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IP-Box-Regime in Europa. Steuerplanungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen

Título: IP-Box-Regime in Europa. Steuerplanungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen

Tesis de Máster , 2015 , 187 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Irina Andreiescu (Autor), Andreas Hasibeder (Autor), Jörg Hofer (Autor), Immanuel Weidlich (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Aus Forschungs- und Entwicklungsleistungen von Unternehmen ergeben sich positive Effekte auf die Volkswirtschaft. Diese sogenannten Spillover-Effekte möchten sich viele Staaten zu Eigen machen und setzen deshalb steuerliche Anreize für die Forschung und Entwicklung. Die IP-Box-Regime, welche Einkünfte aus immateriellen Wirtschaftsgütern effektiv günstiger besteuern, haben hierbei in den letzten Jahren in Europa an Bedeutung gewonnen. So haben seit 2007 insgesamt 11 europäische Länder eine IP-Box Regime neu eingeführt.

Diese Arbeit analysiert mögliche Steuerplanungsalternativen hinsichtlich der Nutzung bestehender IP-Box-Regime in Europa arbeitet deren Unterschiede heraus. Hierfür werden zunächst die bestehenden IP-Box-Regime in Europa sowie aktuelle politische Entwicklungen dargestellt. Im Folgenden werden verschiedene Geschäftsmodelle und Einbringungsmöglichkeiten für die Nutzung von immateriellen Wirtschaftsgütern ausgeführt. Die bis dato dargestellten Parameter werden dann mittels vier verschiedener Fallgruppen durch Berechnungen hinsichtlich ihrer Vorteilhaftigkeit analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

2 Erörterung von IP-Box-Regimen im Ausland

2.1 Definition von immateriellen Wirtschaftsgütern

2.2 Systematisierung von IP-Box-Regimen in Europa

2.2.1 Begünstigte Arten von immateriellen Wirtschaftsgütern

2.2.2 Sonstige Voraussetzungen

2.2.3 Steuersätze für Einkünfte aus immateriellen Wirtschaftsgütern

2.2.4 Begünstigte Einkunftsarten

2.2.5 Bemessungsgrundlage

2.3 Aktuelle politische Entwicklungen

2.3.1 Internationale Ebene

2.3.2 Deutschland

3 Investitionsmöglichkeiten in IP-Box-Regimen

3.1 Gestaltungsmöglichkeiten

3.1.1 Darstellung der Gestaltungsmöglichkeiten

3.1.2 Steuerliche Beurteilung der Geschäftsmodelle

3.2 Möglichkeiten der Einbringung immaterieller Wirtschaftsgüter

3.2.1 Darstellung der Einbringungsmöglichkeiten

3.2.2 Steuerliche Analyse der Einbringungsmöglichkeiten

3.3 Vergleichende Analyse möglicher Investitionsmöglichkeiten

3.3.1 Grundlagen für die vergleichende Analyse

3.3.2 Vergleichende Analyse

4 Schlussfolgerungen und thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Planungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen bei der Nutzung von IP-Box-Regimen im europäischen Ausland, um die Konzernsteuerquote zu mindern. Dabei wird untersucht, wie unterschiedliche Geschäftsmodelle und Einbringungsmöglichkeiten steuerlich zu bewerten sind.

  • Systematik und Voraussetzungen europäischer IP-Box-Regime
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch Verlagerung immaterieller Wirtschaftsgüter
  • Steuerliche Beurteilung von Lizenz-, Dienstleistungs- und Entrepreneurmodellen
  • Analyse der Hinzurechnungsbesteuerung nach deutschem Außensteuergesetz
  • Vergleichende quantitative Analyse mittels Fallgruppenberechnungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Darstellung der Gestaltungsmöglichkeiten

Für die Nutzung von IP-Box-Regimen bietet sich die Gründung einer Basiseinheit an, in welcher die immateriellen Wirtschaftsgüter des Konzerns gebündelt werden. Durch eine Bündelung der immateriellen Wirtschaftsgüter in einer Basiseinheit können neben den steuerlichen Aspekten auch weitere positive ökonomische Effekte beobachtet werden, wie z. B. eine umfangreichere Nutzung der immateriellen Wirtschaftsgüter im Konzern, ein geringeres Lohnniveau und eine effizientere Verwaltung. Daneben sind auch die rechtlichen Rahmenbedingungen in möglichen Investitionsländern zu berücksichtigen, wenn immaterielle Wirtschaftsgüter dort angemeldet oder genutzt werden sollen. In der Regel werden solche Basiseinheiten als Kapitalgesellschaften gegründet, um Fragestellungen hinsichtlich der Betriebsstätten-Gewinnabgrenzung nach dem OECD AOA und der abkommensrechtlichen Behandlung von Personengesellschaften in grenzüberschreitenden Sachverhalten zu vermeiden. Kerngeschäft der Basisgesellschaften ist vorliegend die Verwertung von immateriellen Wirtschaftsgütern, weshalb im Folgenden von Verwertungsgesellschaften gesprochen wird.

Idealerweise unterliegt die Ausschüttung durch die Verwertungsgesellschaft an die Muttergesellschaft weder einer Quellenbesteuerung noch einer Besteuerung auf Ebene der Muttergesellschaft durch eine entsprechende Dividendenfreistellung. Im Verhältnis zu Deutschland behalten die vorgestellten Staaten keine Quellensteuern aus der Dividendenausschüttung ein und Deutschland stellt die Dividende nach § 8b Abs. 1, 5 KStG im Ergebnis zu 95 % steuerfrei. Soweit demnach die Muttergesellschaft in Deutschland ansässig ist, erfolgt eine Ausschüttung durch die Verwertungsgesellschaft größtenteils steuerfrei.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel motiviert die Untersuchung durch die steigende Bedeutung immaterieller Wirtschaftsgüter und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2 Erörterung von IP-Box-Regimen im Ausland: Hier werden Definitionen sowie die Systematik der IP-Box-Regime in Europa hinsichtlich Begünstigungen, Steuersätzen und Bemessungsgrundlagen dargestellt und aktuelle politische Entwicklungen diskutiert.

3 Investitionsmöglichkeiten in IP-Box-Regimen: Das Kernkapitel analysiert verschiedene Geschäftsmodelle, Einbringungsstrategien sowie die Auswirkungen deutscher steuerlicher Vorschriften und führt eine vergleichende Analyse anhand von Fallgruppen durch.

4 Schlussfolgerungen und thesenförmige Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung systematisch zusammen.

Schlüsselwörter

IP-Box-Regime, Immaterielle Wirtschaftsgüter, Konzernsteuerquote, Verwertungsgesellschaft, Nexus-Ansatz, Hinzurechnungsbesteuerung, Außensteuergesetz, Lizenzmodell, Dienstleistungsmodell, Entrepreneurstruktur, Funktionsverlagerung, Doppelbesteuerungsabkommen, Steuerplanung, Konzernbesteuerung, Kapitalwertanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master-Abschlussarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Unternehmen durch die Nutzung ausländischer IP-Box-Regime ihre steuerliche Belastung senken können, indem sie immaterielle Wirtschaftsgüter strategisch verlagern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die verschiedenen europäischen IP-Box-Modelle, die steuerliche Einordnung von Geschäftsmodellen sowie die Herausforderungen durch deutsches Außensteuerrecht bei der Verlagerung von Funktionen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Analyse bestehender Steuerplanungsalternativen mittels IP-Box-Regimen in Europa und die Identifikation vorteilhafter Gestaltungsmodelle für deutsche Konzerne.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Neben einer theoretischen Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen nutzt die Arbeit eine vergleichende quantitative Analyse, bei der vier spezifische Fallgruppen rechnerisch auf ihre steuerliche Vorteilhaftigkeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rahmenbedingungen für IP-Box-Regime im Ausland, die Analyse konkreter Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Lizenz-, Dienstleistungs- und Entrepreneurmodelle) und die Quantifizierung der Ergebnisse durch Berechnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind IP-Box-Regime, Nexus-Ansatz, Funktionsverlagerung, Hinzurechnungsbesteuerung, immaterielle Wirtschaftsgüter und Konzernsteuerquote.

Welche Rolle spielt der Nexus-Ansatz in der Arbeit?

Der Nexus-Ansatz wird als aktuelles politisches Instrument diskutiert, das steuerliche Begünstigungen auf tatsächliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im jeweiligen Staat beschränken soll.

Wie werden die verschiedenen Geschäftsmodelle (Lizenz-, Dienstleistungs-, Entrepreneurmodell) verglichen?

Die Modelle werden durch eine Kapitalwertanalyse verglichen, um die langfristigen Auswirkungen auf die Konzernsteuerquote unter Berücksichtigung von Cashflows und steuerlichen Abzügen messbar zu machen.

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Detalles

Título
IP-Box-Regime in Europa. Steuerplanungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen
Universidad
University of Mannheim
Calificación
1,3
Autores
Irina Andreiescu (Autor), Andreas Hasibeder (Autor), Jörg Hofer (Autor), Immanuel Weidlich (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
187
No. de catálogo
V334033
ISBN (Ebook)
9783668241534
Idioma
Alemán
Etiqueta
ip-box-regime europa steuerplanungsmöglichkeiten unternehmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Irina Andreiescu (Autor), Andreas Hasibeder (Autor), Jörg Hofer (Autor), Immanuel Weidlich (Autor), 2015, IP-Box-Regime in Europa. Steuerplanungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334033
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