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Über dialektisches Auflösen von echten und scheinbaren Widersprüchen

Widersprüche als Probleme

Titre: Über dialektisches Auflösen von echten und scheinbaren Widersprüchen

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2015 , 20 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Daniel R. Kupfer (Auteur)

Philosophie - Théorique (Conscience, Science, Logique, Langage)
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In dieser Arbeit soll über verschiedene Arten und Erscheinungsweisen von Widersprüchen nachgedacht und reflektiert werden und zwar in einer sehr allgemeinen Art und Weise, um zuallererst Übersicht und Orientierung in diesem Bereich zu gewinnen. Es soll hier keine Literatur verglichen und auch keine bestimmte Position im Detail dargestellt werden, sondern es soll reflektierend ein Problem beschrieben und vielleicht auch teilweise gelöst werden, welches unter dem Titelwort „Widerspruch“ bekannt ist. Die Untersuchung des Widerspruches wird dabei aus einer philosophischen, nicht aus einer streng logisch-mathematischen Perspektive erfolgen.

Es werden zunächst, verschiedene Arten von Widersprüchen (und Situationen in denen Widersprüche auftreten können) unterschieden und auf ihre allgemeine Struktur hin untersucht. Dabei werden paradigmatische Situationen skizziert, in denen Widersprüche und Widersprüchlichkeit auftreten. Danach werden diese Situationen einzeln und im Detail analysiert und die Art und Weise des Widerspruchs bestimmt, um in einem zweiten Schritt auf die Schwierigkeiten zu reflektieren, welche der bestimmte Widerspruch verursacht. Angenommen wird, dass Widersprüche im Allgemeinen problematisch sind und untersucht werden soll, auf welche Weise verschiedene Widersprüche problematisch sind. Wenn verschiedene solcher Situationen und die dazugehörigen Problemlagen beschrieben und analysiert sind, sollen diese systematisch geordnet werden. Widersprüche sollen als Probleme, z.B. als Kooperationsprobleme dargestellt und verstanden werden.
Viele theoretische und praktische Probleme kann man (auf-)lösen, also sollen in einem nächsten Schritt Lösungen (bzw. Auflösungen) für diese Widersprüche erarbeitet werden. Dies erfolgt zunächst ganz konkret bezogen auf die jeweiligen paradigmatischen Situationen, anschließend soll allerdings auch versucht werden, eine vielleicht allgemeine Lösungsstrategie für Widersprüche zu ermitteln.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Situationen und Widersprüche

1.1. Widersprüche im Denken

1.2. Widersprüche im Handeln

1.3. Ein spezieller Widerspruch: Sein & Nichts bei Hegel

2. Widersprüche als Probleme

2.1. Widersprüche als Probleme des Denkens

2.2. Widersprüche als Probleme des Handelns

2.3. Ein spezieller Widerspruch als Problem in Hegels Logik

3. Die dialektische Integration von Widersprüchen

3.1. Widersprüche als Motor der Dialektik

3.2. Formen und Praxen der Integration von Widersprüchen

Zusammenfassung und Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des „Widerspruchs“ aus einer philosophischen Perspektive mit dem Ziel, diesen nicht als Abbruchgrund für Denken oder Handeln zu begreifen, sondern als lösbares Problem, das durch eine geeignete Lösungsstrategie integriert werden kann. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie Widersprüche – ausgehend von Hegels Dialektik – als Problemsituationen verstanden und durch eine kontextuelle Anreicherung des Geltungsbereichs aufgelöst werden können.

  • Philosophische Analyse von Widersprüchen im Denken und Handeln
  • Hegels Dialektik als Modell der Explikationsbewegung
  • Untersuchung des speziellen Widerspruchs zwischen „Sein“ und „Nichts“
  • Konzept der „dialektischen Integration“ als Problemlösungsstrategie
  • Bedeutung der semantischen Urteilskraft im Umgang mit Widersprüchen

Auszug aus dem Buch

1. Situationen und Widersprüche

Ein Widerspruch im Sinne dieser Arbeit entsteht, oder ist vorhanden, z.B. dann, wenn zwei sich ausschließende Aussagen, Urteile, oder Handlungsanweisungen sich auf den selben Geltungsbereich, noch genauer, auf den exakt gleichen „Ort“ und die selbe „Zeit“ in einem Geltungsbereich beziehen. Wenn dies der Fall ist, ist ein Widerspruch vorhanden und bildet ein Problem, weil unklar, oder undefiniert ist, welche Aussage (Urteil, Handlungsanweisung) denn nun gilt, oder befolgt werden soll. Dieses Problem soll gelöst werden, durch einen Rückgriff auf die intellektuellen Ressourcen, welche uns aus anderen Problemkontexten schon bekannt sind.

Die Idee ist, den Widerspruch nicht einfach nur „weg zu erklären“, oder ihn auf welche Weise auch immer „los zu werden“, oder ihn schlicht zu ignorieren, sondern ihn als ein Problem anzuerkennen und dieses durch eine Anreicherung bzw. Ausweitung des Geltungsbereiches (durch örtliche und/oder zeitliche Zusatzbestimmungen) neu in diesem zu positionieren. Das Ergebnis dieses Prozesses bzw. dieser Lösungsstrategie, ist dann ein(e) neue Aussage, ein neues Urteil, oder eine neue Handlungsanweisung, welche(s) komplexer und exakter ausgedrückt bzw. bestimmt werden muss - welche(s) konkreter und komplexer Bezug auf den nun angereicherten Geltungsbereich nehmen muss. Für mehr Klarheit und ein besseres Verständnis als diese abstrakten Vorwegnahmen wird hoffentlich die Anwendung eben dieser „Strategie“ auf konkrete Sachverhalte sorgen, welche nachfolgend vorgestellt werden sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema des Widerspruchs ein und definiert diesen aus einer philosophischen Perspektive als lösbares Problem, wobei der Fokus auf einer kontextuellen Lösungsstrategie liegt.

1. Situationen und Widersprüche: Es werden grundlegende Erscheinungsformen von Widersprüchen im Denken und Handeln analysiert sowie das spezifische Beispiel von „Sein“ und „Nichts“ bei Hegel eingeführt.

2. Widersprüche als Probleme: Dieses Kapitel vertieft die Problemanalyse, indem Widersprüche als Hindernisse im Denken und Handeln begrifflich erfasst werden, inklusive einer detaillierten Betrachtung von Hegels Logik.

3. Die dialektische Integration von Widersprüchen: Es wird die Methode der „dialektischen Integration“ vorgestellt, welche Widersprüche als Motor der Erkenntnis begreift und durch Kontextanreicherung auflöst.

Zusammenfassung und Schluss: Die Arbeit resümiert die erarbeiteten Erkenntnisse und betont, dass Widersprüche kooperativ lösbare Probleme darstellen, die den Erkenntnisprozess vorantreiben.

Schlüsselwörter

Widerspruch, Dialektik, G.W.F. Hegel, Problemlösung, Logik, Sein, Nichts, Denken, Handeln, Explikationsbewegung, Urteilskraft, Orientierung, Begriffsanalyse, Wissensgenerierung, Kontextualisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das philosophische Phänomen des Widerspruchs und entwickelt einen Ansatz, um diesen als lösbares Problem zu begreifen, anstatt ihn als bloßes Hindernis für Denken oder Handeln zu betrachten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der philosophischen Logik, der Hegelsche Dialektik, der Analyse von Widersprüchen im Alltag und in der Theorie sowie der Entwicklung von Lösungsstrategien durch kontextuelle Erweiterungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, eine Lösungsstrategie für Widersprüche zu etablieren, die es ermöglicht, den Abbruch von Handlungen oder Überlegungen aufgrund auftretender Widersprüche zu überwinden und diese als Probleme im Sinne eines Erkenntnisgewinns zu bearbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine philosophische Formenanalyse, die stark von der Hegelsche Dialektik und inferenzialistischen Ansätzen inspiriert ist, um Widersprüche durch systematische Einordnung in einen Kontext aufzulösen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung von Widersprüchen im Denken und Handeln, die Analyse von „Sein“ und „Nichts“ als spezielles Beispiel bei Hegel und die Ausarbeitung der dialektischen Integration als Methode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Widerspruch, Dialektik, Problemlösung, Hegels Logik, Explikationsbewegung, semantische Urteilskraft und Kontextualisierung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen „echten“ und „unechten“ Widersprüchen?

Diese Unterscheidung ist eng an die Bildung und die Urteilskraft gebunden; „echte“ Widersprüche sind solche, die trotz Kontextualisierung in der Gesamtheit des Systems problematisch bleiben, während „unechte“ Widersprüche durch die Integration in den Kontext auflösbar sind.

Welche Rolle spielt der „Raum des Geistes“ bei den Widersprüchen im Denken?

Der „Raum des Geistes“ dient als Proberaum, in dem theoretische Widersprüche zunächst isoliert und reflektiert werden können, bevor sie ihre Wirkung auf reale Handlungszusammenhänge entfalten.

Warum wird Hegels „Sein & Nichts“ als Beispiel herangezogen?

Es dient als prominentes historisches Beispiel für einen scheinbaren Widerspruch, an dem sich die dialektische Bewegung der Begriffe und die systematische Einordnung in ein Ganzes besonders gut verdeutlichen lässt.

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Résumé des informations

Titre
Über dialektisches Auflösen von echten und scheinbaren Widersprüchen
Sous-titre
Widersprüche als Probleme
Université
University of Leipzig  (Sozialwissenschaft und Philosophie)
Cours
Probleme der philosophischen Logik III
Note
1,5
Auteur
Daniel R. Kupfer (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
20
N° de catalogue
V337351
ISBN (ebook)
9783656988168
ISBN (Livre)
9783656988175
Langue
allemand
mots-clé
Logik Widerspruch Wiedersprüche Probleme Dialektik System Kooperation Sprachphilosophie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel R. Kupfer (Auteur), 2015, Über dialektisches Auflösen von echten und scheinbaren Widersprüchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337351
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Extrait de  20  pages
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