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Insolvenzrecht

Title: Insolvenzrecht

Script , 2002 , 20 Pages

Autor:in: Manja Ledderhos (Author)

Business economics - Law
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Summary Excerpt Details

Insolvenzrecht

1. Fälle

Fall Kran (faktischer Konzern)
GmbH 1 GmbH 2 GmbH 3
unsichere Verträge nur sichere Aufträge unsichere Verträge

Der Unternehmensführer hat mehrere Unternehmen und ist bei allen Geschäftsführer. GmbH2 bekommt alle guten Aufträge, die anderen bekommen die Unsicheren. GmbH 3 geht insolvent: der Insolvenzverwalter verklagt GmbH 2.

Dies ist erfolgreich, da ein faktischer Konzern vorlegt: insbesondere da es keine unterschiedlichen Geschäftsführer gibt = faktischer Konzern.

Beispielfälle für Probleme von Insolvenzgläubigern

• kapitalersetzendes Darlehen: Befriedigung von kapitalersetzenden Darlehen: Geldkredite von Gesellschaftern zurückgezahlt innerhalb des letzten Jahres gehen zurück, werthaltige Sicherheiten der letzten 10 Jahre werden hinfällig

• unentgeltliche Leistungen: innerhalb der letzten 4 Jahre aufgetretene gemischte Schenkungen gehen zurück

• Vorsätzliche Benachteiligung: innerhalb von 10 Jahren günstig abgegebene Wertpapiere bei Nachweis der fehlenden Gegenleistung

• Befriedigung trotz Zahlungsunfähigkeit: innerhalb der letzten 3 Monate Zahlung aus Barvermögen trotz Zahlungsunfähigkeit: geht zurück (bei nahestehenden Geschäftsbeziehungen)

• Unberechtigte Sicherung: nachträgliche Sicherung von Forderungen max. 3 Monate vorher ohne Verpflichtung bei mangelnder Gutgläubigkeit des Gläubigers; auch im letzten Monat bei Erstreckung der Grundschuld auf alte Forderungen ist unwirksam
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Fälle

FALL KRAN (FAKTISCHER KONZERN)

BEISPIELFÄLLE FÜR PROBLEME VON INSOLVENZGLÄUBIGERN

KONSUM FALL

FALL ERWERB VON BAUTRÄGER

FALL HORST

FALL FLOTEX

FALL HOLZHÄUSER

FALL FLINTBEK

FALL BALSAM AG

FALL OPA

FÄLLE ZUR KOLLISION VON SÜ UND ANDEREN FORDERUNGEN

2. ALLGEMEINES ZUM NEUEN INSOLVENZRECHT

2.1 GRÜNDE FÜR DIE ZUNAHME VON INSOLVENZEN

2.2 INSOLVENZSYMPOME

2.3 ZIELE DES NEUEN INSOLVENZRECHTES

3. GLÄUBIGER BEI DROHENDER INSOLVENZ

4. MÖGLICHKEITEN BEI ÜBERSCHULDUNG

4.1 AUßERGERICHTLICHE EINIGUNG

4.2 GERICHTLICHE EINIGUNG

4.3 TYPISCHER ABLAUF EINES INSOLVENZVERFAHRENS

4.4 DAS RESTSCHULDBEFREIUNGSVERFAHREN

5. RECHTSWIRKSAMER EIGENTUMSERWERB

5.1 KAUF VON BEWEGLICHEN SACHEN

5.2 KAUF EINES HANDELSGESCHÄFTES

5.3 EIGENTUMSERWERB AN UNBEWEGLICHEN SACHEN

5.4 ERWERB VON FORDERUNGEN UND RECHTEN

6. KREDITSICHERHEITEN

6.1 ALLGEMEINES

6.2 DER EIGENTUMSVORBEHALT

6.3 DAS VERBRAUCHERKREDITGESETZ

6.4 DIE SICHERUNGSÜBEREIGNUNG (AKZESSORISCH)

6.5 GRUNDPFANDRECHTE

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Ziel der Arbeit ist es, einen strukturierten Überblick über das Insolvenzrecht sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Vermögenssicherung zu geben und praxisrelevante Problematiken anhand von Fallbeispielen zu analysieren.

  • Rechtliche Analyse von Insolvenzverfahren und Reorganisationsmöglichkeiten.
  • Eigentumserwerb und Absicherung von Gläubigerrechten.
  • Umgang mit Kreditsicherheiten und deren Problematik in der Insolvenz.
  • Lösungsorientierte Betrachtung praxisnaher Rechtsfälle (z.B. faktischer Konzern, Eigentumsvorbehalt).

Auszug aus dem Buch

Fall Kran (faktischer Konzern)

GmbH 1 GmbH 2 GmbH 3

unsichere Verträge nur sichere Aufträge unsichere Verträge

Der Unternehmensführer hat mehrere Unternehmen und ist bei allen Geschäftsführer. GmbH2 bekommt alle guten Aufträge, die anderen bekommen die Unsicheren. GmbH 3 geht insolvent: der Insolvenzverwalter verklagt GmbH 2.

Dies ist erfolgreich, da ein faktischer Konzern vorlegt: insbesondere da es keine unterschiedlichen Geschäftsführer gibt = faktischer Konzern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fälle: Dient der praktischen Veranschaulichung insolvenzrechtlicher Problematiken anhand konkreter Szenarien wie dem faktischen Konzern oder dem Eigentumserwerb.

2. Allgemeines zum neuen Insolvenzrecht: Erläutert die Gründe für Insolvenzen, Symptome für eine Schieflage sowie die Kernziele der modernen Insolvenzgesetzgebung.

3. Gläubiger bei drohender Insolvenz: Analysiert die verschiedenen Rechtspositionen von Gläubigergruppen in einer Krisensituation.

4. Möglichkeiten bei Überschuldung: Beleuchtet außergerichtliche und gerichtliche Sanierungswege sowie den typischen Ablauf eines Insolvenzverfahrens.

5. Rechtswirksamer Eigentumserwerb: Beschreibt die Voraussetzungen für einen rechtssicheren Erwerb beweglicher und unbeweglicher Sachen sowie Forderungen.

6. Kreditsicherheiten: Untersucht Instrumente zur Kreditsicherung, deren Durchsetzbarkeit und Risiken, insbesondere den Eigentumsvorbehalt und die Sicherungsübereignung.

Schlüsselwörter

Insolvenzrecht, Vermögenssicherung, Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung, faktischer Konzern, Gläubigerrechte, Insolvenzverfahren, Überschuldung, Kreditsicherheiten, Restschuldbefreiung, Factoring, Grundpfandrechte, Sanierung, Insolvenzverwalter, BGB.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das deutsche Insolvenzrecht und die verschiedenen Instrumente zur Sicherung von Vermögenswerten im wirtschaftlichen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Insolvenzrecht, der rechtssichere Eigentumserwerb, verschiedene Kreditsicherheiten sowie Strategien bei drohender Überschuldung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung von fundiertem Wissen über die insolvenzrechtliche Praxis und die Möglichkeiten zur Absicherung von Forderungen und Sachwerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine juristische Fallanalyse angewandt, die durch die systematische Darstellung von Rechtsgrundlagen und die Auswertung von Paragraphen aus BGB, InsO und HGB ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Insolvenzursachen, die Rechte der Gläubiger, Lösungswege bei Überschuldung sowie eine detaillierte Prüfung von Sicherungsinstrumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung, Insolvenzverfahren und Gläubigerrechte stehen im Zentrum der inhaltlichen Betrachtung.

Warum ist der Eigentumsvorbehalt als Sicherheit problematisch?

Der Eigentumsvorbehalt ist in der Praxis oft riskant, da er durch Weiterverarbeitung, Vermischung oder gutgläubigen Erwerb Dritter untergehen kann und klare vertragliche Zusatzklauseln erfordert.

Was zeichnet einen faktischen Konzern im Insolvenzrecht aus?

Ein faktischer Konzern liegt insbesondere dann vor, wenn mehrere Unternehmen unter einheitlicher Führung (identische Geschäftsführer) stehen und eine einseitige, zulasten der insolventen Gesellschaft gehende Auftragsverteilung praktiziert wurde.

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Details

Title
Insolvenzrecht
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (FB Wirtschaft)
Course
Recht der Vermögenssicherung
Author
Manja Ledderhos (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V3306
ISBN (eBook)
9783638120159
Language
German
Tags
Insolvenzrecht Recht Vermögenssicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manja Ledderhos (Author), 2002, Insolvenzrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3306
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