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Der Himmelberger Hof

Die Familie Giggenbacher

Título: Der Himmelberger Hof

Libro Especializado , 2016 , 130 Páginas

Autor:in: Dr. Veit Pamer (Autor)

Historia - Otros
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Das vorliegende Buch hat dank der Forschungen von Veit Pamer, der sich leidenschaftlich mit Familien- und Hofgeschichte befasst, viele Fragen beantwortet, die die vom Himmelberger Hof in Meran Untermais stammende Familie Giggenbacher überrascht und berührt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Die Besitzer des Himmelberger Hofes 1682 – 1924

Teil I Hofgeschichte

Aufriss der Geschichte des Himmelberger Hofes vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

Hanns Mayr, Himmelberger 1682 – 1691

Gregori Innerhofer, Himmelberger 1691 – 1703

Ursula Innerhofer, Besitzerin 1703 – 1715

Sebastian Gander, Himmelberger 1716 – 1730

Maria Ladurner, Hofverwalterin 1730 – 1733

Florian Tufl, Hofverwalter 1733 – 1748

Sebastian Gander, Himmelberger 1748 – 1757

Johann Jennewein, Himmelberger 1757 – 1783

Maria Theresianischer Kataster 1779

Franz Rainer, Himmelberger 1783 – 1788

Magdalena Bernhard, Besitzerin 1788 – 1811

Elisabeth Bernhard, Besitzerin 1811 – 1816

Elisabeth Obertegger, Besitzerin 1816 – 1818

Anton Deprida, Himmelberger 1818 – 1820

Ein Inventar von 1830

Valentin Deprida, Himmelberger 1830 – 1849

Sebastian Höllrigl, Himmelberger 1849 – 1871

Alois Giggenbacher, Himmelberger 1871 – 1913

Alois Giggenbacher, Himmelberger 1914 – 1924

Teil II Familiengeschichte

Familienbuch Giggenbacher in Untermais

Warum verkaufte Alois Giggenbacher kurz nach der Übernahme den Himmelberger Hof?

Auf der Suche nach Arbeit und einem neuen Zuhause

Option und Auswanderung

Die Studienjahre von Engelbert und Josef

Josefs Berufsentscheidung

Josef Giggenbachers Primiz in Untermais

Exkurs. Auf Besuch bei Angehörigen eines „Philippinen Missionärs“

Aufbruch in das Missionsgebiet von Sabah, Borneo

Neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder

Engagierter Einsatz in der Österreichischen Gemeindepastoral

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dokumentiert die historische Entwicklung des Himmelberger Hofes in Untermais über mehrere Jahrhunderte hinweg und verknüpft diese Hofgeschichte untrennbar mit der Chronik der Familie Giggenbacher. Das primäre Ziel ist es, die Eigentümerwechsel, die wirtschaftlichen Herausforderungen und das familiäre Schicksal vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche greifbar zu machen und dem Vergessen zu entreißen.

  • Chronologische Aufarbeitung der Besitzerfolge des Himmelberger Hofes von 1682 bis 1924.
  • Detaillierte Analyse von Inventaren und Kaufverträgen zur wirtschaftlichen Situation der Hofbesitzer.
  • Familiengeschichtliche Untersuchung der Ahnenreihe der Familie Giggenbacher.
  • Dokumentation der Lebenswege von Familienmitgliedern, insbesondere der Missionstätigkeit in Asien.
  • Einfluss politischer Ereignisse wie der Option und des Zweiten Weltkriegs auf die Familiengeschichte.

Auszug aus dem Buch

Sebastian Gander, Himmelberger 1716 – 1730

Am 10. Mai 1713, zwei Jahre vor Ursula Innerhofers Tod, wurde auf ihren Antrag die Vermögensteilung für ihre Kinder vorgenommen. Das von ihrem Vater Gregori Innerhofer und ihrer Mutter Margarete Torggler eingebrachte Vermögen, mit Einschluss des Himmelberger Guts, betrug 4226 fl 50 kr, das ihr Ehemann Sebastian Gander mit dem Kurator Rainer bis zur Liquidation und Restitution zu verwalten hatten.

Am 9. Jänner 1716, kurz nach Ursulas Tod, erfolgte die Liquidationshandlung und „gietige Thaillung“.

Kurz zusammengefasst erhielt der Sohn Sebastian Gander den Himmelberger Hof zum Eigentum (1688 fl) sowie einen aus dem Gesamtvermögen ihm zugeteilten Rest von 908 fl 55 kr.

Dem Sohn Benedikt Gander stand eine Erbs Portion von 1390 fl zu und der Tochter Maria Gander eine solche von 1290 fl. Benedikt erhielt deshalb einen höheren Betrag, weil er noch ein Kind war und von der Stiefmutter Maria Egger versorgt werden musste. Im Gerichtsprotokoll vom 16. April 1717, fol. 480 steht u. a.:

„... da sie Ganderische Ehewirthin Ihne Stieff Söhndl Benedict, noch auf 2 Jahr die Cost und Unterhaltung gebierendt geben, und zu Marend-Zeit täglich ain Fraggele Wein für raichen auch sovil vonnethen begwannten und: respective beschiechen (musste) ...“ (mit Kleidern und Schuhen ausstatten).

Zusammenfassung der Kapitel

Hofgeschichte: Dieser Teil beleuchtet detailliert die wechselhafte Geschichte des Himmelberger Hofes, von den ersten Dokumentationen im 17. Jahrhundert bis zur sukzessiven Veräußerung und Auflösung des Gutes Anfang des 20. Jahrhunderts.

Familiengeschichte: Der zweite Teil widmet sich dem Werdegang der Familie Giggenbacher, ihrer Vertreibung durch den Brand und die politische Option sowie dem außergewöhnlichen Lebensweg von Josef Giggenbacher als Missionar in Malaysia und später als Pfarrer in Wien.

Schlüsselwörter

Himmelberger Hof, Untermais, Familie Giggenbacher, Hofgeschichte, Erbfolge, Inventare, Südtiroler Geschichte, Option 1939, Missionstätigkeit, Priestertum, Grundbuch, Meran, Landwirtschaft, Familiengenealogie, bäuerliches Leben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?

Das Buch zeichnet die Geschichte eines spezifischen Anwesens in Untermais, des Himmelberger Hofes, über mehrere Jahrhunderte nach und verwebt diese mit der privaten Familiengeschichte der Familie Giggenbacher.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen und wirtschaftlichen Hofnachfolge, den sozioökonomischen Bedingungen bäuerlicher Betriebe sowie der späteren Familiengeschichte im 20. Jahrhundert, inklusive Migration und Missionierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist die Bewahrung der Erinnerung an die Vorfahren sowie eine fundierte historische Aufarbeitung der Hofeigentümer und der familiären Wurzeln auf Basis archivarischer Dokumente.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Veit Pamer nutzt die historische Quellenanalyse, insbesondere die Auswertung von Gerichtsprotokollen, Verfachbüchern, Kaufverträgen, Inventarlisten und kirchlichen Dokumenten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Auflistung der Hofbesitzer samt ihrer wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie einen zweiten Teil, der die Familiengeschichte, das Schicksal der Kinder und die spätere religiöse Laufbahn thematisiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Hofgeschichte, Genealogie, Archivforschung, bäuerliche Ökonomie, Südtiroler Zeitgeschichte und Missionsgeschichte sind die prägenden Begriffe.

Warum musste der Himmelberger Hof schließlich verkauft werden?

Wie das Buch detailliert beschreibt, führten wirtschaftliche Notlagen nach dem Ersten Weltkrieg, ein verheerendes Schadenfeuer im Jahr 1921 und die damit verbundenen hohen Schuldenlasten zur Veräußerung des Hofes.

Welche Bedeutung hatten die Inventare für die Forschung?

Die Inventarlisten (z.B. von 1830) sind von enormer Bedeutung, da sie nicht nur den materiellen Besitz auflisten, sondern detaillierte Einblicke in die damalige bäuerliche Lebensweise, Haushaltsführung und wirtschaftliche Kapazität erlauben.

Final del extracto de 130 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Himmelberger Hof
Subtítulo
Die Familie Giggenbacher
Curso
Heimatgeschichte
Autor
Dr. Veit Pamer (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
130
No. de catálogo
V336341
ISBN (Ebook)
9783668262591
ISBN (Libro)
9783668262607
Idioma
Alemán
Etiqueta
himmelberger familie giggenbacher
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. Veit Pamer (Autor), 2016, Der Himmelberger Hof, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336341
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