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Ökonomischer Imperialismus. Die Rationalität des Ehebruchs

Titel: Ökonomischer Imperialismus. Die Rationalität des Ehebruchs

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2015 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexander Lang (Autor:in)

VWL - Mikroökonomie, allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Personen unserer Gesellschaft sind der Meinung, dass das Betrügen des Partners in keinem Fall sinnvoll ist. Tatsächlich entsteht vielen Personen ein Nachteil daraus, oft ein erheblicher, woran allerdings auch zum Teil deren zumeist emotionales statt rationales Handeln beiträgt.

Mit Hilfe von ökonomischen Methoden errechnet man, durch geschätzte Nutzenwerte, den Nutzen, den man aus dem Betrug ziehen kann. So ist es möglich, zu entscheiden, ob und inwieweit man Betrügen sollte und wenn, wie das Hintergehen des Partners verbessert werden kann.

Um maximale Effizienz zu erreichen, ist es möglich, Gefühle rational zu erklären, verschiedenste Entscheidungsverfahren grafisch darzustellen und mit Hilfe von mathematischen Berechnungen in Alltagssituationen die optimalen Entscheidungen zu treffen. Diese Verwendung ökonomischer Verfahren zur Optimierung verschiedenster Alltagssituationen und -entscheidungen wird ökonomischer Imperialismus genannt. Dies kann und sollte, meiner Meinung nach, vom Menschen verwendet werden, um das eigene Leben, das anderer und Missstände, wie etwa die Umweltverschmutzung, zu verbessern. Es ist dieser Ansicht nach also möglich, die durchschnittliche Lebensqualität in relativ hohem Maß zu verbessern und darüber hinaus kollektive gesellschaftliche und ökologische Probleme zu lösen oder zumindest zu mindern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Kann ein Ehebruch rational sein?

1.2. Abschließend

2. Der Unterschied zwischen Humans und Econs

3. Die Transaktionskosten

4. Das Lügen

5. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Ehebruchs durch die Brille ökonomischer Methoden, um zu analysieren, ob und unter welchen Bedingungen das Hintergehen eines Partners für eine Einzelperson eine rationale und nutzenmaximierende Entscheidung darstellen kann.

  • Anwendung ökonomischer Verfahren auf zwischenmenschliche Beziehungen
  • Unterscheidung zwischen rationalen „Econs“ und realen „Humans“
  • Berechnung des Erwartungsnutzens und der Opportunitätskosten
  • Analyse der Transaktionskosten in Partnerschaften
  • Die notwendige Rolle des Lügens zur Nutzenoptimierung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Um maximale Effizienz zu erreichen, ist es möglich, Gefühle rational zu erklären, verschiedenste Entscheidungsverfahren grafisch darzustellen und mit Hilfe von mathematischen Berechnungen in Alltagssituationen die optimalen Entscheidungen zu treffen. Diese Verwendung ökonomischer Verfahren zur Optimierung verschiedenster Alltagssituationen und -entscheidungen wird ökonomischer Imperialismus genannt. Dies kann und sollte, meiner Meinung nach, vom Menschen verwendet werden, um das eigene Leben, das anderer und Missstände, wie etwa die Umweltverschmutzung, zu verbessern. Es ist dieser Ansicht nach also möglich, die durchschnittliche Lebensqualität in relativ hohem Maß zu verbessern und darüber hinaus kollektive gesellschaftliche und ökologische Probleme zu lösen oder zumindest zu mindern.

Im Folgenden wende ich ökonomische Ansätze auf das Phänomen des Ehebruchs an. Ich gehe hierbei allerdings von der Nutzenmaximierung eines einzelnen aus, weil jede Person für sich das Bestmögliche zu erreichen versucht. Es wird somit nicht der Wohlstand der gesamten Bevölkerung maximiert, sondern der einer einzelnen Person. Diese Person hat keine Skrupel, einem anderen Menschen Schaden zuzufügen, um den eigenen Vorteil auszuschöpfen. Sie zieht auch keinerlei Nutzen daraus, anderen zu helfen oder ihnen Gutes zu tun.

Mit dem Begriff Ehebruch erfasse ich nicht nur den Betrug der/des Partnerin/Partners innerhalb einer Ehe, sondern auch in jeder anderen Partnerschaft. Die Berechnungen in dieser Arbeit gehen nicht auf die gleichgeschlechtliche Ehe ein, sondern beschränken sich auf die Ehe zwischen Mann und Frau.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den ökonomischen Imperialismus ein und erläutert die Grundannahme der Nutzenmaximierung durch den Einzelnen im Kontext von Ehebruch.

2. Der Unterschied zwischen Humans und Econs: Das Kapitel differenziert zwischen dem vollkommen rational handelnden „Econ“ und dem fehleranfälligen, realen „Human“ und überträgt dies auf die Komplexität von Partnerschaften.

3. Die Transaktionskosten: Hier wird erläutert, wie durch mathematische Ansätze die Effizienz von Kooperationen gegen Opportunitätskosten abgewogen wird, um den Nutzen einer Beziehung zu bewerten.

4. Das Lügen: Dieses Kapitel beschreibt das Lügen als notwendiges Instrument, um den ökonomischen Vorteil in einer Affäre trotz der anfallenden Kosten des schlechten Gewissens zu sichern.

5. Konklusion: Das Fazit stellt fest, dass Ehebruch theoretisch eine Lebensqualitätsverbesserung bieten kann, in der Praxis jedoch aufgrund von Transaktionskosten und Entdeckungsrisiken oft unrentabel ist.

Schlüsselwörter

Ehebruch, Nutzenmaximierung, ökonomischer Imperialismus, Homo oeconomicus, Transaktionskosten, Erwartungsnutzen, Rationalität, Partnerschaft, Opportunitätskosten, Verhaltensökonomie, Effizienz, Affäre, Humans, Econs, Entscheidungstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen des Ehebruchs unter Anwendung ökonomischer Methoden und rationaler Entscheidungstheorien aus der Sicht einer nutzenmaximierenden Einzelperson.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Nutzenmaximierung, der Vergleich zwischen rationalen Modellen und realem menschlichem Verhalten sowie die kalkulatorische Bewertung von Affären.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, mathematisch zu ergründen, ob und unter welchen Bedingungen das Betrügen eines Partners als rationale Handlungsoption betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden ökonomische Verfahren, insbesondere die Erwartungsnutzentheorie und Konzepte der Transaktionskostenrechnung, auf zwischenmenschliche Situationen übertragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von „Humans“ und „Econs“, der Berechnung von Kooperationsvorteilen sowie der strategischen Notwendigkeit des Lügens zur Wahrung persönlicher Vorteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Nutzenmaximierung, ökonomischer Imperialismus, Transaktionskosten und Verhaltensökonomie charakterisieren.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen „Humans“ und „Econs“ eine Rolle für den Ehebruch?

Die Unterscheidung verdeutlicht, dass Menschen in der Realität („Humans“) Fehler begehen und wichtige Informationen übersehen, während ein rein rationaler Akteur („Econ“) Entscheidungen stets auf Basis vollständiger Information treffen würde.

Wie werden die Kosten eines Ehebruchs in der Rechnung berücksichtigt?

Die Kosten umfassen sowohl monetäre Faktoren als auch investierte Zeit und psychologische Lasten wie ein schlechtes Gewissen, die von den erwarteten Nutzenwerten abgezogen werden.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ökonomischer Imperialismus. Die Rationalität des Ehebruchs
Hochschule
Fachhochschule Salzburg  (Betriebswirtschaft)
Veranstaltung
Mikroökonomie
Note
1,0
Autor
Alexander Lang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
10
Katalognummer
V337132
ISBN (eBook)
9783656986409
ISBN (Buch)
9783656986416
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ökonomischer Imperialismus Rationalität Ehe Partnerschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Lang (Autor:in), 2015, Ökonomischer Imperialismus. Die Rationalität des Ehebruchs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337132
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Leseprobe aus  10  Seiten
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