Fußball-Live-Übertragung im Fernsehen. Die Kommentarfunktion in der Live-Berichterstattung


Bachelorarbeit, 2015

59 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Phänomen Live-Berichterstattung
2.1 Der Anspruch einer Live-Übertragung
2.2 Die Aufbereitung eines Live-Sportereignisses
2.2.1 Talk oder Sport
2.2.2 Zwischen Unterhaltungsshow und aktueller Sportberichterstattung
2.2.3 Die „neue Wahrnehmung“ im Sportfernsehen

3. Der Kommentator
3.1 Die Anforderungen an einen Sportkommentator
3.2 Einflüsse auf den Kommentar: Sportspezifische Betrachtungen
3.2.1 Fußball
3.2.2 Formel 1
3.2.3 Tennis
3.2.4 Zwischenfazit

4. Fazit

Anhang
Literaturverzeichnis
Internetquellen
Interview-Ausschnitt Marcel Reif (Sky) / Steffen Simon (ARD)

1. Einleitung

Jüngst schrieb der europäische Fußballverband UEFA für das diesjährige Champions League Finale in Berlin Tickets aus, auf die sich Fans aus aller Welt bewerben konnten. Noch weit vor der Bekanntgabe der Finalpaarungen gingen dermaßen viele Anträge ein, sodass letztendlich ein Losverfahren über die Sitzverteilung im Olympiastadion entscheiden musste. Dennoch dürfte sich die Traurigkeit bei vielen Bewerbern über den Nicht-Erhalt der Eintrittskarten in Grenzen gehalten haben. Denn dieses sportliche Großereignis sollte in nahezu allen Ländern der Welt live über ein TV-Gerät oder das Internet zu empfangen gewesen sein. Die Finalpartie aus dem Jahr 2012 wurde in 233 Ländern übertragen und lockte mehr als 300 Millionen Menschen vor den TV-Bildschirm.1 Sport gilt gerade für Massenmedien als essentieller Gegenstand der Berichterstattung und auch andersherum sind jene Medien ein unverzichtbarer Faktor, in ökonomischer als auch ästhetischer Sicht, für die Herausbildung und (Re-)Produktion des Sports.2 Dabei taucht - und das darf nicht vergessen werden - der Sport als Gegenstandsbereich der Unterhaltung auf. Sowohl die Inszenierung von diesem als auch die hergestellte intensivierte Ästhetik sind dabei vom Zuschauer und vom Produzenten erwünscht. Spiele werden im enormen Maße vor- und nachbereitet, durch einzelne Interviews und eingespielte Kurzproduktionen in einen großen Kontext gebracht und oft historisch eingeordnet. Dagegen beschränkt sich das Live-Erlebnis in der Arena unmittelbar auf das Spielfeld beziehungsweise den sportlich genutzten Raum und die Situationen, die in oder auf diesem entstehen.

Sportberichterstattung schafft Ereignisse und damit einhergehend Unterhaltung. Es wird ein spezifischer Blick auf den menschlichen Körper geworfen, typische Bewegungsformen und raum-zeitliche Strukturen, die einen speziellen Sport kennzeichnen, werden „mediengerecht eingefangen“.3 Der besondere Reiz beim Zuschauen ist das Wettkampfethos. Es wird gegenübergestellt, verglichen, gute oder schlechte Leistung erbracht, gewonnen oder verloren. Der Fernseher soll dabei den idealen Raum für jene Dinge schaffen, indem er uns die bestmögliche Perspektive beschert und zudem für uns unsichtbare Informationen greifbar und somit aus einer Begegnung ein Erlebnis macht.

Gerade eine Live-Übertragung bietet eine besondere Attraktivität und gilt als eine bedeutende Kategorie sowohl in der Ästhetik des Fernsehens als auch im Sport. Eben Sportevents spielen eine übergeordnete Rolle im Live-Genre. So sahen über 800 Millionen Menschen die Direktübertragungen der letzten Olympischen Spiele und der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2014.4

Bereits im ersten Jahr des Rundfunks fand der Sport in Deutschland seinen Platz im Programmangebot. 1924 gab es erstmals Livesendungen von Ruderregatten in Hamburg, Frankfurt am Main und Münster.5 Kurz darauf folgten Übertragungen von Fußballspielen, Pferderennen sowie Leichtathletik- und Boxwettkämpfen. Das erste fast vollständig live ausgestrahlte Großereignis waren die Olympischen Spiele 1936 in Deutschland. Sowohl die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen als auch die Sommerspiele in Berlin sollten mit Hilfe des Deutschen Kurzwellensenders aus dem Weltereignis ein Welt- und Medienerlebnis machen und den Ruf des nationalsozialistischen Deutschlands weltweit verbessern.5 Allein vom 6. bis zum 16. Februar 1936 konnte die deutsche Sendeanstalt 250 Übertragungen und 200 Livesendungen aus Garmisch-Partenkirchen verbuchen. Für ausgewählte Zuschauer wurden zwei Fernsehstuben mit einem jeweiligen Fassungsvermögen von 300 Besuchern eingerichtet, in denen Live-Material in einer noch sehr geringen Qualität von zehn Bildern pro Sekunde aus dem Olympia- und Schwimmstadion auf eine Leinwand projiziert wurden.6

Das erste live übertragende Fußballspiel ist auf den 15. November 1936 datiert und handelte sich um ein Länderspiel zwischen Deutschland und Italien. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Gründung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehörten Live-Übertragungen von Sportereignissen zu den Highlights. So wurde 1952 als erstes live gesendetes Fußballspiel im NWDR die Partie zwischen St. Pauli und Hamborn 07 ausgestrahlt.7

In der vorliegenden Bachelorarbeit sollen medientheoretische Erkenntnisse und praktische Beobachtungen vorrangig auf den Fußballsport angewendet werden. Dieser gilt nachweislich als besonders telegen, zuschauerwirksam und genießt in der europäischen Sportlandschaft durch seine einzigartige Popularität einen Sonderstatus im Fernsehprogramm.8 Ebenso ist die mediale Berichterstattung fest in das Fußballereignis integriert: Beispielsweise gehören Interviews im Anschluss an die Partie fest zu dem Spielritus dazu.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es einen Einblick in die heutige Sportberichterstattung zu geben. Sportfernsehen wird dabei speziell in dem Live- Genre untersucht. Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit der begleitenden Kommentarfunktion. Zuerst sollen die Aspekte einer Direktübertragung herausgefiltert werden, die das Fernsehereignis bestimmen und gleichzeitig den Rezipienten ein Versprechen geben. Die Aufbereitung eines Live-Sport- Ereignisses nimmt dabei eine gesonderte Rolle im Vergleich zu traditionellen Formaten ein. Dabei soll auch das mediale Beziehungsgeflecht in dem Sport- Medien-Konstrukt erläutert werden.

Der Eventcharakter der aktuellen Sportberichterstattung besteht nicht nur bei Fußballausstrahlungen. Die Produzenten schaffen Unterhaltung und erzeugen Nähe zum Empfänger. Interessant ist dabei, welche Motive das Publikum zum Einschalten hegt und wie sich diese Bedürfnisse in der Reproduktion des Sportereignisses wiederfinden. Dazu wird dem Fernsehpublikum eine neue Art der Wahrnehmung präsentiert, die eine sogenannte „(Sport-)Medienrealität“ zur Folge haben kann. Mittels technischer Instrumente bietet die TV-Übertragung Bilder und Töne, die im Stadion in dem Maße nicht erfahrbar wären.

Während der Betrachtung des Kommentators wird dessen ausgeübte Funktion aus Produzenten- und Zuschauerperspektive untersucht. Nachdem die Anforderungen an ihn geklärt wurden, sollen sportspezifische Beobachtungen das Phänomen erschließen, dass in jeweiligen Sportarten bestimmte Einflüsse auf die Art des mündlichen Sportreports einwirken. Neben der intensiven Betrachtung von Fußballübertragungen werden Ausblicke auf die beliebten Fernsehsportarten Formel 1 und Tennis gegeben, die sich aufgrund ihrer unterschiedlichen sportlichen Struktur anbieten. Die im Juni 2015 durchgeführten Gespräche mit den bekannten Sportkommentatoren Marcel Reif (Sky) und Steffen Simon (ARD) dienen während der Analyse als Stütze und bekräftigen Blicke auf die internen Vorgänge ihrer Arbeit. Im Fazit werden die erworbenen Erkenntnisse präsentiert.

Zur Untersuchung und Herstellung des Live-Genres bietet sich vor allem das Sammelband „Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen“9 an, in dem verschiedene Autoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln im fernsehwissenschaftlichen Kontext Echtzeitübertragungen untersuchen. In der 2008 erschienenen montage AV Ausgabe über den Mediensport10 dient besonders Christoph Bertlings Beitrag zum Sport in der TV- Unterhaltungsindustrie als Grundlage, um den Eventcharakter von Sportübertragungen herauszukristallisieren. Daniela Kühnerts intensive Beschäftigungen mit Sportfernsehen und Fernsehsportarten11 greift neben der ökonomischen Fokussierung auch die Ästhetisierung von Sportereignissen im Fernsehen auf und bietet ein Fundament für die Erforschung der Zuschauerbedürfnisse.

Bisher gibt es nur wenige wissenschaftliche Arbeiten, die sich der Funktion des Sportkommentators zugewandt haben. Einzig Moritz Langs Beschäftigung mit dem Fußball-TV-Kommentator12 ist in diesem Themenfeld zu verorten, wenn auch dieser den Versuch übernimmt, Qualitätskriterien eines Sportreporters mittels empirischer Studien festzulegen. So dienen eigene Beobachtungen übertragener Sportereignisse im deutschen Fernsehen als Grundlage der sportspezifischen Untersuchung.

2. Das Phänomen „Live-Berichterstattung“

2.1 Der Anspruch einer Live-Übertragung

Dass das Live-Fernsehen eine gesonderte Rolle im televisuellen Medium einnimmt, ist unbestreitbar. Übertragungstechnisch werden hier auf dem Prinzip der Echtzeit die verfügbaren Bild- und Tonaufnahmen unmittelbar vom Ereignis an das Endgerät zum Zuschauer geleitet. So bietet es für den Konsumenten einen besonderen Reiz, für die Produzenten stellt es eine große Herausforderung dar und für das entsprechende Event formt sich eine starke Plattform. Da sich eine Direktübertragung durch ihren produzierenden und reproduzierenden Charakter auszeichnet, drängen sich Fragen nach ihrer Gegenwärtigkeit, Aktualität, Ereignishaftigkeit sowie zu ihrer Beziehung zum ausstrahlenden Medium als auch zur Evokation einer bestimmten Art von Spannung als zentrale Aspekte einer eingehenderen Untersuchung dieses Medienformats unweigerlich auf. Um sich der Live-Sportberichterstattung zu nähern, ist es notwendig auf die genannten Eigenschaften einzugehen, da das Live-Prinzip sowohl bei Sportübertragungen, als auch bei anderen Formaten vorherrscht.

Der Wortursprung von „live“ liegt in der englischen Sprache und bedeutet ins Deutsche übersetzt „lebend“ oder „leibhaftig“. Diese Wortwahl spiegelt vor allem den Gegenwärtigkeitscharakter des Fernsehens wider, der gleichzeitig als ein Versprechen der räumlichen und zeitlichen Anwesenheit der Produzenten betrachtet werden kann und somit dem Publikum im „Hier und Jetzt“ die Perspektive vermittelt, unmittelbar an dem (sportlichen) Ereignis teilzunehmen.13 Die Beziehung der einzelnen Einstellungen ist durch eine zeitliche Kontinuität geprägt, bei der die filmische Zeit der diegetischen entspricht. Die Aktionen auf dem Bildschirm finden folglich auf derselben Zeitschiene statt wie in der „Wirklichkeit“, und obwohl die Regie die Möglichkeit hat zu entscheiden durch welche Linse der anwesenden Kameras der Zuschauer Einblick erhält, besteht nicht die Alternative, die Situation im Schnittvorgang zu beschleunigen, indem „tote“ Teile herausgeschnitten werden.14 Das verstärkt den Eindruck, dass die Ereignisse auf dem Monitor „jetzt gerade“ passieren und keine autorisierten Aufzeichnungen aus der Vergangenheit sind. Für die Produzenten bedeutet dies aber auch, alles sowohl visuell als auch auditiv einzufangen und die bestmöglichen Perspektiven zu präsentieren. Bilder, auf denen keine klare Handlung oder sogar keine Bewegung erkennbar ist, sollten ebenso vermieden werden wie Stille, sofern diese nicht als stilistisches Mittel eingesetzt wird oder diese im Ereignis integriert ist.

Der Rundfunk gilt schon immer als ein Medium der Aktualität, ebenso wie er seit jeher ein Medium der Unterhaltung ist.15 Was wäre nun nicht aktueller als eine Übertragung, die scheinbar zur gleichen Zeit geschieht, in der der Rezipient diese zu Gesicht bekommt? Live-Elemente sind unverzichtbar, um so zeitnah und erklärend wie möglich zu sein oder aus erster Hand Informationen zu erhalten. Die Berichterstattung ist jedoch mit Risiken verbunden, da journalistischen Kriterien wie Neutralität und Wahrheitsgehalt nicht immer vollständig genügt werden kann. Im schlimmsten Fall haben Journalisten aufgrund mangelnder Zeit für notwendige Recherche, wenig Hintergrundinformationen, sodass sie ahnungslos und naiv, wie der unvorbereitete Zuschauer vor dem Bildschirm, an die Sache herangehen müssen.16

Zudem sind die Gegebenheiten in Folge der zeitlichen Grenzen schwer überprüfbar. Fernsehen produziert eine ungeheure Beschleunigung an Informationen und Bildern. Durch die Schnelligkeit der Übertragungen verlieren Berichterstattungen mit zunehmender Zeit ihren Wert für den Zuschauer.17 Aktualität in der Direktübertragung heißt also: Dabei sein, wenn es passiert.

Jeder kann seine Erinnerungen an Fernseherlebnisse spontan mit herausragenden Live-Übertragungen assoziieren. Je nach Altersgruppe haben sich verschiedene Begebenheiten im Kopf verfestigt, wie die Mondlandung 1969 von Apollo 11 mit dem Astronauten Neil Armstrong, verschiedene Kriegsberichterstattungen, die Terroranschläge vom 11. September 2001, die Hochzeit von royalen Familien, Showereignisse wie „Wetten, dass…?“ oder eben sporthistorische Ereignisse wie zuletzt das Finale der FIFA Fußball- Weltmeisterschaft 2014 in Rio de Janeiro. Live-Fernsehen präsentiert und repräsentiert Ereignisse. Das gehört zu den zentralen Selbstdarstellungs- und Vermarktungsprofilen des Mediums schlechthin.18 Dem Verständnis des Ereignishaften entspricht hierbei immer der Figur eines herausragenden, singulären, besonderen Geschehensablaufes, der über einen großen Wirkungsbereich verfügt.19 Einerseits werden Veranstaltungen, die je nach Aufmachung und Effekt bestimmte Massen ansprechen, durch das Fernsehen dokumentiert. Andererseits schafft das Fernsehen durch seine unglaubliche Reichweite ein eigenes, vor dem Bildschirm stattfindendes Ereignis, das intensiv durch die Produzenten zelebriert wird und ein größeres Spektrum erreichen kann, als die Live-Situation vor Ort.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verfügen 97,5 Prozent aller Haushalte, also nahezu jeder, über einen Fernsehapparat.20 Dazu kommt, dass die Sender die Fernseh-Live-Inhalte inzwischen per Internet-Livestream oder via Applikationen den Nutzern zur Verfügung stellen. Das Publikum kann noch leichter einen Bezugspunkt zu den televisuellen Ereignisformen herstellen. Es spielen sich häufig Gespräche über Ereignisse ab, bei denen die Parteien in ihrer Person nicht anwesend waren, trotzdem wird darüber gesprochen, als hätten sie es selbst erlebt. Man kann beispielsweise mit der Fußball WM 2014 eine eigene Geschichte verknüpfen, in der der Fernsehapparat eine entscheidende Rolle eingenommen hat, indem er Freunde und Familie versammelt sowie das Gesprächsthema vorgegeben hat. Obwohl die Zuschauer das eigentliche Event nicht vor Ort erlebt haben, entwickelten sich rund um den Inhalt Emotionen, Bewertungen vom Gesehenen und Reaktionen darauf. Individuell spielte sich die Weltmeisterschaft für Millionen von Menschen, darunter für darüber berichtende Journalisten, vor dem TV ab.

In der Konstellation, in der das Fernsehen als Medium zwischen dem Rezipienten und dem Ereignis steht, entfaltet es sich selbst als Event. Es ist weniger ein bloßer Vermittler und prägt die Zuschauererwartung, wenn jene schon nicht dabei sein können, so wenigstens einen Reporter stellvertretend entsandt zu haben, der mitten aus dem Geschehen Geschichten aus erster Hand erzählt.21 Vorrangig nutzen Sender das Wort „live“ als Aushängeschild und projizieren es somit beispielsweise während der gesamten Übertragung an den oberen Bildschirmrand, direkt neben das eigene Logo. Es ist mehr als nur die mediale Anwesenheit, die dort impliziert ist, sondern dazu ein Hinweis auf Qualitätsfernsehen. Live-Übertragungen sind allein durch die Notwendigkeit der Anwesenheit aller produzierenden Akteure zur gleichen Zeit am gleichen Ort (Kamera, Licht, Maske, Redakteure, Moderatoren / Kommentatoren, Korrespondenten) und nicht zuletzt wegen der verwendeten Technik extrem aufwändig und benötigen damit einhergehend ein finanzielles Fundament, auf dem die Sendung aufgebaut wird. Weitere Erscheinungsformen und Bestandteile von Direktübertragungen sind Studiogespräche mit Gästen oder Co- Kommentatoren, die in der Funktion als Experten aus dem thematisierten Feld, Informationen aus der Insider-Position nach außen geben. So wählten ARD und ZDF mit den Fußball-Ikonen Mehmet Scholl und Oliver Kahn beliebte und polarisierende Stars, die sachlich analysieren können und durch ihre Anwesenheit viele Zuschauer an den Bildschirm ziehen.

Spannung im Sport oder in Spielshows erfährt mehr Intensität, rezipiert man sie „live“ statt aufgezeichnet. Im selben Maß ist das hermeneutische Engagement der Zuschauer ein ganz anderes. Ihre Beschäftigung liegt nicht im Rätsel lösen oder etwa darin, erzählerische Entwicklungen vorauszuahnen, die eine Autorschaft schon erfahren hat, sondern sie sind stattdessen dazu eingeladen, eben jene gesteigerte Spannung in Echtzeit zu erleben und eine unvermittelte Ungewissheit zu erfahren.22 Das Prinzip „live“ ist zudem an das Unterhaltungs- Genre gekoppelt, also an eine Angebots- und Nutzungskategorie, die stattfindet, sobald die Rezipienten mit den Senderangeboten etwas anfangen können und ein eigenes Erlebnis kreieren.23

Gerade bei Sportübertragungen ist Spannung das eigentliche Versprechen, das erwartet wird, transportiert werden muss und Unterhaltung erzeugt. Ist diese jedoch nicht (mehr) da, muss sie vom Produzenten künstlich geschaffen werden, um die Senderquoten aufrecht zu erhalten. Oft eingesetzte Mittel sind dafür musikalisch untermalte Vor- und Nachberichte, Interviews oder die Kontextualisierung durch einen Kommentator, dessen interessante Rolle in dem Live-Konstrukt noch genauer erläutert wird.

Unter der Suggestion räumlicher wie zeitlicher Gegenwärtigkeit gewinnt das LiveTV seine Konnotation als „Fenster zur Welt“.24 Der Blickwinkel wird durch Produzenten hergestellt, die wohlwissend, dass eine Schar von Menschen nur das erblicken kann, was sie ihnen erlauben zu sehen, unter hohem Druck eine Arbeit im Risiko ausüben. Fehler geschehen für die Ewigkeit, problematische Situationen müssen binnen weniger Sekunden bereinigt werden. Spannung wird also nicht nur nach außen hin erzeugt, vielmehr beeinflusst sie auch die Arbeitsweise der Mitarbeiter des Senders.

Erfolgreich kann eine Live-Produktion werden, wenn diese ohne Pannen nicht nur das Ereignis visuell und auditiv überträgt, sondern eine fast ebenbürtige oder sogar noch übersteigerte Stimmung zum Empfänger nach Hause transferieren kann. Ihr Ziel hat sie erreicht, wenn der Rezipient sie bewusst auswählt und dafür das Event vor Ort ausschlägt. Gerade bei Sportereignissen will das Fernsehen mit dem tatsächlichen Erlebnis auf Augenhöhe agieren und es im besten Fall sogar übertreffen.

2.2 Die Aufbereitung eines Live-Sportereignisses

2.2.1 Talk oder Sport

Das frühere Sportfernsehprogramm DSF (heute „Sport1“) war bekannt für seinen Werbeslogan „Mittendrin statt nur dabei“. Dieser Spruch lässt die Anforderungen vieler Sportfans an die Produzenten erkennen, die von zu Hause aus Direktübertragungen beziehen. Der Konsument erwartet tiefste Einblicke, geballte Fachkenntnis und eine würdige Aufbereitung seines Lieblingssports. Die verlangte Intensität soll sogar eine dermaßen große Wirkung erzielen, dass das Sportfernsehen nicht nur als Alternative zum Spektakel vor Ort wird, sondern die Vorteile der medialen Anwesenheit in der Wohnung deutlich spürbar werden, indem mehr gesehen und erlebt werden kann als im Stadion.

Sport-Berichterstattung nimmt eine Sonderrolle im Live-Format ein und erhält durch seine Eigenheiten einen anderen Charakter als die übrigen Direktübertragungen. Gerade die Talkshow vertritt den Unterhaltungsshowsektor und bietet sich für einen Vergleich an, da sie Unterscheidungen zum Sport im Fernsehen sichtbar macht.

Grundsätzlich kann von der Ereignishaftigkeit im Live-Fernsehen ausgehend in zwei zentrale Präsentationsmodi des Mediums differenziert werden: Erster Ausdruck ist die immanente autopoietische Kreation von Pseudo-Ereignissen wie Shows oder Gameshows als Live-Ausstrahlungen, die als fiktionales Format bezeichnet werden. Der dokumentarische Impetus hingegen manifestiert sich in publizistischer Berichterstattung und der Aufbereitung externer Ereignisse, wird als dokumentarisches Format aufgefasst und ordnet vor allem die Live- Sportberichterstattung ein.25

Die Sportberichterstattung bei einem Event kann allerdings auch in beide Ebenen unterteilt werden. Im Studio, aus dem vor sowie nach der Ausstrahlung des sportlichen Ereignisses berichtet wird, wird das Authentische ähnlich inszeniert, wie bei einem üblichen Talkshow-Format. Ehrwürdige Architekturen werden zu Kulissen mit Effektcharakter degradiert, helle Scheinwerfer, technische Einbauten und versteckte Kabel kennzeichnen die Situation vor Ort. Die beteiligten Moderatoren und Gäste sitzen vorher in der Maske, Kamerapositionen und Blickwinkel sind auf die folgenden Worte bereits abgestimmt.26

Beim Übergang zum eigentlichen sportlichen Wettkampf hingegen wird aus der gestellten Wirklichkeit, ein Versuch der Übermittlung des Realen. Während das Publikum bei einer Talkshow einen Casting-Charakter einnimmt, indem durch einen sogenannten warm upper vor der Aufzeichnung Stimmung erwartungsgemäß generiert und der Applaus in verschiedenen Sequenzen von ihm angeleitet, wenn nicht sogar gefordert wird, ist zwar ebenfalls der sportliche Raum mikrofoniert, fängt jedoch nur Fangesänge und Emotionen ein, die nicht vom Produzenten ausgehend sind, sondern die tatsächliche Kulisse für den Zuschauer erkennbar macht. Es wirkt, als wolle die Live-Unterhaltungsshow durch diese Signale einen Eindruck von „Live-Ähnlichkeit“ erzeugen. Wirklichkeit ist dabei konstruiert und inszeniert, daher wohl mehr ein Versuch einer Abbildung des wahren Lebens.

Bei beiden Formaten adressiert der Moderator direkt den Zuschauer. Das Publikum in einer Talkshow spielt zudem eine eigene Rolle, nämlich die eines Publikums, das für anderes Publikum „Publikum“ spielt.27 Die Zuschauer werden im Studio auf die Seite der Produzenten gezogen und fungieren zudem noch als Stellvertreter der nicht-präsenten Fernsehzuschauer. Die Fans im Stadion gelten dagegen als einflussreicher Bestandteil des Live-Ereignisses und erfahren in ihrer Funktion ebenso Wertungen von außen, wie die Sportler auf dem Feld.

Die geladenen Gäste einer Talkshow gehen wie die Mannschaften auf dem Fußballfeld in ihrer festgelegten Position auf den Platz - und verlassen ihn in den meisten Fällen von dieser aus wieder. Im dualen Sportsystem ist der Disput jedoch allein durch die Partie gegeben, in der sich Kontrahenten klar und offensichtlich auch durch unterschiedliche Trikots und Clublogos voneinander abgrenzen. In Talkshows wird ein ähnliches System heraufbeschworen, um eine Diskussion zu entfachen, die zwar ohne Sieger ausgeht, aber bereits in der Konstellation auf dem Blatt Papier Spannung prognostiziert. Was bei Pokalspielen in die Hände der „Losfee“ gelegt wird, müssen Redakteure einer Talkshow selbst zusammenstellen. So saßen bei der ARD-Talksendung Menschen bei Maischberger zum Thema „sexuelle Vielfalt“ im April 2014 der/die Travestiekünstler/in Conchita Wurst, die Feministin Alice Schwarzer und die Transsexuelle Alicia King der katholischen Theologin und sechsfachen Mutter Michaela Freifrau Heeremann sowie dem thüringischen AfD-Fraktionschef Björn Höcke gegenüber. Die Gesprächsallianzen waren von vornherein eindeutig, ein abschließendes Ergebnis jedoch nicht absehbar. Die anwesenden Teilnehmer positionieren sich klar gegen oder für sexuelle Vielfalt, spielten in dieser Diskussion in einer Art Team mit- und gegeneinander - für den Zuschauer ein Wettstreit im sportlichen Sinne, der vor allem unterhalten hat.

Eine Live-Situation bei (Sport-)Ereignissen ist immer an den Versuch der Zurücknahme des Mediums gekoppelt. Denn erst wenn der Rezipient nicht im ständigen Bewusstsein ist, dass er aus einer gewissen Entfernung am Ereignis teilnimmt, hat das Fernsehen in diesem Genre sein Ziel erreicht. Es findet eine Vernetzung von Medien und Alltag unter der Aufhebung medialer Grenzen statt, in der die Live-Unterhaltung das Versprechen des Übergangs zur „Life- Unterhaltung“ birgt - zum lustorientierten Erlebnis gegen den Eintausch eines kleinen Abschnitts eigener Lebenszeit.28 Damit das Gefühl der Zeitverschwendung oder des Bedauerns nicht physisch vor Ort zu sein möglichst unterdrückt wird, darf dem Zuschauer nichts verschwiegen werden. Jedes noch so kleine Detail kann für die Erschließung der Situation wichtig sein und erst wenn dann noch etwas präsentiert wird, was selbst das Publikum vor Ort mit bloßem Auge nicht hätte erkennen können, entwickelt sich aus der Zurücknahme des Mediums ein unterschwelliger Akt der Selbstlegitimation - der in Talkshows hingegen offensichtlich vorhanden ist.

Die Produzenten müssen sich während der Sport-Direktübertragung eines Ereignisses auf das Eigentliche, das Stattfindende konzentrieren und die Bilder darauf reduzieren, um die Zurücknahme des Mediums Fernsehen zu gewährleisten. Somit steht die Natur und Natürlichkeit des Sports im Vordergrund, andere Kameras oder Fotografen werden vor der Linse des übertragenden Gerätes gemieden. Bei Talkshows geschieht diese Zurücknahme nicht. Im Gegenteil: Die Beziehung ihrer Sendung zum Medium ist klar selbstlegitimiert. Nicht nur bei Menschen bei Maischberger beginnt der Abend mit einer auffälligen Kamerafahrt durch das Studio, in dem einzelne Elemente strukturiert erkennbar gemacht werden. Dem Zuschauer ist klar: Die Akteure befinden sich in einem konstruierten Raum, der voller technischer Finessen steckt und der offenbart, in welcher perspektivischen Konstellation das Publikum zu den Gästen steht. In vielen Einstellungen sind oft andere Schwenkkameras mit den zugehörigen Kameramännern im Bild zu sehen, mehr beabsichtigt, als aus Versehen. Was als Mittel einer Selbstdarstellung genutzt wird, herrscht in der Sportberichterstattung nicht vor, da hier hingegen versucht wird, alles unsichtbar zu machen, was auf einen technischen Ursprung deutet, der im engen Sinne nicht zum Wettbewerb gehört.

Bei einem Fußballspiel wählt die Kamera immer den Ball als Mittelpunkt des Bildes. Der Blick des interessierten anwesenden Zuschauers wird nachgeahmt, die Betrachtung bleibt natürlich. Die Kamerafahrten im Talkshowstudio hingegen deuten auf Extravaganz und wären mit dem bloßen Auge nicht möglich. Perspektivwechsel und Schärfenverlagerungen beleben manch stumpfes Gespräch und verknüpfen die Diskussion mit Nicht-Live-Elementen, die im studiointernen Bildschirm eingespielt werden. Während der neunzig Minuten eines Fußballmatches finden solche aufwändigen Kamerabewegungen eher selten Anwendung. Die einzige Ausnahme wird bei dem Wechsel vom Moderator zum Kommentar deutlich. Letzter spricht am Anfang des Spiels direkt in das Objektiv zum Publikum. Im Hintergrund sind seine technischen Hilfsmittel klar erkennbar. Außenaufnahmen vom Stadion werden gezeigt, eine Kamerafahrt über das Feld gibt einen Überblick aus der Vogelperspektive. Doch mit dem Anstoß-Pfiff des Schiedsrichters werden aus diesen gewaltigen Bildern, einfache Aufnahmen - die einzig das fokussieren, was auf dem Feld geschieht.

Auch wenn mit dem live-Format eine Zurücknahme des Mediums im Vordergrund steht, kann dieses nicht gelöst von audiovisuellen Medien betrachtet werden, die mit der Veranstaltung einhergehen. Die Anwesenheit der Kameras ist im (Unter- )Bewusstsein der Beteiligten, deren Verhalten dadurch maßgeblich beeinflusst wird. Jubelnde Torschützen rennen in Richtung der Kamera; zufriedene Leichtathleten winken in das Aufnahmegerät oder verteilen Handküsse an die Freunde und Familie vor dem Fernsehapparat; Spieler ziehen ihr Trikot aus, um eine darunter enthaltende Botschaft in die Öffentlichkeit zu tragen.

[...]


1 Patzig, Johannes: Champions League-Finale kostet Stadt eine Million. In: http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/champions-league-finale-kostet- muenchen-eine-million-euro-1426756.html, zugegriffen am 06.06.2015.

2 Müller, Eggo / Stauff, Markus: Zur Medienästhetik des Sports. In: montage AV, Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation: Mediensport. Schüren Verlag, Marburg 17.01.2008. S. 4-6.

3 Ebd.

4 Morse, Margaret: Sport im Fernsehen. Wiederholung und Spektakel. In: montage AV, Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation: Mediensport. Schüren Verlag, Marburg 17.01.2008. S. 10.

5 Diller, Ansgar: Groß-Veranstaltungen der Rundfunk-Übertragung: Olympische Spiele in Berlin 1936. In: Leonhard, Joachim-Felix (Hg.): Medienwissenschaft: ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. De Gruyter, Berlin 2001, S. 1412.

6 Leder, Dietrich: Vom Verlust der Distanz. Die Geschichte der Fußballübertragungen im deutschen Fernsehen. In: Schierl, Thomas (Hg.): Die Visualisierung des Sports in den Medien. Herbert von Halem Verlag, 2. Auflage, Köln 2004, S. 45.

7 Ebd. S. 47, 48

8 Vgl. Kühnert, Daniela: Sportfernsehen & Fernsehsport. Die Inszenierung von Fußball, Formel 1 und Skispringen im deutschen Fernsehen. Verlag Reinhard Fischer, München 2004, S. 21.

9 Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut (Hg.): Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000.

10 montage AV, Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation: Mediensport. Schüren Verlag, Marburg 17.01.2008.

11 Kühnert, Daniela: Sportfernsehen & Fernsehsport. Die Inszenierung von Fußball, Formel 1 und Skispringen im deutschen Fernsehen. Verlag Reinhard Fischer, München 2004.

12 Lang, Moritz: Fußball-TV-Kommentierung - Sicherung von Qualität und Standards. Eine Online-Befragung unter Sportjournalisten. Lit, Berlin 2009.

13 Kirchmann, Kay: Störung und Monitoring - Zur Paradoxie des Ereignishaften im Live- Fernsehen. In: Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut (Hg.): Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, S. 91. (im folgenden zit. als: Kirchmann, Live-Fernsehen).

14 Fiske, John: Augenblicke des Fernsehens. Weder Text noch Publikum. 1989. In: Pias, Claus / Engell, Lorenz (Hg.): Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard. Deutsche Verlags-Anstalt, 6. Auflage, München 2008, S. 247. (im folgenden zit. als: Fiske, Augenblicke des Fernsehens).

15 Kammer, Manfred: Vom „Live“ zur Interaktion. In: Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut (Hg.): Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen. Nomos Verlagsgesellschaft, BadenBaden 2000, S. 123.

16 Warken, Bettina: Live-Fernsehen und aktuelle Berichterstattung. In: Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut (Hg.): Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, S. 248. (im folgenden zit. als: Warken, Live- Fernsehen).

17 Kühnert, Daniela: Sportfernsehen & Fernsehsport. Die Inszenierung von Fußball, Formel 1 und Skispringen im deutschen Fernsehen. Verlag Reinhard Fischer, München 2004, S. 5. (im folgenden zit. als: Kühnert, Sportfernsehen & Fernsehsport).

18 Vgl. Kirchmann, Live-Fernsehen. S. 91.

19 Kirchmann, Live-Fernsehen. S. 92.

20 Statistisches Bundesamt: Ausstattung privater Haushalte mit Unterhaltungselektronik im Zeitvergleich - Deutschland. Stand: 2014. In: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingu ngen/AusstattungGebrauchsguetern/Tabellen/Unterhaltungselektronik_D.html, zugegriffen am 03.06.2015.

21 Warken, Live-Fernsehen. S. 245.

22 Fiske, Augenblicke des Fernsehens. S. 247.

23 Hallenberger, Gerd: Live-Unterhaltung im Fernsehen: Geschichte, Entwicklung und Perspektiven. In: Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut (Hg.): Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, S. 204. (im folgenden zit. als: Hallenberger, Live-Unterhaltung).

24 Kirchmann, Live-Fernsehen. S. 91.

25 Kirchmann, Live-Fernsehen. S. 91, 92.

26 Vgl. Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut: Live is Life - Vorwort zu einer Tagung und einem Sammelband. In: Hallenberger, Gerd / Schanze, Helmut (Hg.): Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, S. 10.

27 Hallenberger, Live-Unterhaltung. S. 211.

28 Hallenberger, Live-Unterhaltung. S. 205.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten

Details

Titel
Fußball-Live-Übertragung im Fernsehen. Die Kommentarfunktion in der Live-Berichterstattung
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar  (Fakultät Medien)
Veranstaltung
Medien, Sport und Fernsehen
Note
1,5
Autor
Jahr
2015
Seiten
59
Katalognummer
V334333
ISBN (eBook)
9783668251526
ISBN (Buch)
9783668251533
Dateigröße
1223 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fußball, Live, Übertragung, Fernsehen, TV, Kommentator, Kommentar, Sportkommentator, Live-Berichterstattung, Berichterstattung, Steffen Simon, Marcel Reif, Tennis, Formel 1, Stadion, Erlebnis, Öffentlichkeit, Bundesliga, EM, WM
Arbeit zitieren
Simon Dietze (Autor), 2015, Fußball-Live-Übertragung im Fernsehen. Die Kommentarfunktion in der Live-Berichterstattung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334333

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