Diese Arbeit stellt eine Vergleichsanalyse der öffentlichen Typografie in Dublin und Fuerteventura dar. Verschiedene Branchen der irischen Öffentlichkeit sollen in Bezug auf die typografischen Merkmale ihrer Schriftzüge untersucht und in Zusammenhang mit den kulturellen Einflüssen Irlands gebracht werden.
Im Vergleich zu den irischen Aspekten werden zusätzlich die typografischen Merkmale von vergleichbaren Einrichtungen auf der Insel Fuerteventura in Spanien erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1. Irland im sprachlich-typografischen Wandel
2. Kultur auf Fuerteventura
3. Die Klassifikation von Schriften
4. Irlands öffentliche Typografie
4.1. Das Gesundheitswesen in Irland
4.1.1. Grafton Medical Practice in Dublin
4.1.2. Medipharm Apotheke in Dublin
4.2. Hinweisschilder öffentlicher Behörden und Einrichtungen
4.2.1. Hinweisschild des Trinity College in Dublin
4.3. Gastronomie in Irland
4.3.1. Millstone Restaurant in Dublin
5. Öffentliche Typografie auf Fuerteventura
5.1. Schilder im öffentlichen Raum
5.2. Dienstleistungen im öffentlichen Raum
6. Vergleich der typografischen Merkmale in Dublin und Fuerteventura
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die typografischen Merkmale öffentlicher Schilder in verschiedenen Branchen und stellt diese in den kulturellen Kontext von Dublin und Fuerteventura, um zu analysieren, wie Schriftbild und lokale Identität miteinander interagieren.
- Analyse historischer Schriftentwicklungen in Irland und Fuerteventura.
- Systematische Einordnung der Typografie nach DIN 16518.
- Untersuchung von Gesundheitswesen, Behörden und Gastronomie in Dublin.
- Betrachtung von öffentlichen Schildern und Dienstleistungen auf Fuerteventura.
- Vergleichende Analyse der typografischen Gestaltung im öffentlichen Raum.
Auszug aus dem Buch
4.1.1. Grafton Medical Practice in Dublin
Für das Beispiel einer Arztpraxis in Irlands Hauptstadt Dublin dient hier das Logo der Grafton Medical Practice in der Grafton Street 2. Bei der hier verwendeten Schriftart handelt es sich um die „Calligrapher Roman Capitals“, eine Antiqua Schrift von dem Designer Lazar Dimitrijević aus dem Jahr 2012. Publiziert wurde die Schrift von Posterizer KG. Die Seriefenschrift gehört zu der kalligraphischen Gruppe „21 alphabets for Calligraphers“. Hierbei wurden alle Graphen aus originalen Texten des Römischen Imperiums entnommen. Die CalRomanCapitals wird gerne für die Imitation von antiken Texten verwendet und beinhaltet alle lateinischen Bildzeichen. Insgesamt zählt diese Schrift 364 Bildzeichen. Hier wurde die CalRomanCapitals auf einer Leuchtreklametafel als Schild für eine renommierte Arztpraxis im Zentrum von Dublin verwendet. Das Praxisschild soll auffällig aber dennoch seriös für seinen Inhaber werben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Irland im sprachlich-typografischen Wandel: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der irischen Schriftkultur unter dem Einfluss von lateinischen und keltischen Traditionen.
2. Kultur auf Fuerteventura: Es wird die Besiedlungsgeschichte der Kanareninsel sowie der Einfluss antiker Schriftsysteme wie der libysch-berberischen Schrift analysiert.
3. Die Klassifikation von Schriften: Hier werden theoretische Grundlagen der Schriftklassifizierung erläutert, insbesondere basierend auf der DIN-Norm 16518.
4. Irlands öffentliche Typografie: Dieses Kapitel untersucht konkret das Schriftbild in Dublins Gesundheitswesen, bei öffentlichen Behörden und in der Gastronomie.
5. Öffentliche Typografie auf Fuerteventura: Die Analyse konzentriert sich auf die pragmatische und moderne Gestaltung von Schildern und Dienstleistungstypografie auf Fuerteventura.
6. Vergleich der typografischen Merkmale in Dublin und Fuerteventura: Das Fazit stellt die unterschiedlichen Ansätze – kulturelle Verwurzelung in Irland versus pragmatische Gestaltung auf Fuerteventura – gegenüber.
Schlüsselwörter
Typografie, Schriftklassifikation, DIN 16518, Dublin, Fuerteventura, Antiqua, Grotesk, öffentliche Beschilderung, Kulturgeschichte, Schriftgestaltung, kalligraphische Schrift, Medipharm, Grafton Medical Practice, visuelle Kommunikation, Sprachwandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse typografischer Gestaltungen im öffentlichen Raum und untersucht, wie sich kulturelle Einflüsse in Schriftbildern widerspiegeln.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Schriftklassifikation nach DIN-Normen, die historische Entwicklung der Schrift in Irland und Fuerteventura sowie die praktische Anwendung von Schrifttypen in verschiedenen Branchen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist der Vergleich typografischer Merkmale zwischen der irischen Hauptstadt Dublin und der Kanareninsel Fuerteventura, um Unterschiede in der kulturellen und funktionalen Schriftauswahl aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden empirische Beobachtungen öffentlicher Beschilderungen durchgeführt und diese mittels der DIN 16518 hinsichtlich ihrer Schriftklasse und gestalterischen Intention analysiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Gesundheitswesen, Behörden und Gastronomie in Dublin sowie der typografischen Analyse öffentlicher Schilder und Dienstleistungsangebote auf Fuerteventura.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Typografie, Schriftklassifikation, Kulturgeschichte, öffentliche Beschilderung und visuelle Kommunikation definiert.
Warum spielt die DIN 16518 eine wichtige Rolle für die Untersuchung?
Sie dient als strukturierter Rahmen, um die vielfältigen digitalen Schriftarten wissenschaftlich fundiert in Klassen wie Antiqua oder Grotesk einzuordnen.
Gibt es Unterschiede in der Nutzung der irischen Sprache in der Typografie?
Ja, in Irland findet sich eine bewusste Zweisprachigkeit auf Schildern, bei der für die irische Sprache oft eigene, traditionell wirkende Schriften gewählt werden, während auf Fuerteventura ein solcher kultureller Einfluss in der Typografie heute kaum noch erkennbar ist.
Wie unterscheidet sich die Schriftauswahl bei Werbeschildern von offiziellen Schildern?
Während offizielle Schilder eher Ruhe und Ordnung ausstrahlen sollen und daher einfache serifenlose Schriften nutzen, setzen Werbeschilder verstärkt auf Aufmerksamkeit und dekorative Elemente.
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- Anonym (Author), 2015, Öffentliche Typografie in Dublin und Fuerteventura. Typografische Merkmale als Spiegel kultureller Einflüsse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/333864