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Symbole der Sintflutgeschichte (Religion, 7. Klasse, Gesamtschule)

Título: Symbole der Sintflutgeschichte (Religion, 7. Klasse, Gesamtschule)

Plan de Clases , 2015 , 24 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Alina Willkomm (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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Meine Unterrichtsstunde findet in einer 7. Klasse einer Gesamtschule statt. Wir steigen nun mit einer neuen Thematik ,,Die Sintflutgeschichte“ ein. In den folgenden Stunden soll es auch passend zu dem Thema eine Gruppenarbeit geben, die ich aber aus zeitlichen Gründen nicht in dieser einleitenden Unterrichtsstunde durchführen kann. Außerdem werde ich mit den Schülerinnen und Schülern über das Gilgamesch-Epos sprechen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Exkurs: Die Symboldidaktik bei der Sintflutgeschichte

2. Beschreibung der Lerngruppe/Lernvoraussetzungen

3. Fachwissenschaftliche Analyse

4. Didaktische Analyse

5. Methodische Entscheidungen

6. Verlaufsplan

7. Quellen und Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der didaktischen Aufbereitung der biblischen Sintflutgeschichte für den Religionsunterricht in einer 7. Klasse. Im Zentrum steht dabei die Symboldidaktik, um den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu religiösen Inhalten zu ermöglichen, die über ein wörtliches Verständnis hinausgehen und diese mit ihrer eigenen Lebenswelt verknüpfen.

  • Symboldidaktische Grundlagen und Bedeutung im Religionsunterricht
  • Analyse und Interpretation biblischer Symbole in der Sintflutgeschichte (Herz, Haus, Tag/Nacht, Schiff)
  • Vergleich der biblischen Erzählung mit dem Gilgamesch-Epos
  • Konzeptualisierung von Unterrichtsphasen und Lernzielen nach dem Elementarisierungsansatz

Auszug aus dem Buch

1. Exkurs: Die Symboldidaktik bei der Sintflutgeschichte

Peter Biehl sieht es als die Hauptintention der Symbolkunde den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen bewusst zu machen und dadurch auch religiöse Erfahrung greifbar zu machen. Wenn Biehl von Symbolen spricht meint er vor allem Gegenstandssymbole (Hand, Haus, Weg), die einen psychologischen und biblisch-theologischen Zugang bei den Schülerinnen und Schülern eröffnen. Außerdem legt er es durch die Ich-bin-Worte Jesu auf einen Auslegungsstreit bei den Schülerinnen und Schülern an, denn dadurch werden ihre Identifikationsfiguren herausgefordert. Sein Symbolbegriff soll eine Einheit mit bereits vorhandenen Symbolbegriffen bilden und keinesfalls die disziplininterne Einheit anderer Symbolbegriffe unterdrücken.

Den ersten Kontakt mit Symbolen haben Kinder schon unmittelbar nach der Geburt. Durch so genannte Übergangsobjekte schafft sich das Kind in seinem Kopf Objekte, die ihm dabei helfen sich von der Mutter zu lösen. Dabei stellt es sich vor, die Mutter sei bei ihm und gleichzeitig gewinnt es an Eigenständigkeit, da es nun erschaffen und Kreativität entwickeln kann.

„Symbolkunde“ ist ein eigenständiges Aufgabenfeld im Religionsunterricht, für das es nötig ist eine Symboldidaktik zu entwickeln. Symbolkunde ist sowohl ein fest umrissenes Aufgabenfeld als auch Unterrichtsprinzip. Ihr Ziel ist es das Verstehen von heutigen und überlieferten Symbolen anzuregen und zu fördern. Konkret im Religionsunterricht wollen wir über die Kommunikation der gemeinsamen Erfahrung verknüpft mit Symbolen sprechen. Dies ist aber durch die anspruchsvolle Handhabung nicht immer möglich. Außerdem wollen wir eine kritische Analyse der früheren Symbole im Bezug zu den heutigen Symbolen anregen.

„Die Symboldidaktik ist also mehr als eine kreative Methode zur Auslegung biblischer Texte.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Exkurs: Die Symboldidaktik bei der Sintflutgeschichte: Theoretische Einführung in die Bedeutung und Handhabung von Symbolen im Religionsunterricht nach Biehl und anderen Ansätzen.

2. Beschreibung der Lerngruppe/Lernvoraussetzungen: Darstellung der soziokulturellen und religiösen Voraussetzungen einer 7. Klasse an einer Gesamtschule sowie deren Glaubensentwicklung.

3. Fachwissenschaftliche Analyse: Auseinandersetzung mit dem Mythos der Sintflut, der biblischen Textgestalt und dem Vergleich zum älteren Gilgamesch-Epos.

4. Didaktische Analyse: Anwendung des Elementarisierungsansatzes auf das Thema, um Lernziele und Kompetenzerwerb für den Unterricht zu begründen.

5. Methodische Entscheidungen: Erläuterung des gewählten Unterrichtsaufbaus, inklusive der Schweigeminute als Einstieg und der Partnerarbeit zur Plakatgestaltung.

6. Verlaufsplan: Tabellarische Übersicht der einzelnen Unterrichtsschritte, Zeitvorgaben, Methoden und Medien.

7. Quellen und Literatur: Auflistung der verwendeten Monographien und Aufsätze zur fundierten Erstellung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Symboldidaktik, Sintflutgeschichte, Religionsunterricht, Elementarisierung, Kompetenzorientierung, Biblische Symbole, Gilgamesch-Epos, Urgeschichte, Lebensweltorientierung, Symbolkritik, Religion, Schöpfung, Hermeneutik, Mythos, Identitätsbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die biblische Sintflutgeschichte im Religionsunterricht einer 7. Klasse durch den Einsatz von Symboldidaktik so vermittelt werden kann, dass Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Zugang dazu finden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben der theoretischen Fundierung der Symboldidaktik werden biblische Symbole analysiert, ein Vergleich mit dem Gilgamesch-Epos gezogen und ein didaktisches Konzept für den Unterricht entwickelt.

Welches primäre Ziel verfolgt die Unterrichtsreihe?

Das Hauptziel ist das Erkennen und Begründen religiöser Symbole der Sintflutgeschichte sowie deren Verknüpfung mit der eigenen Lebenswelt und aktuellen gesellschaftlichen Kontexten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf den Elementarisierungsansatz nach Nipkow und Schweitzer, um den Lerninhalt für die Zielgruppe aufzubereiten und kompetenzorientierten Religionsunterricht zu planen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Analyse der Sintfluterzählung und des Gilgamesch-Epos sowie eine didaktische Analyse, die in einen konkreten Verlaufsplan für eine Unterrichtsstunde mündet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Symboldidaktik, Sintflutgeschichte, Elementarisierung, Kompetenzorientierung und Lebensweltorientierung.

Warum wird im Unterricht das Gilgamesch-Epos behandelt?

Es dient dazu, aufzuzeigen, dass die Sintflutgeschichte keine isolierte Erzählung ist, sondern in einen weiteren kulturgeschichtlichen Kontext eingebettet ist, der älter als die biblischen Texte ist.

Was ist das Besondere an der "Schweigeminute" als Unterrichtseinstieg?

Die Schweigeminute soll einen klaren Übergang von der Pause zum Unterricht schaffen, zur Ruhe führen und Struktur durch Regelklarheit bieten.

Welche Rolle spielt die Familie im Kontext des Symbols "Haus" und der Arche?

Das Symbol "Haus" wird nicht als physisches Gebäude, sondern als familiäre Bindung verstanden; die Rettung der Familie Noahs steht stellvertretend für die Bewahrung der Gemeinschaft durch Gottes Gnade.

Wie gehen die Schülerinnen und Schüler mit den Symbolen um?

Sie sollen in Partnerarbeit selbstständig wichtige Symbole aus der Sintflutgeschichte auswählen, diese auf Plakaten darstellen und ihre Wahl argumentativ begründen.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Symbole der Sintflutgeschichte (Religion, 7. Klasse, Gesamtschule)
Universidad
University of Cologne  (Evangelische Theologie)
Curso
Einführung in die Religionspädagogik
Calificación
2,3
Autor
Alina Willkomm (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
24
No. de catálogo
V334017
ISBN (Ebook)
9783668242067
ISBN (Libro)
9783668242074
Idioma
Alemán
Etiqueta
Symboldidaktik Sintflutgeschichte Religionspädagogik Fachwissenschaftliche Analyse Methodische Analyse Didaktische Analyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alina Willkomm (Autor), 2015, Symbole der Sintflutgeschichte (Religion, 7. Klasse, Gesamtschule), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334017
Leer eBook
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