Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Grundeinkommen als Alternative zum Sozialstaat

Titel: Grundeinkommen als Alternative zum Sozialstaat

Hausarbeit , 2014 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: B.A. David Deter (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Heute erscheint das Sozialstaatsprinzip vielen Menschen als umfangreich ausgeprägt und sicher, anderen allerdings als zu stark bürokratisch und vor allem ungerecht. Seit einigen Jahren wird in Deutschland immer wieder über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert. Jeder Bürger würde hierbei, unabhängig von seiner erbrachten Leistung und seiner sozialen Lage, ein Mindesteinkommen erhalten. Die Gegner sprechen von einer unrealistischen Vorstellung von Sozialromantikern und fiskalischen Risiken, die Befürworter von einer unbürokratischen Möglichkeit, um soziale Ungerechtigkeit zu bekämpfen und persönliche Freiräume zu schaffen.

Im Rahmen dieser kurzen Abhandlung werden das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens und die potentielle Berechnung dargestellt. Diese Darstellung beruht auf den Vorstellungen und Definitionen von Ronald Blaschke, der Mitglied des „Netzwerk Grundeinkommen“ ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Definition

Berechnung

Chancen und Risiken

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens, stellt verschiedene theoretische Modelle vor und analysiert deren finanzielle Umsetzbarkeit sowie soziale Auswirkungen in der Bundesrepublik Deutschland unter Berücksichtigung kritischer Expertenstimmen.

  • Historische Entwicklung des deutschen Sozialstaatsprinzips
  • Definition und Abgrenzung des bedingungslosen Grundeinkommens
  • Methoden zur Berechnung existenzsichernder Einkommen
  • Analyse von Chancen und Risiken verschiedener Grundeinkommensmodelle
  • Diskussion über alternative Reformansätze zur Armutsbekämpfung

Auszug aus dem Buch

Definition

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept in Form einer finanziellen Zuwendung, welche eine politische Gemeinschaft jedem Mitglied bereit stellt und welche nicht an Vorrausetzungen geknüpft ist. Diese monetäre Zuwendung soll die Existenz absichern und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Das Einkommen soll ohne Gegenleistung (z. B. vorangegangene Einzahlung in einen Sozialversicherungszweig) gezahlt werden und es soll ein individueller Rechtsanspruch auf die Zahlung garantiert werden (vgl. Blaschke 2008, S. 4). Wie aus dieser Definition abzuleiten ist, wird hierbei keine Arbeitsleistung oder Ausbildung von den Empfängern des Grundeinkommens vorausgesetzt. Weiterhin sind weder die soziale Lage, der Familienstand oder Vermögenswerte/Einkommen von Relevanz für den Bezug, da auf eine Bedürftigkeitsprüfung verzichtet werden soll. Außerdem soll das Grundeinkommen nicht an Haushalte (Bedarfsgemeinschaften), sondern an einzelne Personen gezahlt werden. Das bedingungslose Grundeinkommen soll allen Menschen in einem Land zustehen, damit sie ohne Ausnahme an dem Recht zur Teilhabe am Gemeinwesen partizipieren können.

Die Idee wird global diskutiert, wobei der Name und die Ausprägung des Konzeptes in den Ländern und je nach politischer Ausrichtung stark differieren. Hier sollen zwei Formen des bedingungslosen Grundeinkommens dargelegt werden: die Sozialdividende und die Negative Einkommensteuer.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert das bestehende Sozialstaatsprinzip der Bundesrepublik und führt in die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen ein.

Definition: Dieses Kapitel definiert den Begriff des bedingungslosen Grundeinkommens und differenziert zwischen Modellen wie der Sozialdividende und der Negativen Einkommensteuer.

Berechnung: Hier werden theoretische Ansätze zur Ermittlung der Höhe eines Grundeinkommens, wie etwa die Armutsrisikogrenze oder die Warenkorbmethode, kritisch beleuchtet.

Chancen und Risiken: Dieses Kapitel analysiert die Motive verschiedener politischer Lager und bewertet sowohl die potenziellen Freiheitsgewinne als auch die ökonomischen sowie administrativen Risiken.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass alternative Reformen des Steuersystems und der Mindestlohnpolitik realistischere Wege zur sozialen Sicherung darstellen.

Schlüsselwörter

Bedingungsloses Grundeinkommen, Sozialstaat, Sozialdividende, Negative Einkommensteuer, Armutsrisikogrenze, Existenzsicherung, soziale Gerechtigkeit, Umverteilung, Hartz IV, Arbeitszwang, Reformansätze, Sozialpolitik, Finanztransferkonzept, Bürgergeld, Armutsbekämpfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens als Alternative oder Ergänzung zum bestehenden System der sozialen Sicherung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die begriffliche Definition, die Berechnungsmethoden der Einkommenshöhe sowie eine Abwägung der sozialen Chancen und ökonomischen Risiken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, anhand der Positionen von Experten wie Ronald Blaschke und Christoph Butterwegge eine fundierte Abwägung der Vor- und Nachteile des Grundeinkommens vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis existierender Fachliteratur und politikwissenschaftlicher Analysen zum Sozialstaatsprinzip.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition des Konzepts, die Diskussion verschiedener Berechnungsmodelle und eine kritische Analyse der Chancen und Risiken aus unterschiedlichen politischen Perspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Bedingungsloses Grundeinkommen, soziale Gerechtigkeit, Armutsrisikogrenze und Sozialstaatsprinzip.

Wie unterscheidet sich die "Sozialdividende" von der "Negativen Einkommensteuer"?

Die Sozialdividende wird als echtes Grundeinkommen an alle Bürger ausgezahlt, während die Negative Einkommensteuer eine steuerlich bedingte Leistung darstellt, die nur an Personen unter einer bestimmten Einkommensgrenze gezahlt wird.

Warum wird das Modell des "Solidarischen Bürgergeldes" von Dieter Althaus kritisiert?

Das Modell wird kritisiert, da es nicht bedingungslos ist, die Sätze unter der Armutsrisikogrenze liegen und es für Geringverdiener im Vergleich zu Gutverdienern kaum soziale Vorteile bietet.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Umsetzbarkeit?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass eine Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens kaum darstellbar ist und alternative Reformen, etwa über Steuersysteme und Mindestlöhne, als realistischer einzustufen sind.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundeinkommen als Alternative zum Sozialstaat
Hochschule
Fachhochschule Potsdam  (Sozialwesen)
Veranstaltung
Bezugswissenschaften
Note
1,7
Autor
B.A. David Deter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
9
Katalognummer
V336927
ISBN (eBook)
9783656985860
ISBN (Buch)
9783656985877
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grundeinkommen Sozialstaat Ronald Blaschke bedingungsloses Grundeinkommen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. David Deter (Autor:in), 2014, Grundeinkommen als Alternative zum Sozialstaat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336927
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  9  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum