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Die Situation von Kindern alkoholabhängiger Eltern. Interaktion und Rollenmodelle

Título: Die Situation von Kindern alkoholabhängiger Eltern. Interaktion und Rollenmodelle

Tesis (Bachelor) , 2015 , 57 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Bianca Schmähl (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Alkoholabhängigkeit kann sich verschieden auf die Kinder auswirken, beispielsweise durch Stressoren in der Familie. In dieser Arbeit wird sich dem Thema, wie sich die Alkoholabhängigkeit der Eltern auf die familiäre Situation der Kinder auswirkt, zugewandt. Im Rahmen dessen werden empirische Ergebnisse herangezogen, beispielsweise zu den Themen Gewalt, Atmosphäre, Rituale/Struktur, Gefühle und Erziehung. Ebenso wird darauf eingegangen, wie sich die Kinder an die familiäre Situation anpassen und ein Rollenmodell nach Wegscheider wird erläutert. Dieses wird im Anschluss empirisch überprüft. Die Studien wurden durch systematische Suche in Datenbanken gewonnen. Es stellte sich heraus, dass es durch eine Alkoholabhängigkeit Veränderungen in der familiären Umgebung der Kinder gibt, zum Beispiel eine veränderte Erziehung, Missbrauchs- oder Gewalterfahrungen. Jedoch kam auch zur Sprache, dass möglicherweise weitere, in diesen Familien gehäufte Stressoren, wie Scheidung oder Tod des Elternteils, die Hauptursachen sind. Es muss weiterhin eine Abgrenzung zu anderen psychischen Störungen bei den Eltern und deren Einflüssen geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alkoholabhängigkeit

2.1. Begriffsdefinitionen

2.2. Klassifikation

3. Familie

3.1 System Familie

3.2 Erziehung

4. Einflüsse auf die Interaktion in der Familie mit alkoholabhängigen Eltern

4.1. Stimmungs-/Verhaltensschwankungen

4.2 Struktur/Familienrituale

4.3 (unterdrückte) Gefühle

4.4 Streit und Konflikte

4.5 Empirische Ergebnisse

5. Anpassung der Kinder und Rollenmodell

5.1 Rollenmodell nach Wegscheider

5.2 Empirische Ergebnisse

6. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der elterlichen Alkoholabhängigkeit auf die familiäre Situation und die Entwicklung von Kindern. Das primäre Ziel ist es, spezifische familiäre Risikofaktoren zu identifizieren, die Anpassungsleistungen der betroffenen Kinder zu analysieren und das Rollenmodell nach Wegscheider auf seine empirische Validität zu prüfen, um Grundlagen für effektivere Präventions- und Behandlungsmaßnahmen zu schaffen.

  • Einfluss der Alkoholabhängigkeit auf die innerfamiliäre Interaktion und Atmosphäre.
  • Analyse psychischer und physischer Belastungen wie Gewalt und Vernachlässigung.
  • Untersuchung von Rollenzuschreibungen bei Kindern in suchtbelasteten Systemen.
  • Abgleich theoretischer Modelle mit empirischen Studienergebnissen.
  • Identifikation von Schutz- und Risikofaktoren in der familiären Umwelt.

Auszug aus dem Buch

4.1. Stimmungs-/Verhaltensschwankungen

Als erstes ist bei den Alkoholeffekten die Stimmungs- und Verhaltenslabilität auf Seiten des Alkoholabhängigen zu nennen. Das bedeutet, dass Kinder ihre Eltern unter Alkoholeinfluss als anders erleben. Das heißt nicht immer, dass die Eltern aggressiv werden oder undeutlich sprechen, sie können auch lauter oder verschmust bzw. ironisch werden. Die Kinder verunsichert dieses sprunghafte Verhalten. Sie werden mit der Situation konfrontiert, zwei unterschiedliche Personen vor sich zu haben, in Abhängigkeit des Alkoholpegels und dies geschieht unvorhersehbar. (Moesgen, 2014) Diese zwei Personen können sehr gegensätzlich sein. Beispielsweise ist der nüchterne Vater fürsorglich und verspricht, bei den Hausaufgaben zu helfen, doch am nächsten Tag ist er betrunken und beschimpft sein Kind, zu viele Fehler zu machen und verliert völlig die Beherrschung. Der Wechsel zwischen Fürsorge, Versprechungen, Desinteresse sowie Ablehnung sind an der Tagesordnung. Teilweise wechseln täglich die nüchternen und betrunkenen Phasen. (Zobel, 2006) Manche Tage ist er eher verträglich oder auch euphorisch und andere wieder eher gereizt sowie aggressiv. Der Alkoholabhängige kann sich z.B. spendabel benehmen, obwohl das Geld möglicherweise knapp ist. Den nächsten Tag verbringt er wieder in Selbstmitleid oder er fühlt sich eventuell als der Größte. (Lambrou, 2010) Schlechte Schulleistungen werden beispielsweise im einen Zustand bestraft und am anderen Tag wird Nachsichtigkeit gezeigt. Gute Leistungen werden oft nicht geschätzt. Je nachdem, wie hoch der Alkoholpegel ist, wird gleiches Verhalten mal bestraft und mal gelobt. (Zobel, 2006) Die Kinder bekommen viel Liebe und im nächsten Moment werden sie für eigentlich Nichts bestraft. Der Vater bedroht sie und die Mutter schenkt viel Zärtlichkeit. (Schmalz, 2007)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung der Alkoholabhängigkeit und deren signifikante Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern in betroffenen Familien unter Bezugnahme auf bestehende Forschung.

2. Alkoholabhängigkeit: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Suchtmedizin und erläutert die gängigen Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV zur Diagnose der Alkoholabhängigkeit.

3. Familie: Hier werden theoretische Grundlagen zur Systemtheorie der Familie sowie die Rolle der Erziehung und Interaktionsmuster für die kindliche Entwicklung dargelegt.

4. Einflüsse auf die Interaktion in der Familie mit alkoholabhängigen Eltern: Dieses Kapitel untersucht die konkreten Auswirkungen des elterlichen Suchtverhaltens auf das Familienklima, Stimmungsstabilität und Konfliktverhalten der Familienmitglieder.

5. Anpassung der Kinder und Rollenmodell: Hier wird der Prozess der kindlichen Anpassung an Suchtfamilien beschrieben und das Rollenmodell nach Wegscheider als Erklärungsansatz für Rollenverteilungen eingeführt.

6. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel wertet die präsentierten Ergebnisse aus, diskutiert methodische Limitationen der Studien und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Erkenntnisse für Prävention und Unterstützung.

Schlüsselwörter

Alkoholabhängigkeit, Kindheit, Familiensystem, Erziehungsstil, Rollenmodell, Wegscheider, Risikofaktoren, Familienklima, Gewalt, psychische Belastung, Interaktionsmuster, Sucht, Resilienz, Verhaltensauffälligkeiten, Anpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der elterlichen Alkoholabhängigkeit auf die familiäre Situation und die kindliche Entwicklung, wobei der Fokus auf Interaktionsmustern und Rollenverteilungen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Beeinflussung der Familienatmosphäre, die Rolle von Erziehungspraktiken, das Erleben von Gewalt und die Anpassungsstrategien von Kindern in suchtbelasteten Familien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Auswirkungen der elterlichen Suchterkrankung auf Kinder wissenschaftlich fundiert aufzuarbeiten und die Validität des Rollenmodells nach Wegscheider anhand empirischer Studien zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und der Zusammenführung empirischer Ergebnisse aus verschiedenen psychologischen Studien zu Kindern aus Suchtfamilien.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert direkte und indirekte Einflüsse auf die familiäre Interaktion (wie Stimmungsschwankungen und Rituale), die psychischen Belastungen durch Konflikte und die spezifischen Rollen, die Kinder in solchen Familien einnehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Alkoholabhängigkeit, Familiensystem, kindliche Rollenmodelle (nach Wegscheider), familiäre Risikofaktoren sowie Resilienz und Bewältigungsstrategien.

Welche Bedeutung haben "Rollen" für Kinder in alkoholbelasteten Familien?

Rollen dienen nach dem Modell von Wegscheider dazu, das instabile Familiensystem zu stabilisieren, wobei Kinder Verhaltensweisen wie den "Helden", "Sündenbock" oder "Clown" annehmen, um mit der psychischen Belastung umzugehen.

Warum ist die Analyse der Erziehungsstile in diesem Kontext so wichtig?

Erziehungsstile beeinflussen maßgeblich die Entwicklung von Kompetenzen und Ängstlichkeit bei Kindern; bei alkoholabhängigen Eltern finden sich häufiger Inkonsistenz und Strafintensität, die die kindliche Entwicklung negativ prägen.

Spielt der nicht-abhängige Elternteil eine Rolle für die kindliche Entwicklung?

Ja, die Arbeit weist darauf hin, dass auch das Verhalten des nicht-süchtigen Partners entscheidend ist, da dieser oft durch das Rollenverhalten des Abhängigen überfordert ist und selbst eine veränderte Erziehungsrolle einnimmt.

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Detalles

Título
Die Situation von Kindern alkoholabhängiger Eltern. Interaktion und Rollenmodelle
Universidad
University of Applied Sciences Stendal
Calificación
1,3
Autor
Bianca Schmähl (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
57
No. de catálogo
V337373
ISBN (Ebook)
9783656988618
ISBN (Libro)
9783656988625
Idioma
Alemán
Etiqueta
Psychologie Alkoholabhängigkeit Alkoholismus Kinder System Familie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bianca Schmähl (Autor), 2015, Die Situation von Kindern alkoholabhängiger Eltern. Interaktion und Rollenmodelle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337373
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