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Risikomanagement als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements zur Schaffung von Risikotransparenz unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen

Title: Risikomanagement als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements zur Schaffung von Risikotransparenz unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen

Bachelor Thesis , 2014 , 63 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Wilko Brenner (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werden unternehmerische Nachhaltigkeitsleistungen aus der Perspektive des unternehmerischen Risikomanagements betrachtet. Es wird sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie unternehmerische Nachhaltigkeitsleistungen transparent, d.h. in bewusster Art und Weise innerhalb eines unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagements sichtbar gemacht werden können. Dies führt zu folgender Problemstellung und Zielsetzung:
Auf welche Art und Weise kann eine transparente Darstellung der unternehmerischen Nachhaltigkeitsleistungen im Zuge des Prozesses des Nachhaltigkeitsmanagements gewährleistet werden?
Durch welche Funktionen/Aufgaben wird dieser Prozess durch ein betriebliches Risikomanagementsystem unterstützt, welches im Nachhaltigkeitsmanagement implementiert ist?
Ziel dieser Arbeit ist es, einen unternehmens- und branchenübergreifenden Ansatz zu entwickeln, der durch den Funktions- und Aufgabenbereich des Risikomanagements, eingebettet in ein Nachhaltigkeitsmanagement, sowohl unternehmensintern-, als auch unternehmensextern eine transparente Darstellung unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen bewirkt.
Unternehmensintern soll dieser ermöglichen, dass Entscheidungen im Nachhaltigkeitsmanagement auf objektivierten und nachvollziehbaren Grundlagen getroffen werden. Das bedeutet, dass Entscheidungsträger durch interne Risikotransparenz in die Lage versetzt werden sollen, unternehmensspezifische, nachhaltigkeitsbezogene Themen zu identifizieren-, deren Wirkungszusammenhänge zu erkennen- und daraus Erfolgsfaktoren ableiten zu können, welche zum Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie werden. Ergebnis sollen Nachhaltigkeitsleistungen in allen Dimensionen unternehmerischer Nachhaltigkeit sein.
Unternehmensextern soll durch die hergestellte interne Transparenz ermöglicht werden, dass die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens für externe Stakeholder durch eine offene, klare, nachvollziehbare und von Fakten unterlegte Kommunikation sichtbar gemacht wird. Das bedeutet, dass externe Stakeholder im Sinne externer Risikotransparenz eine an deren Bedürfnissen ausgerichtete Berichterstattung vom Unternehmen erfahren, welche die verfolgte Nachhaltigkeitsstrategie und die erzielten Nachhaltigkeitsleistungen zum Inhalt hat. Ergebnis sollen durch Nachhaltigkeitsleistungen erzielte Wettbewerbsvorteile sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

2. Grundlagen unternehmerischer Nachhaltigkeit

2.1 Ursprung und Entwicklung

2.2 Nachhaltigkeit als Managementkonzept

2.3 Dimensionen unternehmerischer Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsleistung

2.4 Stakeholdertheorie und Transparenz

3. Risikomanagement als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements

3.1 Verhältnis von Nachhaltigkeit und Risiko

3.2 Strategisches Risikomanagement als Fundament nachhaltig orientierter Wettbewerbsstrategien

3.3 Der Risikomanagementprozess im Prozess des Nachhaltigkeitsmanagements

3.3.1 Situations- und Stakeholderanalyse als Basis risikorelevanter Daten und Strategieumsetzung

3.3.2 Das Risikomanagement als Richtlinie der Nachhaltigkeitsstrategie

3.3.3 Interne und externe Risikotransparenz

4. Schaffung von interner und externer Risikotransparenz unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen

4.1 Interne Risikotransparenz

4.1.1 Situations- und Stakeholderanalyse

4.1.1.1 Identifikation der Stakeholderanforderungen

4.1.1.2 Methoden zur Risikoidentifikation

4.1.2 Analyse- und Bewertung der Stakeholderanforderungen

4.1.2.1 Bewertungsgrundlage

4.1.2.2 Methoden zur Analyse und Bewertung

4.1.3 Auswahl und Integration nachhaltigkeitsbezogener Maßnahmen in die Unternehmensstrategie

4.1.3.1 Auswahl

4.1.3.2 Integration

4.2 Externe Risikotransparenz

4.2.1 Strategieumsetzung

4.2.2 Berichterstattung

4.2.2.1 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

4.2.2.2 Freiwillige Umwelt- und Sozialstandards

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit entwickelt einen unternehmens- und branchenübergreifenden Ansatz, der das Risikomanagement in das Nachhaltigkeitsmanagement integriert, um Nachhaltigkeitsleistungen sowohl intern als auch extern transparent darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch dieses Risikomanagementsystem ein Zustand der Transparenz erreicht werden kann, der Entscheidungsträgern fundierte Grundlagen bietet und externe Stakeholder durch eine glaubwürdige Berichterstattung überzeugt.

  • Integration von Risikomanagement in das Nachhaltigkeitsmanagement
  • Methoden der Situations- und Stakeholderanalyse
  • Strategien zur Risikobewältigung (Risikovermeidung, -minderung, -überwälzung, -kompensation)
  • Schaffung interner und externer Risikotransparenz
  • Anforderungen an eine nachhaltige Berichterstattung
  • Verwendung von nicht-finanziellen Leistungsindikatoren

Auszug aus dem Buch

3.1 Verhältnis von Nachhaltigkeit und Risiko

“Risikomanagement ist Nachhaltigkeitsmanagement. Nichts anderes als Risikomanagement war Carlowitz’ Waldbewirtschaftungsweise; er wollte damit der Gefahr vollkommen erschöpfter Holzbestände zuvorkommen. Risikomanagement meint klassischerweise so viel wie die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken und den Umgang mit ihnen.”56 Die Einsicht in die Notwendigkeit, für künftige Lebensbedingungen vorsorgend zu Handeln, ist nicht nur zentrales Element innerhalb eines unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement, sondern auch Merkmal eines unternehmerischen Risikomanagements.57 Die Beschäftigung mit Risiken setzt demnach ein bestimmtes Maß an Gestaltbarkeit der Zukunft (und damit der Vermeidbarkeit von unerwünschten Ereignissen) voraus, weil Risiken auf einem Spannungsverhältnis zwischen zukünftigen Ereignissen und unternehmerischen Entscheidungen beruhen.58 Das Risikomanagement wird in der Literatur oftmals in eine operative und strategische Komponente unterteilt. Beim strategischen Risikomanagement soll gewährleistet werden, dass Automatismen in sämtliche Geschäftsprozesse integriert-, der grundsätzliche Umgang mit Risiken definiert und der organisatorische Rahmen für ein Risikomanagement geschaffen wird. Außerdem steht die Festlegung von Zielen für das Risikomanagement im Vordergrund, die sich im Rahmen eines nachhaltig ausgerichteten Unternehmens an die Ziele des Nachhaltigkeitsmanagements orientieren sollten.59 Das Verständnis einer nachhaltigen Unternehmensführung geht damit über eine reine Risikobetrachtung hinaus, da ökologische und soziale Leistungen gezielt zum Aufbau strategischer Erfolgskriterien eingesetzt werden sollen.60

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeitsbegriffen in der Wirtschaft und formuliert die Forschungsfrage, wie Nachhaltigkeitsleistungen im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements transparent dargestellt werden können.

2. Grundlagen unternehmerischer Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge der Nachhaltigkeit, ordnet sie als Managementkonzept ein und definiert die Dimensionen sowie die Stakeholdertheorie.

3. Risikomanagement als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements: Hier wird das Verhältnis zwischen Nachhaltigkeit und Risiko analysiert und dargelegt, wie ein Risikomanagementprozess als Richtlinie für eine Nachhaltigkeitsstrategie fungiert.

4. Schaffung von interner und externer Risikotransparenz unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen: Das Kapitel beschreibt methodische Ansätze zur Identifikation und Bewertung von Stakeholderanforderungen sowie Möglichkeiten zur Umsetzung und Berichterstattung dieser Leistungen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Entwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements zusammen und betont die Notwendigkeit einer integrierten Strategie, um durch Risikotransparenz Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeitsmanagement, Risikomanagement, Risikotransparenz, Stakeholderanalyse, Nachhaltigkeitsstrategie, Corporate Social Responsibility, Unternehmensführung, Risikoidentifikation, Risikosteuerung, Risikoberichterstattung, Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, Wertschöpfungskette, Wettbewerbsstrategien, Stakeholdertheorie, Nachhaltigkeitsleistung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Risikomanagement und Nachhaltigkeitsmanagement, um unternehmerische Nachhaltigkeitsleistungen intern und extern transparent zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Stakeholderanalyse, verschiedene Strategietypen zur Risikosteuerung, die interne Risikokommunikation sowie die Anforderungen an eine glaubwürdige nachhaltige Berichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist die Entwicklung eines unternehmensübergreifenden Ansatzes, der das Risikomanagement nutzt, um Nachhaltigkeitsstrategien objektivierbar, nachvollziehbar und transparent darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher und praktischer Quellen, um Konzepte wie das Drei-Säulen-Modell, das EFQM-Modell und verschiedene Risikomanagementinstrumente systematisch zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Risikomanagementprozess (Identifikation, Bewertung, Steuerung) und zeigt auf, wie aus Stakeholderanforderungen konkrete Erfolgsfaktoren für die Unternehmensstrategie abgeleitet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Risikotransparenz, Nachhaltigkeitsmanagement, Stakeholderanalyse und der Triple-Bottom-Line-Ansatz.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen internen und externen Stakeholdern?

Die Arbeit differenziert Stakeholder nach ihrer Machtbasis und ihrem Einfluss auf das Unternehmen, um relevante Anforderungen zu priorisieren und zielgerichtet in die Unternehmensstrategie zu integrieren.

Warum spielt das Risikomanagement eine Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit?

Das Risikomanagement fungiert als "Umfeldradar", das ökologische und soziale Risiken frühzeitig erkennt und durch gezielte Steuerung Maßnahmen einleitet, die sowohl das Unternehmen schützen als auch langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen.

Was bedeutet "externe Risikotransparenz" in diesem Kontext?

Sie beschreibt die offene und glaubwürdige Kommunikation von Nachhaltigkeitszielen, Risiken und Chancen an externe Stakeholder, beispielsweise durch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren in Geschäftsberichten.

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Details

Title
Risikomanagement als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements zur Schaffung von Risikotransparenz unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen
College
University of Applied Sciences Bremen  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Wilko Brenner (Author)
Publication Year
2014
Pages
63
Catalog Number
V334411
ISBN (eBook)
9783668244573
ISBN (Book)
9783668244580
Language
German
Tags
Risikomanagement Nachhaltigkeitsmanagement Nachhaltigkeit Risikotransparenz Nachhaltigkeitsleistung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wilko Brenner (Author), 2014, Risikomanagement als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements zur Schaffung von Risikotransparenz unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334411
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