In der Seminararbeit soll die Entwicklung des Supply Chain Costing aus dem Konzept des Supply Chain Managements aufzeigt werden. Im Rahmen des Supply Chain Costing soll besonders auf die Prozesskostenrechnung als eine Methode des modernen Kostenmanagements eingegangen werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
2. Supply Chain Management
2.1 Grundlagen
2.2 Kritische Betrachtung
3. Weiterentwicklung der Kostenrechnung zum Kostenmanagement
3.1 Definition und Grundlagen des Kostenmanagements
3.2 Supply Chain Costing
4. Prozesskostenrechnung
4.1 Grundlagen und historische Entwicklung
4.2 Gegenstandsbereiche der Prozesskostenrechnung
4.2.1 Aufbau der Prozesskostenrechnung
4.2.2 Aufgaben der Prozesskostenrechnung
4.3 Ziele der Prozesskostenrechnung
5. Zusammenfassende kritische Beurteilung der Prozesskostenrechnung als Instrument des Supply Chain Costing
5.1 Vorteile der Prozesskostenrechnung
5.2 Kritik an der Prozesskostenrechnung
5.3 Zur praktischen Umsetzung der Prozesskostenrechnung
5.4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Supply Chain Costing ausgehend vom Konzept des Supply Chain Managements. Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Prozesskostenrechnung als Instrument des modernen Kostenmanagements zur Optimierung der Kostenstruktur in Wertschöpfungsketten beitragen kann.
- Grundlagen und kritische Analyse des Supply Chain Managements
- Weiterentwicklung von der traditionellen Kostenrechnung zum Kostenmanagement
- Konzeption und Definition des Supply Chain Costing
- Methodik und Durchführung der Prozesskostenrechnung
- Kritische Würdigung der Prozesskostenrechnung innerhalb der Supply Chain
Auszug aus dem Buch
4.1 Grundlagen und historische Entwicklung
Ziel der Prozesskostenrechnung ist es, eine möglichst genaue verursachungsgerechte Gemeinkostenverrechnung auf die Kostenträger im Rahmen der Kalkulation zu erreichen. Sie ist besonders für Unternehmen mit breiter Komplexitätsstruktur, breitem Produktions- und Absatzprogramm und einer großen Dienstleistungstiefe konzipiert, die einen hohen Anteil an Gemeinkosten aufweisen. Die Prozesskostenrechnung will in diesen Unternehmen in erster Linie einen Beitrag zur Bewältigung der kostenrechnerischen Komplexität leisten.
Der Entwicklungstrend der unternehmensinternen Kostenstruktur hat die Einführung eine neuen Kostenrechnungssystems notwendig gemacht, welches eine verursachungsgerechte Umlage der anfallenden Gemeinkosten auf die Erzeugnisse ermöglicht. Der stetig ansteigenden Automatisierungsgrad der Unternehmen führt dazu, das auch den planenden, steuernden und überwachenden Tätigkeiten in den indirekten Leistungsbereichen eine immer stärkere Bedeutung zukommt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Entwicklung des Supply Chain Costing und die Bedeutung der Prozesskostenrechnung.
2. Supply Chain Management: Untersuchung der Grundlagen und kritische Betrachtung der Anforderungen an modernes Supply Chain Management.
3. Weiterentwicklung der Kostenrechnung zum Kostenmanagement: Erläuterung der Defizite traditioneller Rechnungsverfahren und Einführung des Supply Chain Costing.
4. Prozesskostenrechnung: Detaillierte Darstellung der Methodik, des Aufbaus, der Aufgaben und Ziele der Prozesskostenrechnung.
5. Zusammenfassende kritische Beurteilung der Prozesskostenrechnung als Instrument des Supply Chain Costing: Kritische Analyse der Vor- und Nachteile sowie Fazit zur praktischen Anwendung.
Schlüsselwörter
Prozesskostenrechnung, Supply Chain Costing, Kostenmanagement, Gemeinkostenverrechnung, Prozessoptimierung, Kostentransparenz, Kostentreiber, Wertschöpfungskette, Prozessanalyse, Kostenzurechnung, Strategische Kalkulation, Tätigkeitsanalyse, Gemeinkosten, Produktkalkulation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die Integration der Prozesskostenrechnung in das Supply Chain Costing, um Gemeinkosten in komplexen Unternehmensstrukturen besser zu steuern.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Supply Chain Management, der Evolution der Kostenrechnung und der detaillierten methodischen Anwendung der Prozesskostenrechnung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine prozessorientierte Kostenrechnung eine genauere Kalkulation und eine höhere Kostentransparenz in Wertschöpfungsketten erzielt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Literaturrecherche und der systematischen Zerlegung von Kostenprozessen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Definition des Kostenmanagements, der Herleitung des Supply Chain Costing sowie der detaillierten Vorgehensweise bei der Einführung einer Prozesskostenrechnung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Prozesskostenrechnung, Supply Chain Costing, Kostentransparenz und Kostentreiber geprägt.
Warum ist die traditionelle Zuschlagskalkulation laut Autor nicht mehr zeitgemäß?
Aufgrund steigender indirekter Kosten und komplexer werdender Produktstrukturen bilden traditionelle Verfahren die tatsächliche Kostensituation nicht mehr verursachungsgerecht ab.
Welche Herausforderungen bestehen bei der praktischen Umsetzung?
Neben dem Widerstand von Mitarbeitern und Controllern erschweren hoher Datenbedarf und die Notwendigkeit spezieller IT-Systeme die Einführung der Prozesskostenrechnung.
- Quote paper
- Antje Rottmann (Author), 2002, Prozesskostenrechnung im Rahmen des Supply Chain Costing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33365