Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Projektmethode, welche ein Teil des Themas „Aktives Lernen anleiten: Einzelne Methoden in der Praxis 1“ ist. Diese Thematik lässt sich in folgende Punkte gliedern:
- Vermittlung beruflicher Schlüsselqualifikationen
- Neue Methoden in der Ausbildung: Förderung von Schlüsselqualifikationen durch kleine Maßnahmen
- Die Projektmethode
Ich habe mich für die Projektmethode entschieden, da dieses Thema für mich am interessantesten ist. Die Projektmethode ist nicht nur Theorie. Sie ist oft Bestandteil des praktischen Arbeitens. Sie wird nicht nur in der Schule und Ausbildung angewendet, sondern auch im Berufsleben, wenn etwas organisiert, also geplant und durchgeführt werden muss. Sie dient zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und auch zum Erwerb von z.B. sozialen Kompetenzen. Das ist besonders heut zutage wichtig und deshalb wollte ich mich intensiver mit diesem Thema beschäftigen. Im Folgenden werde ich auf einzelne Punkte, wie die Definition der Projektmethode, die Ziele der Projektmethode sowie auch deren Aufbau und den typischen Aktionen des Ausbilders und der Auszubildenden genauer eingehen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 DEFINITIONEN
2.1 DEFINITION VON „PROJEKTMETHODE“
2.2 DEFINITION VON „PROJEKT“
3 ZIELE DER PROJEKTMETHODE
4 DIE VIER PHASEN DER PROJEKTMETHODE
4.1 VORLAUF
4.2 PLANUNG
4.3 DURCHFÜHRUNG
4.4 AUSWERTUNG
5 TYPISCHE AKTIONEN DES AUSBILDERS
6 TYPISCHE AKTIONEN DER AUSZUBILDENDEN
7 DIE DREI EBENEN DER LERN- UND AUSBILDUNGSZIELE
7.1 INHALTSEBENE
7.2 GRUPPENEBENE
7.3 SUBJEKTEBENE
8 STELLUNGNAHME
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Projektmethode als handlungsorientiertes Konzept in der beruflichen Ausbildung. Das Ziel ist es, den theoretischen Rahmen sowie die praktischen Anwendungsphasen aufzuzeigen und den Mehrwert der Methode für die Förderung beruflicher und sozialer Handlungskompetenzen zu verdeutlichen.
- Vermittlung beruflicher Schlüsselqualifikationen
- Strukturierung der Projektmethode in vier Phasen
- Analyse der Rollenverteilung zwischen Ausbilder und Auszubildenden
- Differenzierung der Lernziele auf Inhalts-, Gruppen- und Subjektebene
Auszug aus dem Buch
4.2 Planung
Aus dem Entwurf oder der ersten Skizze des Projektes soll ein konkreter Plan erstellt und ausgearbeitet werden. Die genaue Planung der weiteren Vorgehensweise ist unumgänglich, um gewisse Richtlinien zu schaffen. Zu aller Erst müssen Regeln geschaffen werden. Hierbei werden gewisse Umgangsformen festgelegt, wie z.B. pünktliches Erscheinen. Diese „Spielregeln“ sollen eine Ebene schaffen auf der alle Teilnehmer soweit problemlos miteinander kommunizieren und zusammen arbeiten können. Solche Regeln schaffen auch eine gute Basis für die Lösung von auftretenden Konflikten oder Spannungen, denn das Ziel des Projektes sollte durch Streitereien nicht gefährdet werden. Letzten Endes sind Regeln keine Garantie dafür, dass die Planung und Durchführung eines Projektes reibungslos verlaufen, doch sie sind sehr wichtig für die Aneignung von verschiedenen Handlungskompetenzen.
Neben der Festlegung von Regeln muss sich die Gruppe über das benötigte Material Gedanken machen. Hier sollten sie sich die Frage stellen welche Werkstoffe und Werkzeuge sie brauchen. Weiter müssen sie sich überlegen welche Informationen sie zur Verwirklichung des Projektes benötigen und welche Quellen ihnen zur Verfügung stehen. Es muss außerdem geklärt werden wie viel Raum der Gruppe zur Verfügung steht und wie viel Zeit die verschiedenen Aufgaben in Anspruch nehmen dürfen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema der Projektmethode und Begründung der Relevanz für das praktische Lernen.
2 DEFINITIONEN: Begriffsbestimmung der Projektmethode sowie Abgrenzung und Einordnung verschiedener Projektarten.
3 ZIELE DER PROJEKTMETHODE: Erläuterung der angestrebten Lernziele, insbesondere im Hinblick auf fachliche und soziale Kompetenzen.
4 DIE VIER PHASEN DER PROJEKTMETHODE: Detaillierte Beschreibung der Phasen Vorlauf, Planung, Durchführung und Auswertung.
5 TYPISCHE AKTIONEN DES AUSBILDERS: Darstellung der veränderten Rolle des Ausbilders als Lernberater und Koordinator.
6 TYPISCHE AKTIONEN DER AUSZUBILDENDEN: Beschreibung der aktiven Mitgestaltung und Selbstorganisation durch die Lernenden.
7 DIE DREI EBENEN DER LERN- UND AUSBILDUNGSZIELE: Differenzierung zwischen Inhalts-, Gruppen- und Subjektebene im Lernprozess.
8 STELLUNGNAHME: Persönliche Bewertung der Wirksamkeit der Projektmethode für den Ausbildungserfolg.
Schlüsselwörter
Projektmethode, Ausbildung, Handlungskompetenz, Schlüsselqualifikationen, Selbstständigkeit, Projektphasen, Ausbilderrolle, Gruppenarbeit, Praxisorientierung, Lernziele, Inhaltsgestaltung, soziale Kompetenz, Reflexion, Selbstvertrauen, Berufsleben.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Projektmethode als eine Form des aktiven Lernens, die darauf abzielt, Theorie und Praxis in der beruflichen Ausbildung miteinander zu verknüpfen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Fokus stehen die Definition der Projektmethode, ihr Aufbau in vier Phasen, die Rollen von Ausbildern und Auszubildenden sowie die verschiedenen Lernziele.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, den Beitrag der Projektmethode zur Entwicklung ganzheitlicher beruflicher und sozialer Kompetenzen bei Lernenden aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die wesentliche pädagogische Konzepte und Handbücher zur Ausbildungsmethodik zusammenfasst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erläutert den Prozess der Projektarbeit von der Planung bis zur Auswertung und analysiert die Lernvorgänge auf drei unterschiedlichen Ebenen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Projektmethode, Handlungskompetenz, Schlüsselqualifikationen, Ausbilderrolle und Praxisorientierung.
Wie verändert die Projektmethode die Rolle des Ausbilders?
Der Ausbilder tritt weniger als klassischer Wissensvermittler auf, sondern agiert primär als Lernberater, Koordinator und Unterstützer, der sich vorrangig im Hintergrund hält.
Welche Bedeutung haben die "Spielregeln" in der Projektplanung?
Spielregeln dienen dazu, Umgangsformen festzulegen, die Kommunikation zu erleichtern und eine konstruktive Basis zur Vermeidung oder Lösung von Konflikten zu schaffen.
- Quote paper
- Anna-Maria Skora (Author), 2004, Die Projektmethode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33449