Der „war of talents“ hat längst begonnen. Durch den zunehmenden Fachkräfte- und Nachwuchsmangel leiden die Unternehmen bereits unter erheblichen Beeinträchtigungen. Laut dem DIHK-Innovationsreport 2011 klagen bereits 57% der innovationsaktiven Unternehmen an dem Mangel an Spezialisten. Die deutsche Wirtschaft steht also vor einer großen Herausforderung.
Bei der „Personalkrise“ treffen drei Ursachen zusammen: Der demographische Wandel, das Web 2.0 und die Generation „Digital Natives“. Wie kann das Personalmanagement mit diesen Herausforderungen umgehen? Diese Frage soll in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden. Vorgestellt wird das Instrument des Social Recruiting und dessen mögliche Anwendungsbereiche. Ferner werden auch die Chancen und Risiken des Social Recruiting einer Analyse unterzogen.
Inhaltsverzeichnis
- Ausgangssituation: Personalkrise und deren Gründe
- Herausforderung „Social Recruiting“
- Inhalte
- Relevanz
- Ziele
- Instrumente für Social Recruiting und Anwendungsbeispiele
- Soziale Netzwerke
- Weblogs
- Podcasting
- Mobile Recruiting
- Analyse der Chancen und Risiken von Social Recruiting
- Employer Branding – Stärkung der Arbeitgebermarke
- Imageverluste
- Schlussfolgerung und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Thema „Social Recruiting“ und untersucht dessen Umsetzung, Ziele sowie Problemfelder. Dabei werden die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Personalgewinnung in der digitalen Welt beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Analyse der Chancen und Risiken von Social Recruiting für Unternehmen.
- Personalkrise und deren Ursachen
- Relevanz und Ziele von Social Recruiting
- Instrumente und Anwendungsbeispiele
- Chancen und Risiken von Social Recruiting
- Employer Branding und Imagepflege
Zusammenfassung der Kapitel
Ausgangssituation: Personalkrise und deren Gründe
Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Personalkrise, die durch den zunehmenden Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung ausgelöst wird. Der demografische Wandel führt zu einer alternden Gesellschaft, wodurch das Erwerbspersonenpotenzial sinkt und es für Unternehmen immer schwieriger wird, qualifizierte Fachkräfte zu finden.
Herausforderung „Social Recruiting“
Dieses Kapitel definiert das Konzept „Social Recruiting“ und erläutert seine Relevanz im Kontext der aktuellen Personalkrise. Es werden die Ziele von Social Recruiting und die Bedeutung der Nutzung digitaler Plattformen zur Personalgewinnung hervorgehoben.
Instrumente für Social Recruiting und Anwendungsbeispiele
Dieses Kapitel stellt verschiedene Instrumente für Social Recruiting vor, darunter soziale Netzwerke, Weblogs, Podcasts und Mobile Recruiting. Es werden konkrete Anwendungsbeispiele für die jeweiligen Instrumente gegeben, um die praktische Anwendung von Social Recruiting zu verdeutlichen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Seminararbeit sind: Social Recruiting, Personalkrise, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Employer Branding, digitale Medien, soziale Netzwerke, Weblogs, Podcasts, Mobile Recruiting, Chancen, Risiken.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Social Recruiting?
Social Recruiting bezeichnet die Nutzung von sozialen Netzwerken und digitalen Plattformen zur Gewinnung von neuem Personal. Es geht dabei über klassische Stellenanzeigen hinaus und nutzt die Interaktivität des Web 2.0.
Warum ist Social Recruiting angesichts des Fachkräftemangels relevant?
Durch den demografischen Wandel und den Mangel an Spezialisten müssen Unternehmen neue Wege gehen. Social Recruiting ermöglicht es, auch passive Kandidaten und die Generation der "Digital Natives" dort zu erreichen, wo sie sich täglich aufhalten.
Welche Instrumente werden im Social Recruiting eingesetzt?
Zu den wichtigsten Instrumenten gehören soziale Netzwerke (wie LinkedIn oder Xing), Weblogs, Podcasting und Mobile Recruiting, um Bewerbungsprozesse direkt auf mobilen Endgeräten zu ermöglichen.
Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit Social Recruiting?
Die Hauptziele sind die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding), die Senkung der Rekrutierungskosten und der schnellere Zugriff auf qualifizierte Fachkräfte in einem kompetitiven Markt.
Was sind die Risiken von Social Recruiting?
Ein wesentliches Risiko ist der mögliche Imageverlust durch negative Kommentare oder eine unprofessionelle Präsenz in sozialen Medien. Zudem erfordert die Pflege dieser Kanäle einen hohen zeitlichen und personellen Aufwand.
Wie wirkt sich Social Recruiting auf das Employer Branding aus?
Durch eine gezielte Präsenz und authentische Einblicke in das Unternehmen kann die Arbeitgebermarke gestärkt werden, was die Bindung bestehender Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Talente fördert.
- Arbeit zitieren
- Andrea Ottenschläger (Autor:in), 2013, Social Recruiting. Umsetzung, Ziele und Problemfelder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337550