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Die Psychologie des Mannes

Titre: Die Psychologie des Mannes

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 34 Pages , Note: Sehr gut

Autor:in: Sonja Mayr-Stockinger (Auteur)

Psychologie - Psychologie de la personnalité
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Die Psychologie verlernt zunehmend, dass Individuum Mensch als Ganzes zu sehen. Statt in die Tiefen der Seele vorzudringen und das „Verborgene“ zu erkunden, verweilt man an mathematisch eindeutig belegbaren, oft auch sehr oberflächlichen und allgemeinen Forschungserkenntnissen. Der Wahrheitsgehalt der psychoanalytischen Forschung kann durch statistische Methoden nicht belegt werden. Doch öffnen sich durch neue Methoden in der biologischen Psychologie neue Tore, um doch wieder tiefer ins verborgene Seelenleben der Menschen vorzudringen. Heute mehr den je macht es Sinn, die Erkenntnisse der Psychoanalyse einer neuen perspektivischen Betrachtung zuzuführen. Gustav Hans Graber ein Pionier der pränatalen Psychologie, erkannte schon früh, dass es eine Vielfalt der Perspektiven braucht um dem Wunder Mensch nahe zu kommen. In seiner Arbeit über die „Psychologie des Mannes“, bedient er sich der mannigfaltigsten Perspektiven um den Forschungsgegenstand in seiner Ganzheit zu erfassen. Er begleitet die männliche leib-seelische Entwicklung von der Samenzelle bis zum erwachsenen Mann. Besondere Bedeutung kommt in seiner Arbeit der sexuellen und der Entwicklung des männlichen Liebeslebens zu. Hier erkennt Graber die Zusammenhänge zu Aggression, Ich-Verhaftung und Kriegslust des Mannes. In allem hebt er die große Bedeutung der Mutter-Sohn-Beziehung hervor.
Alles Wünschen und Handeln des Mannes zielt auf Regression, er will die ursprüngliche Dual-Einheit mit dem Weiblichen wieder herzustellen. Um diese ursprüngliche Verbindung wieder herzustellen bedient sich der Mann höchst ambivalenter Verhaltensweisen.

Graber erkennt den möglichen Ausweg in der Legierung des Männlichen mit dem Weiblichen.
Der Traum der Männer wäre es, den Frauen in die Arme zu sinken, ohne ihnen gleichzeitig in die Hände fallen zu müssen.


(Jerry Lewis)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. ABSTRACT

2. EINLEITUNG

3. BIOGRAPHISCHE DATEN ZU DR. GUSTAV HANS GRABER

4. DIE LEIB-SEELISCHE MÄNNLICHE ENTWICKLUNG

4.1 DIE SAMENZELLE

4.2 DER MÄNNLICHE EMBRYO

4.3 DER MÄNNLICHE SÄUGLING

5. DIE ENTWICKLUNG DES MÄNNLICHEN LIEBESLEBENS

5.1 DIE LIEBE ZWISCHEN MUTTER UND SOHN

5.1.1 Philosophische Sichtweise der Mutter-Sohn-Bindung

5.1.2 Psychoanalytische Objektbeziehungstheorien

6. DIE MÄNNLICHE TRIEBENTWICKLUNG

6.1 DER SEXUALTRIEB

6.2 DER AGGRESSIONSTRIEB

7. DIE MÄNNLICHE ICHENTWICKLUNG

8. STÖRUNGEN IN DER ENTWICKLUNG DES MÄNNLICHEN LIEBESLEBENS

9. DISKUSSION

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen der männlichen Identitätsbildung und Selbstverwirklichung, basierend auf den Theorien des Pioniers der pränatalen Psychologie, Dr. Gustav Hans Graber. Ziel ist es, die tiefergehenden Zusammenhänge zwischen biologischer Entwicklung, prägenden frühen Mutter-Sohn-Beziehungen und den daraus resultierenden Auswirkungen auf das männliche Liebes- und Triebverhalten – insbesondere im Hinblick auf Aggression und Ich-Strukturen – aufzuzeigen.

  • Pränatale und frühe leib-seelische Entwicklung des Mannes
  • Die zentrale Bedeutung der Mutter-Sohn-Bindung und deren Ambivalenzen
  • Männliche Triebdynamik: Sexualtrieb vs. Aggressionstrieb
  • Herausforderungen der Ich-Entwicklung und das "Trauma der Geburt"
  • Ursprünge und Hintergründe von Störungen im männlichen Liebesleben

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Samenzelle

Zum Unterschied von der weiblichen Eizelle, die ihre Rundform und damit ihren ausgesprochen konservativen, wenig spannungsgeladenen und passiven Charakter beibehält, drängt die Samenzelle auf Wanderung, ja Auswanderung, auf Angreifen, Bewegen, Aktivität und zeigt damit bereits die typisch männlichen Verhaltensweisen, während die weibliche Eizelle nicht nur in ihrer Rundform verharrt, sondern auch an ihrem Ort: sie zeigt damit ebenfalls bereits das typische weibliche Verhalten.

Nur eine einzige Samenzelle von Millionen, erreicht im günstigen Falle das Ziel der Kopulation mit der Eizelle. Sie hat aktiv das „Stirb und Werde“ provoziert, das ihr mit der Kopulation zuteil wird. Die Eizelle erleidet es passiv: wiederum Urverhaltensweisen des Männlichen und Weiblichen.

Die männliche Samenzelle drängt also nach einer Rückkehr an den Ort, wo ihr Träger, der Mann, herkam: den „Mutterleib“, die Gebärmutter, ist folglich in ihrer kühnen Auswanderungstendenz doch völlig regressiv eingestellt, begibt sich in das Gefängnis des weiblichen Leibes, um sich dort zu verlieren und neu zu finden.

Die regressive Tendenz der Rückkehr in den Mutterleib beherrscht denn auch das männliche Geschlecht viel elementarer, vehementer als das weibliche. (vgl. Graber, 1965)

Zusammenfassung der Kapitel

1. ABSTRACT: Das Kapitel erläutert den ganzheitlichen Ansatz zur Erforschung des männlichen Seelenlebens und betont die Notwendigkeit, psychoanalytische Erkenntnisse mit neuen biologisch-psychologischen Methoden zu verbinden.

2. EINLEITUNG: Es wird die Forschungsfrage nach der Eigenart und Selbstverwirklichung des Mannes aus der Sicht Grabers definiert, wobei der Fokus auf der Entwicklung vom unbewussten zum bewussten Selbst liegt.

3. BIOGRAPHISCHE DATEN ZU DR. GUSTAV HANS GRABER: Der biographische Abriss würdigt Grabers Lebenswerk als Lehrer und Kinderpsychoanalytiker sowie seine maßgebliche Rolle in der pränatalen Psychologie.

4. DIE LEIB-SEELISCHE MÄNNLICHE ENTWICKLUNG: Dieses Kapitel betrachtet die Entwicklung vom biologischen Ursprung (Keimzellen) über die embryonale Phase bis hin zum Säuglingsalter unter dem Aspekt psychischer Traumatisierungen.

5. DIE ENTWICKLUNG DES MÄNNLICHEN LIEBESLEBENS: Hier wird die essenzielle Mutter-Sohn-Beziehung beleuchtet und deren Einfluss auf die spätere Beziehungsgestaltung des Mannes analysiert.

6. DIE MÄNNLICHE TRIEBENTWICKLUNG: Das Kapitel untersucht die Abspaltung von Sexual- und Aggressionstrieb sowie deren Verknüpfung mit dem männlichen Streben nach Eroberung und Identität.

7. DIE MÄNNLICHE ICHENTWICKLUNG: Es wird die Entstehung des "Körper-Ichs" als Schutzpanzer sowie die daraus resultierende Paradoxie in der männlichen Selbstwahrnehmung dargestellt.

8. STÖRUNGEN IN DER ENTWICKLUNG DES MÄNNLICHEN LIEBESLEBENS: Hier werden die Ursachen von Entwicklungsstörungen, von Geburtstraumata bis hin zu sozialen Einflüssen, systematisch aufgeführt.

9. DISKUSSION: Die abschließende Diskussion reflektiert die aktuelle gesellschaftliche Situation des Mannes und fordert eine Öffnung der Psychologie für die "Legierung" männlicher und weiblicher Prinzipien.

Schlüsselwörter

Psychologie des Mannes, Gustav Hans Graber, Psychoanalyse, Pränatale Psychologie, Mutter-Sohn-Beziehung, Triebentwicklung, Aggressionstrieb, Ich-Entwicklung, Geburtstrauma, Geschlechtsidentität, Sexualität, Regression, Objektbeziehungstheorie, Männlichkeit, Tiefenpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Entwicklung des Mannes von der pränatalen Phase bis ins Erwachsenenalter, basierend auf den tiefenpsychologischen Ansätzen von Gustav Hans Graber.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Felder sind die Bedeutung der frühen Mutter-Sohn-Bindung, die Entwicklung des männlichen Ichs sowie die Dynamik von Sexual- und Aggressionstrieben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen der männlichen Identitätsfindung und die Hintergründe von Störungen im männlichen Liebesleben wissenschaftlich einzuordnen und zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein tiefenpsychologischer Ansatz gewählt, der durch biologische Erkenntnisse und Vergleiche mit mythologischen sowie aktuellen soziologischen Theorien ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der leib-seelischen Entwicklung, die Analyse des männlichen Trieb- und Liebeslebens sowie die detaillierte Betrachtung der Ich-Entwicklung und möglicher Störungsbilder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie pränatale Psychologie, Mutter-Sohn-Bindung, Ich-Struktur und Aggressionsproblematik charakterisiert.

Warum ist laut Graber die Mutter-Sohn-Bindung so entscheidend?

Sie gilt als Urform der männlichen Beziehungserfahrung; eine starke Fixierung auf die Mutter kann laut Graber zur lebenslangen Suche nach einer regressiven Wiederherstellung dieser "Dual-Einheit" führen.

Wie wird das männliche Aggressionsverhalten psychologisch erklärt?

Aggression wird als Teil des männlichen Entwicklungsweges betrachtet, der eng mit dem Geburtstrauma und der Abwehr gegen eine empfundene Passivität verknüpft ist, um die männliche Identität abzugrenzen.

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Résumé des informations

Titre
Die Psychologie des Mannes
Université
University of Salzburg  (Psychologie in Salzburg)
Cours
Seminar Humanistische Psychologie
Note
Sehr gut
Auteur
Sonja Mayr-Stockinger (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
34
N° de catalogue
V33524
ISBN (ebook)
9783638339742
ISBN (Livre)
9783638648158
Langue
allemand
mots-clé
Psychologie Mannes Seminar Humanistische Psychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sonja Mayr-Stockinger (Auteur), 2004, Die Psychologie des Mannes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33524
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Extrait de  34  pages
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