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Psychische Erkrankungen in Deutschland. Zukünftige Herausforderungen der Gesundheitswissenschaften

Title: Psychische Erkrankungen in Deutschland. Zukünftige Herausforderungen der Gesundheitswissenschaften

Term Paper , 2014 , 10 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Katharina Krehan-Bastian (Author)

Health - Miscellaneous
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Es wird die Zusammensetzung von Altersgruppen bis zum Jahr 2060 betrachtet sowie ein Überblick über die sozioökonomische Situation, der Risikofaktoren, der Ressourcen und der Entwicklung psychischer Erkrankungen gegeben. Weiter werden die Auswirkungen der Zunahme psychischer Erkrankungen auf die Gesundheitsversorgung der Senioren erläutert und Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zur Stärkung der psychischen Gesundheit der Senioren in Deutschland beschrieben.

Die Bevölkerungszahl in Deutschland sinkt. Bedingt durch den demografischen Wandel wird im Jahr 2060 jeder Dritte mindestens 65 Jahre alt sein. Der Anteil der Hochbetagten wird sich verdoppeln.

Viele Senioren genießen bei guter Gesundheit und materiellem Wohlstand ein aktives Leben. Gleichzeitig müssen zahlreiche Ältere mit gesundheitlichen Einschränkungen und geringen ökonomischen Ressourcen ihren Alltag bewältigen.

Um das 80. Lebensjahr steht die betrachtete Bevölkerungsgruppe an der Schwelle der Hochbetagtheit. Zunehmend erschwert ist der Erhalt der Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden sinkt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Daten zur Entwicklung der betrachteten Altersgruppe

2.1 Definition der Altersgruppe „Senioren“

2.2 Anteil in Bezug auf die Gesamtbevölkerung

2.3 Regionale Verteilung

3. Ursachen der Zunahme psychischer Erkrankungen

3.1 Risikofaktoren der Senioren

3.2 Ressourcen der Senioren

4. Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der Altersgruppe

5. Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung

5.1 Präventive Ansätze psychischer Erkrankungen

5.2 Präventive Ansätze demenzieller Erkrankungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die künftigen Herausforderungen für die Gesundheitswissenschaften, die sich aus der demografischen Entwicklung und der steigenden Prävalenz sowie Inzidenz psychischer Erkrankungen bei Senioren in Deutschland ergeben. Ziel ist es, die sozioökonomische Situation, Risikofaktoren und Versorgungsbedarfe zu analysieren sowie präventive Handlungsansätze abzuleiten.

  • Demografischer Wandel und Alterung der Gesellschaft
  • Epidemiologie psychischer Erkrankungen im Alter
  • Sozioökonomische Faktoren und Lebenslagen von Senioren
  • Versorgungsherausforderungen für das Gesundheitssystem
  • Präventionsstrategien bei Depression und Demenz

Auszug aus dem Buch

3.1 Risikofaktoren der Senioren

Je älter die Menschen werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit psychisch zu erkranken. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa ein Viertel der über 65-Jährigen hiervon betroffen ist. Darüber hinaus weisen psychische Störungen bei 65-Jährigen und Älteren zunächst dieselben Ursachen und Erscheinungsbilder auf, verlaufen öfter chronisch und gehen häufiger mit körperlichen Erkrankungen einher. Zu den häufigsten und folgenreichsten psychischen Erkrankungen gehören Depressionen (RKI 2010). Als Risikofaktoren hierfür gelten große psychische Belastungen wie Berentung, Verlust des Partners, Einsamkeit und dem Mangel an sozialer Teilhabe, die in der Altersgruppe der Senioren in hohem Maße auftreten.

Eine besonders vulnerable Gruppe stellen die alleinstehenden Frauen zwischen 65 und 80 Jahren dar. Diese haben wenig soziale Kontakte, leiden häufig an Einsamkeit. Sie sind seltener ehrenamtlich tätig, seltener Mitglied in einem Verein, nutzen oft kein Internet und besitzen selten einen Führerschein. Im Schnitt haben diese älteren Frauen ein niedrigeres schulisches Bildungsniveau als Männer. Die Rentenbezüge sind geringer als die der Männer. Sie sind doppelt so häufig auf die Unterstützung der staatlichen Grundsicherung angewiesen (BBSR, 2011). Viele der heutigen Senioren leben allein, ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück, die Zunahme gesundheitlicher Gebrechen und das Gefühl nicht gebraucht zu werden beeinträchtigen das Kohärenzgefühl.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der steigenden psychischen Erkrankungen bei Senioren ein und umreißt die demografische Entwicklung in Deutschland.

2. Aktuelle Daten zur Entwicklung der betrachteten Altersgruppe: Hier werden Definitionen sowie statistische Daten zur Bevölkerungsstruktur und regionalen Verteilung von Senioren dargelegt.

3. Ursachen der Zunahme psychischer Erkrankungen: Das Kapitel analysiert Risikofaktoren, wie Einsamkeit und soziale Isolation, sowie Ressourcen, die Senioren zur Krankheitsbewältigung zur Verfügung stehen.

4. Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der Altersgruppe: Es wird erörtert, wie sich der Versorgungsbedarf auf das Gesundheitssystem auswirkt und welche neuen Anforderungen an die medizinische Versorgung entstehen.

5. Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung: Dieses Kapitel stellt Ansätze zur primären und sekundären Prävention von Depressionen und Demenzerkrankungen im Alter vor.

Schlüsselwörter

Senioren, psychische Erkrankungen, Demografie, Gesundheitswissenschaften, Depression, Demenz, Prävention, Gesundheitsversorgung, Altersgruppe, soziale Isolation, Lebensqualität, Risikofaktoren, Gesundheitsförderung, geriatrische Versorgung, Vulnerabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit den künftigen Herausforderungen im Bereich der Gesundheitswissenschaften, die durch die zunehmende Prävalenz und Inzidenz psychischer Erkrankungen bei der alternden Bevölkerung in Deutschland entstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die sozioökonomische Lage älterer Menschen, das Auftreten von Depressionen und Demenzen, die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung sowie mögliche Präventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation von Versorgungsherausforderungen und die Darlegung von Handlungsfeldern der Prävention, um die psychische Gesundheit der Senioren nachhaltig zu stärken.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis aktueller statistischer Daten und wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Altersforschung und Gesundheitsberichterstattung.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Risikofaktoren für psychische Erkrankungen, die Ressourcen älterer Menschen und die Auswirkungen auf das deutsche Gesundheitssystem.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Demografischer Wandel, Psychische Gesundheit im Alter, Prävention, Gesundheitsförderung und geriatrische Versorgung definiert.

Warum stellt die Gruppe alleinstehender Frauen eine besondere Vulnerabilität dar?

Alleinstehende Frauen zwischen 65 und 80 Jahren sind häufiger von Einsamkeit, geringerem Einkommen und mangelnder sozialer Teilhabe betroffen, was sie anfälliger für psychische Belastungen macht.

Welche Rolle spielt der Hausarzt in diesem Kontext?

Dem Hausarzt kommt eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung und Diagnosestellung psychischer Symptome zu, da Senioren diese ärztliche Instanz regelmäßig aufsuchen.

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Details

Title
Psychische Erkrankungen in Deutschland. Zukünftige Herausforderungen der Gesundheitswissenschaften
College
University of Applied Sciences Magdeburg
Grade
2,3
Author
Katharina Krehan-Bastian (Author)
Publication Year
2014
Pages
10
Catalog Number
V334858
ISBN (eBook)
9783668250628
ISBN (Book)
9783668250635
Language
German
Tags
Demografischer Wandel Prävention im Alter Psychische Erkrankungen Gerontologie Geriatrie Ressourcen Risikofaktoren Senioren Depressionen Lebenserwartung Sozioökonomie Rehabilitation Demenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Krehan-Bastian (Author), 2014, Psychische Erkrankungen in Deutschland. Zukünftige Herausforderungen der Gesundheitswissenschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334858
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