Im folgenden Forschungsdesign soll dargestellt werden, wie die Rezeption des Veganismus in den sozialen Medien erfasst werden kann. Nachdem der theoretische Rahmen abgesteckt und grundlegende Begriffe geklärt wurden, wird in einem nächsten Schritt genauer auf die Forschungsfrage eingegangen. Anschließend soll das empirische Material selektiert werden, mit dem dann in der Phase der Ausführung gearbeitet werden kann und soll.
Nachdem das Thema und die Forschungsfrage in einen wissenschaftlichen Rahmen eingebunden wurde und die Relevanz in der Wissenschaft erläutert wurden, werden in einem abschließenden Schritt die Ressourcen (zeitlich, personell und materiell) aufgezeigt und verplant.
Schon im Jahr 1945 entstand der Begriff des Veganismus in Großbritannien, wo sich zur selben Zeit die Vegan Society gründete. Seit nun mehr gut 70 Jahren existiert der Begriff und hat sich seither sehr stark entwickelt und verändert. Auch durch die Entwicklung des World Wide Webs und vor allem der Sozialen Netzwerke haben der Veganismus und seine Anhänger nun einen festen Platz in unserer Gesellschaft. Doch nicht jeder findet diese Entwicklung gut, falsches oder ungenügendes Wissen über die richtige Ernährung kann zu Folgeschäden führen.
Inhaltsverzeichnis
1 ZIELE DER STUDIE
2 THEORETISCHER RAHMEN
3 FORSCHUNGSFRAGE
4 SELEKTION DES EMPIRISCHEN MATERIALS
5 METHODEN DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG
6 WISSENSCHAFTLICHE RELEVANZ
7 VERFÜGBARKEIT ZEITLICHER, PERSONELLER, MATERIELLER RESSOURCEN
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rezeption des Veganismus innerhalb sozialer Netzwerke, um ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie diese Lebensweise in digitalen Medien wahrgenommen und dargestellt wird. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, auf welche Weise Veganer soziale Plattformen nutzen und wie sich der Veganismus als Phänomen in diesem digitalen Kontext manifestiert.
- Analyse der Verbreitung veganer Themen in sozialen Netzwerken
- Untersuchung des Nutzungsverhaltens vegan lebender Menschen
- Identifikation relevanter Plattformen für die digitale Kommunikation
- Methodische Verknüpfung von qualitativen und quantitativen Ansätzen
- Wissenschaftliche Einordnung des Veganismus als Lebensstil
Auszug aus dem Buch
3 Forschungsfrage
Der Veganismus ist eine Lebensweise, die zunehmend an Popularität in der weltweiten Bevölkerung gewinnt. Betrachtet man allein die Zahlen in Deutschland, so sind die Anhänger dieser Ess- und Lebenskultur von 0,1% im Jahr 2008 (BUNDESFORSCHUNGSINSTITUT FÜR ERNÄHRUNG UND LEBENSMITTEL 2008, S.98) auf 1,1% im Jahr 2015 (VEGETARIERBUND DEUTSCHLAND 2016) gestiegen. Der Veganismus ist heutzutage überall ein Thema, man wird täglich im Supermarkt, Fernsehen, in Zeitschriften und vor allem in den sozialen Netzwerken mit dieser Lebensweise konfrontiert. Da der Veganismus eine Sonderform des Vegetarismus ist, können Schlussfolgerungen auch aus Untersuchungen, welche den Vegetarismus betreffen, gezogen werden. So kann man feststellen, dass das durchschnittliche Alter der Vegetarier und somit auch der Veganer unter 30 ist. Folglich zeigt die Altersverteilung, dass Veganer im Durchschnitt junge Menschen sind. Auch Abbildung 2 zeigt, dass vor allem junge Menschen, also die Gruppen „bis 20 Jahre“ und „21-30 Jahre“ die größte Anzahl an Vegetariern aufweist.
Zusammenfassung der Kapitel
1 ZIELE DER STUDIE: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitlichen, ethischen und ökologischen Grundlagen des Veganismus und führt in die wissenschaftliche Relevanz der Rezeption dieses Themas in sozialen Medien ein.
2 THEORETISCHER RAHMEN: Hier werden Definitionen verschiedener vegetarischer Ernährungsformen dargelegt und der Veganismus als ganzheitlicher Lebensstil inklusive seiner Motive und Symbolik kontextualisiert.
3 FORSCHUNGSFRAGE: Dieses Kapitel verknüpft demografische Daten über Veganer mit der Nutzung von sozialen Netzwerken, um daraus die zentrale Forschungsfrage zur Wahrnehmung des Veganismus in digitalen Plattformen abzuleiten.
4 SELEKTION DES EMPIRISCHEN MATERIALS: Die Autoren begründen hier die Auswahl der untersuchten Plattformen – Tumblr, Pinterest und Instagram – basierend auf der Affinität der Zielgruppe zu diesen Diensten.
5 METHODEN DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG: Es erfolgt die theoretische Abgrenzung zwischen qualitativen und quantitativen Methoden sowie die Vorstellung eines Mixed-Methods-Ansatzes unter Verwendung von Experteninterviews und Inhaltsanalysen.
6 WISSENSCHAFTLICHE RELEVANZ: Dieses Kapitel diskutiert die gesellschaftliche Bedeutung des Veganismus und analysiert, warum die Untersuchung digitaler Aktivitäten aufgrund der hohen Smartphone-Durchdringung für die Forschung essenziell ist.
7 VERFÜGBARKEIT ZEITLICHER, PERSONELLER, MATERIELLER RESSOURCEN: Die Autoren präsentieren ein strukturiertes Projektmanagement inklusive eines detaillierten Zeitplans und einer Analyse der benötigten Ressourcen für die Durchführung der Studie.
Schlüsselwörter
Veganismus, Soziale Netzwerke, Vegetarismus, Mixed Methods, Digitale Kommunikation, Lebensstil, Inhaltsanalyse, Experteninterviews, Konsumverhalten, Altersverteilung, Online-Plattformen, Forschungsdesign, Mediennutzung, Ethik, Nachhaltigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung, wie die vegane Lebensweise in sozialen Netzwerken wahrgenommen, dargestellt und innerhalb dieser digitalen Gemeinschaften kommuniziert wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Motive veganer Lebensweisen, die Soziologie der Zielgruppen, die Dynamik sozialer Medien und die methodische Erfassung komplexer digitaler Phänomene.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die zentrale Forschungsfrage ist, wie der Veganismus in den sozialen Netzwerken rezipiert wird, wofür Veganer diese Plattformen nutzen und welche Rolle soziale Medien bei der Verbreitung dieser Lebensweise spielen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es kommt ein Mixed-Methods-Ansatz zum Einsatz, der qualitative Experteninterviews und schriftliche Befragungen mit einer quantitativen Inhaltsanalyse von Online-Hashtags kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Veganismus, eine Selektion relevanter Online-Plattformen sowie eine detaillierte Ausarbeitung des Forschungsdesigns inklusive Zeit- und Ressourcenplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Veganismus, Soziale Netzwerke, Mixed Methods, Inhaltsanalyse, digitale Kommunikation und Lebensstil.
Warum wurden genau Snapchat, Tumblr und Instagram als Analyseobjekte betrachtet?
Diese Plattformen wurden ausgewählt, da sie laut Bitkom-Studien und weiterer Analysen von der relevanten Zielgruppe der 14- bis 30-Jährigen besonders intensiv genutzt werden.
Welche Rolle spielt das Experteninterview im Forschungsdesign?
Das Experteninterview dient dazu, tiefgreifendes Fachwissen über das noch relativ junge Forschungsgebiet der veganen Medienrezeption von qualifizierten Personen zu gewinnen und den Forschungsprozess leitfadenorientiert zu strukturieren.
- Quote paper
- Ramona Kraus (Author), Magdalena Michalski (Author), Vivien Töpper (Author), Evgeniya Gschwilm (Author), 2014, Wie wird der Veganismus in den sozialen Netzwerken rezipiert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334999