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Welt ohne Geld

Titel: Welt ohne Geld

Diskussionsbeitrag / Streitschrift , 2016 , 11 Seiten

Autor:in: Werner Schreiber (Autor:in)

Arbeitswissenschaft / Ergonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Utopische Erzählung mit dem Fazit: Eine bessere, menschliche Welt ist möglich, weil der Mensch ein freiwillig arbeitendes Wesen ist. Die Arbeit als zutiefst menschliches Bedürfnis wird begriffen als Sublimationsprodukt des permanenten Sexualtriebes mit den "Zwischenstufen": Nächstenliebe, gesunde Selbstliebe und Selbstindividuationstendenz.

Ein möglicher Weg zur menschlichen Gesellschaft wird aufgezeigt, auf welchem die hohe Arbeitsproduktivität des Kapitalismus und die Informationskraft des Internets eine wesentliche Rolle spielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Im Supermarkt

2. Zweifel und Fragen

3. Freiwillig arbeiten - ein menschliches Grundbedürfnis

4. Hohe Arbeitsproduktivität - wichtigste Grundlage für den Aufbau der menschlichen Gesellschaft

5. Wann und mit welchen Methoden erfolgte der Übergang vom Kapitalismus zur menschlichen Gesellschaft?

6. Wie sahen die ersten Veränderungen aus?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende utopische Erzählung untersucht die soziologische und psychologische Möglichkeit einer Gesellschaft, die ohne das Instrumentarium des Geldes auskommt. Die zentrale Forschungsfrage widmet sich der Überwindung materieller Zwänge und der Frage, wie menschliche Arbeit durch eine intrinsische Motivation und eine gerechte Verteilung von Ressourcen ersetzt werden kann.

  • Die psychologische Bedeutung von Arbeit als menschliches Grundbedürfnis.
  • Die Rolle der technologischen Produktivität als Voraussetzung für den gesellschaftlichen Wandel.
  • Die Überwindung des Kapitalismus durch internationale Solidarität und den gezielten Einsatz digitaler Medien.
  • Die Transformation menschlicher Triebstrukturen (Sublimierung) zur Ermöglichung einer befreiten Arbeitswelt.
  • Die strukturelle Neugestaltung einer Welt ohne Geldsystem und Klassengegensätze.

Auszug aus dem Buch

3. Freiwillig arbeiten - ein menschliches Grundbedürfnis

„Labor est etiam ipsa voluptas“, Arbeit ist die Freude, das Vergnügen, das Lebenswerte. Ist das wirklich so, und wenn ja, warum?

In (1) habe ich diese Frage auf 17 Seiten diskutiert.

Dort sehe ich als wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier die Tatsache an, dass der Mensch über einen permanent währenden Sexualtrieb verfügt, im Gegensatz zu den Paarungszeiten der Tiere. Die Ursache dafür liegt wahrscheinlich in den paradiesisch guten Lebensbedingungen unserer tierischen Vorfahren im Tertiär, die es ermöglichten, den Fortpflanzungstrieb über das gesamte Jahr auszudehnen.

Als es dann gegen Ende des Tertiär zur Klimaverschlechterung kam - egal, ob durch Kälte oder Hitze - musste der Trieb irgendwie gezügelt werden. Es wurde aber nicht zu Paarungszeiten zurückgekehrt, sondern eine Umlenkung der Triebenergie auf andere nützliche Ziele vorgenommen („Sublimierung“).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Im Supermarkt: Der Autor schildert das überraschende Erlebnis einer plötzlichen Abschaffung des Geldes und der Kassensysteme in einem Supermarkt.

2. Zweifel und Fragen: Hier werden die existenziellen Bedenken thematisiert, ob ein Leben ohne Geld funktionieren kann und ob Arbeit tatsächlich ohne materiellen Zwang möglich ist.

3. Freiwillig arbeiten - ein menschliches Grundbedürfnis: Dieses Kapitel analysiert die psychologischen Ursachen für Arbeit und führt den Begriff der Sublimierung ein, um freiwilliges Engagement zu erklären.

4. Hohe Arbeitsproduktivität - wichtigste Grundlage für den Aufbau der menschlichen Gesellschaft: Es wird dargelegt, warum der Kapitalismus eine notwendige Entwicklungsstufe war, um die technologische Produktivität für eine Überflussgesellschaft zu erreichen.

5. Wann und mit welchen Methoden erfolgte der Übergang vom Kapitalismus zur menschlichen Gesellschaft?: Die Darstellung behandelt den friedlichen, durch Generalstreiks und digitale Vernetzung unterstützten Systemwechsel.

6. Wie sahen die ersten Veränderungen aus?: Dieses Kapitel beschreibt die sozioökonomischen Auswirkungen der befreiten Arbeit und die Neugestaltung des menschlichen Zusammenlebens nach dem Wegfall des Geldes.

Schlüsselwörter

Utopie, Geld, Arbeit, Sublimierung, Kapitalismus, Produktivität, Generalstreik, menschliche Gesellschaft, Triebenergie, Individualität, Internet, Ressourcenverteilung, Befreiung, Soziologie, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Erzählung grundsätzlich?

Die Arbeit entwirft das Gedankenexperiment einer Gesellschaft, die nach dem Kapitalismus existiert und vollständig auf Geld als Tausch- und Steuerungsmittel verzichtet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Psychologie der menschlichen Arbeit, der technologische Fortschritt, die Überwindung von Klassengesellschaften und die Organisation von Arbeit nach dem Wegfall materieller Zwänge.

Was ist die Forschungsfrage oder das Ziel dieser Ausarbeitung?

Das Ziel ist es, theoretisch zu begründen, dass Arbeit kein notwendiges Übel ist, sondern ein menschliches Grundbedürfnis, das in einer Gesellschaft ohne Not frei entfaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt dieser Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine interdisziplinäre Betrachtung, die soziologische Systemanalyse mit tiefenpsychologischen Ansätzen (unter Bezugnahme auf Freud) verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Notwendigkeit des Kapitalismus für die Produktivitätssteigerung sowie der praktischen Transformation der Arbeitswelt durch digitale Vernetzung und den Übergang zu einer Welt ohne Geldsystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Neben Begriffen wie Utopie und Kapitalismus stehen insbesondere Begriffe wie Sublimierung, Arbeit, Produktivität und internationale Solidarität im Fokus.

Wie definiert der Autor das Verhältnis zwischen Sexualtrieb und Arbeit?

Der Autor führt das Konzept der Sublimierung an, bei der die menschliche Triebenergie nicht mehr allein der Fortpflanzung dient, sondern in produktive, gesellschaftlich nützliche Arbeit umgelenkt wird.

Warum war laut dem Text der Kapitalismus trotz seiner Kritikpunkte notwendig?

Er diente als historisches Werkzeug, um die wissenschaftlich-technische Produktivität auf ein Niveau zu heben, das eine Welt ohne materiellen Mangel für alle Menschen erst ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welt ohne Geld
Autor
Werner Schreiber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V333779
ISBN (eBook)
9783668238145
ISBN (Buch)
9783668238152
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geld Arbeit Gesellschaft Selbstindividualisierung Streitschrift Kapitalismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Werner Schreiber (Autor:in), 2016, Welt ohne Geld, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/333779
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Leseprobe aus  11  Seiten
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