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Zukunftstrends in der Medizintechnik. Sind Krankheiten immer besser heilbar?

Title: Zukunftstrends in der Medizintechnik. Sind Krankheiten immer besser heilbar?

Seminar Paper , 2012 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Joachim Krautter (Author)

Medicine - Other
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Diese Arbeit stellt sich die Frage, wie innovativ die Medizinbranche tatsächlich ist. Sind Krankheiten wirklich besser behandelbar als früher? Welche Zukunftstrends und Innovationen erwarten uns? Stehen wir am Anfang einer medizintechnischen Revolution? Sind Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis? Diese Fragen sollen im Rahmen dieser Seminararbeit erörtert werden.

„Es gibt Tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“, sagte einmal der deutsche Philosoph Arthur Schopenauer. Eine andere Redewendung lautet „Hauptsache gesund“. Es ist unabstreitbar, dass das Gesundheitsbewusstsein in Deutschland in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Die Ausgaben für Gesundheit betrugen in Deutschland im Jahr 2010 278 Mrd. €, 11,6% des BIP, in der Branche sind 5,4 Millionen Menschen beschäftigt, das sind 13,5% aller Arbeitsplätze. Damit ist der Gesundheitssektor wichtiger als die Automobilbranche. Eine Teilbranche des Gesundheitsmarktes ist innovativer als alle anderen. Sie ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und doch ist sie vielen unbekannt. Sie setzt Trends und sorgt dafür, dass viele Krankheiten immer besser heilbar sind: Die Medizintechnik. Verbandsmaterialien, Spritzen, Herzschrittmacher, Prothesen, Röntgenbild und Kernspintomographie gehören zu unserem Lebensalltag.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen

2.1 Trend und Innovation

2.2 Medizintechnik

2.3 Gesundheit und Krankheit

3 Markt für Medizintechnik

3.1 Historische Entwicklung

3.2 Medizintechnische Zukunfts-Trends

3.3 Aktuelle Marktsituation (in Deutschland)

4 Bewertung von Innovationen in der Medizintechnik

4.1 Health Technology Assessment

4.2 Nutzen- oder Kostentreiber

4.3 Verbesserte Heilung: Drei Beispiele des Fortschritt

4.3.1 Drug Eluting Stents

4.3.2 iLA-Membranventilator®

4.3.3 Telemonitoringsystem VitaGuard®

4.4 Zukunft der Medizintechnik

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand und die zukünftige Entwicklung der Medizintechnik unter der zentralen Forschungsfrage, ob Krankheiten durch medizinischen Fortschritt tatsächlich immer besser heilbar werden und wie das Verhältnis zwischen technologischem Aufwand und ökonomischem Nutzen zu bewerten ist.

  • Historische Meilensteine und Entwicklung der Medizintechnik
  • Analyse aktueller Marktdaten und Zukunfts-Trends
  • Bewertung von Innovationen mittels Health Technology Assessment
  • Ökonomische Betrachtung: Medizintechnik als Wachstums- oder Kostentreiber
  • Fallbeispiele: Drug Eluting Stents, iLA-Membranventilator und VitaGuard

Auszug aus dem Buch

4.3 Verbesserte Heilung: Drei Beispiele des Fortschritt

Zur Vermeidung von Herzinfarkten hat sich der sogenannte BMS-Stent etabliert. Dabei handelt es sich um ein röhrenförmiges Metallgitter, das an verengten Herzkranzgefäßen eingesetzt wird. Dadurch wird verhindert, dass sich diese verschließen und einen Herzinfarkt auslösen. Allerdings bleibt das Risiko eines Wiederverschlusses (10-60%) ein unzureichend gelöstes Problem. Praktisch bedeutet dies, dass weitere Stents operativ gesetzt werden müssen.

Eine neue Innovation stellen der Drug-Eluting-Stent (DES) dar. Er enthält Medikamente, die zusätzlich einer Gefäßverengung entgegenwirken. Verschiedene Studien haben belegt, dass durch DES-Stents die Wahrscheinlichkeit einen neuen Stent einsetzen zu müssen, um 50-70% gesenkt wird. Zwar konnte eine generelle Senkung der Gesamtkosten nicht bestätigt werden. Doch bewirken die DES ebenso wenig eine Ausgabenerhöhung, denn die initialen Mehrkosten werden durch geringere Folgekosten kompensiert [Vgl. Anhang 4]. Gleichzeitig profitieren die Patienten von einer erhöhten Lebensqualität in Form der reduzierten Wiedereingriffe. Kosteneffektiv ist der DES vor allem dann, wenn er patientenorientiert eingesetzt wird. Dies betrifft spezielle Risikogruppen wie Diabetiker und Menschen mit Bluthochdruck.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Gesundheitsmarktes ein und stellt die kritischen Fragen nach der Innovationskraft der Branche sowie dem Nutzen medizinischer Fortschritte.

2 Begriffserklärungen: Es werden grundlegende Definitionen zu den Themen Trends, Innovationen, Medizintechnik sowie Gesundheit und Krankheit dargelegt, um eine wissenschaftliche Basis für die Arbeit zu schaffen.

3 Markt für Medizintechnik: Dieses Kapitel betrachtet die historische Entwicklung der Medizintechnik, aktuelle Trends wie Computerisierung und Miniaturisierung sowie die wirtschaftliche Marktsituation in Deutschland.

4 Bewertung von Innovationen in der Medizintechnik: Der Abschnitt diskutiert Methoden zur systematischen Bewertung von Innovationen, analysiert den ökonomischen Nutzen und illustriert den Fortschritt an den Praxisbeispielen Stents, Membranventilator und Telemonitoring.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassend wird das Innovationspotential der Medizintechnik gewürdigt, während gleichzeitig kritische Fragen zu Kosten, Ethik und der langfristigen Ausrichtung der Branche gestellt werden.

Schlüsselwörter

Medizintechnik, Innovation, Gesundheitswesen, Health Technology Assessment, Demographischer Wandel, Kosteneffizienz, Drug Eluting Stents, iLA-Membranventilator, VitaGuard, Telemedizin, Minimal-invasive Chirurgie, Lebensqualität, Wachstumsmarkt, Forschung und Entwicklung, Patientenversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Medizintechnik als innovativer Wachstumsmarkt und prüft, ob die technologischen Entwicklungen tatsächlich zu einer besseren Heilbarkeit von Krankheiten führen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der medizinische Fortschritt, die wirtschaftliche Bedeutung der MedTech-Branche, die demographische Entwicklung sowie die ökonomische Bewertung von Innovationen im Gesundheitssektor.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Verhältnis zwischen dem medizintechnischen Aufwand und dem Nutzen für Patienten und das Gesundheitswesen zu untersuchen und die Frage zu klären, ob Krankheiten wirklich immer besser heilbar werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Sekundäranalyse, bei der vorhandene wissenschaftliche Literatur, Branchenberichte und ökonomische Studien ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die begrifflichen Grundlagen, eine Marktanalyse, die Erläuterung von Bewertungsmethoden wie dem Health Technology Assessment sowie die detaillierte Vorstellung dreier innovativer Praxisbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Medizintechnik, Innovation, Gesundheitsökonomie, demographischer Wandel, Effizienzsteigerung und Patientenversorgung.

Wie unterscheidet sich der Drug-Eluting-Stent (DES) vom klassischen BMS-Stent?

Der DES enthält zusätzlich Medikamente, die eine erneute Gefäßverengung hemmen, wodurch die Wahrscheinlichkeit für notwendige Wiedereingriffe signifikant um 50-70% gesenkt wird.

Welchen Vorteil bietet das Telemonitoringsystem VitaGuard?

Es ermöglicht eine tägliche Überwachung vitaler Parameter von Zuhause aus, was den Zeitaufwand für Patienten senkt, Krankenhausaufenthalte um ca. 40% reduziert und eine tagesaktuelle Anpassung der Behandlung erlaubt.

Welche Rolle spielt die demographische Entwicklung für die Medizintechnik?

Durch die alternde Gesellschaft steigt der Bedarf an medizinischen Leistungen und die Multimorbidität, was einerseits den Markt befeuert, andererseits den Druck auf kostensparende Innovationen massiv erhöht.

Warum wird die Branche kritisch hinterfragt?

Die Arbeit hinterfragt, ob das Eigeninteresse der Branche an Gewinnerzielung immer mit dem Ziel einer bestmöglichen Patientenversorgung korreliert und inwieweit staatliche Maßnahmen nötig sind, um auch seltene Krankheitsbilder zu adressieren.

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Details

Title
Zukunftstrends in der Medizintechnik. Sind Krankheiten immer besser heilbar?
College
University of Hohenheim
Course
Bachelor-Seminar Umweltmanagement
Grade
1,3
Author
Joachim Krautter (Author)
Publication Year
2012
Pages
27
Catalog Number
V335158
ISBN (eBook)
9783668251588
ISBN (Book)
9783668251595
Language
German
Tags
zukunftstrends medizintechnik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Krautter (Author), 2012, Zukunftstrends in der Medizintechnik. Sind Krankheiten immer besser heilbar?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335158
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