e. Lord Voldemort
f. Albus Dumbledore
g. Minerva McGonagall
h. Severus Snape
i. Rubeus Hagrid
j. Familie Weasley
k. Familie Dursley
C. Die wichtigsten Schauplätze
a. Ligusterweg 4
b. Die Winkelgasse
c. King´s Cross
d. Hogwarts
D. Die literarische Gattung
a. Märchen
b. Detektivroman
c. Internatsroman
d. Entwicklungsroman
e. Fantastischer Roman
f. Parallelen zu anderen literarischen Werken
E. Die sprachlichen Aspekte
a. Form
b. Spannungsaufbau
c. Klingende und sprechende Namen
d. Worterfindungen
e. Humor
f. Hintergründe einiger Wesen und Gegenstände
F. Motive und Symbole
a. Das „Besondere“ Kind
b. Der verbotene Wald
c. Das Duell der Zauberer
d. Der Prüfungsweg und der Gang in die Unterwelt
e. Der Januskopf
f. Orpheus
g. Der Spiegel „Nerhegeb“
G. Themen
a. Entdeckung und Bewährung der eigenen Identität
b. Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse
c. Fantasie und Realität
1.4. Harry Potter, Magie und Religion
1.5. Harry Potter – Die Umfrage
A. Informationen
B. Die Fragebögen
C. Die Auswertung
2. Teil 2
2.1. Das Thema „Harry Potter“ in der Grundschule
2.1.1. Der Streit zw. Warner Brothers und dem Schulbuchverlag „Verlag an der Ruhr“
2.1.2. „Harry Potter“ aus pädagogischer Sicht
2.1.3. Didaktisch-methodische Gedanken, Ideen und Hinweise
2.1.4. Unterrichtsstunden über beziehungsweise mit Harry Potter
A. Unterrichtsstunde in einer ersten Klasse, Grundschule an der …
a. Der Spiegel „Nerhegeb“
B. Projekt zum Thema „Harry Potter“ in einer dritten Klasse
a. „Das Geld der Zauberer“
b. „Ich als Zauberin beziehungsweise Zauberer“
c. „Wir nehmen gemeinsam ein Hörspiel auf / Die Boa constrictor – eine Riesenschlange“
d. Das „Harry Potter“-Quiz
C. Stationenarbeit zum Thema „Harry Potter“ in einer vierten Klasse, Grundschule an der …
D. Ein Tag zum Thema „Harry Potter“ im Schullandheim … mit einer vierten Klasse
a. Spiel: „Der verloren gegangene Zauberstab“
b. Rollenspiel zur Konfliktlösung
c. Spiel: „Petrificus Totalus“
d. Kunst aus dem Wald
e. Das Quidditch-Spiel
f. Lesen am Lagerfeuer
E. Stundenübergreifendes Resümee
F. Ideen für weitere Unterrichtsstunden beziehungsweise Projekte zum Thema „Harry Potter“
a. Ein Tag in der Schule für Hexerei und Zauberei
b. Internet: „Harry Potter“ auf der Klassenhomepage und in E-Mails
c. Schnitzeljagd durchs Zauberschulhaus
d. Lesenacht
e. Sonstige Ideen

C. Schluss

D. Literaturliste

E. Abbildungsverzeichnis

F. CD-Rom

G. Erklärung

A. Einleitung

„Er wird berühmt werden - eine Legende - [...] ganze Bücher wird man über Harry schreiben - jedes Kind auf der Welt wird seinen Namen kennen“[1]. Wie schnell sich die Prognose von Prof. McGonagall, der Lehrerin für Verwandlung aus dem Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von der Autorin J.K. Rowling, bereits nach Erscheinen des ersten Bandes in eine kaum noch überschaubare Realität verwandelt hat, setzt sogar große Kenner der Kinder- und Jugendliteratur in Staunen. „Harry Potter“, ein Phänomen zwischen märchenhafter Imagination und verträumter Wirklichkeit, ist aber auch bei Erwachsenen aller Kontinente zum Begriff geworden. Er und seine Freunde, stets im nach Gerechtigkeit suchenden Kampf gegen das Böse aktiv, eroberten bisher Sinn und Gemüt von Jung und Alt. Selbst süffisante Rezensoren einschlägiger Literatur, ob kirchlich oder weltlich, konnten sich meist ihrer Begeisterung nicht enthalten, was sich in Windeseile auf viele Millionen Menschen übertrug.

Die überraschende Wirksamkeit Harry Potters liegt wohl in dessen verzaubertem, aber gleichzeitig menschlichem Verhalten. Die Leserinnen und Leser identifizieren sich schnell mit ihm und seinen spannenden Aktivitäten und vitalisieren damit ihre Wunschvorstellungen. Der Spuk wird symbolisch in die selbst durchlebte Wirklichkeit übertragen, fantasievoll erscheinen die von dem Zauberlehrling durchgemachten Taten und Erlebnisse als eigene Abenteuer. Die Kinder zaubern mit, steigen aus der oft harten eigenen Umwelt in das Reich von Illusionen und fiebern als große Gemeinschaft von Fans über alle Grenzen hinweg für Harry. Kaum eine andere literarische Figur hat Mädchen und Jungen in den vergangenen Jahren weltweit derart beschäftigt wie Harry. Hexerei und Zauberei gerieten international in aller Munde, wobei sogar die Frage auftauchte, ob die „Pottermania“ eine Zeiterscheinung der Esoterikwelle wiedergibt.

Trotz zunächst mäßigen Umsatzes löste die Kinderbuchreihe bereits nach dem Erscheinen des ersten Bandes, welcher Ende 2001 als Realverfilmung in die Kinos kam, in England Beifall aus. In kurzer Zeit wurde das Werk mit mehreren Preisen ausgezeichnet, die Übersetzungswelle rollte an und bei Kindern wie bei Erwachsenen entwickelte sich ein neuer Kult. Durch „Harry Potter“ wurde die junge Autorin zu einer der erfolgreichsten Schriftstellerinnen aller Zeiten. Das Potterfieber machte den literarischen Markt zum Schauplatz von Superlativen des Kultkommerzes, wie sie sonst nur beim Marketing für Filme, Popmusik oder Computerspiele zu erleben sind. Lange Zeit führte Harry die Bestsellerlisten des Buchhandels an - eine einmalige Situation für ein Kinderbuch und ein Signal für Verleger und Autoren. Gar mancher sah sich bereits zu „Entfernungszauberwünschen“ animiert.[2] Aber das PR-Management wirkte sich erfolgreich auf den sensationellen Erfolg der Buchreihe aus. Virtuelle Händler im Internet wie in ganz realen Einkaufszentren beschworen Surfer wochenlang, sich ein Exemplar der Neuerscheinung reservieren zu lassen, sonst geschehe Unvorstellbares: Interessenten gingen leer aus und auf Partys und in Supermarktschlangen würde das Gesprächsthema zur Überbrückung peinlicher Pausen fehlen, wie Kirsten Boie in dem Buch „Harry Potter in der Schule“ anführt.[3]

Für Popularität sorgten nicht zuletzt die Medien, vor allem das Internet und die Tageszeitungen, die in Lobeshymnen schwelgten: „Harry Potter“ sei in Großbritannien inzwischen bekannter als jede andere literarische Figur einschließlich Sherlock Holmes, James Bond und Miss Marple, hieß es im November 2001 in der „Süddeutschen Zeitung“.[4] Das „Königreich stand Kopf, wie zuletzt in Beatles-Zeiten“, schwärmte die „Welt am Sonntag“ über eine „Potter“-Nacht, in der Band vier der Romanserie veröffentlicht wurde und die in die Buchgeschichte eingehen werde.[5] In Berlin vergaßen schon vorher „hoch motivierte Angestellte“, aus der S-Bahn auszusteigen, um ein Kapitel zu Ende zu lesen. Potter-Bücher lagen in Chef-Etagen, selbst im Management häuften sich die Krankmeldungen, schilderte die „Berliner Zeitung“ über die Pottermanie.[6]

Für die Autorin der Bestseller liegt die Erklärung für das immense Interesse an den Büchern in der Mischung aus Normalität und Magie, mit der sich viele Menschen identifizieren könnten. Harry Potter sei weder besonders klug noch schön und stark. „So fühlen sich viele, und vielleicht träumen sie alle davon, einmal […] eine Einladung zur Zauberschule zu bekommen.“[7] Denn jeder würde gerne mal die Erfahrung machen, dass mehr in ihm steckt, als er ahnt, äußerte Rowling im „Spiegel online“.[8]

Das Buch an sich war als Zeitvertreib für Kinder und Jugendliche schon längst weitgehend totgesagt, da erschien Harry Potter wie ein Geist in den Kinderzimmern und trat dort von Kontinent zu Kontinent seinen Siegeszug an. Eltern und Großeltern noch nicht lesefähiger Mädchen und Jungen lasen nicht nur vor, sondern wurden selbst zu Fans und schwelgten mit ihnen in der ungewöhnlichen und vielschichtigen Erzählungsmixtur aus Märchen, sagenhafter Fantasie, Entwicklungsroman, Internatsgeschichten und spannendem Krimi mit unheimlichen Gestalten. Was vereinzelt Wissenschaftler auf den Plan rief. Sie bemängeln eine überzogene Popularität des länder- und generationsübergreifenden Leseereignisses und sahen in der massenhaft produzierten Unterhaltungsware eine anrüchige Trivialisierung der Kultur.

Dabei offenbaren sich die Charaktere der Hauptfiguren nicht als Schablonen und Abziehbilder. Ihre Individualität spielt bei ihrer pubertären Entwicklung eine tragende Rolle, ihr Verhalten und ihre Handlungen wie Eifersüchteleien, Streitigkeiten und Versöhnungen, aber auch Freudenfeste zeigen ungeheuere Dynamik und verlässliche Konstanz. Die Verwandtschaft der Aktionen in der Zauberburg mit Realitäten des täglichen Lebens ist unverkennbar. Die dargestellten Motive und die daraus resultierenden Vorkommnisse und gefährlichen Unterfangen in der Burg gehen mit magischen Ritualen und trockenem Humor Verbindungen ein, die zwar eine fremde Eigenart zeigen, aber immer wieder die reale Szene wiedergeben und deuten.

„Harry Potter“ erobert und bewegt mit seiner Vielfältigkeit die Interessen im privaten Bereich der Kinder und weckt Initiativen. Nicht zuletzt mit Blick auf die Aktualität des Gesprächsstoffes, den Anspruch auf Lebensnähe bei der Wahl von Themen und die Kreativität hat der vielseitige Roman sicherlich einen Platz im zeitgemäßen und gegenwartsorientierten Bildungsprogramm verschiedener Klassenstufen der Grundschulen. Die Erzählungen von dem kleinen Zauberer regen durch ihre Popularität und ihren Reichtum an Geschehnissen enorm viele Themen an, die im Unterricht ausgearbeitet, besprochen und umgesetzt werden können, womit sich den Kindern ein weiteres Spektrum an Animationen bietet. Ob man die Abenteuer in Form eines Theaterstücks nachspielt, ein Hörspiel aufnimmt, „Zaubertränke“ braut, magische Tiere im Wald sucht, Bilder zu einzelnen Szenen malt, Gegenstände wie Zauberhut oder -besen bastelt oder Konfliktsituationen aus den Büchern bespricht - die aus den Büchern resultierenden Motive für eine erfindungsreiche und handwerkliche Aus- oder Weitergestaltung der Welt Harry Potters erscheinen unüberschaubar. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten eines praxis- und handlungsorientierten Unterrichts unter Einbeziehung der geforderten Inhalte des Lehrplans.

Eine zusätzliche Bereicherung erfährt die Gestaltung des Unterrichts durch das Eindringen in Geheimnisse, die im Buch nicht geklärt werden. Was ist denn das für eine Frau, die das Ganze schreiben konnte, war sie selbst schon auf der Zauberburg oder kennt sie Harry? Wie und warum kam es zur „Pottermania“? Was ist dran an der Magie in „Harry Potter“, die von Vertretern der christlichen Kirchen vereinzelt sogar als gefährlich bezeichnet wurde? Mussten die Zirkus- und Varietezauberer auch erst in das Internat, um dort ihre Künste zu lernen? Wie gut oder böse sind andere Schlangen im Gegensatz zur „Boa constrictor“ oder wo kommen denn die Besen her, mit denen auch Hexen fliegen können? Geistern Hexen und Zauberer an manchen Tagen auch durch unsere Wälder? Vor allem jungen Leser stellen sich solche und ähnliche Fragen, auf die sie dann interessante Antworten erwarten.

Die vorliegende Arbeit umfasst die Entwicklungen der Buchserie und deren Umlauf bis Mitte 2002. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte, den Auswirkungen und den daraus folgenden Möglichkeiten des Phänomens „Harry Potter“ und ist in zwei Teile gegliedert. Im theoretischen Abschnitt sollen die Gründe für das außergewöhnliche Ereignis dargelegt und der erste Band „Harry Potter und der Stein des Weisen“ inhaltlich dargestellt, analysiert und interpretiert werden. Er umfasst weiter eine Darstellung der Autorin sowie die Vermarktung ihres „Potter“-Werks, schildert die Schauplätze des abenteuerlichen Geschehens und die daran beteiligten Figuren, ordnet die Geschichte unterschiedlichen literarischen Gattungen zu, sortiert Motive und Symbole und setzt sich mit den einzelnen Themen wie Identität, Gut und Böse sowie Fantasie und Realität auseinander. Zudem beinhaltet der erste Teil den Bereich Magie und Religion sowie eine Hinterfragung der Hexerei und Zauberei in „Harry Potter“ als Zeichen einer Esoterikwelle. Schließlich legt der Abschnitt die Auswertung einer eigenen Umfrage dar, an der insgesamt 1356 Kinder und Erwachsene beteiligt waren.

Der praktische Teil steht unter dem Motto „Harry Potter in der Grundschule“. Er berichtet über ein juristisches Verfahren, in dessen Verlauf eine Zeit lang Unterrichtsmaterialien über „Harry Potter“ verboten waren, und betrachtet „Harry Potter“, vor allem die Schule Hogwarts, aus pädagogischer Sicht. Dazu werden einschlägige didaktisch-methodische Hinweise für den Grundschulunterricht angeführt sowie hierfür gehaltene Stunden und durchgeführte Projekte in Grundschulklassen artikuliert und analysiert. Dies umfasst unter anderem das Spielen eines kleinen Quidditch-Tuniers, das Freie Schreiben einer Harry Potter-Geschichte, das Malen des persönlich größten Wunsches in den Zauberspiegel, das Rechnen mit dem Geld der Zauberer und das Aufnehmen einer eigenen Hörspielkassette.

Vor diesem Hintergrund werden die Leitfragen dieser Arbeit wie folgt formuliert

- Wer oder was ist „Harry Potter“?
- Aus welchen Gründen hat „Harry Potter“ solch einen Erfolg?
- Was ist das Faszinosum an „Harry Potter“?
- Was sagen Kritiker dazu?
- Wie kann man das Phänomen „Harry Potter“ aus dem pädagogischen Blickwinkel betrachten, deuten und nutzen?
- Wie ist es möglich, „Harry Potter“ im Grundschulunterricht zu thematisieren?

Ferner möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich zugunsten einer besseren Lesbarkeit auf die Unterscheidung der gleichberechtigten, jedoch umständlichen femininen und maskulinen Personenbezeichnung verzichte. Ich folge damit der derzeit kürzesten und geläufigsten sprachlichen Darstellungsform. Dabei bin ich mir bewusst, dass Frauen und Männer bei der Erforschung wichtiger Fragen zusammenarbeiten.

B. Hauptteil

1. Teil 1

1.1. Harry Potter – Das literarische Phänomen

A. Die Autorin J.K. Rowling

Joanne Kathleen Rowling, geboren am 31. Juli 1965 in Chipping Sodbury bei Bristol, verbrachte ihre Kindheit als ältere von zwei Töchtern des Rolls-Royce-Managers Peter und seiner Frau Anne, einer französisch-schottischen Laborantin[9], im Südwesten Englands und im ländlichen Wales.[10] Rowling, die ursprünglich keinen zweiten Vornamen hatte und das „Kathleen“ beziehungsweise „K.“ erst aus Publicitygründen von ihrem Verlag erhielt, war ein eher introvertiertes Kind, interessierte sich von frühester Jugend an für Literatur und schrieb als Sechsjährige ihre erste eigene Geschichte „Rabbit der Hase“[11].[12]

Nach dem Schulabschluss studierte sie Französisch und Altphilologie an der Exeter University und verbrachte während dieser Zeit ein Jahr als Englischlehrerin in Paris. 1987 machte sie in London eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin und begann, für Amnesty International zu arbeiten. Ihre eigentliche Ambition war jedoch schon damals, Schriftstellerin zu werden. In ihrer Freizeit arbeitete sie an einem Roman für Erwachsene, der allerdings genauso wenig veröffentlicht wurde wie alles andere, was Joanne seit ihrer Kindheit verfasst hatte. Rowlings damaliger Freund lebte in Manchester, weshalb sie oft von London aus mit dem Zug nach Norden fuhr.

Auf der Heimreise nach einem dieser Ausflüge 1990 „erschien“ ihr nach eigenen Aussagen die Figur des Harry Potter, und sie begann, in Gedanken seine Geschichte auszuarbeiten. Als der Zug im Londoner Bahnhof King's Cross einfuhr, hatte sie nicht nur die wichtigsten Figuren und Erzählstränge entwickelt; ihr war auch bereits klar, dass sie Harrys Geschicke in sieben Bänden erzählen wollte.

Überraschend starb ihre Mutter 1990[13] erst 45-jährig an Multipler Sklerose.[14] Vielleicht findet sich ein wenig von ihrer persönlichen Sehnsucht nach der eigenen Mutter in Harry Potter wieder, der ohne Mutter aufwachsen muss.[15] J.K. Rowlings Romane sind aber keine biographischen Erzählungen, selbst wenn ein paar Personen, Namen und, wie aus dem eben genannten Beispiel hervorgeht, Ereignisse aus dem Leben der Autorin in den Büchern ihren Niederschlag gefunden haben.[16]

1991 verließ Rowling England und ging nach Porto in Portugal, wo sie Englischunterricht gab und an ihrer Geschichte des Jungen mit den Zauberkräften weiterarbeitete.[17] Sie heiratete 1992 den portugiesischen Journalisten Jorge Arantes[18] und brachte 1993, kurz vor ihrem 28. Geburtstag, die gemeinsame Tochter Jessica zur Welt.[19] Nachdem die Ehe gescheitert war, zog Rowling mit ihrem Kind zu Weihnachten 1993 nach Edinburgh, wo mittlerweile ihre Schwester Di wohnte.[20] Allein erziehend lebte Rowling von Sozialhilfe und schrieb ursprünglich nur für sich, angeblich um Heizkosten zu sparen im Nicolson`s Cafe ihres Schwagers, „Harry Potter und der Stein der Weisen“ 1996[21] zu Ende.[22] Bis Juli 2000 folgten drei weitere Bände.[23]

Am 26. Dezember 2001 heiratete die mit einem Vermögen von geschätzt über 30 Millionen Euro[24] drittreichste Frau Großbritanniens[25] den schottischen Arzt Neil Murray.[26]

Im Laufe der Zeit, in der die vier bisher erschienen Harry-Potter-Bände auf dem Markt waren, wurde die Autorin mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Alleine für das erste Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ erhielt sie unter anderem den „Anne Spencer Lindbergh Price in Children´s Literature“[27] (1997/98), die „Carnegie Medal“[28] (1997), den „British Book Award – Children´s Book of the Years“[29] (1997) und den „The Guardian Children´s Fiction Award“[30] (1997), für ihr jeweiliges Gesamtwerk den „Author of the Year Award“[31] 1999 und 2000. Außerdem wurde ihr die Ehrendoktorwürde und der Orden des British Empire von der englischen Königin verliehen.[32]

Die Unterschrift von J.K. Rowling:

B. Publikationsgeschichte der ersten vier Harry Potter-Bücher

Juli 1995: J.K. Rowling beendet „Harry Potter und der Stein der Weisen“ nach fünf Jahren

Arbeit.[33]

Juni 1997: „Harry Potter und der Stein der Weisen“ wird mit einer Startauflage von 500 Exemplaren vom Londoner Bloomsbury Verlag in Großbritannien veröffentlicht.[34]

September 1997: Der amerikanische Verlag Scholastic Books kauft sich für eine Rekordsumme von $ 105.000 die US-Rechte für „Harry Potter und der Stein der Weisen“.[35] Anschließend erwerben Verlage aus anderen Ländern die jeweiligen Rechte,[36] in Deutschland der Hamburger Carlsen Verlag.[37]

Juli 1998: Der zweite Band „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ wird in Großbritannien mit einer Startauflage von 10.150 Exemplaren veröffentlicht.[38]

Oktober 1998: Scholastic Books verkauft mit einer Starauflage von 35.000 Exemplaren den ersten Band in Amerika. Die Medienfirma Time Warner aus Amerika erwirbt parallel dazu die Film- und Merchandisingrechte.[39]

November 1998: Der Carlsen Verlag veröffentlicht „Harry Potter und der Stein der Weisen“ in Deutschland mit einer Startauflage von 25.000 Exemplaren.[40]

Juni 1999: Scholastic Books bringt in Amerika „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ heraus. Nach einem Monat sind über 900.000 Exemplare verkauft.[41]

Juli 1999: Der Bloomsbury Verlag publiziert in Großbritannien den dritten Band „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ mit der Startauflage von 240.000 Exemplaren. Es werden innerhalb der ersten drei Tage 64.000 Exemplare verkauft. Mittlerweile werden die Bücher in 115 Ländern und 25 Sprachen veröffentlicht.[42]

September 1999: „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ wird in Amerika mit einer Startauflage von 900.000 Stück von Scholastic Books herausgebracht. Das bis dahin mäßige Interesse an Harry Potter in Deutschland steigt erheblich.[43]

Juli 2000: Die weltweite Auflage der ersten drei Harry Potter-Bände beträgt 30 Millionen Exemplare und ist in 32 Sprachen erhältlich.[44] Am 8. Juli erscheint das vierte Buch „Harry Potter und der Feuerkelch“ in Großbritannien (Startauflage: 1,5 Millionen, Landesrekord) und Amerika (Startauflage: 3,8 Millionen, Weltrekord).[45]

Oktober 2000: Bis zur Herausgabe des deutschsprachigen Bandes „Harry Potter und der Feuerkelch“ (Startauflage 1 Millionen, Landesrekord) gibt sich die deutsche Leserschaft vorläufig mit 50.000 englischen Exemplaren zufrieden. In China kommen die ersten drei Bände mit einer Startauflage von je 200.000 Stück auf den Markt.[46]

Februar 2001: In Deutschland stehen die ersten vier Bände mittlerweile seit 50 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.[47]

März 2001: In über 150 Ländern sind die Harry Potter-Bücher erhältlich.[48]

November 2001: Der Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ läuft weltweit an.[49]

Dezember 2001: Mehr als 120 Millionen Buchexemplare der vier Teile sind weltweit verkauft worden.[50]

März 2002: Der Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ wird zweiterfolgreichster Film aller Zeiten.[51]

April 2002: Erstmals nach mehr als drei Jahren befindet sich nur noch ein Buch der Harry-Potter-Serie unter den zehn führenden Plätzen der britischen Bestsellerliste. Der zweite Band war 170 Wochen, der dritte 105 Wochen lang unter den besten zehn aufgeführt.[52]

Mai 2002: Die Video- und DVD-Aufzeichnung des Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“ ging an seinem ersten Verkaufstag in Großbritannien 1,25 Millionen Mal über den Ladentisch. Damit brach der junge Zauberlehrling den bisherigen Rekord des Films „Titanic“.[53]

C. Pottermania: Eine Leserschaft zwischen Euphorie und Hysterie

In der ganzen Welt hat Harry Potter einen Bekanntheitsgrad, wie er gewöhnlich nur inter-nationalen Popstars zuteil wird.[54] Sowohl er als auch seine Schöpferin J.K. Rowling sind mittlerweile nicht nur Berühmtheiten, sondern Idole. In einem Interview mit dem Nachrichten-magazin „Der Spiegel“ erzählte die Erfolgsautorin von ihren Erfahrungen während einer Werbereise in Amerika, auf der sie in Buchhandlungen Autogrammstunden und Lesungen hielt[55]: „Es war eine surreale Erfahrung. Wenn ich eine Buchhandlung betrat, fing der ganze Laden an zu schreien. Schreien - verstehen Sie? Ich schwöre es. Manchmal komme ich mir vor wie ein Spice Girl, nur ohne den Spaß. Ich wurde knallrot und wusste gar nicht, wo ich hinschauen sollte vor Scham. Ich rede mir dann ein, dass die Leute Harry meinen und nicht mich.“[56]

In den 60er Jahren hatte man von „Beatlemania“ gesprochen, wenn die Begeisterung der Fans für die von ihnen verehrte Musikgruppe in Hysterie und Tumulte umgeschlagen war. Angesichts der Szenen, die sich in Zusammenhang mit „Harry Potter“ abgespielt haben, darf nun auch der Begriff „Pottermania“ verwendet werden.[57] Wie sehr die Reaktionen der „pottermanischen“ Leserschaft zwischen Euphorie und Hysterie wechseln, soll nun an ein paar Beispielen gezeigt werden:

- Als der dritte Band „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ in England erschien, hatten mehrere Buchhandlungen Bodyguards engagiert, da sie befürchteten, dem massiven Ansturm nicht gewachsen zu sein. Um die Schüler vom Schulschwänzen abzuhalten, durfte der Band erst nach 17:00 Uhr verkauft werden.[58] Am 08. Juli.2000 kam „Harry Potter und der Feuerkelch“ zeitgleich in den USA und in England heraus[59]. Wochen zuvor hatten Panzerwagen, die sonst nur zum Geldtransport bestimmt sind, die Läden mit den Büchern beliefert. „Harry Potter IV, not to be sold before July, 8.“, stand auf den Kisten zu lesen. Wie strikt die Maßnahmen waren, lässt sich auch daraus ersehen, dass der Carlsen Verlag als Herausgeber der deutschen Ausgabe jeder Buchhandlung strenge Strafen androhte, die den Band vor dem offiziellen Stichtag verkaufen sollte. Sie „bricht die Preisbindung sowie das Wettbewerbsgesetz und wird [...] von weiterer Belieferung ad hoc ausgeschlossen“[60], schreibt der Verlag in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.[61]
- In Deutschland wurden am Ersterscheinungstag von „Harry Potter und der Feuerkelch“ vielerorts die Ladenschlussgesetze außer Kraft gesetzt.[62]
- Sowohl auf dem deutschen als auch auf dem englischsprachigen Buchmarkt existieren für jene Erwachsene, die nicht dabei ertappt werden wollen, ein Kinderbuch zu lesen, „Harry Potter“-Editionen mit „neutralem“ Umschlag. Schätzungen gehen nämlich davon aus, dass bis zu 40 Prozent der Leser Erwachsene sind.[63]
- Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtete im Oktober 2000, dass sich deutsche Zauber- und Magievereine vor Aufnahmeanträgen kaum noch retten können.
- Am 16. November 2001 lief in Amerika, Kanada und Großbritannien die erste Harry Potter-Verfilmung „Harry Potter und der Stein der Weisen“ in den Kinos an und brach am ersten Wochenende mehrere Rekorde.[64] Für manch kleinen Fan war die Aufregung zu groß: Nachdem sie Harry Potters Premiere bewundert hatten, konnten sie kein Auge zutun. In England waren nach ersten Spätvorstellungen viele Kinder so aufgedreht, dass sich erwachsene Anwohner hinterher über den Radau beschwerten.[65] Am Donnerstag, den 22.11.2001, startete der Film auch auf über tausend Leinwänden in Deutschland[66]. In Berlin veranstaltete der dortige „Harry Potter“-Fanclub aus diesem Anlass sogar eine Parade vom Alexanderplatz zum Zoo-Palast. Dort wurde im Foyer eine Party mit speziellen Zauber- und Hexen-Getränken gefeiert, ehe um Mitternacht der Vorhang für die lang erwartete erste Vorstellung hob.[67]
- Das Nicolson´s Cafe in Edinburgh, in dem die damals verarmte J.K. Rowling mit ihrem Baby auf dem Schoß das erste Werk der Potter-Serie geschrieben haben soll, ist mittlerweile Ziel von „Pilgerreisen“.[68]
- Um ihrem Idol Harry Potter nachzueifern, wünschten sich viele Kinder vor allem in Großbritannien zu Weihnachten 2001 eine Eule.[69] Um einen unüberlegten Kauf zu vermeiden, warnten Unterhaltungsmedien vor dem Erwerb eines solchen als Haustier ungeeigneten Vogels, der sicher nicht die Arbeit des Briefträgers wie Harrys Schneeeule Hedwig übernimmt.
- Den Wunsch, auszusehen wie Harry oder einer seiner Freunde beziehungsweise Gegner, erfüllten sich viele Menschen vor allem in der Faschingszeit der Jahre 2001/2002. Die Verkaufshäuser und Kostümverleiher meldeten zu dieser Zeit, dass besonders Artikel zum Thema „Zauberei“ verkauft wurden.[70],[71] Sowohl auf Kinder- als auch auf Erwachsenenpartys kamen Online-Berichten verschiedener Veranstalter zu folge viele Narren, die sich als eine der Figuren aus „Harry Potter“ verkleideten. Es fanden sogar private und öffentliche Partys statt, die ausschließlich das Thema zum Motto hatten. Teilweise reichten diese zeitlich bis über die Faschingszeit hinaus. Dabei wurde ein Kinderzimmer beziehungsweise eine Buch-handlung zum Zauberschloss Hogwarts und es wurden auf die Zauberwelt ausgerichtete Spiele gemacht. Der Phantasie, die Feiern zu organisieren und zu gestalten, waren keine Grenzen gesetzt.[72]
- Rufus Beck hat die deutschen Bücher auf Kassette und CD gesprochen. Dabei beginnen die Figuren zu leben. Alle bekommen von ihm ihre eigene, unverwechselbare Stimme.

Ich besuchte den 1957 in Worms geborenen Schauspieler im Mai 2002 bei einer seiner „Harry Potter“-Lesungen in München. Die Halle war ausverkauft, die Stimmung sehr gut. Als Herr Beck die Bühne betrat, schien es, den Reaktionen mancher junger Zuschauer nach zu urteilen, als würde ein Popstar auf der Bühne stehen. Der Schauspieler erzählte darüber, wie es dazu kam, mit ihm als Sprecher Harry Potter auf deutsch als Hörbuch aufzunehmen. Anschließend las er mit seiner unvergleichlichen Stimme gekonnt, das heißt spannend, lustig und einfühlsam Passagen aus allen vier bis dahin erschienen Bänden vor. Er teilte die Welt voller Hexen und Zauberer mit seinen kleinen und großen, begeisterten Zuhörern, die den Vortrag mit lautem Szenenapplaus bedachten.

Es war ein großes und interessantes Erlebnis. Die Kinder und Jugendlichen schienen „ihrem“ Harry Potter ein Stück näher gekommen zu sein. Nicht umsonst schrieb „Die Zeit“ über Rufus Beck: „Man kann die Geschichte des kleinen Harry Potter in- und auswendig kennen: Wenn Rufus Beck vorliest und dabei jedem einzelnen der zahlreichen Charaktere eine individuelle Stimme gibt und alle bemerkenswert interpretiert, muss man es hören.”[73]

Beck brachte es mit seinen Hörbüchern der vier Potter-Bände zum ersten Mal für Audiobooks durch die hohen Verkaufszahlen überhaupt zu Goldenen Schallplatten.

- Studenten einer Universität im australischen Adelaide können Studien über Magie betreiben, berichtete „Der Spiegel online“ am 16.2.2002. Die Leitung der Universität ließ sich von Fantasy-Welterfolgen wie „Harry Potter“ oder „Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien inspirieren. Da entschloss sie sich, Studiengänge über Hexenwerk anzubieten. Um den Anspruch von Wissenschaftlichkeit zu wahren, sollen die Teilnehmer der Veranstaltungen diese Welten vor allem aus einem völkerkundlichen Blickwinkel untersuchen.[74]
- Ein Riesen-Feuerwerk zum Jahreswechsel gab es am 1.1.2002 in Berlin: Bei der größten Open-Air-Party der Welt waren Anfangs im Himmel sprühende Funken zu sehen. Anschließend drehten sich „wie brennende Sonnen“ riesige Besen zu der Filmmusik von Harry Potter.[75]
- Mitte 2002 wurde ein Brief an den Zauberschüler „Harry Potter“ auf einer Auktion in London für 1600 britische Pfund versteigert. Der Brief gehört zu den Requisiten des ersten Harry-Potter-Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“.[76]
- In einer im Sommer 2002 von Norbert Schramm präsentierten Eisshow im Freizeitpark „Europa Park Rust“ nahe Freiburg „flogen“ zur Filmmusik von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ die Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer auf Besen um die in der Mitte der Halle stehenden Schule Hogwarts auf dem Eis. Weiter traten als Voldemort und der dreiköpfige Hund Fluffy verkleidete Künstler auf, die gemeinsam eine Kür vorführten. Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen zeigten große Begeisterung.[77]

Man merkt, dass die Pottermania längst keine Grenzen mehr kennt, und es hat sich bewahrheitet, was ein Verantwortlicher bei Warner im Sommer 2001 prophezeite: Keinen Schritt mehr ohne den magischen Helden. Niemand kann sich ihm entziehen. Nirgendwo.[78]

1.2. Harry Potter – Gründe für den Erfolg

A. Die Vermarktungsmaschinerie

Ein Grund für die große Buchsensation ist sicherlich die Vermarktung. Die Presse, das Internet und der Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ mit dem damit verbundenen Merchandising erweckten in vielen das Interesse an den Abenteuern des kleinen Zauberers.[79] Aus dem Helden in den Büchern und der (oft kostenlosen) Werbung wurde letztendlich eine Weltmarke, mit der sich ein Milliardencoup machen ließ.[80]

a. Die Presse

Egal, ob es darum geht, wer die Hauptfigur im Film spielt[81], auf welchem Platz der „Liste der 100 prominentesten Erdenbürgern“ die Autorin J.K. Rowling zu finden ist[82], wie sehr die Hauptfigur die Brillenmode beeinflusst[83] oder wie viel Geld die Firmen für die Rechte an der Marke „Harry Potter“ zahlen[84]: Sobald es neue Informationen rund um Harry Potter gibt, greift sie die Presse auf. International wurden inzwischen unzählige Zeitungsartikel unter-schiedlichster Qualität publiziert. In Deutschland kam es um den Erscheinungstermin (14.10.2000) des vierten Bandes „Harry Potter und der Feuerkelch“ zum Höhepunkt.[85] Sämtliche Zeitungen machten mit Titeln wie „Verkaufsstart: Hymnen für Harry Potter“[86], „Warum Harry Potter große Literatur ist“[87], „Potter-Mania: Harry Potter und das Ladenschlussgesetz“[88] und „Eine Stadt im Harry-Potter-Fieber“[89] aus der Veröffentlichung ein großes Ereignis. In Amerika wurde in dieser Zeit Harry Potter sogar der erste Kinderbuchheld, der seinen Aufstieg bis zur Titelseite des „Time Magazine“ geschafft hat.[90]

b. Internet

Am Beginn des „Harry Potter“-Booms scheint tatsächlich die Begeisterung für das Buch gestanden zu haben. Das Internet hat aber die Bildung einer weltweiten Fangemeinschaft ermöglicht und damit die Verbreitung des Buches erheblich gefördert.[91]

So lieferte vielleicht das breitenwirksame Medium Internet den größten Beitrag zum Erfolg von Harry Potter.[92] Hier gibt es nicht nur professionelle Websites der Verlage oder Vertriebe wie zum Beispiel die von Warner Brothers (www.harrypotter.warnerbros.com), vom deutschen Carlsen Verlag (www.carlsen-harrypotter.de) und dem englischen Bloomsbury Verlag (www.bloomsburymagazine.com/harrypotter), sondern auch in bislang kaum da gewesenem Ausmaß Websites von Hobbybetreibern, die zum Großteil sogar noch minderjährig sind.[93]

Gegen die Kinder, die teils mit großer Kreativität selbst Harry Potter-Homepages gestalteten, ging Weihnachten 2000 allerdings der Medienkonzern Time Warner vor, indem er offiziell nicht kommerzielle Internetadressen mit dem Bestandteil „Harry Potter“ verbot.[94] Die Suchmaschine „Fireball“ listet dennoch über 10.000 deutsche Harry Potter-Websites auf, weltweit nennt Altavista über 200.000. Die äußerst leichte und schnelle Kommunikationsmöglichkeit durch das Internet, die sowohl das Wahrnehmen von Angeboten als auch Eigeninitiative zulässt, ist als der entscheidende Faktor bei der Gewinnung und Multiplikation der Fans einzuschätzen. Viele nutzen das Internet, um dort ihre eigene, zauberhafte „Harry Potter“-Welt zu entwerfen und mit Gleichgesinnten Kontakte zu knüpfen. Der Zauber der privaten Seiten ist oft weniger im Informationsgehalt zu sehen als in der Kreativität, die von den kleinen und großen Fans mit viel Liebe im Umgang mit „Harry Potter“ erstellt und gezeigt wird.

Die Kinder erwerben sich beim Erstellen einer eigenen Homepage, der Einübung in vernetztes Denken durch Entwerfen von Hypermedia-Texten und dem experimentellen Produzieren in Hyperfiktion[95] eine enorme Methodenkompetenz. Es lohnt sich, die Seiten der teils noch sehr jungen Fans anzuschauen. Natürlich sind sie vom Layout her nicht gerade mit denen der großen, professionellen „Harry Potter“-Seiten zu vergleichen, dafür kennt die Kreativität keine Grenzen. Sie zeigt sich in ansprechenden grafischen Gestaltungen und in den interaktiven Elementen. Eine handlungs- und produktorientierte Tätigkeit zeigt sich beispielsweise auf den Homepages in Form von Inhaltsangaben, eigenen Fortsetzungen, Zeitungsartikeln und Bildern zum Text. Eine interessante und optisch beeindruckende Seite findet man unter der Adresse www.hp-fc.de. Die Schülerinnen Sarah und Saskia aus Berlin stellen sämtliche Figuren vor, beschreiben die Handlungsorte, bieten ein Potter-Lexikon und vieles mehr. Diskussionsforen, Spiele und Grußkarten runden diese gelungene Web-Site ab.[96] Ähnliche Informationen und die Kreativität fördernde Möglichkeiten findet man auch auf den Seiten www.geocities.com/mortipaul/, www.kenny-hoolt.de und www.evhermine.de. Recht ansprechend wirkt auch die Seite www.alohomora.de. Hier kann man unter anderem an einer Harry Potter-Fangeschichte mitschreiben, sich an einigen Online-Spielen beteiligen, Bildschirmschoner herunterladen und sich Inhaltsangaben der bisher erschienen Bücher lesen.[97] Die Webmistress Juliane hat eine sehr übersichtliche Seite (www.hpfs.de/) aufgebaut, auf der die Besucher unter der Rubrik „Fan-Arbeiten“ selbst Geschichten, Gedichte, Songtexte oder Ähnliches einbringen können. Außerdem ist es möglich, zum einen im „Tagespropheten“ die neuesten News rund um die Welt des Harry Potter zu lesen, zum anderen aber auch eigene Zeitungsartikel hinzuzufügen.[98] Unter der Adresse www.zaubertrunk.de/ kann an fiktiven Bändern „Harry Potter 1 ½“ und „Harry Potter 5“ weiter geschrieben werden. Die 1987 geborene Schülerin Lea aus Neu-Anspach bietet dem Besucher auf ihrer Seite www.lea-becker.de ein Gästebuch, interessante Links und ein Quiz, dessen Gewinner einen Award gewinnt an. Eine der außergewöhnlichsten und sich von den anderen Seiten unterscheidenden Homepages ist die von Cornelia Rémi[99], welche sich unter dem Namen „Viola Owlfeathers Harry-Potter-Kiste“ unter www.eulenfeder.de weniger durch optische Feinheiten, sondern durch einen enormen Informationsgehalt qualifiziert.

Aus Sicht der Besucher solcher WWW-Seiten bietet das Internet nach Kaiser und Antritter zum Thema „Harry Potter“ Möglichkeiten wie zum Beispiel Diskussionsübungen in Chat-Runden, Schreibanlässe durch Gästebücher und Fanbewertungen, Spiele, thematische Informations-recherche und Wettbewerbe an. Bei den Wettbewerben geht es meist um das schönste selbst gemalte Bild und die spannendste selbst geschriebene Fortsetzung der Geschichte über den jungen Zauberer. Dabei verstehen es die Mädchen und Jungen nach den Ergebnissen zu urteilen, sich einerseits an die Thematik, die Charaktere und Schauplätze des Originals zu orientieren, andererseits aber auch eigene Phantasien miteinzubringen. Gewinnerlisten und die besten Resultate ihrer Art werden dann Online auf der jeweiligen Homepage ausgestellt oder ausgeschrieben. Somit sind die Werke für jeden weltweit und zu jeder Zeit abrufbar. Ein Gedanke, der eine hohe Motivation auslösen kann. Bei Wettbewerben im Internet, die von Firmen ausgehen, sei jedoch Vorsicht geboten: Eltern sollten darauf achten, aus welchem werbepsychologischen Zweck die Unternehmen Wettbewerbe für Kinder anbieten, wie der Wettbewerb aufgebaut ist, und ob er Verpflichtungen mit sich bringt.

Es folgen einige Bilder von Kindern zwischen sieben und zehn Jahren anlässlich verschiedener Malwettbewerbe im Internet:

Das Internet stellt für Anbieter und Nutzer der „Harry Potter“-Seiten, ob im Kindes- oder Erwachsenenalter eine medienerzieherische Möglichkeit dar, sich kreativ mit dem neuen Medium und natürlich auch den Abenteuern des kleinen Zauberers auseinanderzusetzen.

Bleibt nochmals anzumerken, dass der Medienriese „Time Warner“ - trotz der damit verbundenen Werbung - diese moderne Art, kreativ aktiv zu sein, auf seinem Feldzug Ende 2000 unter anderem gegen die privaten und unkommerziellen Internetadressen mit dem Thema „Harry Potter“ verbieten wollte und es teilweise auch getan hat.

c. Der Film

Seit die Harry-Potter Bücher einen literarischen Siegeszug ohnegleichen antraten, war sicher, dass auch das Kino sich dieser Thematik annehmen würde.[100]

Der Medienkonzern Time Warner kaufte 1998 unter anderem die Filmrechte für die ersten beiden Harry Potter-Bände. Rowlings Bedingungen für die filmische Adaptierung des Stoffes, ein Mitspracherecht bei der Drehbucherstellung und eine Realisierung als Spielfilm, nicht als Zeichentrickfilm, wurden akzeptiert.[101]

Im September 2000 begannen in England die Dreharbeiten zum amerikanischen Kinofilm „Harry Potter und der Stein der Weisen“ unter der Regie von Christopher Columbus.[102] Entstanden ist ein 152 Minuten langer und 125 Millionen Dollar teurer Streifen.[103]

Die Schauspieler sind auf Wunsch von Rowling alle Briten: Harry Potter wird von dem elfjährigen Daniel Radcliffe gespielt (er wurde aus über 40.000 Jungen ausgewählt), Ron Weasley von Rupert Grint, Hermine Granger von Emma Watson, Prof. Dumbledore von Richard Harris, Rubeus Hagrid von Robbie Colltrante und Prof. Snape von Alan Rickman, um die wichtigsten zu nennen.[104]

Selten wurde ein Film mit so viel Spannung erwartet. Schon vor dem offiziellen Start war „Harry Potter“ im Radio, im Fernsehen und in den Zeitschriften eines der größten Themen, in den Kinos waren die Eintrittskarten für die ersten Wochen ausverkauft und im Internet konnte man sich auf den Fanseiten alles über den Film (Besetzung, Handlungsorte, Trailer, Gerüchte, etc.) anschauen. Es sollte das Kinoereignis des Jahres werden.

Am 16. November 2001 lief „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zeitgleich in den USA, Kanada und Großbritannien an. Bereits in den ersten drei Tagen nach dem Start erlebte der Film mit einem Umsatz von 131,4 Millionen Euro die bislang erfolgreichste Premiere der Kinogeschichte.[105]

Auch in Deutschland, wo der „generationsübergreifende“ Film am 22. November mit einer Rekordzahl von 1226 Kopien startete, strömten allein in der ersten Nacht Zehntausende teils verkleidete Menschen in die Kinos. Cinema-Besitzer berichteten, dass es noch nie einen solchen Publikumsdruck auf einen Film gegeben hat.[106]

„Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist eine überraschungsfreie Romanadaption. Der Regisseur ist mit dem Film kein Wagnis eingegangen.[107] Die Schauspieler und die Ausstattung entsprechen bis auf wenige Ausnahmen exakt den Vorstellungen der Bestseller-Fans.[108] Angesichts der vielen kleinen Abenteuer, die Harry zu bestehen hat, leidet allerdings ein wenig das Profil der Figuren.[109] Kritiker kommen fast einstimmig zu dem Ergebnis: „Der Streifen ist, der gelungenen Umsetzung zum Trotz, letztendlich doch zu risikolos und kalkuliert“[110].

Vier Monate nach der Premiere wurde „Harry Potter und der Stein der Weisen“ mit weltweiten Einnahmen von 1,08 Milliarden Euro zweiterfolgreichster Film in der Kinogeschichte.[111]

Der Film-Trailer ist auf Englisch auf der beiliegenden CD-Rom!

d. Von der A ctionfigur bis zum Z auberkostüm

Der Time Warner-Konzern erwarb, wie kurz erwähnt, 1998 die Merchandisingrechte, gleichzeitig ließ er sich Begriffe aus den Büchern wie zum Beispiel „Harry Potter“, „Hogwarts“, „Hedwig“ und „Hagrid“ als Marke beziehungsweise Warenzeichen schützen. Anderen Unternehmen ist es seitdem untersagt, ohne die Erlaubnis von Time Warner die Namen zu verwenden.[112],[113] Ca. 300 Unternehmen weltweit kauften anschließend Time Warner wiederum für eine befristete Zeit die einzelnen Lizenzrechte ab (allein die Getränkefirma „Coca-Cola“ zahlte 150 Millionen Dollar, um sich als weltweiter Partner präsentieren zu dürfen[114]).[115] Im Januar 2000 machte Time Warner klar, wo seine Ziele liegen: „Konsumenten mit seinen alle Medienbereiche abdeckenden Produkten einzukreisen und nicht mehr aus dieser geschlossenen Verwertungskette herauszulassen.“[116] Einige Kritiker stellten sich allerdings berechtigt die Frage, ob der Potter-Hype bezüglich der Merchandisingprodukte vom Käufer überhaupt angenommen werden würde, da der eigentliche Erfolg noch immer „auf der Magie gedruckter Wörter“ basiert.[117] Im November 2001 schätzen die lizenzierten Vermarktungsunternehmen jedoch, dass sie allein rund eine Milliarde Dollar mit Potter-Merchandising umsetzen können.[118]

Bereits während der Harry Potter-Film von November 2001 bis ungefähr März 2002 in den Kinos lief, aber ebenso danach lockten Artikel wie T-Shirts, Socken, Kappen, Brettspiele, Bausätze, Zauberkostüme, Federmäppchen, Schlüsselanhänger, Puzzles und Actionfiguren in Verkaufs-läden,[119] ergänzt mit Pflastern, Computerspielen, Tassen, Spielkarten, Bettwäsche[120] und Juniorzahnbürsten[121] (Colgate-Palmolive Marketing Manager Lars Fischer: „Potter zaubert Karies weg - das passt doch super“[122]). Bei allen Artikeln legte Time Warner großen Wert auf Einheitlichkeit. Ein Style Guide gab allen Herstellern vor, wie die Charaktere, Schauplätze und Logos auszusehen haben.[123] Somit wurde Harry Potter ein „handwerklich perfektes Produkt“[124].

B. Das kultursoziologische Phänomen

Ein soziologischer Grund für den Erfolg Harry Potters ist die Suche des Menschen in der heutigen Massenkultur nach mehr Individualität. „Harry Potter“ scheint eine Antwort auf das gesellschaftliche Bedürfnis zu sein.[125] Da Harry zwar in einer fantastischen Welt lebt und sich in großen Abenteuern gegen das Böse wehrt, aber dennoch ein ganz „normaler“ Mensch mit Fehlern und Schwächen bleibt, wird er zu etwas ganz besonderem.[126] Man möchte als Leser so sein wie er und dadurch vom typisierten zum individuellen Menschen werden.[127]

Außerdem stellt die Zauberwelt in Harry Potter eine interessante Alternative zur komplexen Welt in der Realität dar. Einerseits bringen dort Eulen die Briefe, zur Schule kommt man in einer alten Dampflok und das Schulhaus selbst gleicht einer Burg im Mittelalter, andererseits gibt es aber den hochtechnologisierten Besen „Nimbus 2000“, Bilder beziehungsweise Fotos, auf denen sich die abgebildeten Zauberer bewegen und ein fliegendes Motorrad. In der Welt der Zauberer wird eine Technologie beschrieben, die zwar alles kann, sich aber nicht verselbstständigt, ein Bündnis, das den „Muggel“ anspricht.[128]

Ein weiterer Grund ist die vor allem in den westlichen Industrieländern aktuell gewordene Begeisterung für Spiritualismus. Mysteryserien wie „Akte X“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“ oder Kinofilme wie „The Sixth Sense“[129] oder „The Blair Witch Project“[130] behandeln unwahrscheinliche Geschichten, die eine verzerrte Wirklichkeit zeigen.[131] Das Zeitgeist-Phänomen „Mystery“ findet sicherlich auch bei Jugendlichen und Erwachsenen in Harry Potter seine Geltung.[132] Es gibt jedoch einiges empirisches Beweismaterial dafür, dass sich die massive fiktionale Magie im Fernsehen nicht in erhöhter Mitgliedschaft in okkulten Bewegungen niederschlägt.[133]

Schließlich wirkt sich ein gewisser Gruppenzwang aus. Kinder orientieren sich stark an aktuellen Trends. Harry Potter ist in aller Munde, er ist „in“. Um beispielsweise den Erwartungen der Clique gerecht zu werden, um über die Abenteuer des jungen Zauberschülers mitreden zu können, muss man ein Buch gelesen oder den Film gesehen haben. Man muss mitziehen, sich mindestens ein Buch kaufen beziehungsweise ausleihen oder eine Eintrittskarte fürs Kino bezahlen, um nicht ausgeschlossen zu werden.

C. Das kulturpsychologische Phänomen

Die Autorin J.K. Rowling sagte einmal treffend: „Besonders in der Kinderliteratur war das Magische stets von zentraler Bedeutung. Das hat einen simplen Grund: Es verleiht Kindern Macht, die sie sonst nicht haben.“[134] Dieses Gefühl von Macht verleitet sicherlich auch zum Konsum und somit zum Erfolg der Bücher. Durch die Zauberei, die nach naturwissenschaftlicher Betrachtungsweise irrational erscheint, überträgt Harry seinen eigenen Willen auf die Umwelt und bestimmt das Tun, Wollen und Schicksal anderer Menschen.[135] Kinder sehen die Zauberwelt in den Büchern als Wunschebene, nutzen sie als Grundlage für Kreativität, wissen aber, dass sie nicht mit der Realität zu vergleichen ist.

Ein weiterer psychologischer Aspekt für den Erfolg ist das Aschenputtel-Motiv.[136] Der amerikanische Schriftsteller Steven King sagte dazu: „Harry ist das Kind, mit dem sich alle Kinder identifizieren - verloren in einer Welt voller verständnisloser Erwachsener. Harry ist ein männliches Aschenputtel, das darauf wartet, dass jemand es zum Ball einlädt.“[137] Mit dem „Ball“ ist sicherlich Hogwarts gemeint und mit „verloren“ die Zeit bei den Dursleys. Somit könnte das Motiv beispielsweise für einige junge Leserinnen und Leser die Basis bieten, um vorhandene Geschwisterrivalitäten psychisch zu verarbeiten:[138] Wie Aschenputtel hat Harry schwer unter seinem Cousin Dudley, der den Status von Harrys Bruder hat, zu leiden. Harry schafft es jedoch in jedem seiner bisherigen Abenteuer den Dursleys und damit seinem Cousin zu entfliehen.[139]

Nach Sigmund Freud (1856-1939)[140] muss Harry bei den Dursleys eine Zurücksetzung und Kränkung ertragen, da seine wahren Eltern sozial höher standen, und mit illegitimen sexuellen Neigungen gegenüber seinen Eltern fertig werden. Um seine Mutter und seinen Vater auf Distanz rücken und gleichzeitig weiter lieben zu können, sieht er die Dursleys als Menschen, die ihn aus dem eigentlichen Leben „entführt“[141] haben.[142] Mit dem Brief aus Hogwarts schafft es Harry letztendlich, den Dursleys zu entkommen.[143] In der Schule findet Harry die Gemeinschaft, die „Millionen von Lesern und Kinogängern [...] suchen“[144].[145] Auch wenn die Geschichten nur fiktionalen Charakter haben, machen sie sicherlich vor allem jungen Leserinnen und Lesern Mut, die alleine sind oder psychisch oder/und physisch misshandelt werden.[146]

1.3. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (Band 1)

A. Der Inhalt

Kapitel 1: Ein Junge überlebt (S. 5-23)

Die Magie liegt Harry Potter bereits mit in der Wiege, was er erst nach vielen Jahren erfahren wird. Denn seine Eltern, zwei berühmte Zauberer, wurden kurz nach seiner Geburt von Lord Voldemort, ein auf Alleinherrschaft ausgerichteter machtgieriger Herr der schwarzen Künste, trotz heftiger Gegenwehr umgebracht. An dem Baby scheiterte der Anschlag, wodurch die Macht von Lord Voldemort über der Zauberwelt zusammenbrach. Eine Narbe auf der Stirn in Form eines Blitzes wird Harry Zeit seines Lebens auch schmerzvoll an den Mordversuch erinnern.

Kurz nach dem Attentat ereignet sich Geheimnisvolles in der Familie Dursley mit Harrys Onkel Vernon, Tante Petunia und Cousin Dudley, die gut bürgerlich leben und als Muggel nicht über magische Kräfte verfügen. Während Mr. Dursley zur Arbeit fährt, fällt ihm eine getigerte Katze auf. Seltsame Personen laufen aufgeregt durch die Straßen und immer wieder hörte er die Worte „Harry Potter“. Verärgert kehrt Mr. Dursley um. Vor seinem Wohnhaus sitzt immer noch die Katze. Da auch die Schwester seiner Frau Potter heißt und Zauberin ist, was in der Familie weitgehend verschwiegen wird, erzählt er nichts von den eigenartigen Vorkommnissen. Dagegen fragt er nach einem Radiobericht über mysteriöse Vorfälle seine Frau, ob sie irgendetwas von den Potters gehört habe. Sie reagiert nervös.

Nachts taucht auf der Straße ein Prof. Albus Dumbledore auf, setzt sich neben die Katze und spricht mit ihr. Als sich das Tier in eine Frau namens Prof. McGonagall verwandelt, knipst Dumbledore mit einem Feuerzeug eine Straßenlampe nach der anderen aus. Während ihrer kurzen Unterhaltung über die Schreckensherrschaft von Lord Voldemort landet auf einem fliegenden Motorrad Hagrid, später ein Lehrer Harrys. Bei Nacht und Nebel überreicht er Dumbledore ein kleines Bündel, das dieser zu den einzigen Verwandten Harrys bringen soll. Der Professor steckt einen Brief dazu und legt es vor die Haustür der Dursleys, dann lässt er die zwölf Lampen am Ligusterweg wieder aufleuchten. Im Bündel liegt Harry Potter.

Kapitel 2: Ein Fenster verschwindet (S. 24-37)

Zehn Jahre später ist Harry bei den Dursleys einem kargen Dasein unterworfen. Während sein übergewichtiger Cousin Dudley in Saus und Braus verzogen wird, fristet er, untergebracht im Schrank unter der Treppe, in abgetragener Kleidung ein kümmerliches und armseliges Leben. Zwischendurch wird er von Dudley und dessen Kumpels auch noch verprügelt. Als die Dursleys an einem Geburtstag ihres mit Geschenken überschütteten leiblichen Sohnes ihr Pflegekind nirgends unterbringen können, aber ein Tierparkbesuch auf dem Programm steht, müssen sie verärgert Harry mitnehmen. Dudleys ebenso widerwärtiger Freund Piers ist auch dabei. Doch um Harry herum passieren eigenartige Dinge.

Im Reptilienhaus des Zoos spricht er mit einer Boa constriktor. Als er von seinem bösartigen Cousin niedergeworfen wird, lässt er die Scheibe des Terrariums verschwinden. Die riesige Schlange entweicht in die Freiheit und kündigt für Harry eine Reise nach Brasilien an. Auf der Rückfahrt vom Tierpark erzählt Piers von dem Gespräch zwischen Harry und der Schlange. Zur Strafe muss Harry ohne Essen zurück in seinen Schrank.

Kapitel 3: Briefe von niemand (S. 38-53)

Zu Beginn der Sommerferien endlich wieder in Freiheit wird Harry geradezu zum Freiwild: Dudley und seine Bande - Piers, Dennis, Malcolm und Gordon – machen sich die Jagd auf ihn zum Vergnügen. Als Tante Petunia Harrys aus alten Klamotten Dudleys zusammengetragene neue Schuluniform schwarz färben will, flattert ein Brief an den Buben ins Haus. Sofort wird er Harry entrissen und es beginnt eine heftige Auseinandersetzung unter den Verwandten. Alle sind äußerst scharf darauf, das Schreiben zu lesen, was Onkel Vernon letztendlich gelingt und ihn erbleichen lässt. Bereits am nächsten Tag kommt erneut ein Brief an, was den Onkel veranlasst, den Türschlitz zuzunageln. Der unbekannte Absender umgeht das spielend: Dutzende von Briefen für Harry überfluten während der folgenden Tage in Milchflaschen und durch den Schornstein die Wohnung. In Panik fliehen die Dursleys mit Harry in ein Hotel, an dessen Rezeption tags darauf mehrere hundert Briefe an H. Potter liegen. Mit den Umschlägen setzen die Dursleys die Reise im Auto fort, mieten ein Boot und gelangen auf eine unbewohnte Insel.

Kapitel 4: Der Hüter der Schlüssel (S. 54-69)

Während die Dursleys in einem zerfallenen Haus Ruhe suchen, klopft es von außen. Die Tür zersplittert, ein riesiger Mann namens Hagrid steht im Raum und überreicht Harry den Brief sowie eine Torte zum 11. Geburtstag. Entsetzt und wütend über das Schweigen der Dursleys gegenüber Harry über dessen Vorgeschichte - die Dursleys hatten ihrem Neffen einen tödlichen Verkehrsunfall von Vater und Mutter vorgegaukelt - erzählt Hagrid, Hüter der Schlüssel und Ländereien von Hogwarts, die wahre Vergangenheit. Der Bub hört zum ersten Mal von Lord Voldemort, wie der bösartige Magier an die Macht gekommen ist und dem Fluch, mit dem der „Du-weißt-schon-wer“-Zauberer seine Eltern umgebracht hat. Als Harry auch noch erfährt, dass er als geborener Zauberer künftig Hogwarts, das Internat für Hexerei und Zauberei, besuchen soll, ist er hingerissen. Die Dursleys reagieren auf die Worte Hagrids mit Empörung, beschimpfen ihn, ihren Neffen sowie die gesamte Zauberwelt und ziehen sich zitternd in eine Ecke zurück. Da Mr. Dursley gegen Harrys Besuch der Zauberschule protestiert und auch noch Albus Dumbledore, den Direktor von Hogwarts, beleidigt, hängt Hagrid mit einem Zaubertrick Dudley einen Schweineschwanz an.

Kapitel 5: In der Winkelgasse (S. 70-98)

Am nächsten Tag machen sich Harry und Hagrid auf den Weg nach London, um sich für Hogwarts einzudecken. Nach freundlicher Begrüßung durch zahlreiche Zauberer in der düsteren Wirtschaft „Zum tropfenden Kessel“ tippt Hagrid im Hinterhof mit seinem Schirm gegen eine Backsteinwand, die sich als Schleuse in die Magische Welt öffnet. Erstes Ziel in der Winkelgasse ist die von Gnomen geführte Zaubererbank Gringotts, wo der Riese einen Brief von Dumbledore und einen Schlüssel zu Harrys Safe übergibt. In einem Karren rasen sie dann auf verwirrenden Gleissträngen zu einer Tür, hinter der ein kleines Vermögen aus „Knuts“, „Silbersickel“ und „Galleonen“ auf Harry wartet. In einem anderen Verlies, zu dem beide anschließend fahren, liegt nur ein Bündel. Hagrid nimmt es mit.

Mit voller Kasse staffiert sich Harry in verschiedensten Geschäften der Winkelgasse mit Zauberartikeln aus: Ausgestattet mit einer Schuluniform besorgt er sich Pergament und Feder, Bücher, einen Kessel, eine Waage und ein Teleskop, aber auch Zaubertrankzutaten dürfen nicht fehlen. Hagrid schenkt ihm eine schneeweiße Eule. Nun geht es nur noch um den Zauberstab, der als handliche und geschmeidige Utensilie aus Stechpalme und Phönixfeder ausgewählt wird.

Kapitel 6: Abreise vom Gleis neundreiviertel (S. 99-125)

Bis zum 1. September, an dem Harry mit dem Hogwarts-Express zur Schule fahren soll, wird er von den Dursleys völlig übergangen. Schließlich erklärt sich sein Onkel missmutig bereit, ihn mit seiner Eule Hedwig zum Bahnhof King`s Cross zu bringen. Aus seiner Ratlosigkeit bei der Suche nach dem unauffindbaren Abreisegleis neundreiviertel kann ihm erst eine Mutter mit rothaarigen Kindern helfen, die ebenfalls nach Hogwarts wollen. Auf ihren Rat geht er blindlings auf eine Mauer zu und durchquert sie, ohne etwas davon zu spüren. Hinter der Mauer, am Gleis neundreiviertel, drängeln sich außer Harry zahlreiche andere Leute in den Zug. Auf der Fahrt im Hogwarts-Express lernt Harry seine künftigen Freunde Ron und Hermine sowie seine späteren Feinde Draco, Crabbe und Goyle kennen. Auf der Endstation ruft Hagrid die Neulinge zu sich und begleitet sie in Booten zu einem riesigen Schloss, dessen Eingang sich nach dreimaligem Klopfen öffnet.

Kapitel 7: Der Sprechende Hut (S. 126-144)

In der Schule hat ein Hut die Entscheidung darüber, in welchem der vier Häuser von Hogwarts die Schüler untergebracht werden. Schon in einem Warteraum waren mehrere von ihnen auf Geister getroffen. Dann führt Prof. McGonagall die Erstklässler in einen Saal, in dem ein auf einem Stuhl liegender Hut zu singen beginnt. Nacheinander setzen die Neulinge den sprechenden Hut auf, der in kurzer Stille den Charakter des Trägers ausforscht und dann eines der vier Häuser verkündet, die traditionsgemäß auf Schüler ähnlichen Gemüts zugeschnitten sind. Ron, Hermine, Neville und Harry ziehen nach Gryffindor, wo Tapferkeit und Mut zählen, Crabbe, Goyle und Draco nach Slytherin. Aus diesem Haus stammen bisher die meisten Schwarzen Magier.

Nach der Entscheidung schlemmen die Jungzauberer in einer bezaubernden Wunderwelt. Auf den Tischen stehen im Handumdrehen fürstliche Gedecke, Harry unterhält sich mit einem Hausgeist. Anschließend macht Prof. Dumbledore auf Verhaltensregeln aufmerksam und erwähnt einen Korridor, dessen Zutritt streng verboten ist. Durch ein zur Seite schwingendes Bild einer dicken Frau gelangt Harry über den Gemeinschaftsraum in den Schlafsaal.

Kapitel 8: Der Meister der Zaubertränke (S. 145-157)

Die ersten Wochen verlaufen für Harry nicht störungsfrei. Schon die Wege zu den 142 Klassenzimmern bereiten Schwierigkeiten: Manche sind nur an bestimmten Tagen, andere nur zu besonderen Stunden oder gar nicht sichtbar. Als Wegweiser kann er sich nur auf den fast kopflosen Nick verlassen. Hausmeister Argus Filch versteht sich nur mit seiner scheinheiligen Katze Mrs. Norris und übergeht die Schüler. Die Unterrichtsfächer wie Astronomie, Kräuterkunde, Geschichte der Zauberei, Zauberkunst, Verwandlung sowie Verteidigung gegen die dunklen Künste und die unterschiedlichen Lehrer stoßen nicht immer auf Harrys Interesse. Am schlimmsten findet er Prof. Snape, den Meister der Zaubertränke, der Harry bereits in der ersten Stunde vor der gesamten Klasse lächerlich macht und blamiert. Der Schüler ist überzeugt, dass Snape ihn hasst.

Hagrid betrachten Harry und Ron dagegen als Freund. Bei einem Besuch berichten sie dem Riesen von ihren Unannehmlichkeiten und stoßen auf Verständnis. Von Hagrid wiederum erfahren sie, dass in Gringotts, der Zauberbank, eingebrochen wurde. Das Verlies, auf das es die Räuber abgesehen hatten, war aber bereits leer. Einzelheiten teilt Hagrid nicht mit.

Kapitel 9: Duell um Mitternacht (S. 158-179)

Harry freut sich bereits auf die erste Besen-Flugstunde von Gryffindor und Slytherin bei Madam Hooch. Beim Frühstück bringen Eulen dem tollpatschigen Buben Neville aus dem Haus der Gryffindors ein kugelähnliches „Erinnermich“, das ihm seine Großmutter gegen seine Vergesslichkeit geschickt hat. Auf dem Übungsplatz verliert Neville kurz nach dem Start die Kontrolle über seinen Besen, der fast senkrecht in die Luft stieg. Der Flieger stürzt ab. Madam Hooch bringt den verletzten Neville in den Krankenflügel, nachdem sie allen anderen Schülern streng verboten hatte, weiterzufliegen. Kurz darauf findet Draco das Erinnermich und schwingt sich auf einen Besen, um es auf einem Baum zu verstecken. Harry setzt sich auf seinen Besen und nimmt die Verfolgung auf. Durch seine Flugkünste irritiert er Draco derart, dass dieser die Kugel fallen lässt. Harry gelingt es, sie kurz vor dem Aufprall am Boden abzufangen. Prof. McGonagall, die Harrys Luftsprünge gesehen hat, zeigt sich zwar erbost über sein Verhalten, doch statt ihn zu bestrafen will sie ihn in der Quidditch-Mannschaft (Sport auf fliegenden Besen) als Sucher einsetzen.

Draco kann die Niederlage gegen Harry nicht verkraften und fordert ihn um Mitternacht im Pokalzimmer zu einem Duell heraus. Trotz Verbots schleichen sich Harry, Ron, Hermine und Neville zum Treffpunkt. Doch niemand ist da. Auf ihrem weiteren Weg erreichen sie im verbotenen Korridor eine verschlossene Tür. Hermine öffnet sie mit einem Zaubertrick - und sie stehen vor einem riesigen Hund mit drei Köpfen, der eine Falltür bewacht. Voller Angst ergreifen alle vier die Flucht. Am nächsten Tag schenkt Prof. McGonagall dem Kunstflieger Harry einen nagelneuen Superbesen aus Mahagoni. Oliver Wood erklärt ihm als Kapitän der Gryffindor-Mannschaft die Quidditch-Regeln.

Kapitel 10: Halloween (S. 180-197)

Hermine entwickelt sich immer mehr zu einer übereifrigen Streberin, worauf sogar Harry und Ron unfreundlich reagieren. Als sie eines Tages beleidigende Bemerkungen mitgehört hat, schließt sie sich heulend in die Mädchentoilette ein. Bei der Halloween-Feier mit Festessen platzt plötzlich völlig verstört Prof. Quirrell herein. Er bringt kaum über die Lippen, dass sich im Schloss ein Troll aufhält. Zur Sicherheit schickt Dumbledore die Schüler in ihre Schlafsäle, geplagt von der Angst um Hermine scheren Harry und Ron jedoch aus und laufen in Richtung Toilette. Den Bergtroll, der ihnen auf dem Weg gegenübersteht, drängen sie in einen nahen Raum und sperren ab. Erst durch einen entsetzten Schrei von Hermine merken sie, dass sie das Ungeheuer im Mädchenklo eingeschlossen haben. In rasender Wut stürzen sie sich auf das Ungetüm. Erst nach einem heftigen Kampf gelingt es ihnen, Hermine zu retten. Kaum ist die Befreiung geglückt, missbilligen durch den Lärm aufmerksam gewordene Lehrer die Aktion. Doch Hermine setzt sich für die Buben ein und lügt Prof. McGonagall vor, sie habe allein gegen die Bestie kämpfen wollen. Harry und Ron erhalten dafür je fünf Punkte für Gryffindor, Hermine muss fünf Punkte abgeben. Mit dem Ereignis beginnt eine tiefe Dauerfreundschaft zwischen den Dreien.

Kapitel 11: Quidditch (S. 198-211)

Bereits in der Vorbereitungszeit ist das Quidditch-Spiel Gryffindor gegen Slytherin von Prof. Snape überschattet. Er hat Harry untersagt, das Unterrichtsbuch „Quidditch im Wandel der Zeiten“ außerhalb der Bibliothek zu studieren. Als er ihn vor der Tür bei der Lektüre erwischt, beschlagnahmt er es und droht mit fünf Punkten Abzug. Entschlossen, sein Studium weiter zu führen, klopft Harry abends am Eingang zu Snapes Zimmer. Da niemand öffnet, drückt er sie einen Spalt weit auf. Die Überraschung ist groß: In dem Raum verbindet Hausmeister Filch ein heftig blutendes Bein Snapes. Dabei sprechen sie über den dreiköpfigen Hund, der den Professor gebissen hat. Harry saust zu Ron. Fast ebenso schnell sind sie sich darüber einig, dass Snape das von dem Monster bewachte Geheimnis lüften will.

Ihr Verdacht verdichtet sich während des Quidditch-Mannschaftsspiels. Mittendrin gerät der Besen Harrys außer Kontrolle. Gleichzeitig fällt Hermine als Zuschauerin auf, dass Snape ständig vor sich hinmurmelt und Harry mit scharfem Blick anvisiert. Erst mit einem Ablenkungsmanöver gelingt es ihr, den Besen wieder unter die Funktion Harrys zu bringen. Harry fängt den Schnatz, einen goldenen Ball, und gewinnt dadurch mit 170 zu 60 Punkten für die Gryffindors. Nach dem Sieg erzählen Harry, Ron und Hermine dem Riesen Hagrid von den Vorkommnissen und ihrem Verdacht. Zum eigenen Bedauern geht Hagrid beim Gespräch über das von seinem dreiköpfigen Hund Fluffy bewachte Geheimnis zu weit. Er sagt, dass außer Dumbledore ein Nicolas Flamel damit in Zusammenhang steht.

Kapitel 12: Der Spiegel Nerhegeb (S. 212-234)

Der Name Nicolas Flamel geht den drei Freunden auch in der Vorweihnachtszeit nicht aus dem Kopf. Immer wieder durchstöbern sie die Bibliothek, um Einzelheiten über ihn ausfindig zu machen - ohne Erfolg. Die Feiertage verbringt Hermine zu Hause, Harry und Ron treffen sich während der Ferien am Kamin oder spielen Zauberschach. Von den unerwarteten Weihnachtsgeschenken, die er erhält, fällt Harry vor allem ein kleines Päckchen auf. In ihm liegt der Zauberumhang seines Vaters, der den Träger unsichtbar macht. Gleich setzt Harry diese Möglichkeiten in Taten um. Kaum schlafen alle, geistert er durch Korridore zur verbotenen Abteilung der Bibliothek, um in Büchern der schwarzen Magie Informationen über Flamel zu finden. Plötzlich taucht Argus Filch auf. Harry zieht sich schleunigst in einen Raum mit einem großen Spiegel zurück. Sein Staunen ist überwältigend: Aus dem Nerhegeb, wie der Spiegel heißt, blickt seine Familie und winkt ihm zu. In der folgenden Nacht will Harry seinem Freund Ron seine Eltern im Wunderspiegel zeigen. Doch Ron erblickt nur sich selbst als Quidditchmeister und Vertrauensschüler. In der dritten Nacht, in der Harry erneut seine Eltern sehen will, steht überraschend Prof. Dumbledore hinter ihm. Er lässt ihn wissen, dass Nerhegeb zwar innigste Herzenswünsche wiedergibt, bittet ihn aber, künftig den Spiegel nicht mehr aufzusuchen.

Kapitel 13: Nicolas Flamel (S. 235-248)

Bei der ergebnislosen Suche nach Informationen über Nicolas Flamel kommt ein Zufall zu Hilfe. Neville schenkt Harry einen Schokofrosch, auf dessen beigelegter Sammelkarte über berühmte Zauberer der Name des Unbekannten steht. Eilig besorgt Hermine ein Buch, aus dem hervorgeht, dass Flamel den Stein des Weisen hergestellt hat. Er verleiht das ewige Leben und verwandelt einfache Metalle in Gold. Hart verläuft das Training für das Spiel gegen die Hufflepuffs mit Snape als Schiedsrichter, dem Harry wenige Stunden nach dem Sieg seiner Mannschaft auf ganz anderem Weg erneut begegnet. Der Professor verschwindet, in ein Tuch gehüllt, zu einem geheimen Treffen mit Prof. Quirrell im verbotenen Wald. Harry folgt ihm unsichtbar. Er hat sich den Tarnmantel übergeworfen. Aus Gesprächfragmenten zieht Harry den Schluss, dass Snape sich den Stein des Weisen aneignen möchte. Quirrell soll ihm dazu verraten, mit welchen magischen Mitteln er den Stein schützt und wie der Hund als dessen Hüter ausgeschaltet werden kann.

Kapitel 14: Norbert, der Norwegische Stachelbuckel (S. 249-263)

In den nächsten Wochen bereiten sich Harry, Ron und Hermine auf Prüfungen vor, sind aber hinter der Lösung weiterer Aufgaben her. Sie wollen endlich in Erfahrung bringen, welche Lehrer außer Dumbledore den Stein der Weisen sichern. Während sie Hagrid besuchen, ergreifen sie die Initiative. Auf ihr Drängen nannte er die Professoren Sprout, Flitwick, McGonagall, Quirrell und Snape als die Personen, von denen jede ihren eigenen Schutzbann über den Stein gelegt hat. Etwa gleichzeitig kommen sie dahinter, dass Hagrid trotz Verbots mit großer Begeisterung insgeheim den aus einem schwarzen Ei geschlüpften Norwegischen Stachelbuckel Norbert hochpäppelt.

Die Zucht des nach einer Woche bereits drei Mal so großen Drachenbabys war Draco Malfoy jedoch nicht entgangen. Um Gefahren abzuwenden, schalten Harry, Hermine und Ron dessen Bruder Charlie ein, der als Drachenforscher und –züchter in Bulgarien lebt. Schnell wartet er mit einer Lösung des Problems auf: Freunde von ihm sollen in einer Nacht- und Nebelaktion den kleinen Drachen vom höchsten Turm Hogwarts aus in Sicherheit bringen. Aber auch das bekam Malfoy mit. Nun kann nur der Tarnumhang helfen. Durch ihn unsichtbar gelang Harry, Hermine und Ron die Übergabe Norberts an Charlies Freunde. Auf dem Rückweg laufen sie Filch in die Arme, der sie zu Prof. McGonagall führt. Den Tarnumhang haben sie auf dem Turm vergessen.

Kapitel 15: Der verbotene Wald (S. 264-284)

Der unerlaubten Aktion folgen Strafen auf den Fuß. Prof. McGonagall streicht Gryffindor 150 Punkte, Harry, Hermine, Draco und Neville, der bei der Aktion warnen wollte, belegt sie mit Strafarbeiten. Besonders Harry sieht sich bösen Anfeindungen der Gryffindors ausgesetzt, die nun auf den letzten Platz der Punkteskala abgerutscht sind. Eines Tages begleiten die vier bei Dunkelheit Filch zu Hagrid, mit dem sie im verbotenen Wald ein verwundetes Einhorn ausfindig machen sollen. Nach Schwierigkeiten mit Draco teilen sich auf Anweisung Hagrids die Wege der Gruppe. Harry, Draco und Hagrids Saurüde Fang dringen getrennt von den anderen in den Wald mit Zentauren, Werwölfen und anderen Ungeheuern vor. Beim Verfolgen roter Spuren finden sie das tote Eichhorn, wobei ihnen eine eigenartige Gestalt auffällt, die Blut des Tieres trinkt. Kaum wirft das seltsame Wesen einen Blick auf Harry, schmerzt dessen Narbe so sehr, dass er sich nur noch schwankend aufrecht halten kann. Die vermummte Gestalt nähert sich Harry, nur ein junger Zentaur rettet ihm in letzter Sekunde durch einen mutigen Sprung auf die seltsame Kreatur das Leben. Der Zentaur schildert Harry die Wirkung getrunkenen Einhornblutes: Es erhält das Leben, verflucht es aber. Seine bereits weitgehend geschwundene Existenz kann sich nur Lord Voldemort erhalten wollen, überlegt Harry.

Kapitel 16: Durch die Falltür (S. 285-312)

Die Schmerzen der Narbe an Harrys Stirn lassen auch während der Prüfungsarbeiten kaum nach. Zudem bestätigt Hagrid die Befürchtung, das Drachenei in einer Wirtschaft von einem getarnten Mann bekommen zu haben. Nach mehreren Getränken verriet Hagrid dem Vermummten auch das Geheimnis um Fluffy. Der Hund verfällt in tiefen Schlaf, sobald er Musik hört. Für Harry steht fest, dass es sich bei der unheimlichen Person nur um Snape handeln kann. Er will Dumbledore verständigen, muss aber erschrocken feststellen, dass der Professor aus Hogwarts weggelockt worden ist. Für Harry, Ron und Hermine ist nun klar, den Stein der Weisen selbst retten zu müssen.

Nachts schleichen sie, ausgerüstet mit Zauberumhang und Flöte, zur Falltür. Entsetzt bemerken sie, dass bereits vor ihnen jemand da war. Flötend schläfert Harry den Hund ein, zu dritt klettern sie in die Tiefe und nehmen die Verfolgung auf. Hermine schafft es gerade noch, ihre Freunde aus einer Teufelsschlinge schlangenartiger Pflanzen zu befreien, Ron rettet die anderen vor überdimensionalen Schachfiguren. Mit der Lösung mehrerer Rätseln und mit raffinierten Zaubertricks dringt das Trio immer weiter im Höhlensystem vor. Konfrontiert mit dem Feuer vor der letzten Tür leert Harry ein kleines Fläschchen, dann durchquert er die Flammen. Er muss allein in die Gruft.

Kapitel 17: Der Mann mit den zwei Gesichtern (S. 313-335)

Die Überraschung ist groß. Nicht der von Harry erwartetet Snape, sondern Quirrell steht vor ihm. Und der gesteht, dass er Lord Voldemort helfen wollte, Harry beim Qidditch-Spiel zu töten. Als letztes Hindernis, an den Stein der Weisen zu gelangen, trennt Quirrell nur noch der in der Gruft befindliche Spiegel Nerhegeb. Aber er weiß nicht, damit umzugehen. Beim Blick in den Spiegel gleitet Harry der Stein in seine Hosentasche. Beim Versuch Harrys, seinen Gegner zu überlisten, lüpft dieser seinen Turban. Doch nicht Quirrells Hinterkopf, sondern die Fratze von Lord Voldemort taucht auf. Wie gelähmt schaut Harry in das Gesicht des Mörders seiner Eltern, der nun in Gestalt Quirrells auch Harry umbringen will. Prof. Dumbledore verhindert das Verbrechen, Harry kommt erst nach drei Tagen im Krankenflügel Hogwarts wieder zu sich. Dort erklärt ihm Prof. Dumbledore, dass er den Stein der Weisen im Spiegel finden konnte, weil er ihn nicht benutzen wollte. Beim Jahresabschlussfest gewinnt Gryffindor knapp vor den Slytherins nicht nur den Hauspokal, wegen ihrer besonderen Leistungen erhalten Harry, Ron und Hermine auch 170 Punkte. Mit dem Zeugnis in der Hand wird Harry zu den Dursleys fahren, um dort die Ferien zu verbringen.

B. Die wichtigsten Charaktere
a. Harry Potter

Harry Potter ist nicht nur als berühmter Zauberer, sondern ebenso durch seine menschlichen Eigenschaften zu einer Identifikations-figur junger Leute geworden.[147] Dazu trägt die ständige Benachteiligung des schmächtigen Vollwaisen mit pechschwarzem Haar, grünen Augen und einer blitzförmigen Narbe auf der Stirn bei.[148] Mit Mut und Tapferkeit setzt sich der Elfjährige in der fantastischen und bösartigen Welt aus Magiern, Hexen und Fabelwesen[149] zuverlässig und wirkungsvoll für die Schwächeren ein, schätzt sie als Freunde und bringt selbst seinen Feinden Fairness entgegen. Seine Bescheidenheit lässt ihn Arroganz ablehnen, spontan, entschlossen und mit Gerechtigkeitsgefühl überwindet er - auch ohne magische Tricks - eigenes Angstempfinden gegenüber dem Bösen, selbst wenn dabei vorgegebene Regeln und Gesetze durchbrochen werden müssen.[150]

b. Ronald Weasley

Ronald Weasley stammt aus einer armen, aber kinderreichen Zaubererfamilie. Als jüngster von sechs Rotschöpfen ist er auf deren ausrangierte Kleidung und andere Gegenstände angewiesen, wie Harry auf ausgetragene Hemden und Hosen seines verwöhnten Vetters Dudley.[151] Trotzdem zählt er, außer im Schachspielen, nicht zu den Fleißigsten, wendet sich aber gegen jede Art von Überheblichkeit. Nicht zuletzt durch seine Zuverlässigkeit erobert Ron Harrys engste Freundschaft und größtes Vertrauen, selbst wenn er, ausgesprochen ehrlich, eine gegenteilige Meinung darlegt.[152] Herausragend ist seine Fähigkeit, „zu gönnen“, ohne neidisch zu werden.[153] So freut er sich herzlich über den Sieg Harrys beim Quidditch und das Geschenk des besten Rennbesens an seinen Freund.

c. Hermine Granger

Als Muggel erscheint Hermine Granger Zauberern hin und wieder als Problemfall, als unsympathische Streberin und penetrante Besserwisserin ist sie zunächst auch bei Mitschülern unbeliebt[154], gewinnt jedoch bald die Sympathie von Harry und Ron. Nicht zuletzt durch den auch bei ihr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn[155], ihren Verstand, ihre Courage und ihre Hilfsbereitschaft auch in schwierigen Situationen wird sie schnell zum intellektuellen Kopf des aus ihr, Harry und Ron bestehenden Trios.[156] Widerborstigkeit und Trotz[157], die hin und wieder auftauchen, spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Tatkräftig und schlau stellt Hermine hohe moralische Ansprüche, ohne als Prinzipienreiterin in den Vordergrund treten zu wollen.[158] Sie beweist, dass Strebsamkeit in der Schule auch im alltäglichen Leben von Nutzen sein kann.[159]

d. Draco Malfoy

Draco Malfoy intrigiert als hochnäsiger, mit Harry und dessen Freunden tief verfeindeter Widerling aus einer reichen Zaubererfamilie, die Muggels hasst.[160] Als arroganter Spötter ist Draco jedes Mittel recht, Harry Unannehmlichkeiten zu bereiten. Er hänselt, provoziert und verpetzt ihn, ist aber zu feige, ihm alleine entgegen zu treten.[161] Er schikaniert Ron mit dessen Herkunft aus einem armen Elternhaus und beschimpft Hermine, deren Eltern wie sie Menschen sind, als „Schlammblut“. Dazu verbreitet er die hasserfüllte Propaganda, dass nur „reinrassige“ Zauberer (keine Muggels) Hogwarts besuchen dürfen.[162]

e. Lord Voldemort

Der gefährlichste Magier seiner Zeit und Mörder von Harrys Eltern versetzte viele Jahre die Zauberwelt in Angst und Schrecken.[163] Nur Harry konnte ihn entmachten, indem er als Baby seinem Todesfluch standhielt. Seitdem versucht der dadurch entkörperte Voldemort mit Hinterlist, Tücke und unersättlicher Gier[164] seine Funktion als tyrannischer Diktator[165] zurück zu erobern, wobei sein endloser Hass Harry gilt. Er erscheint als schreckliche, schlangenähnliche Fratze, mit roten Augen und überlebt in Körpern anderer Menschen. Auf der Suche nach neuen Kräften versetzt Voldemort sogar die meisten Zauberer derart in Panik, dass sie seinen Namen nicht mehr auszusprechen wagen und ihn mit "Du-weißt-schon-wer" umschreiben.[166]

Voldemort wird im ersten Harry-Potter-Band zum Symbol der bösen Vergeblichkeit. Das Ziel aller seiner Aktionen ist es, den Tod mit dem Stein der Weisen zu besiegen. Er sucht eine Überlegenheit, er will alle überleben und damit die Macht erlangen, die keine zeitliche Schranke mehr vor sich hat.[167]

f. Albus Dumbledore

Nach außen gleicht Albus Dumbledore, Direktor von Hogwarts, dem Fantasiebild eines Zauberers: Ein sehr alter, weiser Magier mit weißem Bart und einer Halbmondbrille auf der Nase. Seine zauberhafte Freundlichkeit schränkt jedoch in keiner Weise den nimmermüden Einsatz eines der größten Zauberer aller Zeiten im Kampf gegen das Böse ein. Dumbledore ist der einzige, den Voldemort fürchtet.[168] In anderen Bereichen prägen salomonische und sokratische Weisheit und erstaunliches Einfühlungsvermögen, ergänzt durch Humor und Güte, seine Entscheidungen wie bei Wettbewerben im Internat, bei denen er sich als kluger Mathematiker und einfühlsamer Pädagoge auszeichnet.[169] Harry schenkt er zu dessen Schutz sogar den Tarnumhang, den er zur Verwahrung vom Vater des Schülers erhalten hatte. Die Hobbies des großen Zauberers sind jedoch recht muggelhaft: Er nascht leidenschaftlich Süßigkeiten, hört gern Kammermusik und freut sich aufs Bowlen.[170]

g. Minerva McGonagall

Die Leiterin von Gryffindor und Lehrerin für Verwandlung kennzeichnet Härte, verbunden mit Gerechtigkeit und Fairness. Als eine Grundvoraussetzung in der Zielsetzung von McGonagall auch gegenüber ihren Schülern zählt wissenschaftliche Genauigkeit. Gleichzeitig imponiert sie als Verwandlungskünstlerin, die sich beispielsweise aus dem Nichts in eine Katze umfunktioniert, allerdings ohne deren Manieren anzunehmen.[171] Der schwarze Haarknoten und ein uralter viereckiger Kneifer symbolisieren zwar ihre Härte bei der Bestrafung von Regelverstößen[172], nicht aber eines ihrer kleinen Laster: Die kluge Professorin ist fanatischer Quidditch-Fan.[173]

h. Severus Snape

Snape verkörpert einen recht undurchsichtigen und düstern Typ. In der grauenvollen Herrschaftszeit Voldemorts stand er auf der Seite des dunklen Lords, was er später bereut[174] und sich auf Zaubertränke spezialisiert[175]. Zaundürr, mit fettigem, schulterlangem Haar und einer riesigen Hakennase hasst er alle Hogwarts-Häuser mit Ausnahme von Slytherin, wo er Hausvorstand ist und nebenbei für Dumbledore spioniert. Er soll sogar auf das Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste schielen.[176] Fies, ungerecht und mürrisch behandelt er die Schüler, die in ihm den schlimmsten Spielverderber sehen.[177] Bei jeder Gelegenheit streicht Snape den Gryffindor-Bewohnern Punkte und schikaniert Harry, wo es nur geht. Der wiederum verdächtigt den Zaubertrank-Lehrer, den Stein des Weisen stehlen zu wollen.[178]

i. Rubeus Hagrid

Hünenhaft und bärenstark will Rubeus Hagrid, Bewahrer des Schlüssels von Hogwarts, Wildhüter im Verbotenen Wald und Liebhaber von Magischen Wesen[179], für das Gute kämpfen[180]. Der Riese mit furchterregender Gestalt und strähnigen, sein ganzes Gesicht verdeckenden Haaren befreit Harry von den Ungerechtigkeiten der Dursleys und offenbart dem Buben die Wahrheit über dessen eigene Vergangenheit und die seiner Eltern. Auch das Geheimnis des Zauberbanns auf dem Stein des Weisen kann er gegenüber Harry und seinen zwei Freunden nicht verschweigen. Durch sein raues, gewalttätiges Wesen wirkt Hagrid gefährlich, sein gutmütiger und harmloser Kern macht ihn jedoch liebenswert.[181] Der nach außen tollpatschige Trottel entpuppt sich als sympathischer Helfer, der Harry den Übergang von der Muggel- in die Zauberwelt erleichtert, wobei er ihn durch naive Unbedachtheit allerdings in Lebensgefahr bringt.[182]

j. Familie Weasley

Die Haare aller neun Familienmitglieder - mit Ausnahme der Mutter – sind zwar einheitlich rot, sonst dominiert im Haus der Weasleys jedoch Freizügigkeit. Unnormales ist normal, lautet das Prinzip. Im Garten wächst Unkraut, die Kleidung entspricht nicht immer akkuraten Vorstellungen. Für Harry, von den finanziell nicht gerade im Wohlstand schwelgenden Weasleys immer herzlich aufgenommen, wurden sie zur Wahlfamilie. Während der Vater etwas realitätsfremd und verträumt, aber zufrieden im Zaubererministerium arbeitet, kümmert sich die Mutter liebe- und humorvoll um die Kinder.[183] Dem karrieresüchtigen Percy stehen wie Gaukler die Zwillinge Fred und George als Erfinder von Scherzartikeln gegenüber. Sie wollen in der Winkelgasse einen Juxladen aufmachen. Bill arbeitet in Ägypten für Gringotts als Fluchtbrecher, Charly erforscht in Rumänien Drachen. Ron wurde Harrys bester Freund und auch das Nesthäkchen Ginny, die einzige Tochter, hat sich Potter verschrieben.[184]

k. Familie Dursley

Die ausgesprochen spießige Muggel-Familie Dursley zählt sich zum normalen Mittelstand, ist mit einem Häuschen, einem Auto und genügend Geld ausstaffiert und fühlt sich in einem Punkt miteinander verbunden[185]: Sie hasst Zauberer, vor allem Harry, der nach der Ermordung seiner Eltern durch Lord Voldemort bei ihr als Neffe aufwächst, aber nicht der auf absolute Unauffälligkeit ausgerichteten Norm seines Onkels entspricht. Der Choleriker Vernon Dursley fühlt sich als Herr im Haus, seine Durchsetzungskraft beschränkt sich aber meistens auf Bemerkungen im Flüsterton oder als Schreianfälle. Wie seine langhalsige Frau ignoriert er Harry als lästiges Übel und verabscheut ihn.[186] Als jähzorniger, gewalttätiger und egoistischer Elterntyrann beherrscht der von Vater und Mutter geradezu vergötterte fette Sohn Dudley das Familienleben.[187] Zu seinen Hobbys zählen stures Fernsehen, das Verprügeln von Kleineren durch seine Schülerbande und, zur eigenen Genugtuung, die Quälerei Harrys.[188]

C. Die wichtigsten Schauplätze
a. Ligusterweg 4

Sauber und mit bürokratisch-spießiger Akribie hat es am Ligusterweg 4 im fiktiver Londoner Stadtteil Whinging zuzugehen.[189] Auch das öffentliche Erscheinungsbild der „normalen“ Familie Dursley richtet sich, den Vorstellungen der Eltern entsprechend, stets nach einer vorgetäuschten Harmonie. Die penible Akkuratesse gilt ebenso für den durch eine Mauer und von Hecken geschützten Vorgarten des Hauses, in dem Harry bei seinem Onkel, seiner Tante und seinem Cousin nach der Ermordung seiner Eltern als verachtetes Pflegekind aufgewachsen ist.[190] Nachts sperrten ihn seine Stiefeltern in einen Schrank unter der Treppe, tags war er ihrer hasserfüllten Missgunst ausgesetzt. Erst mit dem Beginn der Schulzeit in Hogwarts konnte sich das Waisenkind von seinen Qualen am Ligusterweg weitgehend befreien.

b. Winkelgasse

Sie liegt mitten in einer der belebtesten Städte der Welt, gleicht einem orientalischen Basar, ist für Muggels - außer ihre Kinder sind Zauberer[191] - unsichtbar und lediglich Magiern zugänglich: Die Winkelgasse im Zentrum Londons. Erreichbar ist der Einkaufsmarkt für Zauberer nur über ein recht düsteres Pub namens „Zum Tropfenden Kessel“, ein beliebter Treffpunkt von Angehörigen der magischen Branche aus Nah und Fern. Mit Snaks, Blaskaugummi, Lakritzenstäben, Bertie-Botts-Bohnen und ähnlichen zauberhaften Schleckereien können sie sich in der Wirtschaft die Zeit vertreiben und auf ihre Vorhaben einstimmen.

Im verborgenen Hinterhof der Wirtschaft steht eine unscheinbare, geheimnisumwitterte Wand. Nur Eingeweihte können sich an ihr den Weg in die „Diagon Alley“, die Winkelgasse, freitippen. Sie berühren mit dem Zauberstab den dritten Backstein von unten, dann den daneben - und die Wand öffnet sich.[192] Durch einen Torbogen gelangen sie in das turbulente Einkaufsparadies, in dem sich Schüler wie Meister magischer Künste mit Gebrauchsutensilien für den täglichen Bedarf eindecken können.

Die Tradition der Winkelgasse reicht Jahrtausende zurück. So ist auf einer Tafel über einem recht kleinkrämerisch wirkenden Geschäft zu lesen: „Ollivander - Gute Zauberstäbe

seit 382 v. Chr.“[193]. An der Spitze des dortigen Angebots stehen Zauberstäbe bester Qualität, beispielsweise aus Stechpalme und Phönixfeder. Auch andere Läden machen einen bescheidenen Eindruck, obwohl ihr unglaubliches Warensortiment unermesslich scheint. Da stehen faltbare Zaubertrankkessel, die sich selbst umrühren, Mondgloben und Drachenleber[194], bei Eeylops wird mit Zaubereulen, -ratten und -kröten gehandelt, Madam Malkin bietet Zauberkleidung an, ein paar Häuser weiter werden Zauberschreibwaren, nicht weit entfernt Zaubertrankzutaten angeboten. Auch Fortgeschrittene mit Interesse an Zauberbüchern aus der verbotenen Abteilung der Bibliothek kommen nicht zu kurz.

Natürlich fehlt es auch nicht an ernsten Schulbüchern, die speziell auf das Lernen in Hogwarts zugeschnitten sind. Zur Finanzierung der Einkäufe trägt nicht zuletzt die Zauberbank „Gringotts“ bei, in der ausschließlich Kobolde die Geldgeschäfte abwickeln.

c. King`s Cross

Der Bahnhof King´s Cross ist als Station des Londoner U-Bahn-Netzes zwar jedermann zugänglich, das Gleis neundreiviertel aber selbst dem Aufsichtspersonal völlig unbekannt.[195] Der unsichtbare Bahnsteig und die verzauberten Schienen, die in eine fantastische Welt der Magie führen, liegen hinter einer Absperrung zwischen den Gleisen neun und zehn. Auch die Neulinge von Hogwarts können die Wand nur überwinden, wenn sie ohne Angst vor einem erwarteten Aufprall auf die Mauer zugehen und sie durchqueren. Im Nu verschwinden sie dann aus der Muggels-Sphäre. Hinter dem nur für Zauberer unwirksamen Hindernis wartet bereits mit roter Dampflokomotive der Hogwarts-Express mit Zauberspielereien an Bord. Er bringt die neuen Internatsschüler, eingeteilt in unterschiedliche Abteile, in die angestrebte Zauberschule.

d. Hogwarts

Das bizarre Gebäude bildet die Spitze eines Felsens, Türme ragen wie Pfeile nach oben, andere wirken klobig und sind mit einer Unzahl von Zinnen bewehrt. Im Fundament liegen Verliese und Kerker, zu Füssen des uralten Gebäudes ruht der Schwarze See, an den ein unheimlicher Wald grenzt: Das labyrinthische und überdimensionale Schloss Hogwarts mit seinen Ländereien, gelegen in einem geheimnisvollen Niemandsland. Es ist nur für Zauberer und deren Schüler als großartiges Internat für Hexerei und Zauberei zugänglich. Dort befindet sich, von einer dreiköpfigen Bestie bewacht, der Stein der Weisen, der Reichtum und das ewige Leben sichert[196].

Die Geschichte der Zauberburg reicht bis in das zehnte Jahrhundert zurück[197]. Der Unterricht ist noch heute von den seinerzeit vorgegebenen Prinzipien geprägt. Die damals besten Magier, nach denen die vier Häuser von Hogwarts benannt sind, einigten sich darauf, jeden Schüler nach den Grundsätzen der jeweils als wichtigste empfundenen Tugend zu unterrichten. Für alle Schüler, die ein sprechender Hut nach deren Eigenschaften den vier Bereichen zugeordnet hat, gilt freilich das Zaubererprinzip, Widerstand gegen die schwarze Magie zu leisten[198], feindliche Mächte abzuwehren und die eigene Person zu schützen. Dadurch ist Hogwarts mit sämtlichen Flüchen und Zaubern belegt[199].

Ehrfurcht erweckt bereits der dämonische Eingang zu der Zauberwelt: Zwei mächtige Eber mit Flügeln bewachen auf Säulen das eiserne Außentor, durch ein überdimensionales Eichentor führt der Weg in die Große Halle mit einer Decke, die dem Himmel gleicht. Von dort aus gelangen die Schüler über eine der vielen Treppen - falls sie sich nicht in Luft auflösen[200] - zu den verschiedenartigsten Räumlichkeiten des Internats. Eine Begegnung mit unfassbaren Gespenstern wie dem Poltergeist und seinen listigen Streichen, das Kennen lernen bissiger Bücher in Käfigen und der Genuss von Tischen, die sich selbst decken, sind keine Rarität.[201]

Eines haben die Schüler von Hogwarts gemeinsam: Das Training auf dem Quidditch-Platz, um das Besenreiten zu lernen und Wettkämpfe um den Hauspokal auszutragen. Die vier Häuser beziehungsweise irgendwo im Terrain des Schlosses verteilten Bereiche sind dagegen nach bestimmten Werten gegliedert, in die zu Beginn des Schuljahrs alle magisch begabten Elfjährigen vom Sprechenden Hut eingeteilt werden.[202] Zutritt hat nur, wer den zutreffenden Code kennt. Nach einer Grundausbildung können ab der dritten Klasse die Fächer frei ausgesucht werden, nach sieben Jahren gilt es, mit Kenntnis der Zauberei den Abschluss zu schaffen. Das Spektrum reicht von Arithmetik, Astronomie und Kräuterkunde über die Pflege Magischer Geschöpfe, Verwandlung und Wahrsagen bis zur Zaubertrankkunde.[203]

Die Häuser:

Gryffindor, eines der vier Häuser mit Harry und seinen Freunden als Schüler, kennzeichnen Mut, Tapferkeit und Stärke. Als Sinnbild zeichnet ein Fabelwesen mit dem Oberkörper eines Adlers und dem Unterkörper eines Löwen das rot/goldene Gebäude aus.[204] Hausvorstand in einem der Türme ist Minerva McGonagall, die auch als stellvertretende Schulleiterin fungiert.

Konträr werden die Bewohner von Slytherin mit einer silbrig-grünen Schlange als Symbol und Prof. Snape als Hauslehrer charakterisiert. Ihnen werden Hinterhältigkeit, List, Tücke und Ehrgeiz, aber auch Freundschaft nachgesagt.[205] Auch die Geschichte dieses Bereichs ist mit Negativa behaftet, gingen daraus doch bösartige Zauberer wie Voldemort hervor.

Ravenclaw strahlt mit blau/bronze als Hausfarbe.[206] In dem Gebäude gelten unter den Flügeln eines Adlers Tugenden wie Gelehrsamkeit und Weisheit als besondere Tugenden, außerdem hält sie der Sprechende Hut für klug, aufgeweckt und lernbegabt.[207] Ihr Hausvorstand ist Prof. Flitwick.

Emsig wie ein Dachs, ihrem überlieferten Haustier, arbeiten die Schüler von Hufflepuff unter ihrem Chef Prof. Sprout. Neben Fleiß wird von den Bewohnern des Bereichs Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft und Treue erwartet, wie sie schon der Sprechende Hut in seinem Lied würdigt.[208]

Der Verbotene Wald: Düster und in unmittelbarer Nähe des Zauberschlosses breitet sich der Verbotene Wald mit seinen seltsamen und abscheulichen Kreaturen aus. Mit ausgestreckten Greifzangen reißen in seiner finsteren Tiefe Riesen-Spinnen selbst Menschen und fressen sie. Nur Basilisken mit ihrem Anführer Aragog versetzen sie in Angst. Andere Bestien wie Vampire tauchen aus der Dunkelheit auf und verbreiten Schrecken. Zudem sollen sich aber auch Feen und Trolle zwischen den Bäumen und Büschen herumtreiben. Bei Vollmond verwandeln sich Menschen in gefährliche Werwölfe. Gutartige pferdeähnliche Fabeltiere mit einem 40 Zentimeter langen Horn auf der Stirn und Haaren, die für Zauberstäbe genutzt werden, haben auch magische Eigenschaften: Das silberblaue Blut der Einhörner, nach deren Tötung getrunken, vermittelt zwar Kraft und Leben, gleichzeitig wird der Meuchelmörder aber verflucht. Zentauren wirken als Astrologen und Sterndeuter, ohne - von Ausnahmen abgesehen - Hilfe zu gewähren. Zum Aufenthaltsort für Schüler kann der Verbotene Wald als Strafe für verbotene Taten werden.[209]

D. Die literarische Gattung

Die Zuordnung eines Textes zu einer Gattung bestimmt die Art, wie der Text gelesen wird. Jede Gattung erweckt ihre eigenen Erwartungen im Leser und hat ihre eigenen Wirkungs-mechanismen.[210]

Harry Potter ist von Rezensenten und Literaturwissenschaftlern auf verschiedenste Art und Weise, vom Märchen über den Detektivroman bis hin zum fantastischen Roman, kategorisiert worden.[211] Je nach Perspektive können darauf mehrere Gattungsbezeichnungen angewandt werden.[212] Die eindeutige Zuordnung dieses Werkes in eine literarische Gattung ist nicht möglich[213]. Sie erscheint auch nicht nötig ist, da sich die vielfältigen Möglichkeiten einer Einstufungen nicht gegenseitig ausschließen, sich vielmehr ergänzen und vertiefen. Im Anschluss sollen die wichtigsten Kategorisierungen genannt werden.

a. Märchen

Für Paul Bürvenich ist „Harry Potter“ unter anderem ein Märchen: Harry ist zu Beginn seines ersten Abenteuers ein unauffälliger, mitleiderregender Junge. Wie der klassische Märchenheld weiß Harry nichts über seine Fähigkeiten, bis es ihm Hagrid sagt. Dann zieht Harry aus, um (s)eine Mission zu erfüllen. Er betritt ein ihm unbekanntes Reich, die Zauberwelt. Dort trifft er zum Beispiel im verbotenen Wald, ein bezüglich des Märchens typischer Ort, auf Tiere und Wesen, mit denen er spricht. Bei seiner Mission helfen ihm seine Freunde (Ron, Hermine, Hagrid) und ein weiser, alter Mann (Prof. Dumbledore), wie es oft in konventionellen Märchen passiert. Letztendlich stehen sich im klassischen Märchen der Held und sein Gegner gegenüber und es kommt zu einem entscheidenden Kampf. Harry tritt Lord Voldemort gegenüber und besiegt ihn vorerst. Wie der übliche Märchenheld kehrt Harry nach seinem Abenteuer nach Hause zurück, auch wenn keine Frau und Reichtum, sondern Onkel Vernun mit seiner schrecklichen Familie auf ihn warten.[214]

Der Literaturwissenschaftler Jörg Knobloch bemerkt allerdings im Gegensatz zu Bürvenich, dass das traditionelle Märchen mit nur einer einzigen Welt auskommen muss. Da es nur diese eine gibt, wundert sich dort auch niemand, wenn für Leser unerklärliche Dinge passieren. Harry Potter kommt allerdings aus dem normalen Lebensbereich in die Zauberwelt und staunt oft über Ereignisse, die dort alltäglich sind. Knobloch bestreitet jedoch nicht, dass die Bände viele Märchenmotive enthalten.[215]

b. Detektivroman

Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe bringen Harry und seine Freunde auf die Spur eines Geheimnisses. Sie kombinieren Beobachtungen, finden einen Verdächtigen, Harry hat den entscheidenden Geistesblitz und hindert den wahren Übeltäter daran, neue Verbrechen zu begehen.[216] Harry ist der Anführer eines Detektiven-Trios, der um seine Schwächen weiß und im richtigen Augenblick zurücktreten kann.

Wie in einem üblichen Detektivroman wird auch der Leser in die Irre geführt (Prof. Snape / Prof. Quirrell), es werden schwer zugängliche Fakten recherchiert (die Suche nach Nicolas Flamel), es werden Indizien analysiert (zum Beispiel der Einbruch bei Gringotts) und es wird spioniert (zum Beispiel als Harry Prof. Snape beim Gespräch im verbotenen Wald belauscht).[217]

c. Internatsroman

Ein wichtiger Punkt für J.K. Rowlings Erfolgsrezept ist, dass die Harry Potter-Bücher hauptsächlich an einer Schule spielen.[218] Die Handlung ist in den Räumen von Hogwarts und auf dem umliegenden Campus angesiedelt, einem Rahmen, der dem des Internatsromans entspricht. Diese Gattung ist eine eigenständige Romangattung in England und in den USA, wo Studenten und Professoren oft auf dem Universitätsgelände (Campus) wohnen.

In Hogwarts findet Harry Freunde, er schlägt sich mit einem gemeinen Lehrer herum, er wird als Sportler entdeckt, er muss sich gegen tyrannische Mitschüler durchsetzen und er besteht nächtliche Abenteuer.[219] Es gibt einen schutzbedürftigen Mitschüler, einen Streber, einen Hausmeister und einen über allem thronenden Schulleiter. Diese literarische Schulwelt, in der die fehlende Trennung von öffentlichem und privatem Raum typisch ist, wird abgeschirmt von den Problemen der Außenwelt und ermöglicht so die Konzentration auf relativ einfache zwischenmenschliche Probleme, wie sie Schüler tagtäglich in den „normalen“ Schulen erfahren. Es ist eine übersichtliche Welt mit relativ simplen Regeln, die zu brechen immer neue vergnügliche Wege gefunden werden, während moralische Grundnormen wie Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Fairness immer aufs Neue bestätigt werden.[220]

d. Entwicklungsroman

Die geistig-seelische Entwicklung Harrys ist eines der zentralen Themen in „Harry Potter“. Die Enthüllung seiner Herkunft, das Erfahren der neuen Welt, die er betritt, die Lösung von Konflikten und Aufgaben und die Hilfestellung wohlmeinender Menschen lassen ihn reifen.[221]

Harry lernt sich selbst und seine Werte von Jahr zu Jahr, von Band zu Band besser kennen, findet seinen Lebensraum, erkennt seine Aufgabe und bewährt sich in der Gemeinschaft.[222]

e. Fantastischer Roman

„Die Herausbildung der fantastischen Erzählung als Gattung setzt die Etablierung eines empirischen, rationalistischen Wirklichkeitsbegriffs voraus, den wir der Aufklärung verdanken.“[223]

Der fantastische Roman zeichnet sich durch das „Neben- und Ineinander zweier Welten“[224] aus.[225] Die Harry Potter-Bücher leben aus dem Gegensatz von realer und fantastischer Welt: Harry gerät aus seiner alltäglichen in eine verborgene, geheimnisvolle Umgebung, in der Hexen, Zauberer und eigenartige Fabelwesen leben. Er wird vertraut mit den Gesetzmäßigkeiten dieser Welt und rettet sie vor der tödlichen Bedrohung durch einen bösen Magier.[226]

f. Parallelen zu anderen literarischen Werken

Es gibt offensichtliche und weniger offensichtliche Parallelen zwischen den Harry Potter-Büchern von J.K. Rowling und Werken anderer Autoren, von denen sich einige nachweisen lassen, jedoch auch einige aus reinen Vermutungen bestehen.[227] Hauptsächlich hat sich J.K. Rowling dabei an Vorbildern der fantastischen Literatur orientiert.[228] Folgende Werke, größtenteils gesammelt von Jörg Knobloch, zeigen Gemeinsamkeiten mit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ auf:

- „Schneewittchen“ - Märchengestalt der Brüder Grimm: Der Zauberspiegel mit dem Unterschied, dass der in Schneewittchen mit Worten und der in „Harry Potter“ mit Bildern spricht.[229]

- „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien (Erscheinungsjahre: 1954/55): J.K. Rowling hat die Bücher Tolkiens gelesen. Beide haben ihre Welt, bei Tolkien ist es „Mittelerde“, bei Rowling die Zauberwelt, genau geplant. Außerdem haben nach Jörg Knobloch beide einen besonderen Umgang mit der Sprache bezüglich der ungewöhnlichen, teils frei erfundenen Wörter.[230]
- „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll (Erscheinungsjahre: 1865 und 1872): Beide Autoren verbindet enormer Ideenreichtum und schwarzer Humor in ihren Werken. Sowohl in den zwei Büchern von Carroll als auch in „Harry Potter“ gibt es eine Verbindung zwischen der realen und der fantastischen Welt (Kaninchenloch, Spiegel/Bahnhof King´s Cross am Bahnsteig 9 ¾). Weiter fallen in „Alice hinter den Spiegeln“ und „Harry Potter und der Stein der Weisen“ die lebendigen Schachfiguren auf.[231]
- „Die schlimmste Hexe“ von Jill Murphy (Erscheinungsjahr: 1974): In diesem Buch wird das Leben in einer Zauberschule für Hexen, die auch in einem alten Schloss ist, dargestellt.[232]
- „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ von Eva Ibbotson (Erscheinungsjahr: 1994): Wie bei „Harry Potter“ gibt es bei dem fantastischen Kinderroman einen geheimen Zugang auf dem Londoner Bahnhof „King´s Cross“ zur magischen Welt. Außerdem lebt der Held in „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ ohne Eltern bei einer schlechten Pflegefamilie. Wie Dudley Dursley wird der richtige Sohn der Familie als fett und egoistisch dargestellt. Weiter kommen eine Hexe und ein Riese, die mit Hermine und Hagrid vergleichbar sind, und ein weiser Zauberer wie Albus Dumbledore vor.[233]

E. Die sprachlichen Aspekte
a. Die Form

Erzähltechnik: Die Sprache der Autorin ist klar und einfach und damit vor allem für Kinder geeignet. Es ist aber keineswegs eine „Kleinkindsprache“, die auf die älteren und reiferen Leser simpel wirken würde.[234]

In „Harry Potter und der Stein der Weisen“ tritt die Erzählerin nicht direkt kommentierend in Erscheinung, sondern lässt die Leser aus der Sicht der Hauptfigur an den Ereignissen und an Harrys Gefühlen teilnehmen.[235]

Zum Beispiel: „Harry lächelte müde. Ja, den Hut anprobieren war viel besser als einen Zauberspruch aufsagen zu müssen, doch es wäre ihm lieber gewesen, wenn nicht alle zugeschaut hätten.“[236]

Im ersten Kapitel, das Harry noch nicht bewusst erlebt, berichtet sie aus der Sicht der allwissenden Chronistin, die den Fortgang der Handlung schon kennt.[237]

Zum Beispiel: Onkel Vernon „konnte sich nicht denken, wie er und Petunia in irgendetwas hineingeraten sollten, was dort draußen vor sich ging - er gähnte und drehte sich auf die Seite -, damit würden er und seine Frau jedenfalls nichts zu tun haben ... Wie sehr er sich täuschte.“[238]

Direkte Rede: Hagrids Umgangssprache ist wie er, unbekümmert um Äußerlichkeiten. Sie ist ungehobelt und drückt seine Gefühle unmittelbar aus.

Zum Beispiel: „Schluckende Wasserspeier, Harry, die Leute haben immer noch Angst. Verflucht, ist das schwierig. Sieh mal, da war dieser Zauberer, der ... böse geworden ist.“[239]

Untereinander sprechen die Schüler einen ruppigen Schulhofjargon; typisch dafür sind saloppe Wendungen, schlampige Grammatik und abwertende Spitznamen.

Zum Beispiel: „Schaut mal [...] Das blöde Ding, das die Oma von Lahmarsch ihm geschickt hat.“[240] (Malfoy) oder „Er hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.“[241] (Ron)

Lehrer benutzen korrekte Hochsprache, die jeweils persönlich akzentuiert ist – humoristisch bei Dumbledore, formell bei McGonagall, zynisch bei Snape.

Zum Beispiel: „Willkommen zu einem neuen Jahr in Hogwarts! Bevor wir mit unserem Bankett beginnen, möchte ich ein paar Worte sagen. Und hier sind sie: Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek! Danke sehr!“[242] (Prof. Dumbledore) oder

„Ich weiß nicht, wie Sie von dem Stein erfahren haben, aber seien Sie versichert, dass niemand in der Lage ist, ihn zu stehlen, er ist bestens bewacht.“[243] (Prof. McGonagall) oder „Und Gryffindor kann sich nun wirklich nicht leisten, noch mehr Punkte zu verlieren, oder?“[244] (Prof. Snape)

Textsorten: Der Brief aus Hogwarts enthält Formulierungen, die typisch sind für den Stil offizieller Geschäftskorrespondenz.[245]

Zum Beispiel: „Sehr geehrter Mr. Potter, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind.“[246]

Die Berichterstattung im „Tagespropheten“, der Zeitung von und für Zauberer, ist im journa-listischen Stil geschrieben.

Zum Beispiel: „Die Ermittlungen im Fall des Einbruchs bei Gringotts vom 31. Juli werden fortgesetzt. Allgemein wird vermutet, dass es sich um die Tat schwarzer Magier oder Hexen handelt. Um wen genau, ist jedoch unklar.“[247]

Das Quidditch-Spiel ist im Stil eines „live“-Kommentars eines Sportreporters abgefasst.

Zum Beispiel: „Und haut dort oben mächtig rein in den Ball, jetzt ein sauberer Pass zu Alicia Spinnet, eine gute Entdeckung von Oliver Wood, letztes Jahr noch auf der Reservebank - wieder zu Johnson und - nein, Slytherin hat jetzt den Quaffel, ihr Kapitän Marcus Flint holt sich ihn und haut damit ab.“[248]

[...]


[1] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 19, Z. 3-7

[2] Vgl. Mammel, Beißner, Zauberhafte Zeiten, in: Knobloch (Hrsg.), „Harry Potter“ in der Schule – Didaktische Annäherungen an ein Phänomen, S. 102

[3] Vgl. Boie, Anmerkungen zum Phänomen „Harry Potter“, in: Knobloch (Hrsg.), „Harry Potter“ in der Schule – Didaktische Annäherungen an ein Phänomen, S. 83

[4] Vgl. Internet: Anonymus, Pressestimmen – Süddeutsche Zeitung vom 11.7.2001, Carlsen Verlag Homepage

[5] Vgl. Internet: Anonymus, Pressestimmen – Welt am Sonntag vom 9.7.2000, Carlsen Verlag Homepage

[6] Vgl. Internet: Anonymus, Pressestimmen – Meike Bruhns, Süddeutsche Zeitung vom 24.3.2000, Carlsen Verlag Homepage

[7] Internet: Dallach, „Ich komme mir vor wie ein Spice Girl“, Der Spiegel online

[8] Vgl. Internet: Dallach, „Ich komme mir vor wie ein Spice Girl“, Der Spiegel online

[9] Vgl. Internet: Anonymus, Joanne Kathleen Rowling, private Homepage

[10] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[11] Internet: Anonymus, Joanne Kathleen Rowling, private Homepage

[12] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[13] Vgl. Internet: Anonymus, Joanne Kathleen Rowling, private Homepage

[14] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[15] Vgl. Nothdorf, Kopiervorlagen und Materialien zu „Harry Potter und der Stein der Weisen“: Deutsch 5.-7. Schuljahr, S. 2

[16] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 127

[17] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[18] Vgl. Internet: Anonymus, Joanne Kathleen Rowling, private Homepage

[19] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[20] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[21] Vgl. Nothdorf, Kopiervorlagen und Materialien zu „Harry Potter und der Stein der Weisen“: Deutsch 5.-7. Schuljahr, S. 2

[22] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[23] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 20

[24] Vgl. Internet: Anonymus, Joanne Kathleen Rowling, private Homepage

[25] Vgl. Internet: Anonymus, Goldrausch in Fantasia, Der Spiegel online

[26] Vgl. Internet: Anonymus, Die Autorin – Joanne K. Rowling, Homepage vom Carlsen Verlag

[27] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 52

[28] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 52

[29] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 52

[30] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 52

[31] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 52

[32] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 52-53

[33] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 15

[34] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 31

[35] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 16

[36] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 32

[37] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 16-17

[38] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 17

[39] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 17-18

[40] Vgl. Internet: Gisela Reiners, Harry Potter bringt Kleinverlag nach vorn - Der kleine Zauberer macht den Hamburger Carlsen-Verlag zur Nummer zwei der deutschen Branche, Die Welt online

[41] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 18

[42] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 18-19

[43] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 19

[44] Vgl. Internet: Anonymus, Harry Potter – Autorin bekommt die Doktorwürde, Der Spiegel online

[45] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 20

[46] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 21-22

[47] Vgl. Internet, Anonymus, Danas Liste – Entpottert, Die Welt online

[48] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 23-24

[49] Vgl. Internet: Anonymus, Rekordstart für Harry Potter, Der Spiegel online

[50] Vgl. Internet: Kettlitz, Kritik: „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Epilog

[51] Vgl. Internet: Anonymus, „Herr“ und „Harry“ in der Hall of Fame, Der Spiegel online

[52] Vgl. Internet: Anonymus, Harry-Potter-Bücher verschwinden aus britischer Bestsellerliste, Harry Potter-Newsletter Nr. 41

[53] Vgl. Internet: Anonymus, Harry-Potter-Video bricht alle Verkaufsrekorde , Harry Potter-Newsletter Nr. 42

[54] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 27

[55] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 29

[56] Internet: Dallach, Ich fühle mich wie ein Spice Girl, Der Spiegel online

[57] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 55

[58] Vgl. Internet: Spliess, Pottermania - Der märchenhafte Erfolg der Harry-Potter-Reihe, Phantastik

[59] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 20

[60] Internet: Spliess, Pottermania - Der märchenhafte Erfolg der Harry-Potter-Reihe, Phantastik

[61] Vgl. Internet: Spliess, Pottermania - Der märchenhafte Erfolg der Harry-Potter-Reihe, Phantastik

[62] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 30

[63] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 28-29

[64] Vgl. Internet: Anonymus, Rekordstart für Harry, Der Spiegel online

[65] Vgl. Internet: Anonymus, Randale im Kinderzimmer, Der Spiegel online

[66] Vgl. Internet: Anonymus, Rekordstart für Harry, Der Spiegel online

[67] Vgl. Internet: Anonymus, Die rennen uns die Bude ein, Der Spiegel online

[68] Vgl. Internet: Anonymus, Harry Potter und die Drachen des Marketing, T-online

[69] Vgl. Internet: Anonymus, Fans im Eulenfieber, Der Spiegel online

[70] Vgl. Internet: Anonymus, Pressebericht vom Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie e.V. - Harry Potter duelliert sich mit Billy The Kid!, Homepage vom Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie e.V.

[71] Vgl. Internet: Anonymus, Der Tag, als dutzende Harry Potter’s Gnas verzauberten, Homepage der österreichischen Regionalzeitung Bildpost

[72] Vgl. Internet: Anonymus, Harry Ween XXL 2002 – Harry Potter Fest, Vangor-Homepage

[73] Vgl. Internet: Anonymus, Zitate über Rufus Beck – Die Zeit, Alfredo Today-Homepage

[74] Vgl. Internet, Anonymus, Großes Hexen-Einmaleins für Studenten, Der Spiegel online

[75] Vgl. Internet, Anonymus, Harry Potter zaubert den Euro, Die Welt online

[76] Vgl. Internet: Anonymus , Brief an Harry Potter für 2500 Euro versteigert , Harry Potter-Newsletter Nr. 50

[77] Anmerkung: Der Autor dieser Arbeit war selbst dort und hat sich die Show angesehen bzw. sich erkundigt

[78] Vgl. Internet: Knür, Countdown der Muggles. Hamburg im Potter-Fieber, Die Welt online

[79] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 171

[80] Vgl. Internet: Anonymus, Marke Potter, Der Spiegel online

[81] Vgl. Internet: Anonymus, Harry Potter ist ein elfjähriger Brite, Der Spiegel online

[82] Vgl. Internet: Anonymus, Die Promis der Promis?, Der Spiegel online

[83] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 171

[84] Vgl. Internet: Anonymus, Marke Potter, Der Spiegel online

[85] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 51

[86] Vgl. Internet: Anonymus, Verkaufsstart: Hymnen für Harry Potter, Der Spiegel online

[87] Vgl. Internet: Kielinger, Warum Harry Potter große Literatur ist, Die Welt online

[88] Vgl. Internet: Anonymus, Potter-Mania: Harry Potter und das Ladenschlussgesetz, Der Spiegel online

[89] Vgl. Internet: Anonymus, Eine Stadt im Harry-Potter-Fieber, Die Welt online

[90] Vgl. Internet: Spliess, Der märchenhafte Erfolg der Harry-Potter-Reihe, Phantastik

[91] vgl. Zimmermann, Am Anfang war das Buch? – zur Bedeutung des Internets für den Erfolg von „Harry Potter“, in: Knobloch (Hg.), „Harry Potter“ in der Schule – Didaktische Annäherungen an ein Phänomen, S. 98

[92] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[93] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[94] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 124

[95] vgl. Kaiser und Antritter, Mit „Harry Potter“ ins Internet – „Harry Potter“ und die Multimedia-Schule, in: Knobloch (Hg.), „Harry Potter“ in der Schule – Didaktische Annäherungen an ein Phänomen, S. 185

[96] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 126

[97] Vgl. Michels und Lempe, Space View – Internetguide – Harry Potter, S. 19

[98] Vgl. Michels und Lempe, Space View – Internetguide – Harry Potter, S. 27

[99] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 127

[100] Vgl. Internet: Kino Kino – Harry Potter und der Stein der Weisen, Bayern 3 online

[101] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, „Harry Potter“

[102] Vgl. Internet: Anonymus, Erste Zaubereien im Netz, Der Spiegel online

[103] Vgl. Internet: Anonymus, Rekordstart für Harry, Der Spiegel online

[104] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Der HP-Film, private Homepage

[105] Vgl. Internet: Anonymus, Rekordstart für Harry, Der Spiegel online

[106] Vgl. Internet: Anonymus, Erwachsene in der Überzahl, Der Spiegel online

[107] Vgl. Internet: Kino Kino – Harry Potter und der Stein der Weisen, Bayern 3 online

[108] Vgl. Internet: Anonymus, Kritik zu „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Yahoo-Kino

[109] Vgl. Internet: Kino Kino – Harry Potter und der Stein der Weisen, Bayern 3 online

[110] Internet: Kino Kino – Harry Potter und der Stein der Weisen, Bayern 3 online

[111] Vgl. Internet: Anonymus, „Herr“ und „Harry“ in der Hall of Fame, Der Spiegel online

[112] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 62, 64

[113] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 61

[114] Vgl. Internet: Anonymus, Marke Potter, Der Spiegel online

[115] Vgl. Internet: Andreas Borcholte, Monothematik unterm Weihnachtsbaum, Der Spiegel online

[116] Internet: Schulz, Marke Potter, Der Spiegel online

[117] Vgl. Internet: Andreas Borcholte, Monothematik unterm Weihnachtsbaum, Der Spiegel online

[118] Vgl. Internet: Anonymus: Potter zaubert Milliardenumsatz, Der Spiegel online

[119] Vgl. Internet: Anonymus, Marke Potter, Der Spiegel online

[120] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 62

[121] Vgl. Internet: Anonymus, Countdown der Muggels. Hamburg im Potter-Fieber, Die Welt online

[122] Internet: Anonymus, Countdown der Muggels. Hamburg im Potter-Fieber, Die Welt online

[123] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 179

[124] Internet: Andreas Borcholte, Monothematik unterm Weihnachtsbaum, Der Spiegel online

[125] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 180-181

[126] Vgl. Internet: Anonymus, Harry-Potter-Kiste: P-T, private Homepage

[127] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 180

[128] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 181

[129] Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 182, Z. 14

[130] Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 182; Z. 19

[131] Vgl. CD-Rom: Der Brockhaus multimedial 2002 premium, Begriff „Mysteryserie“

[132] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 182

[133] Vgl. Internet: Anonymus, Harry Potter – „Im Lager der Harry Potter-Gegner bahnt sich Fundamentalismus an, sagt Experte für neue Religionen - Interview mit Massimo Introvigne“, Homepage von Cesnur (Center for studies on new religions)

[134] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 98, Z. 19-23

[135] Vgl. CD-Rom: PC-Bibliothek Express 2.04, „Magie“

[136] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 184

[137] Internet: Carsten Volkery, Harry Potter ist ein männliches Aschenputtel, Der Spiegel online

[138] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 184

[139] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 184

[140] Vgl. CD-Rom: 1999 Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG

[141] Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 185, Z. 8

[142] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 185

[143] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 185

[144] Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 54, Z. 66-68

[145] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 54

[146] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 186

[147] Vgl. Internet: Seyfahrt, Harry Potters Erfolgsgeheimnis; Erklärungsversuche für ein Bestseller – Phänomen am Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Hausarbeiten.de

[148] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[149] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste P-T, private Homepage

[150] Vgl. Internet: Seyfahrt, Harry Potters Erfolgsgeheimnis; Erklärungsversuche für ein Bestseller – Phänomen am Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Hausarbeiten.de

[151] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 106

[152] Vgl. Internet: Seyfahrt, Harry Potters Erfolgsgeheimnis; Erklärungsversuche für ein Bestseller – Phänomen am Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Hausarbeiten.de

[153] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 76

[154] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 77

[155] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[156] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 77

[157] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste F-J, private Homepage

[158] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 77

[159] Vgl. Internet: Seyfahrt, Harry Potters Erfolgsgeheimnis; Erklärungsversuche für ein Bestseller – Phänomen am Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Hausarbeiten.de

[160] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[161] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 11

[162] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 80

[163] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[164] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste U-Z, private Homepage

[165] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 69

[166] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste U-Z, private Homepage

[167] Vgl. Bachl, Gefährliche Magie? Religiöse Parabel? Gute Unterhaltung, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 44

[168] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 12

[169] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 89

[170] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[171] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[172] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 12

[173] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste K-O, private Homepage

[174] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 88

[175] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 12

[176] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[177] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste P-T, private Homepage

[178] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 12

[179] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[180] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste F-J, private Homepage

[181] Vgl. Internet: Seyfahrt, Harry Potters Erfolgsgeheimnis; Erklärungsversuche für ein Bestseller – Phänomen am Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Hausarbeiten.de

[182] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 85-86

[183] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 73-74

[184] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[185] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 8

[186] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 69-72

[187] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 8

[188] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Eine Übersicht zu den wichtigsten Personen, private Homepage

[189] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 116

[190] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 70

[191] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 59

[192] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Die Winkelgasse, private Homepage

[193] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 57

[194] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 59

[195] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 117

[196] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 52

[197] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 57

[198] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername): Die Harry-Potter-Kiste F-J, private Homepage

[199] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Hogwarts, private Homepage

[200] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 164

[201] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 96

[202] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 14

[203] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Hogwarts, private Homepage

[204] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Hogwarts, private Homepage

[205] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 14

[206] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Hogwarts, private Homepage

[207] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste P-T, private Homepage

[208] Vgl. Internet: Owlfeather (Künstlername), Harry-Potter-Kiste F-J, private Homepage

[209] Vgl. Internet: Ev-Hermine (Künstlername), Hogwarts, private Homepage

[210] Vgl. Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 22

[211] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 157

[212] Vgl. Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 22

[213] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 22

[214] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 158-159

[215] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 72

[216] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 22-23

[217] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 160-162

[218] Vgl. Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 34

[219] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 23

[220] Vgl. Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 35-36

[221] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 165

[222] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 23

[223] Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 26, Z. 9-12

[224] Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 22, Z. 1-2

[225] Vgl. Petzold, Die Harry Potter-Bücher: Märchen, fantasy fiction, school stories – und was noch?, in: Spinner, Kaspar H. (Hg.): Im Bann des Zauberlehrlings? – Zur Faszination von Harry Potter, S. 26

[226] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 23

[227] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 145

[228] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 72

[229] Vgl. Bürvenich, Der Zauber des Harry Potter – Analyse eines literarischen Welterfolgs, S. 148

[230] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 78

[231] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 78-81

[232] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 82-83

[233] Vgl. Knobloch, Die Zauberwelt der J.K.Rowling – Hintergründe und Facts zu „Harry Potter“, S. 83-84

[234] Vgl. Internet: Seyfahrt, Harry Potters Erfolgsgeheimnis; Erklärungsversuche für ein Bestseller – Phänomen am Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“, Hausarbeiten.de

[235] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 24

[236] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 131, Z. 14-17

[237] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 24

[238] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 12, Z. 27-32

[239] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 62, Z. 31-33

[240] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 163, Z. 12-14

[241] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 257, Z. 26

[242] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 135-136, Z. 31-33/1-2

[243] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 291, Z. 15-17

[244] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 292, Z. 9-10

[245] Vgl. Zollner, Mentor Interpretationshilfe zu J.K. Rowling „Harry Potter und der Stein der Weisen“, S. 24

[246] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 59, Z. 18-21

[247] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 156, Z. 13-16

[248] Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 204, Z. 14-18

Ende der Leseprobe aus 227 Seiten

Details

Titel
Harry Potter - Betrachtung eines literarischen Phänomens und Analysen zu den erfahrungsdokumentierten Dimensionen zur pädagogischen Relevanz dieses Bestsellers
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1
Autor
Jahr
2003
Seiten
227
Katalognummer
V32940
ISBN (eBook)
9783638335300
Dateigröße
2665 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Harry, Potter, Betrachtung, Phänomens, Analysen, Dimensionen, Relevanz, Bestsellers
Arbeit zitieren
Sam Körber (Autor), 2003, Harry Potter - Betrachtung eines literarischen Phänomens und Analysen zu den erfahrungsdokumentierten Dimensionen zur pädagogischen Relevanz dieses Bestsellers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32940

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