Alexander der Große als Grenzüberschreiter. Zur Ambivalenz der literarischen Figur bei Pfaffe Lambrecht


Hausarbeit, 2016

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Alexanderroman des Pfaffen Lambrecht - Vorauer, Straßburger und Basler Alexander

3 „Der Grenzüberschreiter“ - Alexanders Ambivalenz
3.1 Alexanders Geburt, Erziehung und Jugend
3.2 Die Schlacht um Tyrus
3.3 Der Paradieszug

4 Der Versuch eines Resümees

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Alexander der Große oder Alexander ΙΙΙ. wurde am 20. Juli 356 v. Chr. im griechischen Pella geboren und verstarb im Alter von 33 Jahren am 10. Juni 323 v. Chr. in Babylon. Als Sohn des Königs Philipp ΙΙ. von Makedonien und der molossischen Prinzessin Olympias erfuhr er Erziehung sowie Bildung durch Persönlichkeiten historischer Größe wie etwa Aristoteles, was ihn auf das „exorbitante[] Heldenleben [eines] Welteroberers“1 vorbereite- te. Dass „[…] der Alexanderstoff einer der weit verbreitetsten Erzlhlstoffe der abendländi- schen Geschichte [ist], der in unzähligen Varianten und in fast allen europäischen sowie vielen außereuropäischen Sprachen immer wieder neu erzählt worden ist und immer noch erzlhlt wird.“2, ist ein Beleg par excellence dafür, dass Alexander bis heute als eine der größten historischen Figuren u.a. Europas gilt.3 Zugleich erscheint es hierdurch von ele- mentarer Bedeutung zu erwähnen, dass die historische Figur nicht dem literarischen Ale- xander gleichzusetzen ist4, aber dennoch diesen Antikenroman nicht als rein fiktional ein- stufen zu wollen.

Die anhaltende Rezeption des Alexanderstoffes geht zum einen auf das im Mittelalter be- stehende, große Interesse an Romanen, Heldenepen sowie Mythen, aber auch glaubwürdi- gen Geschichten, moralischen Traktaten, Magie, Zauber sowie Siegeszügen aufgrund des antiken Vorbildcharakter zurück und zum anderen auf die Besonderheit, dass der Makedo- nenk|nig im Alten Testament der Bibel (1. Buch der Makkabler; Ι Mcc 1,1-8)5 erwähnt wird und somit das erste Bindeglied heilsgeschichtlich- und geistlicher sowie neu auf- kommender weltlichen Literatur deutschen Raumes darstellt.6 Er erscheint hierbei in der Vision des Propheten Daniel „[…] als Zerst|rer des zweiten (medisch-persischen) und Begründer des dritten (griechischen) Weltreichs.“7 Alexander wird so zum Instrument der translatio imperii, welche beschreibt, dass Gott die Weltherrschaft auf vier Weltreiche (Babylon, Persien, Griechenland und Rom) unterteilt. Bereits hieran wird deutlich, dass Alexanders Leben in der Literatur stark mythisiert sowie polarisiert wurde, sogar bis hin zur Divinisierung seiner Taten, was als Beleg für das mittelalterliche Denken als ein symbolisches, analogisches Denken verstanden werden kann.

Das literarische Alexanderbild erscheint hierbei selten eindeutig, sondern zumeist sehr ambivalent, widersprüchlich, wodurch Jan Cölln zutreffend kostatiert: „Das Herrscherexempel Alexander bietet wie kaum ein anderes die Möglichkeit, Tugenden und Untugenden eines Herrschers in einer schlüssigen, plausiblen und herausragenden Erzählfigur zu gestalten.“8 Diese These soll im Folgenden anhand ausgewählter Textpassagen des Alexanderromans des Pfaffen Lambrecht in der Straßburger Ableitung textimmanent untersucht werden. Des Weiteren fügt Trude Ehlert hierzu an:

Der Grenzüberschreiter […] steht vielfach als Negativexempel für superbia (sic. Hochmut) […] [und] sein früher Tod für die vanitas (sic. Eitelkeit), Nichtigkeit und Vergänglichkeit irdischer Herrlichkeit. Die disparaten Deutungen und Wertungen stehen oft unverbunden nebeneinander. Eben jene Wertungen werden vom Autor des Straßburger Alexanders am meisten vorgenommen.9

Im Kontext der Untersuchung zur Polarität des Protagonisten wird zudem aufgezeigt, in- wiefern Alexander als Ikone der Superbia, Hybris, Vanitas10 sowie curiositas (Neugier) verstanden werden kann. Dem zuvor steht ein kurzer Abriss der Textgenese und -exegese zur Verdeutlichung des uneinheitlichen Alexanderstoffes11 und Differenzierung von histo- rischem und literarisch-, epischem Alexander. Abschließend folgt der Versuch eines Re- sümees dieser Arbeit, ob und weshalb der literarische Alexander als moralisch- und affek- tive Kontrastfigur skizziert wird.

2 Der Alexanderroman des Pfaffen Lambrecht - Vorauer, Straßburger und Basler Alexander

Der Alexanderstoff des Antikenromans geht auf verschiedene lateinische, aber durchaus auch volksprachliche Chroniken, wie etwa bei Jans von Wien oder Heinrich von München, zurück und trägt im weiteren Sinne auch dazu bei, dass der Alexanderroman in allen euro- päischen sowie arabischen Sprachen vertreten ist. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass die historiographische Alexandertradition vor allem auf den Biographien des Quintus Curtius Rufus der Gesta Alexandri Magni oder Alexandri Magni historiae fußt und somit ein exis- tenzieller Teil des Textfundaments darstellt.12 Nebst dieser Quellen existieren viele ver- schiedene, lateinische Bearbeitungen des Alexanderromans im europäischen Mittelalter, wie die Zacher-Epitome, verschiedene Versionen der Historia de preliis sowie die kano- nisch epische Fassung von Walter von Châtillon, der mittellateinische Hexameter-Epos Alexandreis.13 Der erste mittelalterlich, volkssprachliche, genauer frankoprovenzialische Alexanderroman um 1100 ist der Roman d`Alexandre des Alberic von Bisinzo oder Pisanҫon, wovon lediglich 105 Verse erhalten sind, welche Alexanders Geburt und Ju- gendjahre umfassen.14 Dessen Hauptquelle wiederrum ist die ungekürzte Fassung der Res gestae Alexandri Macedonis von Julius Valerius, welche ihrerseits auf die Historia Ale- xandri Magni, die als eine der frühesten Quellen der mittelalterlichen Alexanderdichtung angesehen wird, beruht.15 Darauffolgende Stufen der Textgenese stellen verschiedenste französische Bearbeitungen, wie die fragmentarische Zehnsilbenfassung Alexandre dé- casyllabique um 1160 sowie Roman d`Alexandre um 1180/90 dar.

Die erste Übertragung des Romans Alberics ins Deutsche wurde von dem Kleriker Lam- brecht oder auch Lamprecht um 1150/60 vorgenommen und gilt somit als ältester deutsche Alexanderroman16, welcher aus dem moselfränkisch-rheinischem Entstehungsumfeld stammt17 und einen nicht-biblischen, gar weltlichen Stoff thematisiert. In dieser Edition stilisiert der Pfaffe Lambrecht Alexander zum Eroberer des Heiligen Landes und offenbart Besonderheiten:

Die Eigenart von Lambrechts Alexander besteht in einem für die deutschen Erzählliteratur […] neuartigen Quellenbezug und durch die Einschreibung geistlich-gelehrter Erzähl- und Urteilstradition in das volkssprachliche Erzählen von Alexander. […] Lambrechts Alexander ist also der Alexander, von dem die Bibel berichtet, weil es heilsgeschichtlich bedeutsam ist. […] Lambrecht beruft sich mehrfach auf die Autoritlt der Bibel, um seine Geschichte zu legitimieren.“18

Weitere Quellen, die einen intertextuellen Bezug vom Alexanderstoff zum Traum Daniels herzustellen versuchen, sind das Annolied, welches eine kleinepische Komposition aus Bischofsvita und weltlicher Geschichte ist, sowie die Kaiserchronik.19 Der Lambrechtsche Alexanderroman selbst ist nicht mehr erhalten, jedoch dessen drei Ableitungen. Diese ano- nymen Bearbeitungsfassungen, deren Auftraggeber und Redaktoren inkognito sind, weisen sowohl inhaltliche als auch formale Unterschiede untereinander auf. Lediglich die jeweili- gen Aufbewahrungsorte sind bekannt und sind somit maßgebend für die Titulierung: Der Vorauer Alexander entstand etwa 1160-90, der Straßburger Alexander etwa während des letzten Drittels des 12 Jh. bis Anfang des 13 Jh. und der Basler Alexander gegen Ende des 13. Jh.20

Die Vorauer Fassung trlgt in der Forschung die Sigle „V“, setzt sich aus insgesamt 1515 Versen zusammen und umfasst Alexanders Geburt sowie dessen Lebensweg bis zum Tod Darius. Inhaltlich lässt sich diese Alexanderedition grob in zwei Sinnesabschnitte unter- gliedern: Ι. Alexanders Vita bis zum Herrschaftsantritt in Makedonien und ΙΙ. Der Perser- krieg u.a. inklusive der Eroberung von Tyrus. Aufgrund der formalen Gründe, wie etwa der metrischen Freiheit, unreinen Reimschemata sowie Assonanzen und der noch rudimen- tär ausgeprägten Höfisierung, gilt die Vorauer Version als die älteste und zugleich original- treueste Alexanderversion zu Lambrechts Alexanderroman.21 Weitere Zeugnisse hierfür scheinen die geringen, romanhaften Elemente22, jedoch vermehrt auftretenden geistlich und biblischen Kommentare und Bezüge zu sein. Des Weiteren bildet die Tötung Darius den Zielpunkt der Großerzählung, wie es vermutlich schon in der Konzeption Lambrechts vorgesehen war.23 Somit erscheint der Alexanderstoff hier deutlich als religiöses Instru- ment: „Im ›Vorauer Alexander‹ [ist] der Alexanderstoff zugleich Medium geistlicher Ge- schichtsdeutung und Medium der Selbstvergewisserung der neuen laikalen Führungs- schicht, des Kriegeradels, dessen Selbstverständnis und Kampfverhalten in Alexander spiegelt.“24

Der Straßburger Alexander, gekennzeichnet mit der Sigle „S“, umfasst im Gegensatz dazu die vollständige Alexandervita in 6854 Versen und geht auf andere Quellen zurück als der Vorauer.25 Der Inhalt setzt sich, abseits von Pro- und Epilog, in welchen das Leitthema des vanitas-Gedanken angesiedelt ist26, aus fünf Sinnesabschnitte zusammen27, wobei im Fol- genden Ι. Jugendjahre, ΙΙ. Belagerung und Annexion Tyrus sowie V. Paradieszug textim- manent untersucht werden. „Die ebenfalls aus der Leo-Tradition bekannten Episoden über Alexander in Babylon, über Gog und Magog, die Taucherglockenfahrt, den Greifenflug oder Alexanders Besuch beim Sonne-Mond-Baum erzählt der Straßburger Alexander nicht.“28 Generell findet sich in dieser Fassung eine stärker höfisierte Atmosphäre wieder, dennoch gestaltet sich etwa die rechtmäßige Herkunft Alexanders, welche konform zur feudalen Vorstellung von legitimer Herrschaftsnachfolge sein muss, gemäß der Vorstel- lung Lambrechts und im ferneren Sinne Alberics.29 In Bezug auf die Figurenzeichnung flllt hierbei besonders auf, dass „Alexander […] [im Vergleich zum Vorauer Alexander] positiver gewertet [ist], ohne freilich idealisiert zu werden. […] Seine Klugheit ist noch stärker hervorgehoben, sein kriegerisches Gewaltpotential weniger ambiguisiert.“30 Jene Doppel- und Mehrdeutigkeit findet vor allem Ausdruck in der „[…] grundsltzliche[n] Dis- tanzierung des Erzählers von der Grausamkeit des Kriegers - und von Alexanders Krieger- gewalt […].“31 Ein weiterer Aspekt, der hinsichtlich der unterschiedlichen Ableitung zwi- schen Vorauer und Straßburger Alexander auffällt, ist, dass „[d]er ›Straßburger Alexander‹ […], trotz stlrkerer Betonung des Themas ››Verglnglichkeit‹‹, weltliche Themen noch mehr in den Blick [fasst] [und] die Darstellung höfischer Pracht, das Interesse an fremden Welten und zwischenmenschlichen Beziehungen, die Herrschaftsthematik [fokussiert].“32 Analog hierzu ist „[i]n V […] die Kritik am rücksichtslosen heroischen Kriegerethos des Helden allerdings deutlicher ausgeprlgt als in S.“33 Beiden ist jedoch gemein, dass sie vor einem geistlichen Hintergrund, insbesondere die Heilsgeschichte, gelesen werden müs- sen.34

Die jüngste Edition des Alexanderromans Lambrechts stellt der Basler Alexander, welcher die Sigle „B“ trägt, dar. Mit seinen 4734 Versen bietet er eine verkürzte Darstellung von der Geburt bis zum Tode Alexanders im Vergleich zum Straßburger, wobei der Prolog ausgelassen wurde.35 In einem angefügten Epilog findet sich zudem eine Kurzbeschrei- bung des Makedoniers wieder. Als Hauptquelle fungiert vor allem die Weltchronik des Jans von Wien.36 Der zentrale Marker dieser Ableitung ist die Nektanibusepisode, wonach Alexander nicht der Sohn Philips, sondern des Königs und Zauberers Nektanibus, welcher Olympia verführt, ist. Zwar wird die Herrschaftslegitimation sowie göttlich Abkunft Ale- xanders durch die Gleichsetzung Nektanibus mit dem Gott Ammon oder Amun gewähr- leistet, jedoch entspringen hieraus inkonsistente Darstellungen.37

[...]


1 Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 10.

2 Schlechtweg-Jahn, Ralf: Macht und Gewalt im deutschsprachigen Alexanderroman. Hrsg. von Günter Berger, Stephan Kohl, Werner Röcke. Trier: WVT Wissenschaftlicher Vertrag Trier 2006 (Literatur, Imagination, Realität; Band 37). S. 1.

3 Vgl. Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 10.

4 Siehe Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Lambrecht, seine Fortsetzungen und die handschriftliche Überlieferung. In: Alexanderdichtungen im Mittelalter. Kulturelle Selbstbestimmung im Kontext literarischer Beziehungen. Hrsg. von Jan Cölln, Susanne Friede und Hartmut Wulfram. Göttingen: Wallstein Verlag 2000 (= Serie A: Literatur und Kulturräume im Mittelalter Band 1). S. 162-207, hier S. 163.

5 Siehe Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 156: „[…] in libro Machabeorum.“.

6 Siehe Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 176f.

7 Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 8 und siehe S. 25.

8 Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207, hier S. 176.

9 Vgl. Ehlert, Trude: Deutschsprachige Alexanderdichtung des Mittelalters. Zum Verhältnis von Literatur und Geschichte. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 1989 (= Europäische Hochschulschriften. Deutsche Sprache und Literatur Band 1174) S. 86.

10 Vgl. Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 37. „Der vanitas-Gedanke bezieht sich sinnvoll auf Alexander, dessen früher Tod die Nichtigkeit des Menschlichen bestltigt.“.

11 Vgl. Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007., S. 12.

12 Vgl. Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 8.

13 Vgl. Ebd., S. 11ff.

14 Vgl. Ebd., S. 16.

15 Vgl. Antunes, Gabriela: An der Schwelle des Menschlichen. Darstellung und Funktion des Monströsen in mittelhochdeutscher Literatur. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier 2013 (= LIR Band 48). S. 9.

16 Siehe Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 177. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass erstmals eine französische, nicht lateinische Quelle zugrunde liegt.

17 Vgl. Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 13. Und siehe Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207, hier S. 162-165.

18 Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207, hier S. 178f.

19 Vgl. Ebd., S. 172.

20 Vgl. Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 12.

21 Vgl. Ebd., S. 14 und siehe Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207, hier S. 166-171.

22 Siehe Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 36.

23 Vgl. Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 24. Und siehe Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207, hier S. 189-195.

24 Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 33.

25 Vgl. Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207. Hier S. 167. „[…] die Vermutung, daß die Straßburger Fassung den ganzen Lambrecht biete und die Vorauer Fassung erheblich gekürzt sei.“.

26 Vgl. Ebd., S. 32 und siehe Pfaffe Lambrecht: Straßburger Alexander. In: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 155-553. Im Folgenden bezeichnet die Arbeit das Werk mit dem Kürzel StAl. Vers 24-25: „›vanitatum vanitas et omnia vanitas‹ […]: Alles ist eitel, was die Sonne umkreist.“.

27 Siehe Cölln, Jan: Arbeit an Alexander. Göttingen: Wallstein Verlag 2000. S. 162-207, hier S. 195f. Cölln untergliedert den Straßburger Alexander in sechs Sinnesabschnitte, wobei er den abschließenden Appell an Rezipienten als einen eigenständigen Bestandteil betrachtet.

28 Ebd., S. 197.

29 Vgl. Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 22. Und siehe Ebd., S. 23. „Die Straßburger Fassung übernimmt Lambrechts Dichtung ziemlich getreu.“.

30 Ebd., S. 26. Und siehe Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 37. Und Ehlert, Trude: Deutschsprachige Alexanderdichtung des Mittelalters. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 1989. S. 60-63.

31 Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 26. Weitere Angaben zur Textgestalt sowie Überlieferung des Straß- burger Alexanders: siehe „Zum Text des ›Straßburger Alexander‹ in Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 46- 51.

32 Ebd., S. 33.

33 Ebd., S. 23.

34 Ebd., S. 33.

35 Siehe Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 47. „Auf den Paradieszug […] folgen weitere Grenzüberschreitun- gen: […].“ und weitere Szenen, wie die Tauch-und Himmelfahrt, was einzig dem Unterhaltungswert dienen soll.

36 Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hrsg. von Elisabeth Lienert. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2007. S. 19.

37 Vgl. Lienert, Elisabeth: Deutsche Antikenromane des Mittelalters. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2001 (= Grundlagen der Germanistik Band 39). S. 47. Und siehe Ehlert, Trude: Deutschsprachige Alexanderdichtung des Mittelalters. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag. S. 85.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Alexander der Große als Grenzüberschreiter. Zur Ambivalenz der literarischen Figur bei Pfaffe Lambrecht
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V335460
ISBN (eBook)
9783668254862
ISBN (Buch)
9783668254879
Dateigröße
861 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alexander der Große, Ambivalente Figurenzeichnung, Pfaffe Lambrecht, Superbia, Hybris, Grenzüberschreiter, Straßburger Alexander, Basler Alexander, Vorauer Alexander, Curiositas
Arbeit zitieren
Gordon Jung (Autor), 2016, Alexander der Große als Grenzüberschreiter. Zur Ambivalenz der literarischen Figur bei Pfaffe Lambrecht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335460

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Alexander der Große als Grenzüberschreiter. Zur Ambivalenz der literarischen Figur bei Pfaffe Lambrecht



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden