Supply-Chain-Management. Begriffsklärung, Transaktionsstandards, Ziele und Probleme


Ausarbeitung, 2016
13 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Begriff Supply-Chain-Management (SCM)
2.1. Allgemeines
2.2. Abgrenzung zum Begriff Logistik
2.3. Abgrenzung zum ERP

3. Transaktionsstandards

4. Gründe bzw. Probleme zur Verfolgung eines Supply-Chain Managements
4.1. Ziele des SCM
4.2. Probleme des SCM

5. Fazit

6. Quellen
6.1. Webseiten
6.2. Bücher

7. Abbildungsverzeichnis

1. Einführung

„Die Straffung von Lieferketten gewinnt in der Konjunkturkrise an Brisanz. Das zeigen nicht nur Beispiele wie Siemens und Continental, die jüngst ankündigten, das Netz ihrer Zulieferer stark auszudünnen. Auch für viele andere Unternehmen rückt das sogenannte "Supply-Chain- Management" stärker in den Vordergrund...“1

Supply- Chain-Management (SCM) gewinnt in vielen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Um einen besseren Einblick in SCM zu bekommen und auch das Für und Wieder abzuschätzen, beschäftigt sich diese Ausarbeitung tiefgehender mit diesem Thema.

Ziel ist es, anhand von Erläuterungen und Beispielen SCM zu erklären und von verschiedenen Seiten aus zu betrachten.

So soll zu Beginn erst einmal der Begriff näher beleuchtet werden. Da jedoch Supply Chain Management häufig mit dem Logistikbegriff verwendet und im Bereich Planung oft im Zusammenhang mit ERP genannt wird, erfolgt hier eine deutliche Abgrenzung zu den Begriffen.

SCM benutzt Transaktionsstandards und Daten und Nachrichten standardisiert zu übertragen. Was Transaktionsstandards sind und welchen Einfluss diese auf Supply Chains hat, wird in einem gesonderten Kapitel behandelt.

Nachdem mit der Begriffsklärung und den Standards eine Wissensgrundlage geschaffen wurde, soll ein weiteres Kapitel aufzeigen, warum man SCM überhaupt nutzen sollte und welche Ziele damit verfolgt werden. Da man aber immer auch die negativen Gesichtspunkte beleuchten soll, werden ebenfalls die Probleme von SCM diskutiert.

Schlussendlich soll ein Fazit zusammenfassen, in welchen Bereichen und für wen SCM sinnvoll sein kann.

Um die Ausführungen innerhalb dieser Arbeit zu untermauern, werden viele Beispiele benutzt, die dieses Thema noch anschaulicher beleuchten sollen.

2. Der Begriff Supply-Chain-Management (SCM)

2.1. Allgemeines

„Supply Chain Management (SCM) ist ein prozessorientierter Managementansatz, der alle Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Halbfertig- und Endprodukten und Informationen entlang der Wertschöpfungsund Lieferkette („Supply Chain“) vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden umfasst und das Ziel der Ressourcenoptimierung für alle an der Supply Chain beteiligten Unternehmen verfolgt.“2

Andere häufig genutzte Begriffe für Supply-Chain-Management sind Lieferkettenmanagement und Wertschöpfungslehre.

Im Supply Chain Management werden die logistischen Warenströme über ein Unternehmen hinaus entwickelt und verwaltet. Dabei sind die einzelnen Logistikabteilungen Beschaffung, Produktion, Distribution sowie Entsorgung und Transport enthalten und bilden die Glieder der Wertschöpfungskette.

Anders ausgedrückt befasst sich das Supply-Chain-Management einerseits mit dem Aufbau als auch andererseits mit der Organisation und Steuerung verschiedener Ströme innerhalb einer Wertschöpfungskette. Diese Ströme sind sowohl Material- als auch Informationsflüsse und ziehen sich durchgängig durch den ganzen Prozess.

Damit kann man es auch als aktive Gestaltung von Prozessen innerhalb eines Netzwerks von Partnern und/ oder Zulieferern verstehen, um Kunden und Märkte mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen.

Im Bereich „Kraftfahrzeug“ könnte es beispielsweise u.a. folgende Elemente der Supply Chain geben:

- Rohstoffproduzenten/-Lieferanten (z.B. Metalle)
- Baugruppenhersteller (z.B. Getriebe)
- Endfertiger
- Kfz-Einzelhändler
- Endkunde

Ein Ziel neben der Leistungsoptimierung der Supply-Chain um entstehende Kosten möglichst gering zu halten, ist die Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs einer Lieferkette innerhalb des Netzwerkes. tragender Erfolgsfaktor. Maßgebliches Kriterium aus Sicht der Experten von Roland Berger ist dabei die Frage, inwieweit die Beschaffungs- und Lieferstrukturen an die jeweiligen Produktprogramme angepasst sind. Sie unterscheiden dabei zwei Grundtypen von Unternehmen: Die erste Gruppe, darunter etwa Automobilhersteller und viele Chemiefirmen, sind geprägt durch relativ lange Produktlebenszyklen (mehr als zwei Jahre) und vergleichsweise geringe Zahlen an Varianten. Die Endprodukte der zweite Gruppe, darunter etwa Kosmetik- Lebensmittel- und Elektronikfirmen, dagegen zeichnen sich durch kürzere Produktlebenszyklen, größeren Variantenreichtum und höhere Volatilität innerhalb des Produktspektrums aus.“3

Abb. 1: House of SCM (Quelle: http://planning-scheduling.com/english/?p=442)

In der Darstellung (Abb.1) ist ersichtliche, welche Bereiche in das Supply-Chain-Management einfließen.

[...]


1 Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/supply-chain-management-konzerne-straffen- lieferketten/3155354.html

2 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Supply-Chain-Management „Selbst unabhängig von der aktuellen Konjunkturflaute ist das Supply-Chain-Management ein

3 Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/supply-chain-management-konzerne-straffen- lieferketten-seite-2/3155354-2.html

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Supply-Chain-Management. Begriffsklärung, Transaktionsstandards, Ziele und Probleme
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
ITB62, Prozess- und IT-Beratung, Produktion und Materialwirtschaft
Note
2,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V335763
ISBN (eBook)
9783668278851
ISBN (Buch)
9783668278868
Dateigröße
1606 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
supply-chain-management, begriffsklärung, transaktionsstandards, ziele, probleme
Arbeit zitieren
Ina Meyer (Autor), 2016, Supply-Chain-Management. Begriffsklärung, Transaktionsstandards, Ziele und Probleme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335763

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