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Einfluss von Antizipation der Messung auf die Cortisol-Aufwachreaktion

Titre: Einfluss von Antizipation der Messung auf die Cortisol-Aufwachreaktion

Etude Scientifique , 2016 , 28 Pages

Autor:in: Joseph Choi (Auteur), Sophie Eicher (Auteur), Clara Gerhardt (Auteur), Lea Gronemeier (Auteur), Greta Meyer-Probst (Auteur)

Biologie - Comportement
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Im Zusammenhang mit dem mit Stress assoziierten Hormon Cortisol, das unter anderem als Marker für Ressourcenaktivierung fungiert, ist die Erforschung der CortisolAufwachreaktion (CAR) von besonderer Bedeutung. Die bisherige Forschung konnte noch keine konsistenten Erkenntnisse über die Funktion der CAR liefern, daher scheint die Untersuchung von Einflussfaktoren auf die CAR sinnvoll. Die vorliegende Studie befasst sich im Besonderen mit der Frage nach der Beeinflussung der CAR durch Antizipation operationalisiert durch die Bekanntheit der Messung. Dazu wurden sowohl die CAR als abhängige Variable als auch die Antizipation als unabhängige Variable erfasst. Mithilfe eines einfaktoriellen univariaten Within-Subject-Design mit Messwiederholungen (N=27) sollten die Hypothesen überprüft werden. Neben den Cortisolwerten wurden unter anderem Daten zu Angst als Zustand beziehungsweise Angst als Eigenschaft erhoben.

In statistischen Analysen zeigte sich zwar eine stabile CAR bei den teilnehmenden Versuchspersonen, jedoch war der angenommene Zusammenhang zwischen der Antizipation und der CAR nicht signifikant. Auch der Zusammenhang zwischen der Bekanntheit der Messung und Ängstlichkeit konnte nicht nachgewiesen werden. Die Interpretation der Ergebnisse zeigte, dass die Manipulation der Antizipation nicht erfolgreich war und daher aufgrund von methodischen Mängeln kein signifikanter Effekt entstanden ist. Zur genaueren Untersuchung von Einflussfaktoren auf die CAR bedarf es daher weiterer Studien mit größeren Stichprobenumfängen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer und empirischer Hintergrund

2.1 Das Hormon Cortisol

2.2 Die Cortisol-Aufwachreaktion

2.3 Einflussfaktoren auf die Cortisol-Aufwachreaktion

2.4 Funktion der Cortisolaufwachreaktion

3. Fragestellung und Hypothesen

4. Methodik

4.1 Untersuchungsdesign

4.2 Stichprobe

4.3 Ablauf

4.4 Spezifische Beschreibung einzelner Messmethoden

4.5 Statistische Analyse

5. Ergebnisse

5.1 Deskriptive Statistik

5.2 Varianzanalyse zur Haupthypothese

5.4 Mögliche Einflussfaktoren

6. Diskussion

6.2 Erklärungen für fehlende Signifikanz

6.3 Alternativerklärung der Effekte von State- und Traitfaktoren

6.4 Ausblick und Implikationen für die Forschung

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Untersuchung ist es, den Einfluss der Antizipation auf die Cortisol-Aufwachreaktion (CAR) zu prüfen. Hierzu wird untersucht, ob das Wissen der Probanden um einen bevorstehenden Messzeitpunkt eine erhöhte Erwartungsspannung erzeugt und diese wiederum die physiologische Cortisolantwort nach dem Aufwachen messbar beeinflusst.

  • Untersuchung der physiologischen Stressantwort (CAR) in Abhängigkeit von kognitiven Erwartungszuständen.
  • Einsatz eines einfaktoriellen, univariaten Within-Subject-Designs mit Messwiederholungen.
  • Erfassung von psychologischen State- und Trait-Variablen mittels standardisierter Fragebögen.
  • Analyse der intraindividuellen Stabilität der Cortisol-Aufwachreaktion unter variierenden Antizipationsbedingungen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Cortisol-Aufwachreaktion

Der in dieser Studie untersuchte Cortisolspiegel weist einen zirkadianen Rhythmus auf. Normalerweise erreicht das Cortisollevel sein Maximum am frühen Morgen etwa zwischen 6:00 und 9:00 Uhr und sinkt dann kontinuierlich über den Tag ab, bis es in der ersten Nachthälfte sein Minimum erreicht (Wilhelm et al., 2007). Darüber hinaus ist ein starker Anstieg der Cortisolkonzentration im Speichel von 50 - 160% innerhalb der ersten 30-45 Minuten nach dem Aufwachen zu verzeichnen (Clow et al., 2004). Dieses Phänomen, das sich vom täglich wiederkehrenden Rhythmus der HHNA-Aktivität abhebt, wird Cortisol-Aufwachreaktion genannt. Die CAR weist eine relativ hohe intraindividuelle Stabilität auf und Zwillingsstudien haben gezeigt, dass sie zumindest teilweise genetisch determiniert ist (Wüst et al., 2000).

Verschiedene Untersuchungen legen nahe, dass die CAR unabhängig von täglichen Schwankungen in der HHNA-Aktivität ist. Gleichzeitig scheint sie mit verschiedenen psychophysiologischen Aufwachprozessen und somit mit dem Übergang von Schlaf- zu Wachzustand in Verbindung zu stehen. Dieser “booting”-Prozess, der die wichtigsten internalen und externalen Informationen wie Selbstkonzept sowie Orientierung in Raum und Zeit aktiviert, stimuliert möglicherweise die HHNA (Wilhelm et al., 2007).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese führt in das Thema des Hormons Cortisol als Stressmarker und die Relevanz der Cortisol-Aufwachreaktion (CAR) für die physiologische Gesundheitsforschung ein.

2. Theoretischer und empirischer Hintergrund: Hier werden die biologischen Grundlagen der HHNA-Achse sowie der aktuelle Forschungsstand zur Physiologie und den Einflussfaktoren der CAR dargelegt.

3. Fragestellung und Hypothesen: Dieses Kapitel spezifiziert das Ziel der Studie, die Antizipation der Messung als Stör- oder Einflussvariable auf die CAR zu prüfen, und leitet die entsprechenden Hypothesen ab.

4. Methodik: Beschrieben werden das experimentelle Design, die Stichprobe, der detaillierte Ablauf der Labortermine sowie die eingesetzten statistischen Analyseverfahren.

5. Ergebnisse: Präsentation der deskriptiven Daten, der durchgeführten Varianzanalysen und der Untersuchung möglicher Einflussvariablen auf die Cortisolwerte.

6. Diskussion: Interpretation der Befunde, Reflexion über methodische Limitationen und die Diskussion der ausgebliebenen Signifikanzen im Kontext zukünftiger Forschung.

7. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

8. Anhang: Enthält ergänzende Dokumente wie die Rekrutierungsmail und die verwendeten Fragebögen zur Datenerhebung.

Schlüsselwörter

Cortisol, Cortisol-Aufwachreaktion, CAR, Stressforschung, Antizipation, HHNA-Achse, Speichelanalyse, psychologische Stressmessung, State-Trait-Angst, Hormonhaushalt, Within-Subject-Design, Stressregulation, Biofeedback, circadianer Rhythmus, Experimentelle Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den physiologischen Parameter der Cortisol-Aufwachreaktion (CAR) bei psychologisch gesunden Probanden und prüft, ob die Erwartungshaltung (Antizipation) bezüglich einer anstehenden Cortisol-Messung die Ergebnisse beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der endokrinen Stressreaktion, der Reliabilität der CAR-Messung und dem Einfluss von psychologischen Faktoren wie Antizipation, Schlafqualität und Ängstlichkeit auf diese physiologische Reaktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob die Bekanntheit des Messzeitpunkts (und damit die Antizipation) bei Probanden zu einer systematischen Veränderung der gemessenen CAR führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein einfaktorielles, univariates Within-Subject-Design mit Messwiederholungen gewählt, wobei die Cortisolkonzentration im Speichel mittels eines Chemilumineszenz-Immunoassays analysiert wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Forschungsfrage, die detaillierte Beschreibung der methodischen Durchführung (einschließlich Kontroll- und Compliance-Maßnahmen) sowie die statistische Auswertung und Diskussion der gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Cortisol-Aufwachreaktion (CAR), HHNA-Achse, Antizipation, Stressforschung sowie psychologische State- und Trait-Faktoren.

Warum konnte kein signifikanter Effekt der Antizipation nachgewiesen werden?

Die Autoren diskutieren hierzu eine möglicherweise zu schwache Manipulation der Antizipation, die begrenzte Stichprobengröße sowie methodische Herausforderungen bei der Selbstkontrolle der Probanden im häuslichen Umfeld.

Welche Bedeutung haben die State- und Trait-Werte für die Interpretation?

Die Untersuchung der State-Trait-Angst-Werte sollte zeigen, ob psychologische Dispositionen die CAR überlagern; es konnte jedoch kein systematischer Einfluss auf die erhobenen Cortisol-Differenzen gefunden werden.

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Résumé des informations

Titre
Einfluss von Antizipation der Messung auf die Cortisol-Aufwachreaktion
Université
Dresden Technical University  (Psychologie)
Cours
Biopsychologie
Auteurs
Joseph Choi (Auteur), Sophie Eicher (Auteur), Clara Gerhardt (Auteur), Lea Gronemeier (Auteur), Greta Meyer-Probst (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
28
N° de catalogue
V336644
ISBN (ebook)
9783656985419
ISBN (Livre)
9783656985426
Langue
allemand
mots-clé
einfluss antizipation messung cortisol-aufwachreaktion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Joseph Choi (Auteur), Sophie Eicher (Auteur), Clara Gerhardt (Auteur), Lea Gronemeier (Auteur), Greta Meyer-Probst (Auteur), 2016, Einfluss von Antizipation der Messung auf die Cortisol-Aufwachreaktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336644
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Extrait de  28  pages
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