e-Commerce und Sicherheit


Seminararbeit, 2004
20 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Abkürzungsverzeichnis

2. Einleitung

3. Die Entstehung des Internet
3.1 Vom Militärnetz zur kommerziellen Informationsquelle
3.2 Ein neuer Markt wurde geschaffen

4. e-Commerce
4.1 Formen des e-Commerce
4.2 e-Commerce und seine Bedeutung
4.3 Varianten des e-Commerce
4.3.1 Kommerzielle Internetpräsenz
4.3.2 Elektronischer Versandhandel
4.3.3 Integrierte Wertschöpfungskette

5. Sicherheit im Internet
5.1 Sicherheit – ein Erfolgsfaktor?
5.2 Sicherheitsbedürfnisse der Kunden
5.3 Zahlungsarten im e-Commerce
5.4 Die digitale Signatur – Ein Meilenstein für den elektronischen Handel
5.5 Kryptographische Systeme
5.6 Das SSL-Protokoll

6. Fazit und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

1. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Einleitung

Betrachtet man die aktuellen Entwicklungen im Bereich „Internet“, so kann man erkennen, dass die elektronischen Marktplätze, also der Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet, deutlich an Bedeutung gewinnen. Durch den Verkauf über das Internet werden sich die Regeln des Wettbewerbs in den verschiedenen Branchen zwangsläufig stark verändern.

Zusammen mit den wachsenden Zahlen der Internetnutzer in Deutschland befindet sich der Online-Handel weiter auf dem Vormarsch und gehört schon jetzt zu einem der führenden in Europa. Es ist jedoch auch festzustellen, dass bei vielen Unternehmen die anfängliche Internet-Euphorie schnell in Ernüchterung umgeschlagen ist, da oftmals die Erwartungen zu hoch sind oder aber einfach das Know-how zur Realisierung fehlt. In der Planung und Umsetzung von Geschäftsabwicklungen und dem Online-Verkauf haben viele Unternehmen noch keine Erfahrungen vorzuweisen und sind so sehr unsicher. Ihnen fehlte die klare Vorstellung, ob das Medium Internet überhaupt als Distributionskanal verwendet werden kann, und wenn ja, in welcher Form.

Heute steht fest, dass sich das Internet auf jeden Fall als weiterer Distributionskanal eignet und zukünftig immer stärker zum Einsatz kommen wird. Vorzugsweise stellen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen mittels eines Produktkatalogs über einen eigenen Online-Shop ins Internet. Das Wirtschaftsleben der heutigen Zeit ist gekennzeichnet durch den globalen Wettbewerb, dem Faktor Zeit und den ständig steigenden Anforderungen der Kunden. Um all dem gerecht zu werden, gewinnt die Abwicklung von Geschäften über das Internet und der elektronische Handel (Electronic Commerce) immer mehr an Bedeutung.

Da das e-Commerce den Schwerpunkt dieser Ausarbeitung darstellt, wird nur kurz auf die geschichtlichen Entwicklung des Internet und die dadurch neu erschlossenen Märkte eingegangen. Es wird ein Überblick über das Thema „Electronic Commerce“ und seine Bedeutung gegeben wobei die verschiedenen Formen und Varianten des e-Commerce vorgestellt und erläutert werden. Abschließend wird die Notwendigkeit einer sicheren Datenübermittlung begründet und es werden die gebräuchlichsten Verfahren der Datenverschlüsselung aufgezeigt.

Ich wählte das Thema „e-Commerce und Sicherheit“ für meine Ausarbeitung aus, da ich im Vorfeld viel von e-Commerce gehört habe aber nicht genau wusste, welche Bereiche des elektronischen Handels der Begriff des e-Commerce alle umfasst. Im Hinblick auf die Sicherheit wollte ich mich tiefer gehend mit den verschiedenen Arten der Verschlüsselungstechniken beschaffen und durchleuchten, ob heutzutage schon ausreichende Sicherheitsstandards geschaffen sind, um eine sichere Datenübermittlung zu gewährleisten.

3. Die Entstehung des Internet

Als Internet (interconnected networks) bezeichnet man heute das größte Netzwerk der Welt. Die Idee eines weltweiten Computernetzes entstand in den sechziger Jahren. Im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums sollte ein Computernetz entwickelt werden, das unzerstörbare Kommunikationswege zur Verfügung stellt, die selbst bei teilweiser Beschädigung oder Zerstörung des Netzes aufrechterhalten bleiben.

3.1 Vom Militärnetz zur kommerziellen Informationsquelle

Die Forschungsgruppe ARPA entwickelte ein entsprechendes Konzept. Im Jahre 1970 entstand das ARPAnet, das Computer verschiedener amerikanischer Universitäten miteinander verband, jedoch unter der Aufsicht des amerikanischen Militärs stand, welches sich erst Anfang der achtziger Jahre aus diesem Bereich zurück zog. Nach und nach entstanden weltweit immer mehr Computernetze, die untereinander verbunden wurden und bis heute auf Basis des TCP/IP Protokolls miteinander kommunizieren.

Erst die Einbindung des Dienstes WWW im Jahr 1991 führte zu einer radikalen Wende. Aufgrund der Leistungsstärke und Anwenderfreundlichkeit des WWW wurde das Netz nicht mehr ausschließlich von Universitäten, sondern zunehmend auch von Privatpersonen und Unternehmen genutzt. Dies war der Beginn der Kommerzialisierung des Internet. Durch das ständige Wachstum der Nutzerzahlen entwickelte sich das Internet schnell von einer anfangs reinen Informations- und Kommunikationsquelle weiter zu einem Unterhaltungs- und Einkaufsmedium.

Das Internet stellt zweifelsohne eine der bedeutendsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts dar. Dieser Siegeszug hat mittlerweile schon fast alle Bereiche des Lebens ergriffen - Geschäfte werden online abgewickelt, Geld kann per Knopfdruck überwiesen werden, und die private Kommunikation ist deutlich vereinfacht worden. Die Gründe für den durchschlagenden Erfolg des Internet liegen auf der Hand: Das Internet ist das schnellste Medium der heutigen Zeit. Jedoch stehen gerade die Deutschen und allgemein die Europäer diesem neuen Medium noch recht skeptisch gegenüber. Die Europäer surfen gerade mal ein Viertel der Zeit der Amerikaner im weltweiten Datennetz.[1] Genaue Gründe hierfür sind jedoch noch nicht genauer untersucht worden.

Leider bringt das Internet neben den vielen positiven Eigenschaften auch schlechte Seiten mit sich:

So sind sich nur wenige Internetnutzer über die Schattenseiten des Cyberspace im Klaren. Zwar ist das Problembewusstsein in der Bevölkerung für derartige Gefahren in den letzten Jahren stark gewachsen, doch kaum ein Internetnutzer rechnet ernsthaft damit, dass ausgerechnet er einmal das Ziel eines Angriffs aus dem Netz sein könnte. Das Problem ist oftmals, dass diese Nutzer nicht wissen, wie einfach es ist, unbemerkt auf einen fremden Rechner zuzugreifen. Das böse Erwachen kommt meist erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Die möglichen Schäden können dramatisch sein - angefangen bei Datenklau bis hin zu möglichen finanziellen Einbußen wie beispielsweise die Spionage der Geschäftsaktivitäten durch Trojaner oder der Befall- und im schlimmsten Fall ein hierdurch produzierter Ausfall des gesamten Systems durch Viren.

3.2 Ein neuer Markt wurde geschaffen

Mit der Entstehung des Internet erschlossen sich der Menschheit neue Wege der Kommunikation. Was anfänglich nur belächelt wurde und als Spielplatz für Computerfreaks und Experten galt, entwickelte sich schnell zu einem globalen Marktplatz weiter. Inzwischen ist das Internet zu einem der wichtigsten und am schnellsten wachsenden Marktplätze des globalen Handels geworden. Das Internet stellt dem Anbieter ein Informations-, Kommunikations-, Marketing- und Vertriebsnetz zur Verfügung, welches eine globale Marktpräsenz ermöglicht. Auf Grund der Struktur des Internet ist es möglich, 24 Stunden am Tag und an 7 Tagen in der Woche einkaufen zu gehen, völlig losgelöst von nationalen Bestimmungen wie beispielsweise Ladenöffnungszeiten oder länderübergreifenden Zeitunterschieden.

4. e-Commerce

Der Begriff e-Commerce wird in den meisten Fällen mit dem deutschen Begriff „Elektronischer Handel“ übersetzt. Oft wird dabei in erster Linie an die Möglichkeit des Einkaufens über das Internet gedacht. Der e-Commerce ist aber mehr als nur elektronisches Einkaufen. Es steht für alle Formen von elektronischer Vermarktung und Handel über elektronische Medien wie das Internet. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um Waren, Dienstleistungen oder Finanztransaktionen handelt.

Der elektronische Geschäftsverkehr kann zwischen Unternehmen selbst, aber auch zwischen Unternehmen, Konsumenten und der öffentlichen Verwaltung („e-Government“ bzw. „Administration“)) erfolgen. Grundidee ist es, dass Käufer und Verkäufer über das Internet kommunizieren und Informationen über die Ware und den Kaufwunsch austauschen können.

e-Commerce beinhaltet nicht nur die reine Verkaufsdurchführung, die aus Auftragserfassung und Auftragsabwicklung besteht, sondern auch jegliche Art von Pre- und Aftersalemaßnahmen. Zum Presale gehören alle Maßnahmen die notwendig sind, um das Interesse eines Kunden für ein Produkt zu wecken. Das Aftersale befasst sich in erster Linie mit der Kundenbetreuung und diversen Support-Leistungen.

[...]


[1] Vlg. Gipper und Pietsch. Einführung in eCommerce (März 2000). S. 9 f.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
e-Commerce und Sicherheit
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Hagen
Veranstaltung
Marketing und Vertrieb
Note
2,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
20
Katalognummer
V33752
ISBN (eBook)
9783638341523
Dateigröße
672 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine Seminararbeit über das Thema "e-Commerce und Sicherheit" für das Fach Marketing I. In der Arbeit geht es hauptsächlich um die verschiedenen Formen des e-Commerce, die versch. Zahlungsarten und Sicherheit des elektronischen Handels.
Schlagworte
Sicherheit, Marketing, Vertrieb
Arbeit zitieren
Markus Ebert (Autor), 2004, e-Commerce und Sicherheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33752

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