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Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Troeltsch, Barth, Tillich

Title: Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Troeltsch, Barth, Tillich

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 25 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Juliane Richter (Author)

Theology - Systematic Theology
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In Moritzburg erlebte ich ein sehr spannendes und vor allem praktisches Seminar zu dem Thema Glaube-Wissenschaft- Frömmigkeit. Dieses Seminar veranlasste mich zu einer weiteren wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema. Das Resultat ist die vorliegende Hausarbeit.
Freundlicherweise wurden mir die zu behandelten Theologen vorgegeben und nun war ich der Meinung meine Arbeit könnte beginnen. Aber es ist schwieriger als gedacht. Im Biographisch- Bibliographischen Lexikon las ich folgendes: „Meine Existenz ist innerlich und äußerlich geplagter, als das Volk weiß. Wie oft weiß ich nicht weiter wie ein Bub in der Schule, der seine Verse schlecht gelernt hat...., die mir alle weitere Arbeit aussichtslos erschienen lassen.“1 so Karl Barth. Genau so fühlte ich mich und ich wusste nicht, wie ich diese Arbeit jemals zu Ende bringen könnte. Als erstes las ich einiges über die Theologen Ernst Troeltsch, Karl Barth und Paul Tillich.
In dieser Arbeit gehe ich als erstes auf die Frage ein, was heißt Glauben. Danach war es mir wichtig zu erörtern, was heißt Theologie im allgemeinen, und Theologie in der Kirchlichkeit, als Glaubenswissenschaft und Wissenschaft im Besonderen. Daran anschließend möchte ich versuchen zu erklären, was bedeutet das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Ernst Troeltsch, Karl Barth und Paul Tillich.
Da sich die mir vorliegenden Quellen in unterschiedlicher Begriffe für Theologie und Glaube bedienen, möchte ich bei Ernst Troeltsch und Paul Tiilich die Philosophie mit der Theologie als Wissenschaft gleichsetzten. Bei Karl Barth ist es die Dogmatik, die ich mit der Theologie als Wissenschaft gleichsetze.
Ich hoffe es ist mir in dieser Arbeit gelungen, die Positionen der Theologen Ernst Troeltsch, Karl Barth und Paul Tillich deutlich darzustellen.


Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Entfaltung der Frage "Was heißt Glauben?"

Entfaltung der Frage " Was ist Theologie?"

Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Ernst Troeltsch

Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Karl Barth

Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Paul Tillich

Zusammenfassende Gedanken zu Paul Tillich

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Glaube und Theologie im Denken bedeutender Theologen des 20. Jahrhunderts, mit dem Ziel, die wissenschaftliche Verortung des Glaubens sowie die Rolle der Theologie als Wissenschaft zu klären.

  • Grundlegende Bestimmung des Begriffs "Glaube" und "Theologie".
  • Analyse der Positionen von Ernst Troeltsch zum Verhältnis von Glaube und Wissenschaft.
  • Untersuchung der dogmatischen Perspektive von Karl Barth.
  • Darstellung der systemtheoretischen Ansätze von Paul Tillich zum "theologischen Zirkel".
  • Vergleichende Einordnung der Theologie in den Kanon der Wissenschaften.

Auszug aus dem Buch

4. Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Karl Barth

Dogmatik ist wie Religionspädagogik, Systematische Theologie, Biblische Theologie und Kirchengeschichte ein Teilgebiet der Theologie. Theologie ist eine Wissenschaft und somit ist Dogmatik auch eine Wissenschaft.

Wissenschaft, so legt es Karl Barth fest, ist der Versuch einen bestimmten Gegenstand und Tätigkeitsbereich zu verstehen und darzustellen, aber auch zu erforschen und weiterzugeben, d.h. zu lehren. Natürlich bleibt es ein Versuch, und dadurch werden Vorläufigkeit und Begrenztheit deutlich. Desweiteren gibt es keine absolute Wissenschaft. (nach Karl Barth, Dogmatik im Grundriß)

Die Dogmatik als Teilbereich der Theologie ist auch ein Versuch, einen bestimmten Gegenstand oder Tätigkeitsbereich zu verstehen und darzustellen. Sodann ist es „ein Versuch, bestimmte Tatsachen zu sehen, zu hören, festzustellen und diese Tatsachen zusammenzuschauen, zusammenzuordnen, sie in Gestalt einer Lehre darzubieten.“ Ferner ist festzuhalten, dass in der Theologie, wie auch in anderen Wissenschaften es sich nicht um die reine Praxis oder reine Theorie handelt, sondern das eine bestimmt das andere.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation und die Entstehung der Arbeit aus einem Seminar über Glaube, Wissenschaft und Frömmigkeit.

Entfaltung der Frage "Was heißt Glauben?": Dieses Kapitel definiert den Glauben als bewusste Entscheidung und unteilbare Grund-Erkenntnis der Existenz, die über reines Fürwahrhalten hinausgeht.

Entfaltung der Frage " Was ist Theologie?": Es erfolgt ein begriffsgeschichtlicher Überblick sowie eine Differenzierung der Theologie in die Gesichtspunkte Kirchlichkeit, Glaubenswissenschaft und Wissenschaft.

Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Ernst Troeltsch: Troeltsch betrachtet die Theologie in einem spannungsvollen, aber relativen Abhängigkeitsverhältnis zu den Einzelwissenschaften und der Philosophie.

Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Karl Barth: Hier wird die Dogmatik als kritische Wissenschaft innerhalb der christlichen Kirche verstanden, wobei der Glaube als konstitutives Ereignis vorausgesetzt ist.

Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Paul Tillich: Tillich entwickelt das Modell des "theologischen Zirkels" und definiert zwei formale Kriterien, die den Gegenstand der Theologie als das "unbedingt Angehende" markieren.

Zusammenfassende Gedanken zu Paul Tillich: Das Kapitel reflektiert Tillichs Ansatz der Partikularität und Universalität im Logos und seine Bedeutung für die Einordnung der Theologie.

Schlüsselwörter

Glaube, Theologie, Dogmatik, Wissenschaft, Ernst Troeltsch, Karl Barth, Paul Tillich, Religiöses Betroffensein, Theologischer Zirkel, Logos, Offenbarung, Existenz, Systematische Theologie, Kirchlichkeit, Glaubenswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das wechselseitige Verhältnis von Glaube und Theologie aus wissenschaftstheoretischer Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definitionsansätze von Glaube und Theologie sowie deren methodische Verortung innerhalb und außerhalb von Kirche und Wissenschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen von Troeltsch, Barth und Tillich zur Theologie transparent darzustellen und vergleichbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine vergleichende Untersuchung der theologischen Hauptwerke der genannten Autoren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die spezifischen Ansätze der drei Theologen hinsichtlich ihrer Definition von Dogmatik, wissenschaftlichem Anspruch und dem Verhältnis zur Philosophie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kritische Dogmatik, theologischer Zirkel, existentielles Betroffensein, wissenschaftliche Autonomie und das Verhältnis von Glaube und Vernunft.

Wie unterscheidet sich Karl Barths Sicht von der Ernst Troeltschs?

Während Troeltsch die Theologie in einem engen Austausch mit den Einzelwissenschaften sieht, grenzt Barth die Theologie stärker als kritische Wissenschaft von der Kirche her ab.

Was bedeutet der "theologische Zirkel" bei Paul Tillich?

Der Begriff beschreibt, dass die Theologie innerhalb eines Glaubenskontextes operieren muss, da der Forscher selbst in seinem Gegenstand, also dem Glauben, mit einbezogen ist.

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Details

Title
Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Troeltsch, Barth, Tillich
College
Dresden Technical University
Grade
2,5
Author
Juliane Richter (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V33684
ISBN (eBook)
9783638341028
ISBN (Book)
9783638723954
Language
German
Tags
Verhältnis Glaube Theologie Troeltsch Barth Tillich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juliane Richter (Author), 2003, Das Verhältnis von Glaube und Theologie bei Troeltsch, Barth, Tillich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33684
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