Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Control de gestión

Die Erfahrungskurve. Grundlagen und Anwendung in der Unternehmensführung

Título: Die Erfahrungskurve. Grundlagen und Anwendung in der Unternehmensführung

Trabajo de Seminario , 2013 , 12 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Stephan Seltzer (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die folgende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Erfahrungskurve. Zusammengefasst ist die grundlegende Gesetzmäßigkeit dieses Konzeptes laut Henderson, dass „bei jeder Verdopplung der kumulierten Erfahrung die inflationsbereinigten Kosten der Wertschöpfung um rund 20 bis 30% abnehmen“. Ziel der Arbeit ist es dem Leser die Grundlagen näherzubringen, die zu dieser Gesetzmäßigkeit führen und deren Bedeutung beziehungsweise Anwendbarkeit in modernen Formen der Unternehmensführung aufzuzeigen.

Um diese Aussage nämlich treffen zu können, ist die Heranziehung einer Reihe von Restriktionen nötig. Diese vereinfachen zum Teil die Berechnungen, machen die Ergebnisse aber auch sehr vage. Deshalb müssten die Prämissen eines sich theoretisch ergebenden Erfahrungseffektes zunächst erweitert werden, bevor sie in produktionstheoretischen Modellen berücksichtigt werden, oder gar verworfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 GESCHICHTE

1.2 DIFFERENZIERUNG VON LERN- UND ERFAHRUNGSKURVE

2 GRUNDLAGEN ZUM KONZEPT DER ERFAHRUNGSKURVE

2.1 DYNAMISCHER EFFEKT

2.1.1 Lernkurveneffekt

2.1.2 Technischer Fortschritt

2.1.3 Rationalisierung

2.2 STATISCHE EFFEKTE

2.2.1 Fixkostendegression

2.2.2 Betriebsgrößeneffekt

3 DIE ANWENDUNG DES ERFAHRUNGSKURVENKONZEPTS

3.1 BERECHNUNG

3.2 VOR- UND NACHTEILE DER ERFAHRUNGSKURVE

3.3 PRÄMISSEN

3.4 AKZEPTANZ IN DER PRAXIS

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Erfahrungskurve theoretisch zu fundieren und dessen Anwendbarkeit sowie die damit verbundenen Restriktionen in der modernen Unternehmensführung kritisch zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen der Erfahrungskurve
  • Differenzierung zwischen Lerneffekten und statischen Skaleneffekten
  • Mathematische Modellierung und Berechnung des Erfahrungskurveneffektes
  • Anwendungsvoraussetzungen und strategische Bedeutung für das Management

Auszug aus dem Buch

1.1 Geschichte

Der Begriff „Erfahrungskurve“ wurde erstmalig im Jahre 1966 von der Boston Consulting Group (BCG) verwendet. Ziel war es, das Prinzip der Vollkosten zu erklären. Doch schon zuvor ließen sich die Effekte, zunächst basierend auf dem Konzept der Lernkurve, feststellen. Diese ließen sich schließlich zum finalen Prinzip der Erfahrungskurve zusammentragen.

Im US-amerikanischen Flugzeugbau, während des 2. Weltkrieges, zeigte sich, dass durch steigende Erfahrung im Fertigungsprozess, eine Reduzierung der Arbeitszeit um 10 bis 15 Prozent die Folge war. Die BCG begann dahingehend die Erfahrungskurve genauer zu erforschen, dass sie die Position von Marginalanbietern, zunächst in der Chemieindustrie, folgend in der Elektronik-industrie, mit einer „abfallende, erfahrungsbezogenen Kostenkurve“ begründete.

Die letztendliche Erkenntnis wurde in der Halbleiterindustrie gewonnen: Aufgrund ihrer großen Artenvielzahl war es möglich die verschiedenen Wachstumsraten und Preisreduzierungen in einem homogenen Umfeld zu vergleichen. Das Resultat waren zwei unterschiedliche Muster. Im ersten hielten sich die Preise auf einem konstanten Niveau, bis sie dann relativ schnell und lange fielen.

Das zweite Muster zeigte, dass die Preise stetig um ca. 25 Prozent fielen, wenn die kumulierte Erfahrung verdoppelt wurde. Somit galt der Effekt der Erfahrungskurve als eindeutig nachgewiesen. Sie bewährte sich in den folgenden Jahren in fast allen Branchen. Den größten Zuspruch erfuhr sie dabei in der Elektronikbranche.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Konzept der Erfahrungskurve ein, benennt die grundlegende Gesetzmäßigkeit nach Henderson und umreißt das Ziel der Arbeit sowie die notwendigen Restriktionen.

2 GRUNDLAGEN ZUM KONZEPT DER ERFAHRUNGSKURVE: Dieses Kapitel erläutert die dynamischen Effekte, wie den Lerneffekt und technischen Fortschritt, sowie die statischen Effekte wie Fixkostendegression und Betriebsgrößeneffekte.

3 DIE ANWENDUNG DES ERFAHRUNGSKURVENKONZEPTS: Hier wird die mathematische Berechnung der Erfahrungskurve dargestellt, die Vor- und Nachteile erörtert, die Prämissen für den Einsatz definiert und die praktische Akzeptanz untersucht.

4 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass das Konzept ein wertvolles, wenngleich voraussetzungsreiches Instrument zur Unterstützung des Managements ist, das eher zum besseren Verständnis als zur präzisen Messung dienen sollte.

Schlüsselwörter

Erfahrungskurve, Lernkurve, Kostenreduktion, Wertschöpfung, Unternehmensführung, Strategische Planung, Stückkosten, Skaleneffekte, Produktinnovation, Prozessinnovation, Wettbewerbsvorteil, Marktanteil, Produktionsmenge, Managementinstrument, Rationalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das strategische Konzept der Erfahrungskurve, welches besagt, dass die inflationsbereinigten Kosten der Wertschöpfung bei Verdopplung der kumulierten Erfahrung regelmäßig sinken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die historische Herleitung, die theoretische Unterscheidung von Lern- und Erfahrungseffekten, die mathematische Herleitung des Degressionsfaktors sowie die praktische Anwendbarkeit und ihre Grenzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser die theoretischen Grundlagen des Konzepts zu vermitteln und die Bedeutung sowie Anwendbarkeit innerhalb moderner Managementansätze kritisch zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche basiert, um produktionstheoretische Zusammenhänge und strategische Planungsinstrumente zu synthetisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die treibenden Faktoren (Lerneffekt, technischer Fortschritt, Fixkostendegression) analysiert, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung der Berechnungsmethodik und einer kritischen Auseinandersetzung mit den Prämissen für die praktische Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erfahrungskurve, Kostenreduktion, strategische Unternehmensführung, Wertschöpfung und Wettbewerbspolitik.

Welche Rolle spielt der „Degressionsfaktor“ bei der Berechnung?

Der Degressionsfaktor (b) stellt die Elastizität der Stückkosten zur kumulierten Menge dar und gibt an, um wie viel Prozent die Kosten bei einer Steigerung der Produktionsmenge um ein Prozent sinken.

Warum ist das Erfahrungskurvenkonzept für kleine Unternehmen schwerer anwendbar?

Das Konzept setzt oft hohe Marktanteile und große Volumina voraus, um nennenswerte Kostendegressionen zu erzielen, wofür kleinere Unternehmen häufig nicht die finanziellen Mittel zur Skalierung besitzen.

Inwiefern beeinflusst der Faktor „Geheimhaltung“ die Anwendung?

Da viele Unternehmen ihre genauen Kostenstrukturen als Geschäftsgeheimnis schützen, ist die Ermittlung valider Daten für eine präzise Erfahrungskurvenanalyse in der Praxis oft mit Unsicherheiten behaftet.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Erfahrungskurve. Grundlagen und Anwendung in der Unternehmensführung
Universidad
University of Bamberg
Calificación
2,0
Autor
Stephan Seltzer (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
12
No. de catálogo
V337457
ISBN (Ebook)
9783656989714
ISBN (Libro)
9783656989721
Idioma
Alemán
Etiqueta
erfahrungskurve grundlagen anwendung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Seltzer (Autor), 2013, Die Erfahrungskurve. Grundlagen und Anwendung in der Unternehmensführung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337457
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  12  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint