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Institutionelle Ausgestaltung der Beschäftigungspolitik am Beispiel des Landkreises Teltow-Fläming

Title: Institutionelle Ausgestaltung der Beschäftigungspolitik am Beispiel des Landkreises Teltow-Fläming

Diploma Thesis , 2004 , 97 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Natalja Nowak (Author)

Economics - Job market economics
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Die Massenarbeitslosigkeit ist in Deutschland ein hochaktuelles wirtschafts- und sozialpolitisches Problem. Seit Anfang der siebziger Jahre stieg die Arbeitslosigkeit außerordentlich stark an. Im Jahr 1970 waren in der BRD 149.000 Personen als arbeitslos registriert. Zum heutigen Zeitpunkt sind 4.352.000 Personen in der Bundesrepublik als arbeitslos gemeldet. Dieser Anstieg hat unterschiedliche Ursachen. In der vorliegenden Arbeit soll die Problematik und die Gründe der langanhaltenden Massenarbeitslosigkeit dargelegt und analysiert werden, sowie die Einbeziehung von beschäftigungspolitischen Instrumenten um konjunkturelle und strukturelle gesamtwirtschaftliche Ungleichgewichte zu verringern, beseitigen oder von vornherein zu verhindern. Das Aktionsfeld bei der Lösung dieser Problematik ist sowohl die Nachfrage nach Arbeit als auch das Angebot an Arbeit. Deren Handlungsbedingungen werden von der Wirtschafts-, Fiskal-, Geld-, Sozial-, und Regionalpolitik beeinflusst. Alle diese o.g. Politikbereiche haben eine unmittelbare oder mittelbare Beziehung zur Beschäftigungspolitik. Die herrschende Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein ökonomisches Problem. Sie kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln einzelner wissenschaftlicher Disziplinen betrachtet werden (Psychologie, Medizin, Soziologie, Politologie und Wirtschaftswissenschaften). Da eine Einführung in eine Materie Beschränkung bedarf, wird deshalb im weiteren die Auseinandersetzung mit dem Problem Arbeitslosigkeit ausschließlich im Rahmen einer wirtschaftswissenschaftlichen Betrachtung erfolgen. In den letzten Jahren hat auch die regionale bzw. kommunale Handlungsebene beschäftigungspolitisch an Gewicht gewonnen. Kreise, kreisfreie Städte und Gemeinden stehen nicht nur als Arbeitgeber in beschäftigungspolitischer Verantwortung dar, sie leisten über infrastrukturelle Maßnahmen durch die Wirtschaftsförderung im weitesten Sinne einen wichtigen Beitrag zur Schaffung neuer und Sicherung vorhandener Arbeitsplätze. „Die Sozialhilfeausgaben sollten nicht mehr nur passiv, sondern aktiv3 für die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten von Sozialhilfeempfängern ausgegeben werden.“ Der nächste Grund eines überdurchschnittlichen Interesse der Kommunen an der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit liegt darin, dass die Sozialhilfeausgaben5 von Jahr zu Jahr überproportional zunehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Arbeitsmarkt

2.1. Definitionen

2.2. Die Arbeitsmarktlage in Brandenburg

2.2.1. Die Wirtschafts- und die Arbeitsmarktlage im Landkreis Teltow-Fläming

2.2.2. Arbeitslosigkeit: Spezielle Probleme und Formen

2.2.2.1. Qualifikationsbedingte Mismatch – Arbeitslosigkeit

2.2.2.2. Regionale Mismatch – Arbeitslosigkeit

3. Beschäftigungspolitik

3.1. Beschäftigungspolitik im weiteren Sinne

3.2. Bedeutung der Beschäftigungspolitik auf kommunaler / regionaler Ebene

4. Arbeitsmarktpolitik

4.1. Ziele

4.2. Die bedeutenden Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik

4.2.1. Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen, Beratung und Arbeitsvermittlung

4.2.2. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM)

4.2.3. Nachteilige Effekte von den ausgewählten Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik

4.3. Institutionelle Umsetzung von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten durch ABS-Gesellschaften am Beispiel: GAG mbH Klausdorf des Landkreises Teltow-Fläming

4.3.1. „Schulung, Beratung und Vermittlung“

4.3.2. „Arbeit statt Sozialhilfe“

4.3.3. „Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen“

4.3.4. Wertung

5. Wirtschaftsförderung

5.1. Ebenen der Wirtschaftsförderung

5.2. Ziele

5.3. Institutionelle Umsetzung der Wirtschaftsförderung am Beispiel SWFG mbH des Landkreises Teltow-Fläming

5.3.1. Ansiedlung und Neugründung

5.3.2. Bestandspflege

5.2.3. Wertung

6. Komplementäre Zusammenhänge zwischen Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaftsförderung

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der langanhaltenden Massenarbeitslosigkeit im Landkreis Teltow-Fläming und analysiert, wie durch den kombinierten Einsatz beschäftigungspolitischer Instrumente und regionaler Wirtschaftsförderung Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden können.

  • Analyse der Arbeitsmarktlage im Landkreis Teltow-Fläming
  • Untersuchung klassischer Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik
  • Rolle von ABS-Gesellschaften bei der institutionellen Umsetzung
  • Verzahnung von Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaftsförderung
  • Bewertung von Beschäftigungseffekten und Vermittlungsstrategien

Auszug aus dem Buch

4.2.2. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM)

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gehören auch zu den klassischen Instrumenten aktiver Arbeitsmarktpolitik, „die nicht das Angebot von Arbeit, sondern die Nachfrage nach Arbeit beeinflussen.“ Der Schwerpunkt wird auf die praktische Tätigkeit gelegt. Es werden nicht primär spezielle berufliche Fähigkeiten erworben, sondern viel mehr solche Fähigkeiten wie Pünktlichkeit, Ausdauer, Arbeitsmotivation usw. vermittelt. Demzufolge sind ABM speziell für Problemgruppen unter den Arbeitslosen wie z. B. Langzeitarbeitslose gedacht. Die Hauptaufgabe der ABM sind die befristeten Beschäftigungsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen, bzw. die Entlastung des Arbeitsmarktes zu ermöglichen. Darüber hinaus unterstützen sie den wirtschaftlichen Transformationsprozess in den und fördern das Entstehen von Dauerarbeitsplätzen. ABM übernehmen eine Brückenfunktion am Arbeitsmarkt in den neuen Bundesländern. Zum einen sollen die geförderten Personen nach Beendigung der ABM möglichst in Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt wechseln. Zum anderen sollen sie dazu beitragen, das gesamtwirtschaftliche Arbeitsplatzdefizit zu verkleinern.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Problemstellung der Massenarbeitslosigkeit und erläutert die wirtschaftswissenschaftliche Herangehensweise der Arbeit.

2. Der Arbeitsmarkt: Analysiert Begriffe und Problembereiche des Arbeitsmarktes mit Fokus auf die Region Brandenburg und Teltow-Fläming.

3. Beschäftigungspolitik: Erläutert die strategischen Ansätze der Beschäftigungspolitik und deren wachsende Bedeutung auf regionaler Ebene.

4. Arbeitsmarktpolitik: Untersucht Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik sowie deren institutionelle Umsetzung durch ABS-Gesellschaften am Beispiel der GAG mbH.

5. Wirtschaftsförderung: Beschreibt die Ebenen und Instrumente der Wirtschaftsförderung zur Strukturverbesserung und Standortsicherung.

6. Komplementäre Zusammenhänge zwischen Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaftsförderung: Arbeitet die Synergieeffekte und notwendige Koordination beider Politikfelder heraus.

7. Fazit und Ausblick: Führt die empirischen Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für eine zukünftige, eng vernetzte regionale Beschäftigungspolitik.

Schlüsselwörter

Massarbeitslosigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Wirtschaftsförderung, Teltow-Fläming, ABS-Gesellschaften, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Qualifizierung, Strukturschwäche, Beschäftigungsintensität, Arbeitsplatzsicherung, Humankapital, Regionalentwicklung, Vermittlungsquote, Integration, Arbeitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Massenarbeitslosigkeit im Landkreis Teltow-Fläming und die Rolle von Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaftsförderung bei deren Bekämpfung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die aktive Arbeitsmarktpolitik, die regionale Wirtschaftsförderung, das Zusammenspiel dieser Bereiche und deren konkrete institutionelle Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Maßnahmen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen zu beschreiben und deren Wirksamkeit bei der Reintegration von Arbeitslosen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Instrumente und einer empirischen Analyse am Beispiel regionaler Gesellschaften wie der GAG mbH und der SWFG mbH.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung arbeitsmarktpolitischer Instrumente (Qualifizierung, ABM) und der Wirtschaftsförderung (Ansiedlung, Bestandspflege) sowie deren Verknüpfung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mismatch-Arbeitslosigkeit, Humankapital, regionale Beschäftigungspolitik, ABS-Gesellschaften und Standortattraktivität.

Was zeichnet das Projekt „Arbeit statt Sozialhilfe“ aus?

Dieses Projekt zielt auf die Verleihung von Sozialhilfeempfängern an die Privatwirtschaft ab, um diesen durch praktische Erfahrung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt die GAG mbH in dieser Untersuchung?

Die GAG mbH dient als praktisches Fallbeispiel für eine ABS-Gesellschaft, die Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik durch Vermittlung, Beratung und ABM institutionell umsetzt.

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Details

Title
Institutionelle Ausgestaltung der Beschäftigungspolitik am Beispiel des Landkreises Teltow-Fläming
College
Free University of Berlin
Grade
2,7
Author
Natalja Nowak (Author)
Publication Year
2004
Pages
97
Catalog Number
V33055
ISBN (eBook)
9783638336291
Language
German
Tags
Institutionelle Ausgestaltung Beschäftigungspolitik Beispiel Landkreises Teltow-Fläming
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalja Nowak (Author), 2004, Institutionelle Ausgestaltung der Beschäftigungspolitik am Beispiel des Landkreises Teltow-Fläming, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33055
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