Popliteratur. Das Chamäleon der deutschen Literaturgeschichte

Eine Untersuchung von Rolf Dieter Brinkmanns ‚Wenn sie morgens singen‘ und Judith Hermanns ‚Camera Obscura‘


Hausarbeit, 2014

21 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Begriffsdefinition „Pop“

4. Ursprung, Entstehung und Geschichte der deutschen Popliteratur
4.1 Dadaismus und Beat Generation als Vorläufer der deutschen Popliteratur
4.2 „Cross the border, close the gap“ - Leslie A. Fiedlers Aufsatz als Appell an die Gegenwartsliteratur und ihre Autoren
4.3 Einzug und Entwicklung der Popliteratur innerhalb der deutschen Literaturgeschichte
4.3.1 Ursprung der deutschen Popliteratur
4.3.2 Entstehung und Entwicklung der popliterarischen Strömung Deutschlands von den 1960ern bis ins 21. Jahrhundert

5. Aufzeichnen der generationsspezifischen Charakteristika der 1960er und 1990er Popliteratur anhand der Kurzgeschichten ‚Wenn sie morgens singen‘ und ‚Camera Obscura‘

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

2. Einleitung

In dieser Hausarbeit versuche ich, dem vielschichtigen und facettenreichen Begriff der Popliteratur ein Gesicht zu verleihen. Um dies verwirklichen zu können, habe ich mich mit einem breiten Autoren-Specktrum auseinandergesetzt und über die Mauern der Popliteratur in die Bereiche der bildenden Kunst sowie der Musik hinein geschnuppert; wobei ich diese inhaltlich weitestgehend außer Acht lassen werde, um den Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu sprengen. Innerhalb meiner Vorbereitungsphase bin ich sowohl auf Wiederholungen und Übereinstimmungen, als auch auf Gegensätzlichkeit und Widersprüche getroffen, die mir gezeigt haben, dass die Begrifflichkeit des ‚Pop‘ im Grunde genommen lediglich eine Hülle ist, die jeder, wenn er nur fundiert argumentiert, beliebig füllen kann. In Fachkreisen ist man sich sowohl über die Herkunft des Wortes ‚Pop‘, als auch über dessen genaue Bedeutung uneinig weshalb auch die Popliteratur ein nahezu undurchschaubarer Schleier innerhalb der deutschen Literaturgeschichte ist. Um mein Vorhaben dennoch verwirklichen zu können, werde ich mich zuerst einmal mit der Definition des ‚Pop’ beschäftigen, um in Folge dessen über Herkunft, Entstehung und Geschichte der deutschen Popliteratur zu berichten. Abschließend werde ich mich auf den Vergleich des 1960er Pops mit dem 1990er Pop konzentrieren, wobei mir die Kurzgeschichten ‚Wenn sie morgens singen‘ von Rolf Dieter Brinkmann sowie Judith Hermanns ‚Camera Obscura‘ als Belegtexte dienen werden.

3. Begriffsdefinition „Pop“

Um sich mit der Thematik der Popliteratur auseinandersetzen zu können, ist es erst einmal wichtig, sich mit der ersten dieser fünf Silben zu beschäftigen: dem Palindrom Pop. Als „lautliches Passepartout“1 im Klang so viel, doch in der Bedeutung so nichts sagend. Aber wenn eins über den Pop-Begriff bekannt ist, dann, dass er „nicht nur endlos zuständig, sondern auch endlos dehnbar zu sein [scheint]“2, denn „Pop als Begriff wurde gesucht von irgendwelchen Leuten um einfach was zu haben, womit sie sich verständigen können“3.

Beginnt man nun aber, nach dem Ursprung des Begriffs Pop zu suchen, findet man sich schnell beim englischen ‚popular‘ wider.4 Nach Diedrichsen ein Begriff, der „sich schon mal nicht ins Deutsche übersetzten“5 lässt, denn sein deutsches Pendant ‚populär‘ hat „[i]m Gegensatz zum Englischen [immer einen] […] pejorativen Beiklang“6. Doch blickt man ein wenig weiter, so lässt sich darauf schließen, dass der Ursprung beider Begriffe im lateinischen ‚populus‘ liegt, was so viel wie ‚das Volk‘ bedeutet. So liegt hier die Vermutung nahe, „dass Pop schlicht dasjenige bezeichnet, was ‚dem Volk‘ gefällt“.7

Zwar mag der Ursprung der Begrifflichkeit an sich damit geklärt sein, doch worin genau die Eigenschaften und die Bedeutungen diesen Phänomens liegenbleibt unklar. Dennoch sind bei der Definition vor allem drei Dinge von größter Bedeutung: Zum einen muss man sich immer vor Augen halten, dass „der Pop-Begriff in Zusammenhang mit Literatur offensichtlich ‚auf ein spezifisches Verhältnis zur Gegenwart abzielt[]‘“8, so ist es also wichtig zu erkennen, dass Pop immer im direktem Bezug zur Gegenwart zu sehen ist, geschieht dies nicht, kommt es zu Unstimmigkeiten und Missverständnissen der Begrifflichkeit, wie es bei der Renaissance der Popliteratur in den 1990er Jahren zu sehen sein wird. Zum anderen ist es wichtig zu erkennen, dass Pop „kein Zentrum besitzt und sich durch Heterogenität, Mannigfaltigkeit, asignifikante Brüche und Fluchtlinien auszeichnet.“9, Pop sich also durch seine Vitalität und Vielfältigkeit sowie seinen provokativen Charakter kennzeichned, was zwar positiv zu sehen ist, denn dort, wo alles Thema sein kann, wird niemals Stagnation stattfinden10, wobei es genau hier aber auch zur Ablehnung kommen kann, denn „[w]o tendenziell alles Pop wird, wächst auch der Wunsch, sich von dem Schlagwort samt und sonders zu verabschieden.“11 Darüber hinaus „bearbeitet [Pop], als Kunst, die Erkenntnis, daß ästhetische Erfahrungen auch mit Gegenständen gemacht werden, die keine Kunst sind“12, was uns zeigt, dass innerhalb des Pop ein „produktive[r] Umgang mit bereits vorgefunden Oberflächen“13 angestrebt wird.

Natürlich lässt sich über den Begriff des Pop noch viel mehr sagen14, aber ich denke, diese Einführung in die Begrifflichkeit wird reichen, um sich im folgenden mit der Popliteratur beschäftigen zu können, die sich durch die gleichen Eigenschaften und Tendenzen wie der PopBegriff auszeichnet und oberflächlich gesehen „gegen den Literaturbetrieb und seine Strukturen, Grundannahmen, Autorinnen und Autoren sowie Texte“15 gerichtet ist.

4. Ursprung, Entstehung und Geschichte der deutschen Popliteratur

4.1 Dadaismus und Beat Generation als Vorläufer der deutschen Popliteratur

Die Prinzipien der Popliteratur, sich gegen die anerkannten und tradierten gesellschaftlichen sowie künstlerischen Normen zu richten, haben ihren Ursprung sowohl in der „avantgardistischen Bewegung“16 des Dadaismus, als auch in der literarischen Strömung der amerikanischen Beat Generation.

Ich werde im Folgenden die Tendenzen beider literarischen Strömungen kurz widergeben, um dem Rezipienten einen Eindruck davon zu verschaffen, wie es überhaupt zur Entstehung der Popliteratur in den 1960er Jahren kommen konnte: Während sich die Entstehungszeit des Dadaismus auf circa 191617 datieren lässt, tritt die Beat Generation als literarische Strömung der USA erst um 1950 auf. Der „kindliche Ausdruck“18 des Dada soll die „Antikunst und Protesthaltung“19 der Dadaisten darstellen, welche sich durch ihre „ablehnende Haltung gegenüber Krieg, Bürgerlichkeit und traditioneller Kunstprogrammatiken sowie die Zuwendung zu einer Radikalisierung und Destruktion“20 charakterisieren lassen. Die Werke der Dadaisten zeichnen sich sowohl durch die Aufhebung der Grenzen zwischen den Künsten21 sowie den Gebrauch von Collage- und Montagetechniken aus.22

Während sich die Schaffenszeit des Dadaismus also um die Geschehnisse des ersten Weltkrieges befindet, lässt sich die Entstehungszeit der Beat Generation nach dem zweiten Weltkrieg datieren; thematisch werden hier dementsprechend die Neuerungen und Gefühle der Siegermächte23 nach Ende des Krieges behandelt. Die bedeutendsten Vertreter eben dieser sind Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Jack Kerouac, welcher diesen Begriff nachhaltig prägte.

Bei der Beat Generation handelt es sich nicht nur um die „erste moderne literarische Subkultur“24, vielmehr verursachten die Grenzüberschreitungen der Autoren eine „nachhaltige Veränderung des Zeitgeists“25 und Lockerung der „prüden USA der 50er Jahre“26, weshalb die „Sprach- und Stilexperimente“27 sowie die Überwindungen jeglicher Tabus die Vertreter der Beat Generation zum „Vorbild für andere alternative und gesellschaftskritische Kulturentwicklungen“28 machte.29

Beiden Bewegungen gemein seien also die Tendenz zur Grenzüberschreitung sowie eine ablehnende Haltung gegenüber den gegenwärtigen gesellschaftlichen Geschehnissen. Während sich der Dadaismus allerdings nur indirekt - als Vorbild - auf die Bewegung des Pop ausgewirkt hat, hält die Beat-Literatur in den 1960er Jahren Einzug in Deutschland und findet mit Rolf Dieter Brinkmann einen Anhänger der Bewegung, der diese als Quelle der deutschen Popliteratur sieht und zu etablieren versucht.30

4.2 „Cross the border, close the gap“ - Leslie A. Fiedlers Aufsatz als Appell an die Gegenwartsliteratur und ihre Autoren

Leslie A. Fiedler ist ein US-amerikanischer Literaturwissenschaftler sowie -kritiker und die wohl bedeutendste Figur, wenn man auf der Suche nach dem Grundstein der Popliteratur ist. In seinem Aufsatz ‚Cross the border, close the gap‘ zu deutsch ‚Überquert die Grenzen, schließt den Graben‘, welcher erstmals im Dezember 1969 - symbolträchtig im amerikanischen Playboy - erschien, postuliert er nicht nur das Ende der „literarischen Moderne“31, sondern prägt auch den Begriff der „Pop-Literatur“32 maßgeblich.33

Indem er die „Geburtswehen der Post-Moderne“34, „eine Epoche ganz im Zeichen des Pop“35, benennt, bedeutet er den „Todeskampf der literarischen Moderne“36. Er „plädiert für Grenzüberschreitungen zwischen hoher und niederer Kultur, Literatur und Kritik, Künstler und Publikum, Wirklichkeit und Mythos, Klassen, Generationen etc.“37. Fiedler ist der Meinung, dass der Alltag in die Literatur einbezogen werden soll, der Pop also „in die Zitadellen der hohen Kunst“38 eindringen muss: „Nicht Wörter auf dem Papier, sondern Wörter im Leben oder besser Wörter im Kopf […]“39.

Für ihn ist das „Zeitalter von Proust, Joyce und Mann“ sowie „T.S Eliot und Paul Valéry“40 vorüber, denn „[w]ir leben jetzt in einer sehr anderen Zeit - apokalyptisch, antirational, offen, romantisch und sentimental […]“.41 Nach Fiedler sind Western42, Science-fiction43 und Pornographie44 geeignete Formen für die postmoderne Literatur des Pop, da er der Meinung ist, dass „[e]in Kommunikationsmedium […], wenn es aus der Mode gerät,45 zu einer Form der Unterhaltung werden [muß]“46, die neuen Literatur-Formen also geprägt sein müssen durch die Attribute: „anti- künstlerich und anti-seriös“47.

Demnach ist das im Aufsatz angestrebte Anliegen Fiedlers die „ärgerliche[] Unterscheidung“ zwischen „einer Kunst für die ‚Gebildeten‘ und einer Subkunst für die ‚Ungebildeten‘“48 hinter sich zu lassen und somit die Kluft zwischen E- und U-Kultur zu schließen, um sich einer „populäre[n] sowie sinnlich-lustbetone[n] Literatur“49 zuzuwenden. Denn eines ist für ihn klar: „Der Traum, die Vision, ekstasis: Sie sind wieder die wahren Ziele der Literatur geworden.“50

4.3 Einzug und Entwicklung der Popliteratur innerhalb der deutschen Literaturgeschichte

4.3.1 Ursprung der deutschen Popliteratur

Wie in Absatz 4.1 bereits erläutert, sind Dadaismus und Beat Generation die literarischen Wegbereiter der deutschen Popliteratur. Darüber hinaus wird die Pop Art als direkter Ursprung51 der Popliteratur angesehen52, da es sich hierbei um die „erste künstlerische Spielart des Pop“53.

[...]


1 Ernst, Thomas: Literatur und Subversion: politisches Schreiben in der Gegenwart. Bielefeld 2013, S. 185. Künftig zitiert als Ernst 2013

2 Diedrichsen, Diedrich: Ist was Pop? (1999). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 244-245. Künftig zitiert als Diedrichsen 1999

3 Ullmaier, Johannes: Von Acid nach Adlon und zurück: eine Reise durch die deutschsprachige Popliteratur. Mainz 2001, S. 15. Künftig zitiert als Ullmaier 2001

4 Vgl. Diedrichsen, Diedrich: Pop - deskriptiv, normativ, empathisch (1996). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 185. Künftig zitiert als Diedrichsen 1996

5 Diedrichsen 1996, S. 185

6 Mehrfort, Sandra: Popliteratur: zum literarischen Stellenwert eines Phänomens der 1990er Jahre. Karlsruhe 2008, S. 33. Künftig zitiert als Mehrfort 2008

7 Dieser Satz ist zitiert und paraphrasiert aus: Mehrfort 2008, S. 33

8 Kruse, Joseph A.: Popliteraturgeschichte(n). Düsseldorf 2007, S. 17. Künftig zitiert als Kruse 2007

9 Tillmanns, Markus: Populäre Musik und Pop-Literatur: zur Intermedialität literarische und musikalischer Produktionsästhetik in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bielefeld 2013, S. 12. Künftig zitiert als Tillmanns 2013

10 Vgl. Tillmanns 2013, S. 291

11 Höller, Christian: Leben in, mit, durch und trotz Pop. Immersion, Entgrenzung, Refokussierung und Überdruss als Umgangsformen mit der gegenwärtigen Popkultur. In: Bonz, Jochen [Hrsg.]: Popkulturtheorie. Mainz 2002, S. 80-81. Künftig zitiert als Höller 2002

12 Linck, Dirck : Abfälle : Stoff- und Materialpräsentationen in der deutschen Popliteratur der 60er Jahre. Hannover-Laatzen 2006, S. 12.

13 Ullmaier 2001, S. 14

14 Anmerkung: vgl. zum Beispiel: Diedrichsen 1996. Drei deskriptive Definitionen von Pop S. 188-190

15 Ernst 2013, S. 186

16 Mende, Claudio 2002-2012: Avantgarde/ Dadaismus. www.literaturwelt.com/epochen/avantgarde/html (27.09.2014)

17 Anmerkung: 1916-1925 gilt als Schaffenszeit des Dadaismus

18 Mende, Claudio 2002-2012: Avantgarde/ Dadaismus. www.literaturwelt.com/epochen/avantgarde/html (27.09.2014)

19 Mende, Claudio 2002-2012: Avantgarde/ Dadaismus. www.literaturwelt.com/epochen/avantgarde/html (27.09.2014)

20 Mende, Claudio 2002-2012: Avantgarde/ Dadaismus. www.literaturwelt.com/epochen/avantgarde/html (27.09.2014)

21 Anmerkung: Gemeint sind - Bildende Kunst, Musik und Literatur

22 Vgl. www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki.Dadaismus (27.09.2014)

23 Anmerkung: In diesem Fall lediglich der USA; neben ihr sind die Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich die übrigen Siegermächte des zweiten Weltkrieges

24 www.spress.de/beat-generation/ (Autor und Titel unbekannt) (27.09.2014)

25 www.spress.de/beat-generation/ (Autor und Titel unbekannt) (27.09.2014)

26 www.spress.de/beat-generation/ (Autor und Titel unbekannt) (27.09.2014)

27 www.spress.de/beat-generation/ (Autor und Titel unbekannt) (27.09.2014)

28 www.spress.de/beat-generation/ (Autor und Titel unbekannt) (27.09.2014)

29 Vgl. www.spress.de/beat-generation/ (Autor und Titel unbekannt) (27.09.2014)

30 Vgl. Tillmanns 2013, S. 67

31 Fiedler, Leslie A.: Überquert die Grenze, schließt den Graben! (1968). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 79. Künftig zitiert als Fiedler 1968

32 Einleitung zu: Fiedler, Leslie A.: Überquert die Grenze, schließt den Graben! (1968). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 76

33 Anmerkung: Zweite schriftliche Ausarbeitung seines Vortrags ‚The Case for Post-Modernism‘ (Vgl, Einleitung zu: Fiedler, Leslie A.: Überquert die Grenze, schließt den Graben! (1968). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 76)

34 Fiedler 1968, S. 79

35 Einleitung zu: Fiedler, Leslie A.: Überquert die Grenze, schließt den Graben! (1968). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 76

36 Fiedler 1968, S. 79

37 Einleitung zu: Fiedler, Leslie A.: Überquert die Grenze, schließt den Graben! (1968). In: Goer, Charis [Hrsg.]: Texte zur Theorie des Pop. Ditzingen 2013, S. 77

38 Fiedler 1968, S. 92

39 Fiedler 1968, S. 81

40 Fiedler 1968, S. 79

41 Fiedler 1968, S. 80

42 Anmerkung: Western wurden nach Fiedler schon immer publiziert und beschreibt die Entwicklung des Jungen zum Mann sowie den Reifeprozess (vgl. Fiedler 1968, S. 86-90)

43 Anmerkung: Science.fiction ist nach Fiedler ein junges Genre und hat die Zukunft zum Gegenstand (vgl. Fiedler 1968, S. 90-91)

44 Anmerkung: Pornographie bezeichnet Fiedler, genau wie Western und Science-fiction, als Pop-Art und plädiert dafür, dieses Genre aus dem Underground an die Oberfläche zu holen (vgl. Fiedler 1968, S. 91-92)

45 Anmerkung: Gemeint ist hier der Roman, der nach Fiedler eine Veränderung durchleben muss, um nicht ‚auszusterben‘ (vgl. Fiedler 1968, S. 83)

46 Fiedler 1968, S. 84

47 Fiedler 1968, S. 84

48 Fiedler 1968, S. 92

49 Frank, Dirk: Popliteratur: für die Sekundarstufe. Stuttgart 2003, S. 12

50 Fiedler 1968, S. 97

51 Vgl. Riha, Karl: Prä-Pop/Pop/Post-Pop. In: Linck, Dirck [Hrsg.]: Abfälle: Stoff- und Materialpräsentation in der deutschen Popliteratur der 60er Jahre. Hannover- Laatzen 2006, S. 18. Künftig zitiert als Riha 2006

52 Vgl Mehrfort 2008, S. 35-39

53 Mehrfort 2008, S. 35

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Popliteratur. Das Chamäleon der deutschen Literaturgeschichte
Untertitel
Eine Untersuchung von Rolf Dieter Brinkmanns ‚Wenn sie morgens singen‘ und Judith Hermanns ‚Camera Obscura‘
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Germanistik)
Veranstaltung
Popliteratur
Note
1,0
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V334740
ISBN (eBook)
9783668245273
ISBN (Buch)
9783668245280
Dateigröße
653 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
popliteratur, chameläon, literaturgeschichte, eine, untersuchung, rolf, dieter, brinkmanns, judith, hermanns, obscura‘
Arbeit zitieren
Anonym, 2014, Popliteratur. Das Chamäleon der deutschen Literaturgeschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334740

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