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Die priesterschriftliche Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1-2,4a). Quellenexegese und didaktische Aufbereitungsmöglichkeiten

Titre: Die priesterschriftliche Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1-2,4a). Quellenexegese und didaktische Aufbereitungsmöglichkeiten

Exégèse , 2014 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Max Bretschneider (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Schlägt man die Bibel auf und beginnt diese zu lesen, so wird einem sehr schnell deutlich, dass der Bericht von der Schöpfung Gottes mit zwei unterschiedlichen Ansätzen erzählt wird. Zum einen in Genesis 1,1-2,4a und zum anderen daran anschließend in Genesis 2,4b-24. Dies mutet seltsam an und stört, trotz augenscheinlicher Bemühungen redaktioneller Nachbearbeitung der Bibel, den Lesefluss. Diese wissenschaftliche Arbeit wird sich mit einer dieser Schöpfungsdarstellungen näher beschäftigen.

Dabei werden diverse Vertreter der exegetischen Auseinandersetzung mit Genesis 1,1-2,4a mit Hilfe von gewählter Literatur zu Rate gezogen und weiterhin Gedankengut aus dem Seminar ‚Themen alttestamentlicher Theologie: Pentateuch‘ in gebührendem Rahmen Platz finden. Fokussiert wird sich hierbei auf die exegetische Fragestellung und einen abschließenden didaktischen Ausblick anhand einer möglichen Unterrichtseinheit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführende Gedanken zum Schöpfungsbericht

2. Exegetische Fragestellungen zu Gen 1,1-2,4a

a. Gliederung

b. Einheitlichkeit

3. Didaktischer Ausblick

4. Verzeichnis

a. Literaturverzeichnis

b. Abkürzungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der exegetischen Analyse des priesterschriftlichen Schöpfungsberichts in Genesis 1,1–2,4a. Ziel ist es, die literarische Struktur, die Einheitlichkeit des Textes sowie die darin enthaltenen theologischen Aussagen vor dem Hintergrund der historischen Forschung zu untersuchen und abschließend einen didaktischen Ausblick für den schulischen Religionsunterricht zu geben.

  • Literarkritische Untersuchung der priesterschriftlichen Schöpfungsdarstellung
  • Analyse der Gliederung und der Schöpfungstage
  • Untersuchung der Spannung zwischen Wort- und Tatschöpfung
  • Reflektion über die Rolle des Menschen und die Bewahrung der Schöpfung
  • Entwurf einer unterrichtspraktischen Einheit für die Mittelschule

Auszug aus dem Buch

1. Einführende Gedanken zum Schöpfungsbericht

Schlägt man die Bibel auf und beginnt diese zu lesen, so wird einem sehr schnell deutlich, dass der Bericht von der Schöpfung Gottes mit zwei unterschiedlichen Ansätzen erzählt wird. Zum einen in Genesis 1,1-2,4a und zum anderen daran anschließend in Genesis 2,4b-24. Dies mutet seltsam an und stört, trotz augenscheinlicher Bemühungen redaktioneller Nachbearbeitung der Bibel, den Lesefluss. Diese wissenschaftliche Arbeit wird sich mit einer dieser Schöpfungsdarstellungen näher beschäftigen. Dabei werden diverse Vertreter der exegetischen Auseinandersetzung mit Genesis 1,1-2,4a mit Hilfe von gewählter Literatur zu Rate gezogen und weiterhin Gedankengut aus dem Seminar ‚Themen alttestamentlicher Theologie: Pentateuch‘1 in gebührendem Rahmen Platz finden. Fokussiert wird sich hierbei auf exegetische Fragestellung und einen abschließenden didaktischen Ausblick anhand einer möglichen Unterrichtseinheit.

Die Entdeckung zweier paralleler Schöpfungsgeschichten innerhalb des Pentateuchs fordert eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen und Postulierungen. Genau betrachtet wurden drei Schichten entdeckt: Priesterschriftlich, Jahwistisch und Elohistisch. Die zweimalige Erwähnung gewisser Ereignisse oder die Ähnlichkeit einiger Erzählungen in verschiedenen Teilen der Genesis hat einige veranlasst, noch weitere Quellen zu vermuten – man gliederte das Buch Genesis immer mehr und führte es schließlich auf bis zu 14 unterschiedliche Quellen zurück. Deshalb sah man sich gezwungen die literarkritische Einheitlichkeit der 5. Bücher Mose neu zu überdenken, bzw. die Frage nach seiner literarkritischen Entstehung neu zu beantworten. So „(…) lagen [zwei] erstaunlich ähnliche und erstaunlich verschiedene Darstellungen der Ursprungsgeschichte des Volkes Israel vor“2. Doch wie stellt sich die Beziehung beider zueinander dar? Schnell postuliert man Gen 1,1-2,4a als priesterschriftliches Gedankengut und Gen 2,4b-24 als jahwistisch.3 Auch die Tatsache, dass die jahwistische Darstellung aufgrund prägnanter Elemente älter sein muss als die Priesterschriftliche gilt als gesichert.4 Dennoch muss erneut nach der Relation gefragt werden. Die Frage ist, lag P das jahwistische Gedankengut vor und hat P den jahwistischen Text verändert und erweitert?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführende Gedanken zum Schöpfungsbericht: Dieses Kapitel führt in die Thematik der parallelen Schöpfungsberichte in der Genesis ein und umreißt die wissenschaftliche Fragestellung der Arbeit.

2. Exegetische Fragestellungen zu Gen 1,1-2,4a: Hier erfolgt eine detaillierte exegetische Analyse, die den Text in eine Gliederung überführt und die interne Einheitlichkeit sowie mögliche Spannungen, wie etwa zwischen Wort- und Tatschöpfung, erörtert.

3. Didaktischer Ausblick: Dieses Kapitel überträgt die theologischen Erkenntnisse in ein schulpraktisches Konzept für den Religionsunterricht an Mittelschulen zum Thema Schöpfungsbewahrung.

4. Verzeichnis: Dieser Teil enthält das Literaturverzeichnis sowie das Abkürzungsverzeichnis der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Genesis, Schöpfungsbericht, Priesterschrift, Jahwist, Pentateuch, Exegese, Wortschöpfung, Tatschöpfung, Gottesebenbildlichkeit, Schöpfungsbewahrung, Religionsunterricht, Mittelschule, Siebentage-Schema, Literaturkritik, Theologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den priesterschriftlichen Schöpfungsbericht in Gen 1,1-2,4a und diskutiert dessen literarische Beschaffenheit sowie seine theologische Relevanz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die literarkritische Untersuchung der Schöpfungsgeschichte, die Unterscheidung zwischen priesterschriftlichen und jahwistischen Quellen sowie die didaktische Anwendung der Schöpfungsthematik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine exegetische Durchdringung des Textes und der Nachweis seiner theologischen Tiefe, gefolgt von einer praktischen Umsetzung für den Unterricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die historisch-kritische Exegese angewandt, ergänzt durch einen didaktischen Reflexionsansatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Schöpfungsbericht in seine Einzelwerke und untersucht die Einheitlichkeit, insbesondere das Spannungsfeld zwischen Wort- und Tatschöpfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Priesterschrift, Schöpfungsbericht, Gottesebenbildlichkeit, Exegese und Schöpfungsbewahrung.

Wie wird die Rolle des Menschen in der Schöpfung definiert?

Der Mensch ist laut der Arbeit als Ebenbild Gottes zur Verantwortung gegenüber der Schöpfung berufen, wobei er diese bewahren und nicht ausbeuten soll.

Was bedeutet das Siebentage-Schema für das Textverständnis?

Das Siebentage-Schema dient als strukturgebendes Element der Priesterschrift und integriert den Sabbat als Ruhepol und Zielpunkt der Schöpfung.

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Résumé des informations

Titre
Die priesterschriftliche Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1-2,4a). Quellenexegese und didaktische Aufbereitungsmöglichkeiten
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
1,3
Auteur
Max Bretschneider (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
20
N° de catalogue
V335222
ISBN (ebook)
9783668251441
ISBN (Livre)
9783668251458
Langue
allemand
mots-clé
schöpfungsgeschichte genesis quellenexegese aufbereitungsmöglichkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Max Bretschneider (Auteur), 2014, Die priesterschriftliche Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1-2,4a). Quellenexegese und didaktische Aufbereitungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335222
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Extrait de  20  pages
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