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Elf Jahre Österreich- Konvent. Was blieb davon und worin liegen die Ursachen für nach wie vor nicht realisierte Reformvorschläge?

Title: Elf Jahre Österreich- Konvent. Was blieb davon und worin liegen die Ursachen für nach wie vor nicht realisierte Reformvorschläge?

Master's Thesis , 2016 , 120 Pages , Grade: Sehr Gut

Autor:in: B.A., M.A., M.E.S. Martin Krämer (Author)

Politics - Other International Politics Topics
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem 2003- 2005 abgehaltenem Österreich- Konvent und seinen dem österreichischen Parlament präsentierten Lösungsvorschlägen hinsichtlich einer grundlegenden Verfassungsreform. Anhand vorhandener Forschungsliteratur sowie ausführlich gestalteter qualitativer Interviews mit ehemaligen TeilnehmerInnen des Konvents werden einerseits die Ursachen für das Anfang 2005 zustande gekommene Ergebnis und andererseits die während der vergangenen elf Jahre bereits realisierten bzw. nicht realisierten Reformschritte ausgeleuchtet.
Das unter Zugrundelegung der Rational Choice- Theorie auch soziologische Komponenten berücksichtigende Forschungsergebnis ermöglicht dem Leser einerseits einen generellen Überblick über die Gesamtmaterie des Österreich- Konvents und andererseits eine spezifische Darstellung jener Reformvorschläge, für die bis dato noch keine politisch notwendige Einigung erzielt werden konnte. Die Dringlichkeit sehr bald einzuleitender Maßnahmen hinsichtlich einer längst fälligen Verfassungs- und in weiterer Folge Verwaltungsreform des Bundesstaates Österreich wird durch diese Arbeit speziell untermauert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Wie lauten die konkreten Forschungsfragen?

2. DIE THEORETISCHE GRUNDLAGE

3. DIE METHODOLOGIE

3.1 Die Mayring- Methode

4. DAS PERCHTOLDSDORFER PAKTUM VOM 8.10.1992

5. DIE GESCHEITERTE BUNDESSTAATSREFORM VON 1994

6. ABLAUF, ARBEIT UND ERGEBNISSE DES ÖSTERREICH- KONVENTS

6.1 Die Beratungsergebnisse des Konvents

6.2 Der Entwurf für eine neue Verfassungsurkunde

6.3 Länder- und Gemeindepositionen

6.4 Stimmen der Konvent- Teilnehmer anlässlich der Präsentation des Berichtes am 28.1.2005

7. DIE JAHRE NACH ENDE DES KONVENTS

7.1 Der Föderalismuskonflikt

7.2 Debatte um Grundrechte

7.3 Das nicht verwirklichte Drei- Säulen- Modell

7.4 Erfolgreiche Teilreformen- das, was blieb

8. FORSCHUNGSRELEVANTE AUSWERTUNG UND EXPLANANDUM

8.1 Demonstration der methodischen Vorgangsweise anhand zweier qualitativer Interviews

8.2 Explanandum

9. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK (CONCLUSIO)

9.1 Die zusammengefasst wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit

9.2 Ausblick

10. AUSGEWÄHLTE INTERVIEWPASSAGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Scheitern beziehungsweise die partielle Umsetzung der Reformvorschläge des Österreich-Konvents (2003–2005) unter Berücksichtigung der Rational-Choice-Theorie, um die Gründe für die stagnierende Verfassungsreform in Österreich zu identifizieren und die Rolle politischer Akteure zu beleuchten.

  • Analyse der Ursachen für die Nichtrealisierung zentraler Konvent-Reformvorschläge.
  • Anwendung der Rational-Choice-Theorie zur Untersuchung politischen Verhaltens.
  • Qualitative Auswertung von Experteninterviews mit ehemaligen Konvent-Teilnehmern.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen föderalen Interessen und staatlicher Reformnotwendigkeit.
  • Evaluierung bereits realisierter Teilreformen und deren praktischer Auswirkungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Mayring- Methode

Wegen ihrer hauptsächlichen Verwendung im Rahmen dieser Forschungsarbeit soll diese bei qualitativen Inhaltsanalysen besonders beliebte Methode kurz vorgestellt und ihre spezifische Verankerung an gewissen Eckpunkten nachfolgend demonstriert werden. Folgende Gedankenschritte müssen dabei grundsätzlich beachtet werden:

a) Festlegung des Materials: nicht alles verfügbare Material wird analysiert; die Auswahl des Materials basiert auf den formulierten Forschungsfragen.

b) Analyse der Entstehungsbedingungen: hier geht es primär um die Sammlung von Informationen zum Entstehungszusammenhang sowie um die Dokumentation der Befragungsumstände sowie des öffentlichen Diskurses zur Problemstellung.

c) Charakteristik des vorhandenen Materials: Handelt es sich um schriftliche oder mündliche Widergaben?

d) Festlegung der Analyserichtung: Was soll erschlossen werden?

e) Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung: Inwieweit besteht bei den Fragen eine Anbindung an die zugrundeliegende Theorie? Ist Offenheit gewährleistet? Gibt es Differenzierungen in den Detailfragen? Sind die Fragen präzise gestellt?

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik des Österreich-Konvents, Darstellung des Reformbedarfs und Abgrenzung der Forschungsfragen.

2. DIE THEORETISCHE GRUNDLAGE: Erläuterung der Rational-Choice-Theorie als Analyseinstrument für politisches Handeln und Nutzenmaximierung.

3. DIE METHODOLOGIE: Beschreibung des Forschungsdesigns, insbesondere der Anwendung der Mayring-Methode für die qualitativen Interviews.

4. DAS PERCHTOLDSDORFER PAKTUM VOM 8.10.1992: Analyse eines historischen Vorläufers und dessen Einfluss auf spätere Reformbemühungen.

5. DIE GESCHEITERTE BUNDESSTAATSREFORM VON 1994: Untersuchung der Ursachen für das Scheitern der Reformbemühungen Mitte der neunziger Jahre.

6. ABLAUF, ARBEIT UND ERGEBNISSE DES ÖSTERREICH- KONVENTS: Detaillierte Darstellung der Arbeitsprozesse, Gremien und zentralen Ergebnisse des Konvents.

7. DIE JAHRE NACH ENDE DES KONVENTS: Betrachtung der politischen Entwicklungen und realisierten Teilreformen nach 2005.

8. FORSCHUNGSRELEVANTE AUSWERTUNG UND EXPLANANDUM: Präsentation der Interviewergebnisse und deren systematische Einordnung in das theoretische Modell.

9. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK (CONCLUSIO): Synthese der Forschungsergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für zukünftige Reformkontexte.

10. AUSGEWÄHLTE INTERVIEWPASSAGEN: Dokumentation der anonymisierten Expertenstimmen zur Veranschaulichung der politischen Dynamik.

Schlüsselwörter

Österreich-Konvent, Verfassungsreform, Verwaltungsreform, Bundesstaatsreform, Verfassungsurkunde, Kompetenzreform, Perchtoldsdorfer Paktum, Mayring Methode, Qualifiziertes Interview, Föderalismuskonflikt, Drei-Säulen-Modell, Verwaltungsgerichtsbarkeit, Rational-Choice-Theorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das Wirken des Österreich-Konvents zwischen 2003 und 2005 sowie die Gründe, warum viele der erarbeiteten Reformvorschläge bis heute nicht umgesetzt wurden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Verfassungs- und Verwaltungsreform, die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern, die Rolle des Föderalismus sowie die Funktionsweise kollektiver Entscheidungsfindungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Erklärungsmodell für das Scheitern der umfassenden Verfassungsreform zu entwickeln, das auf individuellen und kollektiven Nutzenmaximierungsstrategien der Akteure basiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, der auf der Rational-Choice-Theorie basiert. Die empirische Basis bilden leitfadengestützte Interviews, die mit der Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet wurden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse historischer Vorläufer wie das Perchtoldsdorfer Paktum, eine detaillierte Aufarbeitung der Konventsarbeit und eine empirische Auswertung von Experteninterviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Verfassungsreform, Kompetenzverteilung, Drei-Säulen-Modell, Rational-Choice-Theorie und Föderalismuskonflikt prägnant zusammenfassen.

Welche Rolle spielten die Experten im Konvent laut der Untersuchung?

Die Untersuchung zeigt, dass Experten zwar inhaltlich wertvolle Vorarbeiten leisteten, ihr Einfluss jedoch oft durch parteipolitische Vorgaben und die Machtinteressen der Länder limitiert war.

Wird eine Neuauflage des Konvents als sinnvoll erachtet?

Die Mehrheit der Befragten steht einer erneuten Initiative unter den gleichen Voraussetzungen skeptisch gegenüber, da komplexe Reformen ohne breiten politischen Willen und gediegene Vorbereitungszeit kaum realisierbar sind.

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Details

Title
Elf Jahre Österreich- Konvent. Was blieb davon und worin liegen die Ursachen für nach wie vor nicht realisierte Reformvorschläge?
College
FH Campus Vienna - University of Applied Sciences
Course
Public Management
Grade
Sehr Gut
Author
B.A., M.A., M.E.S. Martin Krämer (Author)
Publication Year
2016
Pages
120
Catalog Number
V334589
ISBN (eBook)
9783668246706
ISBN (Book)
9783668246713
Language
German
Tags
Verfassungsreform Rational- Choice Theorie Österreich Österreich- Konvent Mayring Methode
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A., M.A., M.E.S. Martin Krämer (Author), 2016, Elf Jahre Österreich- Konvent. Was blieb davon und worin liegen die Ursachen für nach wie vor nicht realisierte Reformvorschläge?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334589
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