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Der Einfluss der Bild-Zeitung auf die Lesermeinung. Meinungsbildung und -manipulation

Título: Der Einfluss der Bild-Zeitung auf die Lesermeinung. Meinungsbildung und -manipulation

Trabajo Escrito , 2015 , 27 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Alina Sauer (Autor)

Medios / Comunicación - Medios impresos, prensa
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Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss der Bild-Zeitung auf die Lesermeinung und den damit verbundenen Möglichkeiten der Boulevardpresse, ihre Leserschaft zu manipulieren. Ziel dieser Arbeit ist es herauszustellen, inwieweit die Bild-Zeitung ihren Werbesprüchen gerecht wird oder ob sie Einfluss auf die persönliche Meinung nimmt.

Dazu wird zunächst das Themengebiet der Lesermeinung. Des Weiteren wird die Gattung des Boulevardjournalismus erläutert und inwiefern die Bild-Zeitung darunter gefasst werden kann.

Des Weiteren soll die Bildung und Beeinflussung der Meinung unter den relevanten Perspektiven losgelöst voneinander betrachtet werden. Die Seite des Rezipienten fragt nach den Möglichkeiten, wie Meinungen im Alltag gebildet werden und welche Aspekte auf das Rezipieren eines Artikels wirken. Außerdem spielen situative Faktoren, wie der Grad der Involviertheit eine Rolle bei der Beeinflussung und werden an dieser Stelle ebenfalls analysiert.

Anschließend wird die Seite der Trägermedien betrachtet. Die Manipulation der Meinung wird zunächst allgemein definiert, um im Folgenden Merkmale aufzuzählen, die eine solche Manipulation begünstigen. Hierzu nach sprachlichen und gestalterischen Kriterien differenziert.

Zur abschließenden Zusammenfassung wird am „Fall Zschäpe“ erläutert, wie die aufgezeigten Merkmale praktisch in der Bild-Zeitung umgesetzt werden und im Vergleich zur Berichterstattung der Tageszeitung des Kölner Stadtanzeiger auf den Leser einwirken.

Im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklung lässt sich Manipulation durch Massenmedien häufig nicht mehr nachverfolgen. Menschen greifen täglich zu Medien und rezipieren aufbereitete Inhalte. Inwieweit diese Inhalte der Wahrheit entsprechen oder ob sie die Realität verzerrt darstellen, lässt sich beim bloßen Rezipieren kaum erkennen. Somit steht die Frage nach den Auswirkungen der Manipulation der Journalisten im Zentrum der Kommunikationswissenschaften und soll im Folgenden näher untersucht werden.

„Bild’ dir deine Meinung.“ – So lautet der aktuelle Werbespruch der Bild-Zeitung des Axel Springer Verlags. In Werbespots der Boulevardzeitung folgen anschließend die Zeilen „Nichts ist härter als die Wahrheit“.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufbau der Arbeit

3 Grundlagenteil

3.1 Lesermeinung

3.2 Bild

4 Untersuchung der Meinungsbildung und –manipulation

4.1 Rezipient

4.1.1 Urteilsbildung

4.1.2 Konsonanz und Dissonanz

4.1.3 Involvement

4.2 Trägermedien

4.2.1 Allgemeines zur Manipulation der Meinung

4.2.2 Sprache

4.2.3 Gestaltung

5 Darstellung an einem Praxisbeispiel

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den Einfluss der Bild-Zeitung auf die persönliche Meinungsbildung der Leser. Dabei wird analysiert, inwieweit das Boulevardblatt durch gezielte sprachliche und gestalterische Mittel seine Leserschaft manipuliert oder deren Meinung aktiv beeinflusst.

  • Grundlagen der Meinungsbildung und Rezipientenpsychologie
  • Merkmale und Strategien des Boulevardjournalismus
  • Sprachliche Manipulationsmöglichkeiten in Printmedien
  • Einfluss formal-ästhetischer Gestaltung auf die Leserwahrnehmung
  • Vergleichende Analyse der Berichterstattung am Fallbeispiel „Beate Zschäpe“

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Urteilsbildung

Menschen brauchen Zuordnungen und das Einordnen in (teils schon vorhandene) Schemata. Während sich Menschen ihre Urteile bilden, ordnen sie daher neue Sachverhalte einer Kategorie zu, mit der sie vorher schon einmal in Kontakt gekommen sind. Da sich die Schemata ständig erweitern und immer mehr Kriterien aufweisen, fällt es den Menschen zunehmend leichter, Sachverhalte zu etikettieren. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie besonders unter ungünstigen Bedingungen (Informationsmangel oder Zeitdruck) ihr Urteil unbewusst auf Heuristiken stützen. Zum Beispiel werden Meinungen leichtfertig übernommen, ohne die exakten Hintergründe des neuen Falles zu kennen. An dieser Stelle werden zwei Arten von Heuristiken wichtige Rollen zugesprochen – der Repräsentativ- und der Verfügbarkeitsheuristik.

Während die Repräsentativheuristik nach der Wahrscheinlichkeit fragt, inwieweit eine Kategorisierung mit einem Prototypen möglich ist, werden Urteile in der Strategie der Verfügbarkeitsheuristik „anhand der Leichtigkeit, mit der Informationen verfügbar sind“, gefällt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Problem der Medienmanipulation, stellt das Ziel der Arbeit vor und gibt einen Ausblick auf die methodische Vorgehensweise.

2 Aufbau der Arbeit: Dieses Kapitel visualisiert den methodischen Ablauf und die logische Struktur der Untersuchung.

3 Grundlagenteil: Hier werden zentrale Begriffe wie „Meinung“ und „Boulevardpresse“ definiert und theoretisch eingeordnet.

4 Untersuchung der Meinungsbildung und –manipulation: Dieses Kapitel analysiert sowohl die kognitiven Prozesse auf Rezipientenseite als auch die gezielten Beeinflussungsstrategien der Trägermedien durch Sprache und Gestaltung.

5 Darstellung an einem Praxisbeispiel: Am konkreten Fall „Beate Zschäpe“ werden die theoretischen Erkenntnisse durch den Vergleich der Bild-Zeitung mit dem Kölner Stadtanzeiger praktisch illustriert.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, wie stark die Bild-Zeitung die Meinung unkritischer Leser lenkt und verzerrt.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Sekundärliteratur.

8 Anhang: Enthält ergänzendes Material, insbesondere die analysierten Zeitungsartikel im direkten Vergleich.

Schlüsselwörter

Bild-Zeitung, Boulevardjournalismus, Meinungsbildung, Medienmanipulation, Rezipienten, Urteilsheuristik, Sprachmanipulation, Gestaltung, Boulevardpresse, Involviertheit, Fallbeispiel Zschäpe, Medienwirkung, Konsonanz, Dissonanz, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss der Bild-Zeitung auf die persönliche Meinungsbildung und die Mechanismen, mit denen die Boulevardpresse ihre Leserschaft beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die psychologischen Grundlagen der Urteilsbildung beim Leser sowie die sprachlichen und gestalterischen Strategien von Boulevardzeitungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszuarbeiten, ob die Bild-Zeitung den Leser objektiv informiert oder ob sie durch Manipulation gezielt Einfluss auf persönliche Meinungen nimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der Meinungsbildung und Medienwirkung, die durch einen praktischen Vergleich zweier unterschiedlicher Zeitungsberichte illustriert wird.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Rezipienten (Heuristiken, Involvement) und die Analyse der Trägermedien (Sprachstil, Collage-Gestaltung, Farbsymbolik).

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Kernbegriffe sind Medienmanipulation, Boulevardjournalismus, Rezipientenverhalten, Sprachgestaltung und visuelle Beeinflussung.

Warum wird der „Fall Zschäpe“ als Praxisbeispiel genutzt?

Er dient dazu, die theoretisch erläuterten Merkmale wie emotionale Bildauswahl, Wortwahl und Platzierung im direkten Vergleich zur seriöseren Berichterstattung praktisch zu veranschaulichen.

Welche Rolle spielt die „Farbsymbolik“ in der Bild-Zeitung?

Die Arbeit zeigt, dass die gezielte Nutzung von Farben (wie Rot für Gefahr oder Alarm) das Ziel verfolgt, Aufmerksamkeit zu erregen und beim Leser ein Gefühl der Bedrohung oder Dringlichkeit zu erzeugen.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung bezüglich des „Wir-Gefühls“?

Die Bild-Zeitung nutzt laut der Arbeit gezielt ein Wir-Gefühl, um den Leser direkt in das Geschehen einzubinden und das Involvement zu erhöhen, was die kritische Distanz zum Boulevard-Inhalt mindert.

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Detalles

Título
Der Einfluss der Bild-Zeitung auf die Lesermeinung. Meinungsbildung und -manipulation
Universidad
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Calificación
1,0
Autor
Alina Sauer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
27
No. de catálogo
V334992
ISBN (Ebook)
9783668248588
ISBN (Libro)
9783668248595
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bild Bild-Zeitung Lesermeinung Meinung Boulevardpresse Boulevard Einfluss Manipulation Massenmedien Meinungsbildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alina Sauer (Autor), 2015, Der Einfluss der Bild-Zeitung auf die Lesermeinung. Meinungsbildung und -manipulation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334992
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