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Gewalttätige Mädchen und junge Frauen. Normalvorstellungen von Geschlecht und Gewalt in der Analyse

Titre: Gewalttätige Mädchen und junge Frauen. Normalvorstellungen von Geschlecht und Gewalt in der Analyse

Dossier / Travail , 2015 , 15 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Larissa Dittmann (Auteur)

Sociologie - Droit et Délinquance
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „weibliches Geschlecht, Gewalt und Soziale Arbeit“. Zu Beginn werden die wichtigsten Autor/innen hinsichtlich der Problematik genannt sowie die ausgewählten Begriffe aus dem Themenkreis definiert.

Darauf folgend werden die einzelnen Phasen des eigenen qualitativen Forschungsprozesses beschrieben.

Abschließend wird versucht, die eigenen Normalvorstellungen von Geschlecht und Gewalt, darzustellen und zu analysieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wichtige Autor/innen aus dem Themenkreis „weibliches Geschlecht, Gewalt und Soziale Arbeit“

3 Zentrale Begriffe zum Thema „Gender, Gewalt und Soziale Arbeit“

3.1 Weiblichkeit(en)

3.2 Männlichkeit(en)

3.3 Häusliche Gewalt

3.4 Gewaltschutzgesetz

3.5 Sexismus

3.6 Intersektionalität

3.7 Devianz

4 Phasen des Forschungsprozesses

4.1 Erkenntnisinteresse und Forschungsfrage

4.2 Bestimmung des Forschungsfeldes und Feldzugang

4.3 Erzählstimulus

4.4 Das Interview

5 Normalvorstellungen von Geschlecht & Gewalt

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die subjektiven Deutungen von Gewalt bei gewalttätigen Mädchen und jungen Frauen sowie die Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Kontext. Dabei wird reflektiert, inwieweit geschlechtsspezifische Sozialisation die Wahrnehmung und Beratung beeinflusst.

  • Grundlagenbegriffe zu Gender, Gewalt und Sozialer Arbeit
  • Reflektion von Geschlechterrollen und Gewaltkonzepten
  • Qualitative Forschung im Setting einer forensischen Ambulanz
  • Methodik des narrativen Interviews
  • Auseinandersetzung mit eigenen Normalvorstellungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Weiblichkeit(en)

Der Begriff Weiblichkeit enthält historisch, kulturell und gesellschaftlich der Frau zugeschriebene Eigenschaften, wie beispielweise Sanftheit, Schwäche, Passivität, Empathie sowie die Befähigungen zur Pflege und Sorge (Bild der Mutter).

Historisch waren diese geschlechtsspezifischen Zuschreibungen und darauf basierende ökonomische und politische Unterordnung der Frauen unter männliche Führung im westlich- abendländischen Kulturkreis als „natürlich“ bzw. „göttlich gewollt“ gesehen. „Diese ideologische Aufladung wirkt bis heute nach“ (vgl. Fleßner 2011, S.432f). Weiblichkeit wird immer noch in klarer Abgrenzung und komplementär zur Männlichkeit definiert.

Der Begriff geht mit den bestimmten Normen (bezüglich Aussehen, Verhalten, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Rechte und Funktionen in der Gesellschaft), die von der Gesellschaft für Mädchen und Frauen vorgeschrieben werden und mit daraus folgenden Erwartungen, einher.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Kurzer Überblick über das Thema sowie die Gliederung der Arbeit.

2 Wichtige Autor/innen aus dem Themenkreis „weibliches Geschlecht, Gewalt und Soziale Arbeit“: Vorstellung maßgeblicher Wissenschaftlerinnen und ihrer Forschungsschwerpunkte.

3 Zentrale Begriffe zum Thema „Gender, Gewalt und Soziale Arbeit“: Definition relevanter Fachbegriffe, um das theoretische Fundament der Arbeit zu bilden.

4 Phasen des Forschungsprozesses: Dokumentation der Vorbereitung und Durchführung der qualitativen Untersuchung.

5 Normalvorstellungen von Geschlecht & Gewalt: Kritische Selbstreflektion zu den eigenen unbewussten Erwartungen und gesellschaftlichen Vorurteilen.

6 Fazit: Zusammenfassende Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse und des Forschungsverlaufs.

Schlüsselwörter

Weiblichkeit, Männlichkeit, Häusliche Gewalt, Gewaltschutzgesetz, Sexismus, Intersektionalität, Devianz, Qualitative Forschung, Narratives Interview, Forensische Psychiatrie, Sozialarbeit, Geschlechterrolle, Gewalterfahrung, Jugendhilfe, Normalvorstellung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenfeld weibliches Geschlecht, Gewalt und der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Beratung gewalttätiger junger Frauen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit beleuchtet theoretische Konzepte wie Gender, Sexismus und Devianz sowie die praktischen Herausforderungen in der Arbeit mit straffällig gewordenen Mädchen und Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, subjektive Deutungen von Gewalt bei den Betroffenen zu verstehen und zu analysieren, wie Soziale Arbeit auf diese Deutungen unter Berücksichtigung der geschlechtlichen Sozialisation reagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Die Autorin hat ein qualitatives, narratives Interview in einer forensischen Institution durchgeführt, um lebensgeschichtliche Hintergründe und individuelle Gewalterfahrungen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Beschreibung des Forschungsprozesses von der Feldzugangsphase bis zur Interviewführung und eine abschließende Reflektion eigener Einstellungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Gender, Intersektionalität, häusliche Gewalt und die qualitative Forschungsmethodik definieren.

Wie wurde der Zugang zum Forschungsfeld gestaltet?

Der Kontakt zur Institutionsambulanz einer forensischen Psychiatrie erfolgte zunächst telefonisch, gefolgt von einem Vorgespräch mit den zuständigen Therapeutinnen zur Klärung der Rahmenbedingungen.

Warum war die Durchführung des Interviews für die Autorin herausfordernd?

Die Autorin beschreibt, dass sie während des Interviews emotional stark betroffen war, was dazu führte, dass sie ihre vorbereiteten Fragen teilweise vergessen hat.

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Résumé des informations

Titre
Gewalttätige Mädchen und junge Frauen. Normalvorstellungen von Geschlecht und Gewalt in der Analyse
Cours
Modul Praxisprojekt
Note
2,7
Auteur
Larissa Dittmann (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
15
N° de catalogue
V334637
ISBN (ebook)
9783668243590
ISBN (Livre)
9783668243606
Langue
allemand
mots-clé
Gender Sexismus Weiblichkeit Männlichkeit empirische Sozialforschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Larissa Dittmann (Auteur), 2015, Gewalttätige Mädchen und junge Frauen. Normalvorstellungen von Geschlecht und Gewalt in der Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334637
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Extrait de  15  pages
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