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Der Wiener Kongress und seine Folgen für Europa

Title: Der Wiener Kongress und seine Folgen für Europa

Pre-University Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 15

Autor:in: Johannes Landgraf (Author)

History of Germany - 1848, Empire, Imperialism
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In dieser Facharbeit werde ich auf die Ursache für den Wiener Kongress eingehen, sowie dessen eigentlicher Ablauf. Des Weiteren werde ich die Veränderungen in Europa durch ihn erläutern und die neuen Ordnungen aufgreifen. Zuletzt fasse ich die Ergebnisse, wie Folgen, zusammen und gebe eine Schlussbetrachtung ab.

„Le congrès danse beaucoup, mais il ne marche pas.“ Dieser Spruch stammte von Charles Joseph Fürst von Ligne und gab dem Wiener Kongress den Beinamen als tanzender Kongress. Tatsächlich gab es die ganze Zeit über, wie es Verhandlungen gab, auch Veranstaltungen für die Entsandten der Teilnehmer zur Erhaltung einer positiven Grundstimmung bei den Verhandlungen. Dadurch, dass jene Verhandlungen sich nicht nur über ein Wochenende zogen, sondern mehrere Monate und die Bevollmächtigten auch nur Menschen waren, war es fördernd die Leute bei Laune zu halten. Auf dem Wiener Kongress wurde die neue Aufteilung von Europa nach der Herrschaft Napoleons vollzogen um ein Gleichgewicht der Großmächte wieder herzustellen und wichtige Entscheidungen für neue Grundzüge für das Zusammenleben wurden getroffen, da war es vom Vorteil, wenn diese bei einer angenehmen Atmosphäre gefällt wurden. Diese Idee griffen Kaiser Franz I. von Österreich und der Außenminister Fürst von Metternich auf und die Mühe wurde belohnt. Nach vielen Gesprächen in Verhandlungsräumen und auf Tanzsälen stand am 09. Juni 1815 die Kongressakte fest und wurde unterzeichnet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Intention

3. Vorgeschichte

4. Prinzipien des Wiener Kongress

4.1. Ziele

4.2. Ablauf

4.3. Konflikte

5. Territoriale Neuordnung

5.1 Ansprüche

5.2. Aufteilung

5.3. Hintergrund

6. Deutscher Bund

7. Gesamte Ergebnisse

7.1. Unmittelbare Resultate

7.2. Langzeitfolgen

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit analysiert die Ursachen, den Ablauf und die Auswirkungen des Wiener Kongresses von 1815. Ziel ist es, die Neuordnung Europas nach der napoleonischen Ära zu untersuchen und sowohl die unmittelbaren territorialen und politischen Veränderungen als auch die langfristigen Folgen für das europäische Machtgefüge und die nationale Identität der Deutschen zu beleuchten.

  • Wiederherstellung des europäischen Mächtegleichgewichts (Pentarchie).
  • Die Rolle der Restauration und monarchistischer Herrschaftsformen.
  • Die Gründung des Deutschen Bundes als Resultat territorialer Kompromisse.
  • Untersuchung der langfristigen Spannungen zwischen staatlicher Neuordnung und liberal-nationalen Bestrebungen.
  • Politische und soziale Folgen des Kongresses auf die europäische Bevölkerung.

Auszug aus dem Buch

4.3. Konflikte

Abseits der vielfältigen Vergnügungsaktivitäten fand das fröhliche Zusammenspiel, nämlich in den Verhandlungsräumen, ein Ende. Die aufeinandertreffenden Mächte hatten unterschiedliche Ansichten über dass, was als Endergebnis stehen sollte.

Wären die Deutschen als ein Staat zusammengefasst worden, wäre dieser ein ziemlich großer Machtpunkt in Zentraleuropa gewesen. Das würde Österreich allerdings missfallen, wenn es denn so kommen würde. Metternich plante, dass es selber die Macht im Zentrum sein wird, auch um zwischen Frankreich und Russland einen Ausgleich darzustellen. Russland hingegen war sehr interessiert, große Teile von Polen zu ergattern, denn der Zar überlegte, ob es für ihn positive Konsequenzen hätte, wenn er Polen zu einem konstitutionellen Staat machen würde. Groß Britannien hingegen war wieder mehr auf ein konstitutionelles Mitteleuropa fixiert und schloss sich so Österreichs Gedanken an. Des weiterem wollte Talleyrand auch unbedingt verhindern, dass Russland seine Macht weiter ausbreitet und es so einschränken. Frankreich hingegen würde davon profitieren, wenn die Deutschen sich nicht so organisieren könnten, wie es in einem einzelnen Staat möglich wäre, denn dann hätten sie nichts von einer weiteren Großmacht nebenan zu befürchten. Für Preußen wäre es vom Vorteil gewesen, wenn Deutschland als zusammenhängendes Ganzes agieren würde, demzufolge wären sie an einem deutschen Staat ebenfalls interessiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den historischen Kontext des Wiener Kongresses, seiner diplomatischen Bedeutung und der prägenden Atmosphäre des „tanzenden Kongresses“.

2. Intention: Darlegung der persönlichen Motivation des Autors zur Themenwahl und des methodischen Vorgehens bei der Analyse der historischen Ereignisse.

3. Vorgeschichte: Beschreibung der napoleonischen Kriege, des Zerfalls des Heiligen Römischen Reiches und der politischen Ausgangslage vor Beginn der Wiener Zusammenkunft.

4. Prinzipien des Wiener Kongress: Erörterung der zentralen Ziele (Restauration, Mächtegleichgewicht), des Ablaufes der Verhandlungen sowie der auftretenden Interessenkonflikte zwischen den europäischen Großmächten.

5. Territoriale Neuordnung: Analyse der Machtansprüche der beteiligten Nationen, der konkreten Grenzverschiebungen und der strategischen Hintergründe dieser Entscheidungen.

6. Deutscher Bund: Untersuchung der gescheiterten Bemühungen um einen zentralisierten deutschen Staat und der daraus resultierenden Gründung des lockeren Staatenbundes unter österreichischer Führung.

7. Gesamte Ergebnisse: Zusammenfassung der unmittelbaren Resultate wie der Ächtung des Sklavenhandels sowie der Bewertung der langfristigen Auswirkungen auf die europäische Friedensordnung.

8. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse und Reflexion über die historische Bedeutung des Kongresses für die Stabilität und Entwicklung Europas im 19. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Wiener Kongress, Napoleon, Restauration, Mächtegleichgewicht, Pentarchie, Deutscher Bund, Metternich, territoriale Neuordnung, Diplomatie, 1815, europäische Geschichte, Monarchie, Sächsisch-Polnischer Konflikt, Nationalbewusstsein, Souveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit befasst sich mit dem Wiener Kongress von 1815, der nach dem Ende der Herrschaft Napoleons eine neue politische Ordnung für Europa schuf.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die diplomatischen Verhandlungen, das Streben nach einem Mächtegleichgewicht, die territoriale Neuordnung Europas und die Entstehung des Deutschen Bundes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Ursachen und den Ablauf des Kongresses zu erläutern und aufzuzeigen, welche langfristigen Folgen diese Neuordnung für Europa und die deutsche Identität hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, bei der existierende Quellen und fachwissenschaftliche Darstellungen ausgewertet wurden, um ein strukturiertes Bild der Ereignisse zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorgeschichte, die Prinzipien der Verhandlungen, die spezifische territoriale Aufteilung und die Analyse der innenpolitischen Folgen, insbesondere für den Deutschen Bund.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Restauration, Pentarchie, Mächtegleichgewicht, Wiener Kongress und 1815.

Warum wird der Wiener Kongress oft als „tanzender Kongress“ bezeichnet?

Der Begriff geht auf ein Zitat von Charles Joseph Fürst von Ligne zurück, da während der Verhandlungen zahlreiche Bälle und gesellschaftliche Veranstaltungen stattfanden, um das politische Klima zu begünstigen.

Welche Rolle spielte Österreich bei der Neuordnung?

Österreich fungierte unter Fürst von Metternich als Gastgeber und nahm durch die Überwachung des Deutschen Bundes eine zentrale Kontrollstellung ein.

Warum scheiterte die Gründung eines deutschen Nationalstaates auf dem Kongress?

Die Interessen der Großmächte und der Sächsisch-Polnische Konflikt verhinderten eine Einigung auf einen zentralisierten deutschen Staat; stattdessen wurde nur ein lockerer Staatenbund geschaffen.

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Details

Title
Der Wiener Kongress und seine Folgen für Europa
Grade
15
Author
Johannes Landgraf (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V334252
ISBN (eBook)
9783668240803
ISBN (Book)
9783668240810
Language
German
Tags
wiener kongress folgen europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Landgraf (Author), 2016, Der Wiener Kongress und seine Folgen für Europa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334252
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