Die Thematik dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem Standortmarketing der Region Heilbronn-Franken. Ziel ist die zielgruppenspezifische Investorensuche und -ansprache von Unternehmen der Cluster Mobilität und Prozesstechnologie, da diese Spezialisierung der Wirtschaftsregion in der Zukunft weiter ausgebaut und somit eine Abgrenzung zu anderen bestehenden Wirtschaftsregionen Deutschlands angestrebt werden soll.
Bestandteil dieser Arbeit ist ferner eine Umfrage an Unternehmen der Branchen der o. g. Cluster. Diese Umfrage richtet sich an clusterspezifische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ebenso werden in dieser Arbeit Maßnahmen aufgezeigt, mit denen die Region als potenzieller Standort für Unternehmen der zwei Cluster beworben werden kann. Der Schwerpunkt wird hier auf die clusterspezifische Ausrichtung der bereits bestehenden Internetseite www.investors-link.de der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH gelegt, um potenziellen Investoren, anhand eines kurzen und knappen Überblicks der notwendigen Zahlen, Daten und Fakten sowie der ausschlaggebenden Standortfaktoren der Region, den Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken näher zu bringen. Ferner werden die, in der Umfrage als wichtig erachteten Standortfaktoren, in die Konzeption einer Internetseite für Investoren miteinbezogen.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und inhaltliche Abgrenzung
1.3 Aufbau der Arbeit
II. Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken
2.1 Das Profil der Region
2.2 Die Standortfaktoren der Region
2.2.1 Infrastruktur
2.2.2 Dynamik
2.2.3 Qualifizierte Fach- und Führungskräfte
2.2.4 Innovationspotenzial
2.2.5 Absatzpotenzial
2.2.6 Unternehmensumfeld
2.3 Kompetenzen und Cluster der Region
2.4 Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken
2.5 Netzwerke der Region
III. Standortmarketing
3.1 Die Theorie des Standortmarketings
3.1.1 Der Ansatz von Kotler
3.1.2 Der Ansatz von Balderjahn
3.1.3 Der Ansatz von Meyer
3.1.4 Konklusion
3.2 Das Instrument der Standortpolitik als Notwendigkeit im Standortmarketing
3.3 Analyse und Bewertung der Region (SWOT)
3.3.1. Stärken- und Schwächenanalyse
3.3.1.1 Stärken der Region
3.3.1.1.1 Wirtschaftliche Stärke
3.3.1.1.2 Infrastruktur
3.3.1.1.3 Forschung und Entwicklung
3.3.1.1.4 Hohes Qualifikationsniveau
3.3.1.1.5 Vielfalt der Region
3.3.1.2 Schwächen der Region
3.3.1.2.1 Bekanntheit
3.3.1.2.2 Infrastruktur
3.3.1.2.3 Demographische Entwicklung
3.3.1.2.4 Bildungsmöglichkeiten
3.3.1.3 Stärken - und Schwächenprofil
3.3.2 Chancen- und Risikenanalyse
3.3.2.1 Umfeldanalyse
3.3.2.2 Marktanalyse
3.3.3 Key-Issue-Matrix
IV. Standortanforderungen
4.1 Eruierung von Standortanforderungen
4.2 Zielgruppendefinition
4.3 Konzeption des Fragebogens
4.4 Auswertung der Unternehmensbefragung
4.5 Anforderungen an den Standort Heilbronn-Franken
4.5.1 Harte Standortfaktoren
4.5.2. Weiche Standortfaktoren
V. Investorenansprache
5.1 Zielgruppenspezifische Investorenansprache
5.1.1 Das Instrument des Direktmarketing bei Stellenausschreibungen
5.1.2 Das Investorenanschreiben bei Unternehmensverlagerungen
5.2 Konzeptionen von Maßnahmen zur Investorenanwerbung
5.2.1. Konzeption der Informationsbroschüre „Heilbronn-Franken – Der Standort“
5.2.2 Konzeption der Internetseite www.investors-link.de
5.2.2.1 Aufbereitungen der statistischen Daten der Region
5.2.2.2 Internationaler Auftritt der Homepage www.investors-link.de
5.2.3 Messepräsenz und Hochschulkorrespondenz der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH
5.2.3.1 Messepräsenzen
5.2.3.2 Hochschulkorrespondenzen
5.2.4 Beratung von expandierenden Unternehmen am Standort
VI. Heilbronn-Franken 2020
Abschlussbetrachtung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Diplomarbeit analysiert das Standortmarketing der Region Heilbronn-Franken mit dem Ziel, eine zielgruppenspezifische Investorensuche und -ansprache für Unternehmen der Cluster Mobilität und Prozesstechnologie zu entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu sichern.
- Theoretische Grundlagen des Standortmarketings
- Detaillierte Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT) der Region
- Eruierung spezifischer Standortanforderungen durch eine Unternehmensbefragung
- Entwicklung von Marketingmaßnahmen (Direktmarketing, Internetauftritt, Broschüren)
- Stärkung der regionalen Identität und Clusterbildung im Bereich Mobilität und Prozesstechnologie
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Der Ansatz von Kotler
„Standorte sind mehr als […] Marktplätze für den Tausch von Waren und Dienstleistungen“50, so Philip Kotler. Sie lassen sich anhand vieler verschiedener Kriterien bewerten. Nicht nur der Ort einer Unternehmensgründung sondern auch der Platz für die Familie, die Niederkunft im Alter sowie das Urlaubsziel sind für einen Standort von Bedeutung.51
Die zielgerichtete Vermarktung eines Standortes kann anhand strategischer Marketingplanungen erfolgen. Laut Kotler gibt es für einen Standort vier fundamentale Aufgaben, die er wahrzunehmen hat.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Definiert die Problemstellung der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und führt in die spezifische Situation der Region Heilbronn-Franken sowie das Ziel der Arbeit ein.
II. Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken: Beschreibt das Profil, die wirtschaftlichen Standortfaktoren (Infrastruktur, Dynamik, Qualifikation, Innovation, Absatz, Umfeld) sowie die Rolle der WHF GmbH.
III. Standortmarketing: Erörtert theoretische Ansätze des Standortmarketings und führt eine umfassende SWOT-Analyse der Region sowie eine Key-Issue-Matrix durch.
IV. Standortanforderungen: Behandelt die Eruierung von Anforderungen potenzieller Investoren mittels einer empirischen Unternehmensbefragung und leitet daraus harte und weiche Standortfaktoren ab.
V. Investorenansprache: Konzipiert spezifische Marketingmaßnahmen wie Direktmarketing, Broschüren, den Ausbau der Internetplattform www.investors-link.de sowie Messepräsenzen.
VI. Heilbronn-Franken 2020: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die zukünftigen Herausforderungen sowie die Bedeutung strategischer Marketingansätze für die Region.
Schlüsselwörter
Standortmarketing, Heilbronn-Franken, Investorenanwerbung, Wirtschaftsförderung, Mobilität, Prozesstechnologie, Standortanforderungen, Unternehmensbefragung, SWOT-Analyse, Clusterbildung, Standortfaktoren, Regionalmarketing, Wirtschaftsentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Optimierung des Standortmarketings für die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, um gezielt Investoren aus spezifischen Branchen zu gewinnen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Analyse der regionalen Standortfaktoren, die Erfassung von Anforderungen potenzieller Investoren sowie die Konzeption zielgruppenspezifischer Marketinginstrumente.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist die Ableitung konkreter Empfehlungen für eine zielgruppenspezifische Investorenansprache, speziell für Unternehmen der Cluster Mobilität und Prozesstechnologie.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer empirischen Untersuchung in Form einer schriftlichen Unternehmensbefragung bei Unternehmen der genannten Cluster.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Standortmarketings, die SWOT-Analyse der Region, die Auswertung der Unternehmensbefragung und die praktische Konzeption von Marketingmaßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Standortmarketing, Region Heilbronn-Franken, Investorenanwerbung, Clusterbildung sowie Wirtschaftsförderung.
Warum liegt der Fokus auf den Clustern Mobilität und Prozesstechnologie?
Diese Branchen sind in Heilbronn-Franken historisch gewachsen und bilden durch ihre hohe Dichte und Vernetzung das Herzstück der wirtschaftlichen Stärke und des Innovationspotenzials der Region.
Welche Rolle spielt die Internetseite www.investors-link.de in der Arbeit?
Sie wird als zentrales Instrument für das zukünftige digitale Standortmarketing identifiziert und es werden detaillierte Konzepte für deren inhaltliche und funktionale Erweiterung ausgearbeitet.
- Citar trabajo
- Christian Wolter (Autor), 2004, Standortmarketing am Beispiel der Wirtschaftsregion Heilbronn Franken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33328