Der Begriff der "Rasse". Eine Untersuchung der Begriffsgeschichte von der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert


Hausarbeit, 2015

29 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Definition Begriffsgeschichte
3.1 Zum Gegenstandsbereich der Begriffsgeschichte
3.2 Synchronität und Diachronität
3.3 Wort versus Begriff
3.4 Drei Gruppen von Grundbegriffen

4. Begriffsgeschichte ‚Rasse‘
4.1 Ursprung: Etymologie und vorwissenschaftlicher Gebrauch
4.2 Aufklärung
4.2.1 ‚Rasse‘ im 17. Jahrhundert - Erste Begriffsverwendung im ‚modernen‘ Sinn durch Francois Bernier im Zuge der aufkommenden Kategorisierung der Natur
4.2.2 ‚Rasse‘ im 18. Jahrhundert
4.2.3 Zwischenfazit
4.3 19. Jahrhundert - Höhepunkt des ‚Rasse‘-Konzepts
4.4 20. Jahrhundert - ‚Rassenlehre‘ und ‚Antisemitismus‘
4.5 Fazit - ‚Rasse‘ heute

5. Abschluss - Entspricht der ‚Rasse‘-Begriff den Kriterien eines geschichtlichen Grundbegriffs?

6. Literaturverzeichnis

2. Einleitung

In meiner Hausarbeit zum Thema ‚Begriffsgeschichte‘ werde ich mich mit der Geschichte des Begriffs ‚Rasse‘ auseinandersetzen. Ich bin der Meinung, dass der ‚Rasse‘-Begriff sehr gut darstellen kann, wie neutrale Begriffe durch ihren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Gebrauch zu „Kampfvokabeln“ umfunktioniert werden können.1

In seiner Verwendungsweise wird der Begriff von einfachen Varietäten-Beschreibungen über (natur-)wissenschaftliche Klassifizierungen und Hierarchisierungen bis zur vermeintlichen Legitimation des Völkermords an circa sechs Millionen Menschen weitergereicht. Wie das geschehen konnte möchte ich versuchen nachzuvollziehen und darzustellen. Innerhalb meiner Begriffsanalyse werde ich die Ursprünge sowie die Veränderungen und den ‚Untergang‘ des Begriffs chronologisch aufzeigen und mich auf zeitgenössische ‚Rassen‘-Theoretiker, Naturwissenschaftler - und solche, die es gerne sein wollten -, Anthropologen, Geisteswissenschaftler u.a. beziehen, denn nahezu jeder, der was auf sich hielt, hatte zu dieser Thematik etwas zu sagen.

Möchte man sich mit dem Begriff ‚Rasse‘ beschäftigen, so muss man sich gleichwohl mit Konzepten der ‚Versklavung‘, ‚Kolonialisierung‘ oder ‚Diskriminierung‘ sowie den realhistorischen Ereignissen des ‚Holocaust‘ und der Apartheid‘ sowie ‚Rassentrennung‘ auseinandersetzen, denn gemeinsam ist diesen, und den damit einhergehenden Handlungsweisen, ein rassisches Denken: die Annahme superiorer und inferiorer ‚Menschenrassen‘. Auch wenn diese Denkweise den Ursprung des ‚Rasse‘- Begriffs nicht widerspiegelt, ist sie dennoch jene, welche sich im Laufe der Geschichte des Begriffs gefestigt hat.

Beginnen werde ich diese Arbeit mit einer Definition und Erläuterung dessen, was man unter einer Begriffsgeschichte versteht. Danach werde ich die Begriffsgeschichte von ‚Rasse‘ darstellen und analysieren um zuletzt ein kritisches Fazit zu ziehen, welches sich mit der Fragestellung auseinandersetzt, ob der ‚Rasse‘-Begriff - definitionsgemäß - als geschichtlicher Grundbegriff, im Sinne der sprachwissenschaftlichen Kriterien des Seminars, zu bezeichnen ist.

3. Definition Begriffsgeschichte

3.1 Zum Gegenstandsbereich der Begriffsgeschichte

Als Begriffsgeschichte wird vor allem innerhalb der Sprach- und Geschichtswissenschaft, diejenige Disziplin verstanden, welche sich mit der geschichtlichen Bedeutungskonzeption von Begriffen auseinandersetzt. Als eine der einflussreichsten Figuren der Begriffsgeschichte hat sich besonders Reinhart Koselleck einen Namen gemacht, dessen historisches Lexikon ‚Geschichtliche Grundbegriffe‘ in 8 Bänden die Leitbegriffe der politisch-sozialen Sprache Deutschlands widerspiegeln und analysieren soll.2

Die Begriffsgeschichte (engl. ‚concept of history‘) wird als

Konzept geschichtswissenschaftlicher Forschung [verstanden], das Sprache nicht als Epiphänomen der sogenannten Wirklichkeit […], sondern als methodisch irreduzible Letztinstanz versteht, ohne die keine Erfahrung und keine Wissenschaft von der Welt oder von der Gesellschaft zu haben sind.3

Sprache spielt dementsprechend innerhalb der Begriffsgeschichte und den von ihr vorgefundenen Sachverhalten eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste, Rolle und fungiert „einerseits [als] Indikator der vorgefundenen ‚Realität‘, andererseits [als] Faktor dieser Realitätsfindung“4. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass sich tatsächlich geschehene Ereignisse „über alle Hypothesen5 hinaus nur durch mündliche und schriftliche Überlieferungen, eben durch Spracherzeugnisse sicherstellen“6 lassen, so dass „soziale und politische Konflikte der Vergangenheit im Medium ihrer damaligen begrifflichen Abgrenzung und im Selbstverständnis des Sprachgebrauchs der beteiligten Partner aufgeschlüsselt werden müssen“7. Denn auch wenn Sprache

im Vollzug des Handelns und Leidens -strekkenweise - nur sekundärer Faktor gewesen sein mag, sobald ein Ereignis in die Vergangenheit geraten ist, rückt die Sprache zum primären Faktor auf, ohne den keine Erinnerung und keine wissenschaftliche Transposition dieser Erinnerung möglich ist.8

Im Zuge dessen entwirrt die Begriffsgeschichte „die Mehrschichtigkeit aus verschiedenen Zeiten herrührenden Bedeutungen eines Begriffs“9 und ermöglicht somit nicht nur die Überprüfung „[u]ngewollte[r] oder eigenmächtige[r] Übertragungen gegenwärtiger Sinngehalte in vergangene Wortbedeutungen“10, sondern auch die Interpretation von „Geschichte durch ihre jeweiligen vergangenen Begriffe […], so wie sie die Begriffe geschichtlich versteht“11.

3.2 Synchronität und Diachronität

Jeder Begriff, der Gegenstand einer begriffsgeschichtlichen Analyse ist, weist „eine ihm innewohnende komplexe temporale Struktur“12 auf, so „daß ein Begriff, unabhängig von seiner ursprünglichen Verwendung im historischen Prozeß, allmählich eine Vielfalt von Bedeutungen gewinnt oder abstreift und daß die Geschichte dieser temporalen Schichten von Bedeutungen geschrieben werden kann“13. Dementsprechend verfügt ein Begriff über mehrere Zeitschichten und somit auch über verschiedene Inhalte und Bedeutungen, die in mittels synchronen Schnitts sowie in Bezug auf den diachronen Wandel zu betrachten sind.14 Diese Betrachtungsweisen sollten allerdings immer verschränkt und niemals isoliert interpretiert werden, denn während die synchrone Betrachtungsweise auf einen zeitlich bestimmten und kontextgebundenen Sachverhalt eingeht, beobachtet die Diachronie die Entwicklung oder Veränderung eines Begriffs im Laufe der Zeit, wodurch sich letztendlich einzelne synchronische Begriffsanalysen zu der „Geschichte eines Begriffs“15 summieren. Das heißt, „[e]rst die diachronische Tiefengliederung eines Begriffs erschließt langfristige Strukturänderungen“16 in Bezug auf „Dauer, Wandel und Neuheit“17.

3.3 Wort versus Begriff

Wie bereits deutlich wurde, befasst sich die Begriffsgeschichte nicht einfach mit Worten, die schon Alexander von Humboldt als „bedeutenste[n] Theil“18 der Sprache bezeichnet, sondern mit bestimmten Wörter[n], deren synchrone und diachrone Interpretation ergibt, daß sie über deskriptive und interpretative Leistung anderer Wörter hinaus eine besondere Funktion haben, nämlich die als ‚Leitbegriffe der geschichtlichen Bewegung‘ Strukturen und große Ereigniszusammenhänge erschließen zu können.19

Es wird sich also mit Begriffen beschäftigt, welche im Gegensatz zu Worten einen Allgemeinheitsanspruch haben und sich durch ihre Vieldeutigkeit definieren.20 Solche Begriffe haften zwar an Worten, gehen aber über diese hinaus und lassen sich als Konzentrat vieler Bedeutungsgehalte sowie als Bündelung vielfältiger geschichtlicher Erfahrungen bezeichnen.21 Somit wird ein Wort „zum Begriff, wenn die Fülle eines politisch-sozialen Bedeutungs- und Erfahrungszusammenhangs, in dem und für den ein Wort gebraucht wird, insgesamt in das Wort eingeht.“22

3.4 Drei Gruppen von Grundbegriffen

Wie oben bereits dargestellt, lassen sich nur bestimmte Begriffe, sogenannte politisch- soziale Leit-/Grundbegriffe, als Gegenstand der Analyse einer Begriffsgeschichte bezeichnen. Diese zeichnen sich, wie ich am Ende dieser Hausarbeit noch einmal genauer darstellen werde, vor allem durch ihre fehlende Austauschbarkeit sowie Umstrittenheit und ihre temporale Binnenstruktur aus.23 Glaubt man Koselleck, so gibt es seit circa 1770, dem Beginn der sogenannten Sattelzeit, eine „Fülle neuer Bedeutungen alter Wörter und Neuprägungen“24, die sich vor allem aufgrund des veränderten Verhältnis zur Natur und der Anpassung an die Bedingungen der modernen Welt entwickelt oder verändert haben.25 Aufgrund der Betrachtung ihrer Geschichte lassen sich diese politisch-sozialen Begriffe in drei Gruppen einteilen, wobei zu bemerken ist, dass sich nahezu kein Begriff nur einer Gruppe zuordnen ließe.26

Dennoch unterscheidet man ‚Traditionsbegriffe‘, bei denen sich die Wortbedeutung teilweise durchgehalten hat27 von solchen Begriffen, „deren Inhalt sich so entschieden gewandelt hat, daß trotz gleicher Wortkörper die Bedeutungen kaum noch vergleichbar und nur noch historisch einholbar sind“28. Während die dritte Gruppe Neologismen bezeichnet, die „auf bestimmte politische oder soziale Lagen reagieren, deren Neuartigkeit sie zu registrieren oder gar zu provozieren suchen“29. Während die ersten beiden Begriffe im Laufe ihrer Verwendung also eine mäßige bis starke Veränderung bezüglich ihrer Bedeutung durchlaufen haben, also bereits bestanden, handelt es sich bei dem dritten Begriff um Neuprägungen ´im Zuge der ‚Modernisierung‘ der Welt.

Ziel der Begriffsgeschichte ist also in erster Linie die „Geschichtlichkeit im Medium von Sprache und Begriffen zu erschließen“30, um „‘Überlappungen, Verschiebungen und neuartige[] Zuordnungen‘ von Begriffen nachzuzeichnen“[31] und „Konvergenzen […] oder Diskrepanzen des Verhältnisses von Begriff und Sachverhalt“32 zu verstehen, wodurch der wechselseitige temporäre Bezug von Begriff und Wirklichkeit33 und somit auch die Differenz vergangener und heutiger Wortbedeutung dargestellt werden kann.34 Dennoch bleibt zu bemerken, dass Koselleck und seine Kollegen immer wieder betonen, dass „Geschichte […] eben immer mehr oder weniger [ist] als sprachlich über sie gesagt wird - so wie Sprache immer mehr oder weniger leistet als in der wirklichen Geschichte enthalten ist“35, denn Begriffe und Sprache mögen zwar Auslöser von Handlungen - also Geschichte - sein, letztendlich sind sie aber nicht deren Vollzug.36

4. Begriffsgeschichte ‚Rasse‘

4.1 Ursprung: Etymologie und vorwissenschaftliche Bedeutung

Wie in der 37 Einleitung bereits erwähnt durchlebte der Begriff der ‚Rasse‘ von seiner ursprünglichen Gebrauchsweise, bis zu dem Höhepunkt seiner Verwendung im 20. Jahrhundert eine Reihe von Wandlungen und Ergänzungen.

Sein etymologischer Ursprung ist nicht ganz klar, dennoch wird die Begrifflichkeit ‚Rasse‘, welche im deutschen, als französisches Lehnwort, in dieser Schreibweise erst seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert verwendet wird,38 in den romanischen Sprachen seit dem 13. Jahrhundert als belegt erachtet: spanisch (‚raza‘), italienisch (‚razza‘), portugiesisch (‚raҫa‘) und französisch (‚race‘39 ), wobei ein zunehmender Gebrauch des Begriffs erst seit dem 16. Jahrhundert40 verzeichnet ist.41 Vermutet wird, dass die romanischen Verwendungsweisen auf das arabische ‚ra’z‘ (‚Kopf‘, ‚Anführer‘) zurückgehen, was auch realhistorisch am sinnvollsten erscheint.42 Dennoch sind auch lateinische („‚radix‘“ - „‚Wurzel‘“43, „‚ratio‘“ - „Vernunft im Sinne von ‚Ordnung der Dinge, Kategorie, Art‘“44 ) oder althochdeutsche („‚reiza‘“ - „‚Strich‘, ‚Linie‘“)45 Ableitungen nicht ausgeschlossen.

[...]


1 Vgl. Essbach, Wolfgang: Elemente ideologischer Mengenlehren: Rasse, Klasse, Masse. In: Stagl, Justin [Hrsg.]: Grenzen des Menschseins: Probleme einer Definition des Menschlichen. Wien 2005. Künftig zitiert: Essbach 2005

2 Vgl. Brunner, Otto [Hrsg.]; Koselleck, Reinhart: Geschichtliche Grundbegriffe: historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Stuttgart 1972-1997

3 Koselleck, Reinhart: Stichwort: Begriffsgeschichte. In: Koselleck, Reinhart; Spree, Ulrike; Steinmetz, Willibald: Begriffsgeschichten : Studien zur Semantik und Pragmatik der politischen und sozialen Sprache. Frankfurt am Main 2006, S. 99. Künftig zitiert: Koselleck: Stichwort: Begriffsgeschichte 2006

4 Koselleck: Stichwort: Begriffsgeschichte 2006, S. 99

5 Anmerkung: Mit Hypothesen meint Koselleck „Außersprachliche Reste, die von vergangenen Ereignissen und Zuständen zeugen. Vgl. Koselleck, Reinhart: Sozialgeschichte und Begriffsgeschichte. In: Koselleck, Reinhart; Spree, Ulrike; Steinmetz, Willibald: Begriffsgeschichten : Studien zur Semantik und Pragmatik der politischen und sozialen Sprache. Frankfurt am Main 2006, S. 18. Künftig zitiert: Koselleck: Sozialgeschichte und Begriffsgeschichte 2006

6 Koselleck: Sozialgeschichte und Begriffsgeschichte 2006, S. 18

7 Koselleck, Reinhart: Vergangene Zukunft: zur Semantik geschichtlicher Zeiten. Frankfurt am Main 1979, S 114. Künftig zitiert: Koselleck 1979

8 Koselleck: Sozialgeschichte und Begriffsgeschichte 2006, S. 18

9 Koselleck 1979, S. 125

10 Koselleck, Reinhart: Einleitung zu ‚Geschichtliche Grundbegriffe‘. In: Brunner, Otto [Hrsg.]; Koselleck, Reinhart: Geschichtliche Grundbegriffe: historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Stuttgart 1972-1997, Band 1 (1972), S. XIX. Künftig zitiert: Koselleck 1972

11 Koselleck 1979, S. 121

12 Koselleck, Reinhart: Hinweise auf die temporalen Strukturen begriffsgeschichtlichen Wandels. In: Koselleck, Reinhart; Spree, Ulrike; Steinmetz, Willibald: Begriffsgeschichten : Studien zur Semantik und Pragmatik der politischen und sozialen Sprache. Frankfurt am Main 2006, S. 91. Künftig zitiert: Koselleck: Hinweise auf die temporalen Strukturen begriffsgeschichtlichen Wandels 2006

13 Koselleck: Hinweise auf die temporalen Strukturen begriffsgeschichtlichen Wandels 2006, S. 91

14 Vgl. Koselleck: Sozialgeschichte und Begriffsgeschichte 2006, S. 29

15 Koselleck 1979, S. 115

16 Koselleck 1979, S. 116f.

17 Koselleck 1979, S. 118

18 Humboldt, Wilhelm von; Trabant, Jürgen [Hrsg.]: Über die Sprache: Reden vor der Akademie. Tübingen 1994, S. 24

19 Schultz, Heiner: Begriffsgeschichte und Argumentationsgeschichte. In: Koselleck, Reinhart: Historische Semantik und Begriffsgeschichte. Stuttgart 1979, S. 44. Künftig zitiert: Schultz 1979

20 Vgl. Koselleck 1979, S. 119ff.

21 Vgl. Koselleck 1979, S. 119ff.

22 Koselleck 1979, S. 119f.; Anmerkung: Darüber hinaus sollte daran erinnert werden, dass Begriffe „immer in Begriffsnetze eingespannt“ sind, sich also nur unter Kenntnis ihrer Gegen-, Ober-, Unter-, Begleit- und Nebenbegriffe analysieren lassen. Vgl. Koselleck, Reinhart: Begriffsgeschichte. In: Jordan, Stefan [Hrsg.]: Lexikon Geschichtswissenschaft: hundert Grundbegriffe. Stuttgart 2002, S. K.A.

23 Vgl. Koselleck, Reinhart: Die Geschichte der Begriffe und Begriffe der Geschichte. In: Dutt, Carsten [Hrsg.]: Herausforderungen der Begriffsgeschichte. Heidelberg 2003, S. 10. Künftig zitiert: Koselleck 2003; vgl. Koselleck Stichwort: Begriffsgeschichte 2006, S. 99

24 Koselleck 1979, S. 112

25 Vgl. Koselleck 1972, S. XV

26 Vgl. Koselleck 1979, S. 117

27 Vgl. Koselleck 1979, S. 117

28 Koselleck 1979, S. 117

29 Koselleck 1979, S. 117

30 Kollmeier, Kathrin: Begriffsgeschichte und Historische Semantik. Version: 2.0. In: DocupediaZeitgeschichte. Online: 2012. https://docupedia.de/zg/Begriffsgeschichte_und_Historische_Semantik_Version_2.0_Kathrin_Kollmeier (02.04.2014), S.2

31 Schultz 1979, S. 45

32 Koselleck: Stichwort: Begriffsgeschichte 2006, S. 99

33 Anmerkung: Koselleck führt vier Möglichkeiten des wechselseitigen Wandels von Begriff und Sachverhalt an. Vgl. hierzu: Koselleck 2003, S. 5ff.

34 Vgl. Koselleck 1979, S. 127

35 Koselleck 2003, S. 16

36 Vgl. Koselleck: Sozialgeschichte und Begriffsgeschichte 2006, S. 15

37 Anmerkung: Nicht in jedem der von mir ausgewählten Texte verwenden die Autoren den Begriff ‚Rasse‘, dennoch ist sinngemäß dieses Konzept gebraucht, auch wenn beispielsweise ‚Spezies‘ oder ‚Varietät‘ zur Benennung verwandt wurde

38 Vgl. Geiss, Immanuel: Geschichte des Rassismus. Frankfurt am Main 1988, S. 16. Künftig zitiert: Geiss 1988

39 Anmerkung: Im Sinne von „‘Geschlecht, Stamm, Gattung, Sorte, Art von Menschen und Tieren‘“ gemeint. Vgl. Schulz, Hans [Begr.]; Basler, Otto [Bearb.]: Deutsches Fremdwörterbuch. 3. Q - R. Berlin 1977, S.150

40 Anmerkung: Seit dem 16. Jahrhundert existieren auch englischsprachige Belege (‚race‘) des Begriffs. Vgl. hierzu: Geiss 1988, S. 16

41 Vgl. Conze, Werner; Sommer, Antje: Rasse. In: Brunner, Otto [Hrsg.]; Koselleck, Reinhart: Geschichtliche Grundbegriffe: historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Stuttgart 1972-1997, Band 5 (1984), S. 137. Künftig zitiert: Conze; Sommer 1984

42 Vgl. Geiss 1988, S. 16

43 Essbach 2005, S.14

44 Delacampagne, Christian: Die Geschichte des Rassismus. Une histoire de racisme. Düsseldorf 2005 S. 130. Künftig zitiert: Delacampagne 2005

45 Heyne, Moritz: Deutsches Wörterbuch. 3. R - Z. Leipzig 1906, 2. Auflage, S. 19

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Der Begriff der "Rasse". Eine Untersuchung der Begriffsgeschichte von der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Germanistik)
Veranstaltung
Begriffsgeschichten
Note
1,3
Jahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V334742
ISBN (eBook)
9783668245235
ISBN (Buch)
9783668245242
Dateigröße
537 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachgeschichte, Begriffsgeschichte, Rasse, Rassebegriff, Rassekonzept
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Der Begriff der "Rasse". Eine Untersuchung der Begriffsgeschichte von der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334742

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