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Internes Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen

Title: Internes Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen

Textbook , 2005 , 195 Pages

Autor:in: Rudolf Kutz, Dr. (Author)

Health - Miscellaneous
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Diese Buch ist als Lehrbuch in Form von 5 Lernmodulen konzipiert. Modul I befasst sich mit den Grundlagen des des Qualitätsmanagements und einen kurzen historischen Abriss. Modul II enthält die relevanten gesetzlichen Grundlagen zum QM im Gesundheiswesen. In Modul III wird eine Darstellung und Diskussion über die derzeitigen Qualitätsmanagmentmodelle vermittelt und ab Modul IV (Methoden des QM) geht es um die Umsetzung des QM in Organisationen, wobei diese Abläufe auf jede Organisation übertragen werden können, wenn auch die Spezifika der Organisationen immer eine Adaptation erfordern. Modul V vermittelt die einzelnen Aspekte - an den Beispielen Rehabilitation und Pflege -, die bei der Entwicklung des QM berücksichtigt werden müssen, wobei immer ein engen Zusammenhang zwischen Strukturen, Prozessen und Ergebnisen unterstellt wird. Diese Arbeit beruht auf 15 Jahren Praxis im QM und soll dem Leser nicht nur als Einführung ins QM dienen, sondern als Lernhilfe zur Umsetzung des QM in die Praxis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bedeutung des Qualitätsmanagements

1.1 Einführung

1.2 Historischer Exkurs

1.3 Gegenwärtige Problematik

1.4 Strukturelle Aspekte des QM

1.4.1 Externe Qualitätssicherung

1.4.2 Interne Qualitätssicherung

1.5 Zusammenfassung

2. Gesetzliche Grundlagen des QM

2.1 Einleitung

2.2 SGB V

2.3 SGB IX

2.4 PQsG./SGB XI

3. Modelle des Qualitätsmanagements

3.1 Einleitung

3.2 EFQM-Modell (2001)

3.3 Modell der KTQ (2000)

3.4 Modell DIN EN ISO 9000 ff.

3.5 Modell PQM

4. Methoden des QM

4.1 Einleitung

4.2 Evaluationsmodell

4.2.1 Auftrag

4.2.2 Problemanalyse

4.2.3 Bestandsaufnahme

4.2.4 Konzeptionsphase

4.2.5 Planungsphase

4.2.6 Implementationsphase

4.2.7 Bewertung

4.3 Standardmanagement

4.4 Dokumentationsmanagement

4.5 Konfliktmanagement

4.6 Change management

4.7 Zusammenfassung

5. Entwicklung des QM

5.1 Einleitung

5.2 Entwicklung der SQ

5.2.1 Corporate Identity

5.2.1.1 Leitidee

5.2.1.2 Leitsatz

5.2.1.3 Design

5.2.1.4 Logo

5.2.1.5 Organigramm

5.2.1.6 Kommunikation

5.2.1.7 Interaktion

5.2.2 Corporate Culture

5.3 Entwicklung der PQ

5.3.1 Der Diagnoseprozess

5.3.1.1 Aspekte der Diagnose

5.3.1.2 Interaktion

5.3.1.3 Kommunikation

5.3.1.4 Leistungsfähigkeit

5.3.1.5 Schweregrad der Krankheit

5.3.1.6 Individuelle Besonderheiten

5.3.1.7 Psychosoziale Belast/Anford

5.4 Prognosen

5.5 Entwicklung von Standards

5.6 Qualitätsindikatoren

5.6.1 Voraussetzungen

5.6.2 Problematik

5.6.3 QI (Hermanek)

5.6.4 Zusammenfassung

5.7 Rehabilitation

5.7.1 Reha (WHO)

5.7.2 WHO-Modell der Behinderung (ICF)

5.7.3 Zulassungsverfahren für Reha-Kliniken

5.7.4 QS der Kostenträger

5.7.5 Qualitätskontrolle

5.7.6 Internes QM der Kostenträger

5.7.6.1 Antragsebene

5.7.6.2 Begutachtungsebene

5.7.6.3 Zuweisungssteuerung

5.7.7 QM in der Rehaklinik

5.7.7.1 Strukturqualität

5.7.7.2 Prozeßqualität

5.7.7.3 Ergebnisqualität

5.7.7.4 Institutionalisierung

5.8 Qualitätsentwicklung Pflege

5.8.1 Arbeitsorganisation

5.8.2 Pflegeprozess

5.8.3 Pflegeplanung

5.8.4 Pflegegutachten

5.8.5 Pflegestandards

5.9 Dokumentation

5.10 Ergebnisqualität

5.10.1 Einleitung

5.10.2 Effektivität

5.10.3 Effizienz

5.10.4 Kundenzufriedenheit

5.10.5 Mitarbeiterzufriedenheit

5.10.6 Defizitanalyse/-beseitigung

5.10.7 Berichterstattung

5.10.8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Einführung und Umsetzung von Qualitätsmanagement-Konzepten im Gesundheits- und Sozialwesen, wobei das Hauptziel darin besteht, die Versorgungsqualität durch ein interdisziplinäres und patientenorientiertes Vorgehen zu erhöhen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie professionelle Standards und Evaluationsmethoden die Effektivität und Effizienz medizinischer sowie pflegerischer Prozesse nachhaltig sichern können.

  • Strukturelle Analyse und Systematisierung von QM-Konzepten im Gesundheitswesen.
  • Methodische Grundlagen der Qualitätsentwicklung, einschließlich Evaluationsmodellen und Prozesssteuerung.
  • Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen für Qualitätssicherung in verschiedenen Versorgungssektoren.
  • Optimierung von Diagnose-, Therapie- und Pflegeprozessen unter Berücksichtigung von Patientenbedürfnissen.
  • Bedeutung von Dokumentations- und Berichtswesen für die interne und externe Transparenz.

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Problemanalyse

Von entscheidender Bedeutung ist die organisatorische Form des Gremiums, dass mit der Problemanalyse befaßt ist. Bewährt haben sich diesbezüglich Projektgruppen und Qualitätszirkel, deren personelle Zusammensetzung beachtet werden sollten. Chefärzten fällt es oftmals sehr schwer, mit Pflege-, Verwaltung- und Küchenpersonal zu kommunizieren bzw. zu kooperieren. Die Statusdifferenzen sollten vor der Zusammensetzung genauesten geprüft werden, um Konflikte zu vermeiden.

Um eine Identifikation aller Berufsgruppen mit dem QM-Programm zu gewährleisten, hat sich eine Integration aller beteiligten Gruppen an dem Entwicklungsprozeß bewährt, so dass auf den unterschiedlichen Ebenen Qualitätszirkel etabliert werden, abteilungsintern als auch abteilungsübergreifend. Dabei ist wiederum die Koordination der Ergebnisse und die Kooperation zwischen den Gruppen durch die Übergeordnete Projektgruppe zu gewährleisten. Die Kompetenzen und Zuständigkeiten sollten gleichsam reglementiert werden, um Einzelaktionen und Widerstände mit Hilfe von Konsensfähigkeit und Gleichbehandlung zu verhindern.

Die Problemanalyse bezeichnet die Diskussion um die derzeitigen Probleme des Unternehmens, die teils auf veränderte Rahmenbedingungen (Gesetze, wiss. Innovationen), teils auf veränderte Marktbedingungen oder Absatzschwankungen und teils auf Verbesserung oder Veränderung des Unternehmensimages oder der Produkte bzw. der Dienstleistung abheben. Dazu gehört ebenfalls die Eruierung der Organisationsstrukturen, die Personalentwicklung und die Einsatzpläne, der Service und insbesondere die Kundenbedürfnisse. Im Wirtschaftsbereich sind diese Fakten Bestandteil der Marketing-Konzeption. Im Sozial- und Gesundheitswesen müssen sich diese Ansätze erst einmal durchsetzen, da Konkurrenz nur in wenigen Bereichen (etwa Pflegemarkt oder Rehabilitation – ambulante, teilstationäre stationäre -) beobachtbar ist. Aufgrund der öffentlichen Krankenhausplanung und des ambulanten Sicherstellungsauftrages der KV setzen sich im ambulanten, teilstationären und stationären Sektor der Akutbehandlung Konkurrenzbestrebungen kaum durch, da die Nachfrage fast automatisiert und eine regionale Versorgung gewährleistet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedeutung des Qualitätsmanagements: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit von QM-Konzepten im Gesundheitssektor und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die Abgrenzung von interner und externer Qualitätssicherung.

2. Gesetzliche Grundlagen des QM: Hier werden die relevanten gesetzlichen Regelungen wie das SGB V, SGB IX und SGB XI detailliert dargestellt, welche die Basis für verpflichtende Qualitätssicherungsmaßnahmen bilden.

3. Modelle des Qualitätsmanagements: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über etablierte QM-Modelle wie EFQM, KTQ und DIN EN ISO 9000 ff. und führt das Patientenorientierte Qualitäts-Management (PQM) als Integrationsmodell ein.

4. Methoden des QM: Der Hauptteil beschreibt praktische Instrumente wie das Evaluationsmodell, das Dokumentationsmanagement sowie Konflikt- und Change-Management zur effektiven Implementierung von QM-Programmen.

5. Entwicklung des QM: Dieses Kapitel fokussiert auf die praktische Umsetzung von Struktur- und Prozessqualität, einschließlich spezifischer Anforderungsprofile für verschiedene Berufsgruppen und Fachbereiche im Gesundheitswesen.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Qualitätssicherung, Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität, Patientenorientierung, Pflegestandards, Diagnostik, Zertifizierung, Dokumentationsmanagement, Evaluation, Krankenhausmanagement, Fallmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und methodischen Ausgestaltung von internen und externen Qualitätsmanagement-Systemen im Gesundheits- und Sozialwesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die rechtlichen Rahmenbedingungen der Qualitätssicherung, die Anwendung internationaler QM-Modelle, methodische Ansätze zur Prozessoptimierung sowie die Bedeutung der Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein systematisches Verständnis dafür zu schaffen, wie durch einrichtungsinterne und -übergreifende Maßnahmen eine höhere Transparenz, Effektivität und Effizienz in der Versorgung erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze der Evaluationsforschung, systemische Problemanalysen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit gesetzlichen Normen und qualitätsrelevanten Prozessmodellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich konkreten Methoden zur Qualitätsentwicklung, wie etwa der Einführung von Qualitätszirkeln, dem Dokumentationsmanagement sowie dem Umgang mit Konflikten und Veränderungsprozessen im klinischen Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Qualitätsmanagement, Struktur- und Prozessqualität, Patientenorientierung, Evidence-Based Medicine und systematisches Dokumentationswesen charakterisiert.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen internem und externem Qualitätsmanagement wichtig?

Die Trennung ist essenziell, da interne Qualitätssicherung die unmittelbare Prozessverbesserung vor Ort durch die beteiligten Mitarbeiter ermöglicht, während externe Qualitätssicherung objektive Transparenz und Vergleichbarkeit für die Öffentlichkeit und Kostenträger schafft.

Welchen Stellenwert nimmt die Dokumentation in diesem Werk ein?

Die Dokumentation wird als expliziter Nachweis professioneller Arbeitsweise und als Grundlage für statistische Auswertungen, Leistungscontrolling und die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsprozesse bewertet.

Excerpt out of 195 pages  - scroll top

Details

Title
Internes Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen
College
University of Regensburg
Author
Rudolf Kutz, Dr. (Author)
Publication Year
2005
Pages
195
Catalog Number
V33195
ISBN (eBook)
9783638337304
ISBN (Book)
9783638723923
Language
German
Tags
Internes Qualitätsmanagement Gesundheits- Sozialwesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rudolf Kutz, Dr. (Author), 2005, Internes Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33195
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