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Geschlecht und Führung. Kulturabhängige Aspekte in psychologischen Studien aus Japan

Título: Geschlecht und Führung. Kulturabhängige Aspekte in psychologischen Studien aus Japan

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Margarita Mishinova (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Sind westliche Konzepte von Geschlecht und Führungskräften auf die asiatischen Länder übertragbar? Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Arbeit. Es wird auf die Themen Geschlecht, Führungsprototype und Führungsstile eingegangen. Das Konzept der kommunalen und agentischen Eigenschaften und das Messinstrument BSRI (Bems Sex Role Inventory) und seine Validierung in Japan werden vorgestellt. Danach wird auf die implizite Führungstheorie von Lord und Maher (1991) eingegangen und auf das Thema Führungsprototype. Die Befunde aus westlichen Ländern werden mit Studien aus Asien insbesondere Japan verglichen.

Der dritte theoretische Themenblock stellt die transaktionale, transformationelle und laissez-faire Führung vor (Eagly & Johanessen-Schmidt, 2003) und untersucht Ergebnisse aus Japan und Asien. Als letztes wird das Konzept der paternalistischen Führung erklärt, einem Führungsstil, der verbreitet in asiatischen Ländern ist und mit dem sich die interkulturelle Psychologie beschäftigt. Ergebnisse aus vier Ländern werden mit Fokus auf Japan verglichen. Im Diskussionsteil wird auf die Bedeutung der Kulturkomponente sowie die Anpassung der Messinstrumente in der sozialpsychologischen Forschung eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschlecht und Führung: kulturabhängige Aspekte und Beispiele aus Japan

2.1. Agentische und kommunale Eigenschaften

2.2. Prototypikalität von Führungskräften

2.3. Führung und Führungsstile

3. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit westliche sozialpsychologische Konzepte zu Geschlechterrollen und Führungsstilen auf den japanischen Kulturraum übertragbar sind. Dabei wird analysiert, ob kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Führungskräften bestehen und wie diese durch spezifische gesellschaftliche Strukturen wie den Konfuzianismus oder das Konzept "Wa" beeinflusst werden.

  • Übertragbarkeit westlicher Konzepte von Geschlecht und Führung
  • Analyse agentischer und kommunaler Persönlichkeitseigenschaften
  • Untersuchung von Führungsprototypen im Ost-West-Vergleich
  • Vergleich von Führungsstilen (transaktional, transformationell, paternalistisch)

Auszug aus dem Buch

2.1. Agentische und kommunale Eigenschaften

Wie bereits erwähnt ist Bems Sex Role Inventory eine grundlegende Methode, Unterschiede in der Wahrnehmung von Geschlechterrollen zu erfassen. Die Methode wurde auf der Basis von dem sozialkonstruktivistischen Ansatz entwickelt. Biddle (1979) definiert Geschlechterrollen als sozial geteilte Erwartungen über das aktuelle und ideale Verhalten von Frauen und Männern. Er unterscheidet zwischen deskriptive Norm (aktuelles Verhalten) und präskriptive Norm (sozial erwünschtes Verhalten). Laut Wood, Christensen, Hebl, & Rothberger (1997) hat rollenkonformes Verhalten einen positiven Affekt und führt zum verbesserten Selbstwertgefühl. Eagly & Karau (2002) zeigen, wie in der Einleitung erwähnt, dass rollen-nonkonformes Verhalten mit negativen Umweltreaktionen verbunden ist.

Sugihara & Katsurada (2000) erläutern in ihrer Studie bezüglich Geschlechterrollen und Eigenschaften, dass die Mehrheit der interkulturellen Untersuchungen „westlich basierte“ Maße anwendet, um solche Unterschiede festzuhalten. Die konsistenten Ergebnisse zeigen, dass in jeder Kultur „emische“ (kultur-spezifische) und „etische“ (universelle) Aspekte der Geschlechterrollen zu beobachten sind (ebd., S. 309). Die Autorinnen analysieren die Methodengeschichte dieser Untersuchungen in Japan und zitieren Ergebnisse, laut denen deutliche Abweichungen von den westlichen maskulinen und femininen Eigenschaften bestehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die sozialpsychologische Bedeutung von Führung ein und erläutert die Relevanz der Rollenkongruenztheorie sowie die Forschungsfrage bezüglich kultureller Unterschiede zwischen West und Ost.

2. Geschlecht und Führung: kulturabhängige Aspekte und Beispiele aus Japan: Das Hauptkapitel beleuchtet die kulturelle Varianz von Geschlechterrollen, Führungsprototypen und Führungsstilen anhand aktueller Studien aus Japan und dem Vergleich zu westlichen Modellen.

2.1. Agentische und kommunale Eigenschaften: Hier wird das Bem Sex Role Inventory (BSRI) im japanischen Kontext validiert und gezeigt, dass kommunale Eigenschaften in Japan nicht primär weiblich konnotiert sind.

2.2. Prototypikalität von Führungskräften: Dieses Unterkapitel analysiert das "Think manager – think male"-Paradigma und zeigt auf, dass das Bild des japanischen Managers teilweise inkonsistent zu westlichen Führungsprototypen ist.

2.3. Führung und Führungsstile: Es werden transaktionale, transformationelle sowie das in Asien verbreitete paternalistische Führungsmodell verglichen und deren kulturelle Einbettung diskutiert.

3. Diskussion: Das Fazit fasst zusammen, dass westliche Konzepte der Sozialpsychologie aufgrund kultureller Phänomene wie dem japanischen "Wa" oder dem Konfuzianismus nicht eins zu eins auf den asiatischen Raum übertragbar sind.

Schlüsselwörter

Führung, Geschlecht, Sozialpsychologie, Japan, BSRI, Rollenkongruenztheorie, Führungsprototyp, Transformationelle Führung, Paternalistische Führung, Kulturelle Unterschiede, Wa, Konfuzianismus, Stereotypisierung, Agentische Eigenschaften, Kommunale Eigenschaften

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit westlicher sozialpsychologischer Modelle zu Geschlechterrollen und Führungsstilen auf den japanischen Kulturraum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Geschlechterrollen, die Wahrnehmung von Führungskräften (Führungsprototypen) und die Anwendung verschiedener Führungsstile.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Führung aufzudecken und zu zeigen, dass westliche Modelle nicht universell gültig sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von psychologischen Studien aus dem westlichen Raum und Japan.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert agentische und kommunale Eigenschaften, Führungsprototypen und verschiedene Führungsstile wie transaktionale, transformationelle und paternalistische Führung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Führung, Geschlecht, Kulturvergleich, Japan, Rollenkongruenztheorie und paternalistische Führung.

Was bedeutet das japanische Konzept "Wa" für die Führung?

"Wa" beschreibt die horizontale Harmonie in der Gruppe und unterstreicht die kollektive Verantwortung, was erklärt, warum kommunale Eigenschaften in Japan geschlechtsunabhängig geschätzt werden.

Warum spielt der Konfuzianismus in dieser Untersuchung eine Rolle?

Der Konfuzianismus prägt in Asien das Ideal der Führungskraft als eine autoritäre, aber wohlwollende und verantwortungsvolle Vaterfigur.

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Detalles

Título
Geschlecht und Führung. Kulturabhängige Aspekte in psychologischen Studien aus Japan
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Psychologie)
Curso
Grundlagen der Psychologie: Gender und Leadership
Calificación
1,3
Autor
Margarita Mishinova (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V334318
ISBN (Ebook)
9783668241060
ISBN (Libro)
9783668241077
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gender Leadership Geschlecht Führung Führungsstile A&O Führungsprototype Japan transofmationelle Führung laissez-faire Führung Kultukomponente BSRI Bems Sex Role Invetory Asien Management Sozialpsychologie Diagnostik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Margarita Mishinova (Autor), 2015, Geschlecht und Führung. Kulturabhängige Aspekte in psychologischen Studien aus Japan, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334318
Leer eBook
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